DE201645C - - Google Patents

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DE201645C
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DE
Germany
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chloroform
oxygen
container
pipe
nozzle
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Expired - Lifetime
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DE1907201645D
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English (en)
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Publication of DE201645C publication Critical patent/DE201645C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/14Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
    • A61M16/18Vaporising devices for anaesthetic preparations

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Inhalationsapparat, der im allgemeinen mit Sauerstoff betrieben wird und für Chloroforminhalation bestimmt ist. Bei diesen Apparaten wird der zu inhalierende Stoff durch eine Düse aus einem Verdunstungsgefäß angesaugt, dem als Träger des verdunsteten Stoffes dienendes Gas zugeführt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß in die
ίο Zuführungsleitung des Gases zum Verdunstungsgefäß, die in bekannter Weise von der Druckleitung der Sauerstoffdüse abzweigt, zum Zweck der Regelung des Sättigungsgrades des von der Düse anzusaugenden Gases ein Dreiwegehahn eingeschaltet ist, dessen dritter Weg in die Atmosphäre führt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in Fig. 1 in senkrechtem, in Fig. 2 in wagerechtem Schnitt. Fig. 3 und 4 geben Teile der Fig. 2 in abgeänderter Stellung wieder.
Durch das Rohr 6 und die Düse 7 strömt. Sauerstoff unter Druck nach dem Schlauchanschluß 8, von dem ein Schlauch zur Betäubungsmaske führt. In den Ringraum vor der Düse mündet die Saugleitung 9, die von einem mit Glas gefütterten Behälter 10 herkommt. Auf den Deckel 11 des Behälters ist eine Chloroformflasche 12 aufgesetzt, deren Inhalt durch, einen Hahn 13 und an'einem Schauglas 14 vorbei in Tropfenform ausströmt und in den Behälter 10 fällt. Der Behälter 10 wird gewöhnlich mit Glaswolle oder einem ähnlichen aufsaugenden Stoff gefüllt. Er ist mit einem Mantel 15 umgeben. In den Zwischenraum 16 zwischen Mantel und Behälter kann durch den Trichter 17 warmes Wasser o. dgl. eingelassen werden, das durch den Hahn 18 wieder abfließt. In dem Behälter 10 geht die Verdunstung des Chloroforms vor sich, die durch die Wärmezufuhr aus dem Wassermantel unterstützt wird.
In den Behälter 10 reicht ein Zuführungsrohr 19 hinein, dessen senkrechter Schenkel 20 in der Nähe des Bodens in einen durchlöcherten Korb 21 mündet. Das Rohr 6 hat in seinem vorderen Teil einen Stutzen 22, der einen Ausgleichssack 23 trägt. Von dem Stutzen 22 zweigt sich auch das Rohr 19 ab. In das Rohr 9 ist ein Hahn 24 und in das Rohr 19 ein Dreiwegehahn 25 eingeschaltet, dessen dritter Weg eine in die Atmosphäre führende Öffnung 26 bildet.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Bei Öffnung des Hahnes 13 tropft Chloroform gleichmäßig in den Behälter 10 ein, verdunstet dort und wird durch das durch das Rohr 19 zuströmende und durch das Rohr 9 abströmende Gas fortgetragen und dem durch das Rohr 6 streichenden Sauerstoffstrom beigemengt. Die Menge des dem Sauerstoff beizumengenden, mit Chloroform beladenen Gases wird durch die Stellung des Hahnes 24 in bekannter Weise geregelt. Der Hahn 13 sorgt durch seine Stellung dafür, daß immer genügend Chloroform zur Verdunstung in dem Gefäß io vorhanden ist, ohne daß es sich aber in größerer Menge ansammelt.
Der Hahn 25 nun gestattet, den Sättigungsgrad des durch das Rohr 9 fließenden Gases zu regulieren. Je nach der Stellung des Hahnes 25 wird.durch das Rohr 19 dem Gefaß 10 entweder reiner Sauerstoff mit Chloroform gemischt oder ein Sauerstoffluftgemisch mit Chloroform zugeführt, so daß man die aus Rohr 6 austretenden Gasmengen beliebig mit Chloroformdämpfen gesättigt zur Einatmung bringen kann.
Die Stellung des Hahnes 25 in Fig. 2 ergibt den höchsten Sättigungsgrad, bei dem alles durch das Rohr 9 strömende Gas bereits vor seinem Eintritt in das Gefäß 10 Chloroform enthält und sich beim zweiten Durchströmen durch den Behälter 10 mit Chloroform völlig sättigt. Die Hahnstellung Fig. 3 läßt nur Luft in den Behälter 10 eintreten, so daß in dem Rohr 9 nur verhältnismäßig schwach mit Chloroform gemischte Luft fließt. Fig. 4 zeigt eine Zwischenstellung zwischen Fig. 2 und 3, einem Zwischenwert der Sättigung entsprechend.
Die Einrichtung gestattet, beliebig abwechselnd Sauerstoff, Luft oder mit Sauerstoff gemischte Luft mit Chloroform, Äther oder einem anderen flüchtigen Stoff anzureichern. Sie ist aber auch zur Vergasung von flüssigen, flüchtigen Brennstoffen verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vergasungsapparat, besonders zum Vergasen von Chloroform mittels Sauerstoff, bei dem der zu vergasende Stoff durch eine Düse angesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (19), die in bekannter Weise bereits mit zu vergasendem Stoff beladenes Gas dem Verdunstungsgefäß (10) zuführt, ein Dreiwegehahn (25) eingeschaltet ist, dessen dritter Weg (26) in die Atmosphäre führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907201645D 1907-10-15 1907-10-15 Expired - Lifetime DE201645C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38475D AT38475B (de) 1907-10-15 1908-09-28 Vergasungsapparat, besonders zum Vergasen von Chloroform mittels Sauerstoff.

Publications (1)

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DE201645C true DE201645C (de)

Family

ID=464192

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907201645D Expired - Lifetime DE201645C (de) 1907-10-15 1907-10-15

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