AT127834B - Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen. - Google Patents

Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen.

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AT127834B
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Inventor
Hans Kraus
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Heindl & Petters
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Description


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  Sperrvorrichtung   filr die Papierwalze   von Schreibmaschinen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung der im Patent   Nr.   125976 beschriebenen   SpelTvolTichtung   für die Papierwalze von Schreibmaschinen, deren Rückführung in die Ausgangsstellung, d. h. ausgelöste Stellung, mittels eines unter Federwirkung stehenden, auf einen Zahnbogen einwirkenden Hebels bewerkstelligt wird. Die dort erläuterte Vorrichtung besitzt jedoch den Nachteil, dass die vom Zahnbogen eingenommene Länge des Umfanges der Vorrichtung für die Fortschaltung des eingespannten Papiers verlorengeht, da einerseits die Enden des Zahnbogens mit einem festen Anschlag bzw. einem verstellbaren Anschlag zusammenwirken, anderseits muss ein Zwischenzahnrad immer so lange mit dem Zahnbogen in Eingriff stehen, bis letzterer mit dem verstellbaren Ansehlage zusammenwirkt. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass die Sperrvorrichtung als mit Innenverzahnung ausgestattete Trommel ausgebildet ist, deren   Umfläehe   eine Nut aufweist, die an einer Stelle von einem in die Bahn des festen sowie des verstellbaren   Ansehlages   reichenden Anschlag über-   briíekt   ist ; die beiden   Anschläge   begrenzen die Verdrehung der Trommel und daher auch jene der Papierwalze.

   Auch ist gemäss der Erfindung das Zwisehenzahnrad derart verschwenkbar gelagert, dass es nach Bedarf mit der Innenverzahnung der Trommel zwecks deren Fortschaltung in der Vorschubrichtung der Papierwalze oder mit einem mit der Trommelinnenverzahnung ständig in Eingriff   stehenden Trieblinge   gekuppelt werden kann, um die Trommel und daher die Sperrvorrichtung für die Papierwalze in die 
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Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar. 



   In dem Gehäuse 1 ist eine an ihrem Umfang mit einer Ringnut 2 und mit einer Innenverzahnung.   3   versehene Trommel 4 verdrehbar gelagert. Die Trommel ist mit einem Anschlag 5 versehen, in dessen Bahn ein am Gehäuse 1 fest angeordneter Anschlag 6 sowie ein mittels der Mutter 7'am Gehäuse festklemmbarer, in die Umfangsnut 2 der Trommel 4 reichender, verstellbarer Anschlag 7 liegen. Auf der äusseren Umfläehe des Gehäuses ist zwischen Rändern frei drehbar ein mit der Stellmutter 7'verbundener Skalenring gelagert. Das Gehäuse ist mittels Schrauben 8 am Rahmen des Papierwagens festgesehraubt. 



  Wie bei der Vorrichtung nach dem Stammpatent sitzt der Schaltknopf 9 auf einer kurzen Achse 10, die mittels einer Hülse auf die   Papierwalzenaehse   aufgeschoben und mit dieser verschraubt" erden kann. 



  Das auf der Achse 10 sitzende Zahnrad 11 kämmt mit dem ein- und ausschaltbaren Zwischenzahnrad 12. Letzteres sitzt auf einer exzentrisch gelagerten Welle   12',   an deren einem Ende eine Kurbel 13 befestigt ist. In der zum Fortschalten der Papierwalze dienenden Stellung greift das mit dem Zahnrad 10 kämmende, auf der exzentrisch gelagerten Welle 12'frei drehbar angeordnete Zahnrad 12 in den Innenzahnkranz 3 der Trommel 4 und verdreht die letztere in der Richtung des Pfeiles 14, wobei sich der Trommelanschlag 5 vom festen Anschlag 6 fortbewegt, bis er, mit dem verstellbaren Anschlag 7 zusammenstossend, die Vorschaltung der Trommel 4 und daher auch der Papierwalze der Schreibmaschine unterbricht.

   Bei dem in den   Fig. l   und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wurde während dieser Vorschaltbewegung ein mit der Trommelinnenverzahnung ständig in Eingriff stehendes, im Gehäuse gelagertes Zahnrad 15 verdreht, welches unter der Einwirkung einer Spiralfeder 16 steht, deren Enden derart mit dem Zahnrad 15 bzw. dem Gehäuse verbunden sind, dass sie während dieser Verdrehung gespannt wurde. Wird nun das Zahn- 

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   rad-M durch Verschwenken der exzentrisch   gelagerten Welle 12'mittels der   Kurbel j ! J ausgerückt,   d.   Ii.   die Verbindung zwischen Zahnrad 12 und Innenverzahnung 3 unterbrochen, so gelangt die gespannte Feder 16 zur Wirkung und verdreht das Zahnrad 15 in der der Vorschaltverdrehung entgegengesetzten Richtung.

   Hiedurch wird die Trommel 4 in der Pfeilriehtung 17 verdreht, bis der   Trommelanschlag   5 nieder mit dem festen Gehäuseanschlag 6'zusammenwirkt. Die Sperrvorrichtung nimmt nun wieder ihre Ausgangsstellung ein. Die   Rückführung   der Vorrichtung in die Ausgangsstellung erfolgt hier ganz selbsttätig. 



   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist dafür Vorsorge getroffen, dass die   Rückführung   der Sperrvorrichtung und daher der Papierwalze in die Ausgangsstellung zwangsläufig, d. h. auf mechanische Weise, erfolgt. Bei dieser Ausführungsform entfällt die Spiralfeder 16 des mit der Trommelverzahnung 3 kämmenden Zahnrades 15. Soll die Sperrvorrichtung in ihre Ausgangsstellung gebracht werden, so wird durch Verschwenken des Zahnrades 12 mittels der Kurbel 13 dieses ausser Eingriff 
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 kämmenden Zahnrad 15 gebracht und durch Verdrehen des Schaltknopfes 9 die Sperrvorriehtung in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, d. h. in der Richtung des Pfeiles   17   verdreht. In der Gehäusewand ist ein Fenster 18 angeordnet, in welchem ein an der Trommel 4 vorgesehenes Zeichen, z. B.

   A, sichtbar wird, sobald die Trommel 4 ihre Ausgangsstellung einnimmt, d. h. der Trommelansehlag 5 mit dem festen Anschlag 6 zusammentrifft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen nach Patent Nr. 125976, gekennzeichnet durch eine innenverzahnte Trommel   (4)   mit einer in ihrer   Umfläche   vorgesehenen Nut   (2)   und an einer Stelle mit einem die Nut   (2)   überbrückenden rommelanschlag (5), der in der Ausgangsstellung der Trommel an dem festen Anschlag   (6)   anliegt ; wogegen die sich über ihren ganzen Umfang erstreckende Fortsehaltung der Trommel durch einen am   Gehäuseumfang   verstellbaren, mit einem Skalenring verbundenen Anschlag   (7)   begrenzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (4) aus ihrer durch den verstellbaren Anschlag (7) begrenzten Endstellung durch ein in die Innenverzahnung (. 3) der Trommel (4) eingreifendes, von einer durch die Fortschaltung gespannten Feder (16) angetriebenes Rtickschaltzahnrad (15) beim Ausschwenken des Zwischenzahnrades (12) selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückgeht, was die in einem Fenster (18) des Gehäuses erscheinende Marke anzeigt.
AT127834D 1928-08-17 1928-09-11 Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen. AT127834B (de)

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AT125976D AT125976B (de) 1928-08-17 1928-08-17 Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen.
AT127834T 1928-09-11

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AT127834B true AT127834B (de) 1932-04-25

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