DE809582C - Inhalationsapparat fuer Medikamente - Google Patents

Inhalationsapparat fuer Medikamente

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DE809582C
DE809582C DEP49528A DEP0049528A DE809582C DE 809582 C DE809582 C DE 809582C DE P49528 A DEP49528 A DE P49528A DE P0049528 A DEP0049528 A DE P0049528A DE 809582 C DE809582 C DE 809582C
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DE
Germany
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atomizer
tube
inhalation
nebulizer
dimensioned
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DEP49528A
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English (en)
Inventor
Guenter Dr Phil Riedel
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators
    • A61M15/02Inhalators with activated or ionised fluids, e.g. electrohydrodynamic [EHD] or electrostatic devices; Ozone-inhalators with radioactive tagged particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

  • Die Erfindung hat einen In halationsappa rat für Medikamente zum Gegenstand, dem die Erfahrungen bei der elektronenmikroskopischen Aerosolpräparationstechnik zugrunde liegen. Seine Leistung kann mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen belegt werden.
  • Bekannt ist bisher eine Anordnung zur elektronenoptischen quantitativen und qualitativen Feststellung von in Luft oder anderen Gasen befindlichen festen oder flüssigen Bestandteilen, die ähnlich in der Ausführung ist, jedoch ausschließlich Präparationszwecken dient. Bekannt sind ferner Zerstäuber verschiedener Konstruktionen.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht durch ihre besondere Bauart, daß mehrere Bedingungen erreicht werden, von denen die höchstmögliche Wirksamkeit des Inhalationsstoffes abhängt.
  • Zu diesem Zwecke wird ein Glasaggregat, welches aus einem Zerstäuberraum b mit einem Zerstäuber irgendeiner bekannten Konstruktion a, einem Ausgleichsrohr c, einem Verweilrohr e und einem Mundstück f besteht, in einen geschlossenen Holzkasten m eingebaut, welcher elektrisch (Heizung h) geheizt wird. Dadurch wird das gesamte Glasaggregat auf gleicher Temperatur und einer gleichmäßigen Wasserdampfsättigung der Inhalationsluft gehalten.
  • Der Zerstäuber a soll in an sich bekannter Weise so dimensioniert sein, daß er pro Zeiteinheit eine möglichst große Menge des zu zerstäubenden Stoffes in Teilchen von 200 bis 1000 m;i (Millimikron) herauswirft. Er soll außerdem eine solche Konstruktion haben, daß die entstehenden größeren Tröpfchen durch eine Prallwand abgefangen werden. Dadurch werden möglichst viele nur kleine Teilchen erzeugt.
  • Zwischen die Preßluftzuführung o und den Zerstäuber a wird eine Waschflasche k mit einer elektrischen Waschflaschenheitungigeschaltet. Dadurch wird erreicht, daß die zugeführte Preßluft den Zerstäuber a nach ihrer Dilatation wasserdampfgesättigt mit der Temperatur des Kasteninnern verläßt.
  • Der Patient soll keine unkontrollierbare Beiluft einatmen, sondern ausschließlich die vom Zerstäuber kommendeInhalationsluft. Daher wird das Verweilrohr e in an sich bekannter Weise so dimensioniert, daß sein Inhalt einem mittleren Atemvolumen entspricht. Indem es sich während des Einatmens jeweils einmal entleert, wird es zugleich wieder zur Hälfte vom Zerstäuber a und zur Hälfte vom Ausgleichsrohrc ergänzt. Das Ausgleichsrohr c wird während des Ausatmens wieder vom Zerstäuber a aufgefüllt. Der mittlere Luftdurchgang im Ausgleichsrohr c ist also gleich Null.
  • Die durch den Zerstäubungsprozeß ozonarm gewordene Luft, die Inhalationsluft, soll wieder mit Ozon angereichert werden. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß die Inhalationsluft im Verweilrohr e ultravioletten Strahlen ausgesetzt wird. Zu diesem Zwecke wird ein Teil des Verweilrohres e durch ein Quarzglasrohr d ersetzt, neben dem sich als ultråvioletter Strahler eine Quecksilberhgchdrucklampe g befindet.
  • Zur Füllung, Reinigung und Auswechslung soll der Zerstäuber a herausnehmbar sein. Er wird daher in den Zerstäuberraum b mit einem Stopfen 1 eingepaßt.
  • PATENTANSPRIJCHE: I. Vorrichtung zur Zerstäubung und Inhalation von Medikamenten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glasaggregat, bestehend aus einem Zerstäuberraum (b) mit einem Zerstäuber (a), einem Ausgleichsrohr (c), einem Verweilrohr (e) und einem Mundstück (f), in einem geschlossenen heizharen Holzkasten (m) eingebaut ist, derart, daß das gesamte Glasaggregat auf gleicher Temperatur nahe der Körpertemperatur gehalten wird bei gleichmäßiger Wasserdampfsättigung der Inhalationsluft.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Zerstäuberraum (b) eingesetzte Zerstäuber (a) so dimensioniert' ist, daß er pro Zeiteinheit eine möglichst große Menge des zu zerstäubenden Stoffes in Teilchen von etwa 200 bis 1000 mm (Millimikron) Durchmesser herauswirft, wobei die entstehenden größeren Teilchen durch eine Prallwand abgefangen werden, so daß viele möglichst nur kleine Teilchen erzeugt werden.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Waschflasche (k) mit Waschflaschenheizung (i) in die Preßluftzuführung (o) gebracht ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verweilrohr (e) so dimensioniert ist, daß sein Inhalt einem mittleren Atemvolumen entspricht, und das Verweilrohr (e) sich während des Einatmens einmal entleert und zur Hälfte durch Inhalationsluft vom Zerstäuber (a) sowie zur anderen Hälfte aus dem Ausgleichsrohr (c) ergänzt wird, das Ausgleichsrohr (c) hingegen während des Ausatmens wieder vom Zerstäuber (a) aufgefüllt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Verweilrohres (e) durch ein Quarzglasrohr (d) ersetzt wird, neben dem eine Quecksilber-Hochdrucklampe (g) zwecks Ozonisierung angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber (a) mit einem Stopfen (i) in den Zerstäuberraum (b) eingepaßt ist.
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