DE667685C - Narkosegeraet, insbesondere fuer AEthernarkose - Google Patents

Narkosegeraet, insbesondere fuer AEthernarkose

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DE667685C
DE667685C DED70176D DED0070176D DE667685C DE 667685 C DE667685 C DE 667685C DE D70176 D DED70176 D DE D70176D DE D0070176 D DED0070176 D DE D0070176D DE 667685 C DE667685 C DE 667685C
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anesthesia
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aetheric
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DED70176D
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/14Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
    • A61M16/18Vaporising devices for anaesthetic preparations

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Description

  • Narkosegerät, insbesondere für Äthernarkose Es -sind bereits Vorrichtungen zum Narkotisieren mit Ätherdampf bekanntgeworden, bei welchen der Äther tropfenweise auf die geheizte Bodenplatte einer Vergasungskammer fällt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen findet jedoch im allgemeinen außer der Vergasung auch eine Verdunstung des Äthers im erheblichem Maße .statt, insbesondere während der Bildung des Tropfens am Tropfkegel. Die Vergasung hat jedoch bekanntlich nur dann die gewünschte bessere Wirkung als die Verdunstung, wenn die Äthergase aus jedem Tropfen bei 6o° plötzlich, d. h. ohne vorherige Verdunstung, entstehen und sieh in der feinen Verteilung mit einem Luftstrom mischen. Die Äthertropfen müssen mit einer gewissen Geschwindigkeit in die Vergasungskammer fallen und auf der geheizten Platte versprühen. Sie dürfen also nicht vorher durch Wärmeleitung vom Vergaser zum Ätherbehälter oder durch warme Luft teilweise verdunsten.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Bedingung zu erfüllen, und besteht darin, daß der zur Erzeugung der Äthertropfen dienende Tropfkegel so weit oberhalb der Vergasungskammer angeordnet ist, daß er einer Erwärmung von der Bodenplatte her im wesentlichen entzogen ist.
  • Es ist schon eine Vorrichtung zum Verdampfen von Narkosemitteln bekannt, bei der ebenfalls eine Vergasungskammer mit beheiztem Boden vorgesehen ist, der durch warmes Wasser .gebildet wird. Auch ist bei dieser bekannten Vorrichtung der Tropfkegel oberhalb der Vergasungskammer angebracht. Dagegen hat die Verdampfungskammer keine Anschlußleitungen für die Zufuhr und Ableitung der Luft oder der an ihrer Stelle sonst zu verwendenden Gase. Infolgedessen ist die Vergasungskammer -und mit ihr der Tropfkegel der kühlenden Wirkung der Luft entzogen, so daß sich über kurz oder lang beim Gebrauch die Vorrichtung in einem Maße erwärmen wird, daß der Äther nicht nur an dem Boden vergast, sondern auch schon vor dem Auffallen an dem Tropfkegel merklich verdunstet. Das soll nach der Erfindung aber gerade vermieden werden. Der bekannten Vorrichtung ist sonach die der Erfindung zugrunde liegende Lehre, wonach es darauf ankommt, den Tropfkegel der Erwärmung von dem beheizten Boden her zu entziehen, nicht zu entnehmen.
  • Diese Lehre ist auch nicht aus dem sonstigen Stand der Technik als dem Fachmann geläufig zu entnehmen; denn bei einem anderen bekannten Narkosegerät findet die Vergasung des Äthers an einer in der Vergasungskammer vorhandenen erwärmten Bimssteinfüllung ;statt, durch die die Luft hindurchstreicht. Wenn sie. an den Tropfkegel gelangt, ist sie also bereits merklich erwärmt, so daß sie das Verdunsten des Äthers, begünstigt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Gerätes dargestellt.
  • Das graduierte Glas z dient zur Aufnahme des flüssigen Äthers. Durch den Stutzen 2 fließt der Äther in ein am Stellrad 3 Tegelbares, hinter dem Stellrad befindliches Nadelventil und von hier zu dem durch ein Schauglas 4 sichtbaren Tropfkegels. Diese Tropfvorrichtung wird von einem genüge langen Stutzen 6 .getragen, der sich auf d@ Deckel? der Vergasungskammer befindet uad;: eine Bohrung zum Durchfallen der Äthertrop=` fen hat. Die Äthertropfen lösen sich vom Tropfkegels ab. Sie fallen mit erheblicher Geschwindigkeit durch den z. B. aus Glas bestehenden zylinderförmigen Teil 8 der Vergasungskammer auf die Bodenplatte 9, die vom Heizkörper i o, beispielsweise elektrisch, gewärmt wird. Beim Auffallen versprüht der Äther in bekannter Weise ohne Lachenbildung und ohne nach dem Leidenfrostschen Phänomen in :einzelne tanzende Tröpfchen zu zerspringen. Das Thermometer i i zeigt die Temperatur an. In den Krümmer i--, mit Rückschlagventil tritt Außenluft in- die Vergasungskammer. Sie wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vom Patienten durch die Atemmaske 13, den Schlauch r 4 und den Krümmer 15 angesaugt. Die durchströmende Luft beeinflußt den. schnellfallenden Äthertropfen nicht. Eb:ensowenig kann eine Verdunstung am Tropfkegel 5 eintreten, weil die 'Wärmewirkung nicht bis zum Tropfkegel hin-=.aufreicht und in dem langen Stutzen 6 keine ,Luftzirkulation Luftzirkulation also restlos herrscht. auf der Die beheizten Äthertropfen Bodenplatte 9 versprüht und dabei in fein verteilte Gasteilchen verwandelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Narkosegerät, insbesondere für Äthernarkose, bei dem das Narkotikum tropfenweise in eine mit Lüftzu- und -ableitung versehene Vergasungskammer fällt, deren Bodenplatte beheizt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erzeugung der Äthertropfen dienende Tropfkegel so weit oberhalb der Vergasungskammer angeordnet ist, daß :er einer Erwärmung von der Bodenplatte her im wesentlichen entzogen ist.
DED70176D 1933-07-18 1933-07-18 Narkosegeraet, insbesondere fuer AEthernarkose Expired DE667685C (de)

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