DE845837C - Inhalierkanne mit Unterwasserluftzufuehrung - Google Patents
Inhalierkanne mit UnterwasserluftzufuehrungInfo
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Description
- Inhalierkanne mit Unterwasserluftzuführung Für Asthma-Bronchitis-Kranke sind Inhaliergeräte verschiedener Art bekannt. Diese zum Inhalieren bekannten Gerate bringen entweder durch Wärme erzeugte Dampfe oder Heil- und Linderungsmittel durch Zerstäubung vor Mund und Nase oder werden mittels Saugstücke in diese direkt hinem geleitet, wo diese durch Einatmen in die Luftwege der Lunge dort ihre beilende Wirkung vollbringen sollen.
- Es ist aber erkannt, daß die durch Wärme erzeugten Dämpfe in ihren kleinsten Teilchen noch zu groß sind und in den allermeisten Fällen dazu neigen, die durch Schwellung der Schleimdrüsen und Luftblaschen verengten Luftkanäle erheblich oder ganz zu verstopfen, was zur Folge hat, daß teile der Lunge zur Beatmung, also zu der Sauerstoffaufnahme und Kohlensäureabgabe ausfallen, Das gleiche tritt ein, wenn auf mechnischem Wege oder durch Preßluft über Zerstäuberdüsen erzeugte heiße Flüssigkeitsnebel mit Beigaben von Linderungs- und Heilmitteln zum Inhalieren benutzt werden.
- Der Erfindungsgegenstand bezicht sich auf die Konstruktion einer Inhalierkanne gemäß Abb. 1, 2, 3, 4 mit einstellbarer Luftregulierung d, wobei mittels eines henkelartig ausgebildeten Rohres a Frischluft unter die in die Kanne e gegebenen Heilmittelflüssigkeiten f beim Saugen am Mundstück e nachströmen kann, und auf den Vorgang, daß durch Beigabe von Sauerstoff abgebenden Mitteln, z. B.
- Percarbonat, in die heilflüssigkeiten, die sich darin bildenden äußerst dünnen Gasbläschen mit der Heilflüssigkeit umhängen und damit zum unmittelbaren Träger und Mitnehmer der heilenden Flüssigkeiten heim Inhalieren selbst werden.
- Dies kann geschehen bei Heilflüssigkeiten im kalten wie im warmen Zustand, wobei die Temperatur der vorgewärmten Flüssigkeiten nur so hoch sein darf, etwa 30 bis 40°, daß keine Wasserdämpfe entstehen. Letztere sind in ihren kleinsten Teilchen wie erkannt nicht nur zur dick, sondern halten auch einer Saug- und Druckspannung nicht stand. besitzen also nicht so viel Stabilität, um heim Inhalieren bis in die feinsten Verästelungen der Luftwege hinein getragen zu werden, ohne sich schon vorher z. B. im Mund, Rachen und den oberen Luftwegen aufzulösen bzw. zu kondensieren.
- Es werden bei einer Dämpfe bildenden Temperatur bei Flüssigkeiten mit Beimengung von Mineralien und Heilextrakten nur die flüchtigen Stoffe, so z. B. die Riechstoffe frei. Die sich beim Vorgang Verdampfen bildenden Wasserdämpfe sind nichts als reines Destillat, haben also nicht die Eigenschaft, die heilenden Wirkstoffe beim Vorgang Inhalieren mitzunehmen und in die entzündeten Luftwege hinzubringen.
- Der dem Erfindungsgegenstand zttgrunde liegende Vorgang beim Inhalieren ist folgender: Alaun gibt in die Inhalierkanne 1/4 1 Wasser.
- Kamillentee, Tee von Salbei oder andere durch Heilmittel ergänzte Flüssigkeiten. Asthma-Bronchitis-Kranke leiden stets unter Luftnot, haben Sauerstoffmangel und Kohlensäureüberschuß. Man gibt daher zweckentsprechend in die Heilflüssigkeit ein Sauerstoff abgebende Mittel, z.B. Carbonat. dazu, um die Sauerstoffabgabe z. B. bei Carbonat zu beschleunigen, einen Katalysator.
- Wird der Mund abschließend gegen Falschluft am Mundstück c angesetzt und angesaugt, so wird der sich bildende feinste Mikronebel des Sauerstoffes inhaliert, der seinerseits, wie beschrieben. zum Träger und Mitnehmer der Heilmittel geworden ist.
- Ist das beim Inhalieren benötigte Lungenvolumen größer als das durch Sauerstoffabgabe frei gewordene. so wird die mehr benötigte Menge durch Zufuhr über das Rohr a ausgeglichen.
- Es ergibt sich nun ein weiterer, dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegender Vorgang, der beim Ansaugen am Mundstück c bewirkt, daß mit Hilfe einer Querschnittsverengung am Rohr d, a und der Querschnittserweiterung am Mundstück c ein Unterdruck in der Kanne wie in den gesamten Luftwegen der Lunge entsteht, der etwa 6 bis I2 mm Wassersäule groß ist. Dieser Unterdruck bewirkt ein Saugen an allen Verästelungen der Luftwege, was zur Folge hat, daß die Schleimverhockungen gelöst, herausgezogen und letztlich nach oben durch Husten ausgestoßen werden können. Dieser Vorgang wird im umgekehrten Sinn dadurch erreicht. daß durch die Nase ausgeatmet wird, was wiederum zur Folge hat, daß jetzt durch Zusammenpressen der Lunge (Ausatmen) die Luft durch den Querschnitt der Nase an einem schnellen Ausströmen gehindert word und ein Überdruck in den Verästelungen der Luftwege entsteht, der den verhockten Schleim nach oben preßt und alternativ auf diesem Wege zum Ausstoßen gelangt.
- Werden durch die dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Inhalierkanne und dem beschriebenen Verfahren zierzu die Luftwege der Lunge frei von Schleim die Schwellungen und Entzündungen der Scdhleimdrüsen sowie der Lufthläschen zurückgebildet, dann kann in die Luftwege der Lunge wieder genügend Frischluft eindringen und der normale Kohlensäure-Sauerstoffaustausch vor sich gehen.
- Der Asthma-Bronchiti s-Kratoke ist von seinen an Erstickung grenzenden Anfällen befreit. Es zeigt Abb. 1 Inhaliergerät in Ansieht.
- Abb. 2 Inhaliergerät im Schnitt, Abb. 3 Inhaliergerät im Grundriß, Abb. 4 Inhaliegerät mit zwei Zuluftrohren.
Claims (3)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Inhaliergerät mit Unterwasserluftzuführung für Asthma-Bronchitis-Kranke zur Beatmung der Luftwege mit Sauerstoffkamille oder anderen geeigneten Heilmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssigkeitsgefäß (e) von beispielsweise kannenförmiger Gestalt mit einem oder mehreren henkelartig ausgebildeten Rohren (a) versehen ist, durch welche Frischluft weitergeleitet und unter die zum Inhalieren bestimmte Heilflüssigkeit (b, t) nachströmen kann, wenn am Mundstück (c) durch Auflegen des Äf utides angesaugt wird.
- 2. Inhaliergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Luftrohres (a) ein eitostellbarer, Querschnitt verengender Verschlu (d) vorgesehen ist.
- 3. Tnhaliergerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sauerstoff abgebendes Mittel, z. B. Percarbonat, das Sauerstoffbläschen als eigentlichen Träger und Mitnehmer der Heilflüssigkeit abgibt, in das Gefäß eingebracht wird.
Priority Applications (1)
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