DE694871C - UEberfluteter Verdampfer fuer Absorptionskaelteanlagen - Google Patents

UEberfluteter Verdampfer fuer Absorptionskaelteanlagen

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DE694871C
DE694871C DE1936B0174186 DEB0174186D DE694871C DE 694871 C DE694871 C DE 694871C DE 1936B0174186 DE1936B0174186 DE 1936B0174186 DE B0174186 D DEB0174186 D DE B0174186D DE 694871 C DE694871 C DE 694871C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B39/00Evaporators; Condensers
    • F25B39/02Evaporators
    • F25B39/026Evaporators specially adapted for sorption type systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Überfluteter Verdampfer für Absorptionskälteanlagen Bei Absorptionskälteanlagen ist im vom Kondensator kommenden flüssigen Ammoniak stets eine gewisse Feuchtigkeitsmenge vorhanden, die sich im Verdampfer bei Eintritt des flüssigen Ammoniaks unten und am Austritt des dampfförmigen Ammoniaks oben anreichern und damit den Wirkungsgrad des Verdampfers herabsetzen würde. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man schon vorgeschlagen, überflutete Verdampfter für Ammoniakkälteanlagen zu verwenden, aus dessen. oberem Teil das dampfförmige Ammon ak über dem Flüssigkeitsspiegel des verdampfenden Kältemittels entnommen -wird und aus dem ferner flüssiges, wasserhaltiges Ammoniak abströmt, das vor seiner Einführung in den Adsorber mit dem vom Kondensator kommenden flüssigen Ammoniak in einem als Nachverdampfer bezeichneten Wärmea.'ustauscher in Wärmeaustausch gebracht und verdampft wird. Bei diesem überfluteten Verdampfer reißt das unten eingeführte Kältemittel bei seiner Verdampfung das Lösungsmittel mit nach oben und führt es in den Adsorber mit ab. Dabei ist zwar vorgesehen worden; den sich ergebenden Flüssigkeitsstand mit Hilfe ,eines Regelventils verschieden hoch einzustellen. Jedoch bestand keine Möglichkeit, eine direkte Regelung der Kühlfläche in bezug auf deren zur Anwendung kommenden Größe herbeizuführen;. denn die :durch den Verdampfer strömende Flüssigkeit mußte stets die Kühlrohre in der gesamten Länge durchströmen, um überhaupt zum Überlaufen kommen zu können. Man hat auch für eine gleichfalls mit einem druckausgleichenden Gas arbeitende Absorptionskältemaschineeinen Plattenverdampfer vorgeschlagen, in den oben durch getrennte Leitungen das flüssige Hilfsmittel und das Hilfsgas eintreten, während das verdampfte Kältemittel zusammen mit dem Hilf s, gas unten abgezogen wird. Bei dieser Art Plattenverdampfer war bereits vorgeschlagen, daß unten vom Verdampfer eine Entwässerungsleitung ausgeht und daß die durch diese Leitung abgezogene Flüssigkeit mit dem vom Kondensator zum Verdampfer strömenden flüssigen Kältemittel in Wärmeaustausch steht. Bei diesem Plattenverdampfer kommt als Kältemittel abgebende Fläche nur der Mantel in Frage, der überhaupt nicht von der kalten Flüssigkeit berührt wird, da diese von den in den :einzelnen Platten angeordneten Schalen aufgenommen wird. Wenn auch dabei am unteren Ende des Verdampfers ein Teil des flüssigen, wasserhaltigen Ammoniaks entnommen werden kann, so kann diese Entnahme doch nicht regelbar vorgenommen werden. Dadurch, @daß die Kühlflüssigkeit über Schalen geleitet wird, die dabei stets ge,-füllt sind, kann jedoch ebenfalls keine Einstellung auf -eine besondere Kühlflächengröße erfolgen.
  • Durch den Erfindungsgegenstand wird ein überfluteter Verdampfer für AbsorptionSkältieanlagen der oben angeführten Art geschaffen, bei dem jedoch die Zuführung des flüssigen Ammoniaks aus dem Kondensator in den Verdampfer zwischen der Ammaniakdampfentnahmeleitung und dem unteren Ende des Verdampfers erfolgt, wobei das zum -.Wärmeaustauschen strömende flüssige; wasserhaltige Ammoniak am unteren Ende des Verdampfers in regelbarer Weise entnommen wird. Durch diese Anordnung ergibt sich die Möglichkeit, eine regelbare Kühlfläche durch entsprechende Einstellung des Flüssigkeitsspiegels zu .erzielen. Diese regelbaren Kühlflächen erweisen sich als besonders vorteilhaft bei der Herabkühlung stark schwankender Gasmengen, um die Temperatur dieser auf eine bestimmte Höhe zu bringen. Mit den vorbekannten Einrichtungen war dies- nicht zu erreichen. Die durch den Erfindungsgegenstand erreichbaren Vorteile gegenüber den bekannten Einrichtungen bestehen darin, daß das zur Anwendung kommende Kühlmittel durch die direkte Einwirkung auf die das Gas kühlenden Flächen einen besseren Wärmeentzug gewährleistet, als dies bei den Flächen der Fall ist, die oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegen, da die Kühlflüssigkeit :die Wärme besser ableitet als das darüber befindliche gasförmige Kühlmittel. Indem man jetzt die Möglichkeit hat, die vom flüssigen Kühlmittel umspülte Kühlfläche einzustellen, d. h. daß man sie vergrößern oder - verkleinern kann, hat Iman :es ohne weiteres, in der Hand, den Wärmeentzug in der gewünschten Weise genau regeln zu können.
  • Durch diese Maßnahme wird die Anreicherung der nicht verdampfenden Teile (Wasser) im Verdampfer vermieden. Der Wärmeaustausch hat den Zweck, die Kälte :des am unteren Teilentnommenen wasserhaltigen Ammoniaks für den Verdampfer nicht zu verlieren, tun eine Herabsetzung des Wirkungsgrades der Anläge zu vermeiden. Die bisher übliche Unterkühlung des vom Kondensator kommenden flüssigen Ammoniaks durch die vom Verdampfer kommenden kalten Ammoniakgase wird hierdurch nicht berührt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Verdampfersystems zur Durchführung der Erfindung zeigt die beiliegende Zeichnung.
  • Dem Röhrenverdampfer z mit dem Gaseingang z und dem Gasausgang 3 wird das flüssige Ammoniak an der Stelle 4 durch die Leitung 5 zugeführt. Die Entnahme des: Ammoniakdampfeserfolgt am oberen Teil des Verdampfers durch hie Leitung 6. Am unteren Teil des Verdatripfers 1 befindet sich eine durch ein Ventil 7 regulierbare Entnahmeleitung 8, die zu .einem Wärm@eaus.tauscher 9 führt, durch den das flüssige Ammoniak vom Kondensator durch die Leitung 5 zum Verdampfer 1 fließt. Der Wärmeaustauscher 9 steht mit der Ammoniakdampfleitung 6 durch die Leitung I ö in Verbindung, die zum Absorber führt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI-1: Überfluteter Verdampfer für Absorptions'kälteanlägen, aus dessen oberem Teil das dampfförmige Ammoniak über dem Flüssigkeitsspiegel des verdampfenden Kältemittels. entnommen wird und aus dem ferner flüssiges, wasserhaltiges Ammoniak abfließt, das vor seiner Einführung in den Absorber mit dem vom Kondensator kommenden flüssigen Ammoniak in einem Wärmeaustauscher in Wärmeaustausch gebracht und verdampft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des flüssigen Ammoniaks. aus dem Kondensator in den Verdampfer zwischen der Ammöniakdampfentnahmeleitüng und dem unteren Ende des Verdamp.ferserfolgt undUaß das zum Wärmeaustawscher strömende flüssige, wasserhaltige Ammoniak am unteren Ende des Verdampfers in regelbarer Weise entnommen wind.
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