<Desc/Clms Page number 1>
Sperrvorrichtung filr die Papierwalze von Schreibmaschinen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung der im Patent Nr. 125976 beschriebenen SpelTvolTichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen, deren Rückführung in die Ausgangsstellung, d. h. ausgelöste Stellung, mittels eines unter Federwirkung stehenden, auf einen Zahnbogen einwirkenden Hebels bewerkstelligt wird. Die dort erläuterte Vorrichtung besitzt jedoch den Nachteil, dass die vom Zahnbogen eingenommene Länge des Umfanges der Vorrichtung für die Fortschaltung des eingespannten Papiers verlorengeht, da einerseits die Enden des Zahnbogens mit einem festen Anschlag bzw. einem verstellbaren Anschlag zusammenwirken, anderseits muss ein Zwischenzahnrad immer so lange mit dem Zahnbogen in Eingriff stehen, bis letzterer mit dem verstellbaren Ansehlage zusammenwirkt.
Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass die Sperrvorrichtung als mit Innenverzahnung ausgestattete Trommel ausgebildet ist, deren Umfläehe eine Nut aufweist, die an einer Stelle von einem in die Bahn des festen sowie des verstellbaren Ansehlages reichenden Anschlag über- briíekt ist ; die beiden Anschläge begrenzen die Verdrehung der Trommel und daher auch jene der Papierwalze.
Auch ist gemäss der Erfindung das Zwisehenzahnrad derart verschwenkbar gelagert, dass es nach Bedarf mit der Innenverzahnung der Trommel zwecks deren Fortschaltung in der Vorschubrichtung der Papierwalze oder mit einem mit der Trommelinnenverzahnung ständig in Eingriff stehenden Trieblinge gekuppelt werden kann, um die Trommel und daher die Sperrvorrichtung für die Papierwalze in die
EMI1.1
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
In dem Gehäuse 1 ist eine an ihrem Umfang mit einer Ringnut 2 und mit einer Innenverzahnung. 3 versehene Trommel 4 verdrehbar gelagert. Die Trommel ist mit einem Anschlag 5 versehen, in dessen Bahn ein am Gehäuse 1 fest angeordneter Anschlag 6 sowie ein mittels der Mutter 7'am Gehäuse festklemmbarer, in die Umfangsnut 2 der Trommel 4 reichender, verstellbarer Anschlag 7 liegen. Auf der äusseren Umfläehe des Gehäuses ist zwischen Rändern frei drehbar ein mit der Stellmutter 7'verbundener Skalenring gelagert. Das Gehäuse ist mittels Schrauben 8 am Rahmen des Papierwagens festgesehraubt.
Wie bei der Vorrichtung nach dem Stammpatent sitzt der Schaltknopf 9 auf einer kurzen Achse 10, die mittels einer Hülse auf die Papierwalzenaehse aufgeschoben und mit dieser verschraubt" erden kann.
Das auf der Achse 10 sitzende Zahnrad 11 kämmt mit dem ein- und ausschaltbaren Zwischenzahnrad 12. Letzteres sitzt auf einer exzentrisch gelagerten Welle 12', an deren einem Ende eine Kurbel 13 befestigt ist. In der zum Fortschalten der Papierwalze dienenden Stellung greift das mit dem Zahnrad 10 kämmende, auf der exzentrisch gelagerten Welle 12'frei drehbar angeordnete Zahnrad 12 in den Innenzahnkranz 3 der Trommel 4 und verdreht die letztere in der Richtung des Pfeiles 14, wobei sich der Trommelanschlag 5 vom festen Anschlag 6 fortbewegt, bis er, mit dem verstellbaren Anschlag 7 zusammenstossend, die Vorschaltung der Trommel 4 und daher auch der Papierwalze der Schreibmaschine unterbricht.
Bei dem in den Fig. l und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wurde während dieser Vorschaltbewegung ein mit der Trommelinnenverzahnung ständig in Eingriff stehendes, im Gehäuse gelagertes Zahnrad 15 verdreht, welches unter der Einwirkung einer Spiralfeder 16 steht, deren Enden derart mit dem Zahnrad 15 bzw. dem Gehäuse verbunden sind, dass sie während dieser Verdrehung gespannt wurde. Wird nun das Zahn-
<Desc/Clms Page number 2>
rad-M durch Verschwenken der exzentrisch gelagerten Welle 12'mittels der Kurbel j ! J ausgerückt, d. Ii. die Verbindung zwischen Zahnrad 12 und Innenverzahnung 3 unterbrochen, so gelangt die gespannte Feder 16 zur Wirkung und verdreht das Zahnrad 15 in der der Vorschaltverdrehung entgegengesetzten Richtung.
Hiedurch wird die Trommel 4 in der Pfeilriehtung 17 verdreht, bis der Trommelanschlag 5 nieder mit dem festen Gehäuseanschlag 6'zusammenwirkt. Die Sperrvorrichtung nimmt nun wieder ihre Ausgangsstellung ein. Die Rückführung der Vorrichtung in die Ausgangsstellung erfolgt hier ganz selbsttätig.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist dafür Vorsorge getroffen, dass die Rückführung der Sperrvorrichtung und daher der Papierwalze in die Ausgangsstellung zwangsläufig, d. h. auf mechanische Weise, erfolgt. Bei dieser Ausführungsform entfällt die Spiralfeder 16 des mit der Trommelverzahnung 3 kämmenden Zahnrades 15. Soll die Sperrvorrichtung in ihre Ausgangsstellung gebracht werden, so wird durch Verschwenken des Zahnrades 12 mittels der Kurbel 13 dieses ausser Eingriff
EMI2.1
kämmenden Zahnrad 15 gebracht und durch Verdrehen des Schaltknopfes 9 die Sperrvorriehtung in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, d. h. in der Richtung des Pfeiles 17 verdreht. In der Gehäusewand ist ein Fenster 18 angeordnet, in welchem ein an der Trommel 4 vorgesehenes Zeichen, z. B.
A, sichtbar wird, sobald die Trommel 4 ihre Ausgangsstellung einnimmt, d. h. der Trommelansehlag 5 mit dem festen Anschlag 6 zusammentrifft.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sperrvorrichtung für die Papierwalze von Schreibmaschinen nach Patent Nr. 125976, gekennzeichnet durch eine innenverzahnte Trommel (4) mit einer in ihrer Umfläche vorgesehenen Nut (2) und an einer Stelle mit einem die Nut (2) überbrückenden rommelanschlag (5), der in der Ausgangsstellung der Trommel an dem festen Anschlag (6) anliegt ; wogegen die sich über ihren ganzen Umfang erstreckende Fortsehaltung der Trommel durch einen am Gehäuseumfang verstellbaren, mit einem Skalenring verbundenen Anschlag (7) begrenzt ist.