AT127583B - Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie. - Google Patents

Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie.

Info

Publication number
AT127583B
AT127583B AT127583DA AT127583B AT 127583 B AT127583 B AT 127583B AT 127583D A AT127583D A AT 127583DA AT 127583 B AT127583 B AT 127583B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
air
instrument
atomization
tube
anesthesia
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Henri Dannequin
Original Assignee
Charles Henri Dannequin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Charles Henri Dannequin filed Critical Charles Henri Dannequin
Application granted granted Critical
Publication of AT127583B publication Critical patent/AT127583B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M19/00Local anaesthesia; Hypothermia

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie. 



   Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie durch fortschreitende Gefrierung, sogenannte Gefrieranäthesie mittels eines aus Luft und einem geeigneten Gefriermittel,   wiz Kohlensäure   oder Chloräthyl gebildeten Gasgemisches. 



   Die bisher bei der Zahnbehandlung verwendeten Apparate dieser Art sind meist unbequem zu handhaben. Überdies ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Gefrierung eine verlässlich allmählich fortschreitende sei, damit derartige Apparate eine genügend schmerzverhindernde Wirkung haben und doch jede Gefahr der Abtötung der Pulpa vermieden werden kann. 



   Der Apparat, der Gegenstand vorliegender Erfindung ist, entspricht dieser Bedingung. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass das verteilende und vergasende Instrument in einem geschlossenen Mantel zwei, eine homogene Mischung der beiden Fluida ermöglichende   Verteilungs- oder Zerstäubungskammern   enthält, von denen die erste die zur Zerstäubung dienende Luft und durch die Öffnung einer Kapillarröhre das Gefriermittel aufnimmt und die zweite, in der Verlängerung der ersten angeordnet, eine vollkommene Verteilung und innige Vermischung der beiden Fluida gewährleistet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



   Beiliegende Zeichnung zeigt den Aufbau des Apparates, z. B. für den Fall der Verwendung von Chloräthyl als Gefriermittel Der Apparat könnte auch gleichermassen zur Anästhesierung mittels anderer   fluchtiger Flüssigkeiten   verwendet werden. 



   Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung des Apparates gemäss der Erfindung. Fig. 2 ist ein axialer Schnitt durch die zur Zerstäubung des Gefriermittels in der Luft und zur Lenkung des Gefriergasgemisches auf die zu anästhesierende Stelle dienende Vorrichtung. Fig. 3 ist ein vertikaler Schnitt senkrecht zu   dem der vorhergehenden Figur. Fig. 4 und 5 stellen zwei Querschnitte der Fig. 2 und 3 in den Ebenen A - A   bzw. B-B dar. 



   Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Einrichtung aus einem Zerstäuber A, einem Behälter B, der das Chloräthyl enthält, und einem kleinen Gebläse od. dgL C, das von einem Motor D angetrieben wird und zur Erzeugung der notwendigen Luft mit schwachem Überdruck dient, besteht. 



   Der durch das Gebläse gelieferte Luftstrom wird zum Zerstäuber durch einen biegsamen Kautschukschlauch   1,   um welchen in Spiralform das dünne Metallrohr 2 gewickelt ist, welches den Behälter B mit dem genannten Instrument verbindet, geleitet. 



   Die Zusatzapparate B,   C,   D können an einem passenden Ort des Raumes so untergebracht werden, dass der Operateur, wenn er das Instrument A in der Hand hält, volle Bewegungsfreiheit behält. 



   Das   Zerstäuber- und Vergaserinstrument A,   das den Hauptgegenstand der Erfindung bildet, besteht aus einem geschlossenen Mantel   3,   dessen Boden 4 die Rohre 1 und 2 durchlässt. Diese durchsetzen einen Block 5 und gelangen in eine erste Zerstäubungskammer 6, welche in eine zweite genügend lange rohrförmige Kammer 7 übergeht. Das Stück 6-7 ist mit dem Block 5 verschraubt, um ein leichtes Zerlegen des Instrumentes zu gestattetn. 



   In seinem Endteil setzt sich das das Chloräthyl führende Rohr 2 einfach in einen feinen in dem Block 5 angebrachten Kanal 8 fort, der durch eine Kapillare 9 eines kleinen   Ansatzstückes   10 verlängert wird. Diese wird, wenn das Instrument nicht gebraucht wird, durch einen kleinen Metalldeckel 11 verschlossen, der am Ende einer drehbaren Stange 12 sitzt, die mittels eines kleinen Hebels 13, den der Operateur in einen schrägen Schlitz 14 verschiebt, betätigt wird. Eine Feder 15   drückt   beständig die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Schlitz 14 zu erteilen ist, um die Kapillare 9 freizugeben, ist durch den Pfeil f in Fig. 3 angedeutet. 



   Eine bemerkenswerte Einzelheit des Instrumentes besteht darin, dass die Betätigung des Hebels   13,   welcher den Zugang des Gefriermittels zu den Kammern 6-7 freigibt, gleichzeitig einen Kontakt 16 im Stromkreis 17 des Motors   G     schliesst.   Infolgedessen beginnt das Gebläse die zur Zerstäubung des Chloräthyls notwendige Luft in dem Momente zu liefern, da dieses die   Zerstäubungskammern   zu füllen beginnt. 



   Es wurde gefunden, dass die innige Vermischung des Chloräthyls mit der Luft sich in diesen Kammern nur unvollkommen vollzieht, wenn diese leer sind. Es hat sich gezeigt, dass man im Gegenteil dann eine vollständige Zerstäubung des Gefriermittels in der Luft erhält, wenn die Rohre 7 mit hydrophiler Watte, Leinenwerg, Asbestfasern od. dgl. gefüllt wird oder noch besser, indem man in diese Röhre eine Ziind-   schnur 18   stopft. 



   Dieses Ausfüllen bildet einen wichtigen Teil der Erfindung. 



   Die Mischung strömt durch den mit einem feinen Kanal versehenen Teil 19 aus, der an das Ende der Röhre 7 geschraubt ist. Dieser Kanal weist Einschnitte 20 auf, welche das Verstopfen desselben verhüten. 



   Endlich kann das Instrument vorteilhaft durch eine Schutzhülse 21 vervollständigt werden, die sich mit ihrem unteren Ende an den Mantel 3   anschliesst.   Diese Schutzhülse mit dem Mantel 8 schützen die Wange des Patienten und die Hand des Operateurs vor der kalten Röhre 7. Ein Fenster in dieser äusseren Hülse gestattet es dem Operateur, die erreichte Temperatur nach dem Aussehen oder der Dichte des Reifbelages, der sich an der Röhre   7 bildet, zu schätzen.   



   Nach Gebrauch des Apparates ist es notwendig, die Vergasungskammern 6-7 an ihren Wänden an denen sich ein dicker Reifbelag abgelagert hat, der sie zu einer unmittelbaren neuerlichen Verwendung ungeeignet macht, wieder instand zu setzen. Um ein leichtes Zerlegen dieser Kammern und ihre Instandsetzung zu gestatten, ist der gemeinsame Teil 6-7 mit dem Schutzrohr 21 durch irgendein passendes   Mittel, wie z. B. durch Lötungen 2,   verbunden. Unter   diesen Umständen schraubt   man leicht die Vergasungskammern vom Körper 5 zusammen mit dem Schutzrohr ab. 



   Um den Mantel 3 vom Inneren des Apparates zu isolieren, kann man eine Rinne 25 in dem Block 5 vorsehen oder diesen mit Abstandsrippen oder-flügeln versehen. 



   Über die Hülse streift man ein verschiebbares Befestigungsstück 22, das einen Spiegel   28   zur 
 EMI2.2 
 



   Es versteht sich, dass das beschriebene   Ausführungsbeispiel   nicht eine   Einschränkung   des Er-   findungsgegenstandes   bedeuten soll, sondern vielfache   Abänderungen   gestattet, die alle in den Rahmen der Erfindung fallen. Insbesondere kann der Apparat mittels gewisser einfacher Anpassungen für das ganze Gebiet der Anästhesie verwendbar gemacht werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie durch fortschreitende Gefrierung mittels eines aus Luft und einem geeigneten Gefriermittel, wie Kohlensäure oder Chloräthyl, gebildeten Gasgemisches, dadurch gekennzeichnet, dass das verteilende und vergasende Instrument (A) in einem geschlossenen Mantel zwei, eine homogene Mischung der beiden Fluida ermöglichende   Verteilungs- oder Zerstäubungs-   kammern enthält, von denen die erste die zur Zerstäubung dienende Luft und durch die Öffnung einer Kapillarröhre das Gefriermittel aufnimmt und die zweite, in der Verlängerung der ersten angeordnet, eine vollkommene Verteilung und innige Vermischung der zwei Fluida gewährleistet.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verteilungskammer eine Füllung von hydrophiler Watte, Schwamm oder ähnlichen Stoffen enthält, um ein Ausschleudern des Anästhesiermittels in flüssiger oder pulverisierter Form zu verhüten und zu bewirken, dass es vor dem Verlassen des Apparates vollständig vergast und mit Luft gemischt wird.
    3. Apparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass des Gefriermittels in die Zerstäubungs-oder Verteilungskammer durch die Kapillarröhre mittels eines Hebels gesteuert wird.
AT127583D 1930-03-01 1931-02-13 Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie. AT127583B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR364406X 1930-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT127583B true AT127583B (de) 1932-04-11

Family

ID=8894190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT127583D AT127583B (de) 1930-03-01 1931-02-13 Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie.

Country Status (7)

Country Link
AT (1) AT127583B (de)
CH (1) CH153968A (de)
DE (1) DE553100C (de)
DK (1) DK46169C (de)
ES (1) ES121690A1 (de)
GB (1) GB364406A (de)
SE (1) SE78206C1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB364406A (en) 1932-01-07
DE553100C (de) 1932-06-22
ES121690A1 (es) 1931-03-16
SE78206C1 (sv) 1933-08-29
CH153968A (fr) 1932-04-15
DK46169C (da) 1932-09-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2516496C3 (de) Vorrichtung zum Befeuchten des Atmungsgases
DE2336045A1 (de) Vorrichtung zum befeuchten der beatmungsluft und auffangvorrichtung fuer kondensat
AT127583B (de) Apparat zur Ausführung der Zahnanästhesie.
DE3423574C2 (de) Gerät zum Klimatisieren von Pflanzenbeständen in einem Gewächshaus
DE614795C (de) Vorrichtung zur Luftverbesserung
DE627886C (de) Einrichtung zum Verteilen von Stoffen, insbesondere Desinfektionsmitteln, durch einen in der Luftleitung eines Staubsaugers angeordneten Behaelter
DE2041503C2 (de) Zahnärztliches Mehrfunktionshandstück
DE648486C (de) Einrichtung zum Vernebeln mehrerer Fluessigkeiten
DE867597C (de) Geraet fuer die Inhalations-Analgesie
DE858007C (de) Inhalationsgeraet
DE566109C (de) Inhalator
DE592154C (de) Narkosemaske
AT135396B (de) Vorrichtung zum Regeln der Temperatur und Feuchtigkeit von Raumluft.
AT128504B (de) Verfahren zur Erzeugung von hocherhitzten Dämpfen.
DE7139C (de)
CH155369A (de) Luftveredelungsapparat.
DE667685C (de) Narkosegeraet, insbesondere fuer AEthernarkose
DE694473C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE524833C (de) Handapparat zur oertlichen Nervbetaeubung mittels leicht verdunstender Fluessigkeit
DE857132C (de) Narkosegeraet
DE102017113142A1 (de) Abluftvorrichtung
AT135803B (de) Apparat zur Behandlung erkrankter Hautstellen.
DE4303444A1 (de) Verdampfer einer Fahrzeug-Klimaanlage
DE632152C (de) Vorrichtung zum Vergasen von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
DE693267C (de) Trinkpuppe