DE632811C - Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Absorptionskaeltemaschine

Info

Publication number
DE632811C
DE632811C DEST52829D DEST052829D DE632811C DE 632811 C DE632811 C DE 632811C DE ST52829 D DEST52829 D DE ST52829D DE ST052829 D DEST052829 D DE ST052829D DE 632811 C DE632811 C DE 632811C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
steam
solution
evaporator
poor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST52829D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STREIFF ORELLI FRITZ
Original Assignee
STREIFF ORELLI FRITZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STREIFF ORELLI FRITZ filed Critical STREIFF ORELLI FRITZ
Priority to DEST52829D priority Critical patent/DE632811C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE632811C publication Critical patent/DE632811C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B15/00Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type
    • F25B15/02Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type without inert gas
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/27Relating to heating, ventilation or air conditioning [HVAC] technologies
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/62Absorption based systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Absorptionskältemaschine Die Erfindung bezweckt hauptsächlich, die Absorptionsmaschine ohne mechanisch bewegte Teile bei hohen Temperaturen des zur Verwendung kommenden Kühlmediums noch wirkungsvoll betreiben zu können.
  • Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten liegen insbesondere in folgenden Punkten: a. Die Kondensation des Kältemitteldampfes, speziell bei Inbetriebsetzung der Apparatur.
  • b. Die Absorption bei den vorhandenen hohen Temperaturen des Kühlmediums.
  • c. Die Erreichung genügend tiefer Verdampfertemperaturen.
  • Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, welche den Zweck verfolgen, vermittels Strahldüsen die entspannten Kältemitteldämpfe anzusaugen.
  • So sind Hochdruckabsorptionskältemaschinen vorgeschlagen worden, bei denen ein Wasserstrahlsaugapparat vorgesehen ist, welchem durch eine Hochdruckpumpe geförderte, arme Kältemittellösung als Treibmittel dient und welcher die Kältemitteldämpfe aus dem Verdampfer saugt und sie während dieses Vorganges direkt in den Kocher drückt. Indessen ist die Verwendung eine Hochdruckpumpe bei einer Absorptionskältemaschine als Nachteil anzusehen.
  • Weiter wurde der Vorschlag gemacht, durch einen Teil des hochgespannten Kältemitteldampfes eine Düse zu betreiben, in welcher dann sowohl die abgekühlte arme Lösung als der angesaugte übrige entspannte Kältemitteldampf unter Druck zur Absorption gebracht werden sollte. Es wurde auch vorgesehen, eine Apparatur ohne Treibdampf nur mit Hilfe der gekühlten armen Lösung zu betreiben. Indessen haben diese Arbeitsweisen drei besondere Nachteile: Erstens bedeutet die Verwendung von Kältemitteldampf als Treibmittel thermisch eine wesentliche Verschlechterung des Wirkungsgrades der Kälteanlage. Zweitens muß der als Treibmittel verwendete Teil des Kältemittels nach der Düse absorbiert werden, so daß die Bildung einer reicheren Lösung stattfindet, als es der Kälteprozeß allein erfordern würde. Die Steigerung der Konzentration hat aber zur Folge, daß die Temperatur des Absorptionsprozesses tiefer gehalten werden muß. Dadurch geht im mindesten ein wesentlicher Teil des Vorzuges der Hochdruckabsorptionsmaschine verlören. Drittens steht im Falle des Verzichts auf Triebdampf als Strahlenenergie nur die Strömungsenergie der gekühlten armen Lösung, hervorgerufen durch die Thermosyphonwirkung, zur Verfügung. Das würde bei den heute üblichen Kältestoffen, um einen größeren Absorptionsdruck zu bekommen, eine praktisch unausführbare Bauhöhe (bei Ammoniakwasser z. B. über ro m) ergeben', weshalb in diesem Zusammenhang. mechanische Pumpen als Triebmittel zur Förderung der bereicherten Lösung in den Kocher eingeschaltet worden sied.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung mit Strahldüsen gelangt arme Lösung (Absorptionsmittel ) in einen oberhalb der Strahldüsen angeordneten, Behälter und wird den verschiedenen Öffnungen Behälter Düsenplatte verteilt, von welcher aus die arme Lösung durch die Schwere zu den untenliegenden Düsen herunterfließt, wobei der Kältemitteldampf angesaugt, mit der Absorptionsflüssigkeit vermischt und in einem unter den Düsen vorgesehenenBehälter absorbiert wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Saugwirkung mit Rücksicht auf die verhältnismäßig kleine Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstrahles entsprechend klein ist und weiter, daß der Absorptionsdruck auch klein ist. Um die bereicherte Lösung von dem genannten unteren Behälter in den Kocher zu führen, ist hierbei ein weiterer Saugapparat vorgesehen. Statt einem Saugapparat wird bei einer anderen Anordnung zum gleichen Zweck eine Pumpe verwendet.
  • Bei einer ähnlichen bekannten Anordnung wird arme Absorptionsflüssigkeit vom Kocher über eine Leitung ohne Zwischenbehälter einer Strahldüse zugeführt, welch letztere den Kältemitteldampf aus dem Verdampfer ansaugt und ihn in den Absorber leitet. Hierbei steht der Absorber wieder unter nur schwachem Druck, und es ist wieder ein Strahlapparat nötig, um die bereicherte Lösung vom Absorber in den Kocher zu führen.
  • Es ist ferner eine Anordnung -bekannt, bei welcher ein von Kältemittel und von Absorptionsflüssigkeit verschiedenes Mittel zum Fördern der reichen Lösung durch einen oder mehrere Strahlverdichter benutzt wird.
  • Bei diesen bekannten Absorptionskältemaschinen ist nun, wie bereits erwähnt, die Verwendung einer Pumpe zum Fördern der reichen Lösung als Nachteil anzusehen. Außerdem ergibt die Verwendung einer Flüssigkeitsstrahldüse bei gleichem Druckgefälle eine geringere Saugwirkung des Kältemitteldampfes aus dem Verdampfer als eine Dampfstrahldüse. Ferner bedeutet der Umstand, daß bei einem relativ niederen Absorptionsdruck gearbeitet wird, einen Nachteil, indem die Absorption bei hohen Temperaturen nicht mehr möglich wird. Schließlich ist bei Verwendung eines von Kältemittel und von Absorptionsflüssigkeit verschiedenen Mittels zum Fördern der reichen. Lösung ein besonderer Kreislauf für dieses Mittel nötig, was die Anlage bedeutend verteuert.
  • Sämtliche erwähnten Nachteile werden bei der Absorptionskältemaschine mit mindestens einer Strahldüse zum Ansaugen der Kältemitteldämpfe aus dem Verdampfer gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß mindestens eine Strahldüse mit aus der armen Lösung erzeugtem Dampf als Treibmittel gespeist wird und daß der einerseits mit der Strahlseite dieser Strahldüse in Verbindung stehende Absorber anderseits derart unxpttelbar mit dem Kocher in Verbindung `steht, daß der Absorber im wesentlichen auf derb Kocherdruck steht. _ Dadurch, daß als Treibmittel für die Strahldüse zweckmäßigerweise der im Kocher erzeugte Dampf der Absorptionsflüssigkeit bzw. der armen Lösung benutzt wird, ergibt sich dank der großen Geschwindigkeit des Dampfstrahls eine gute Saugwirkung des Kältemittels aus dem Verdampfer und dadurch kann eine tiefe Temperatur im letzteren erzielt werden, und dadurch, daß der einerseits mit der Strahlscite der Strahldüse in Verbindung stehende Absorber anderseits unmittelbar mit dem Kocher in Verbindung steht, erfolgt die Absorption unter dem hohen Kocherdruck, so däß letztere auch bei verhältnismäßig hohen Temperaturen vor sich gehen kann, wobei die Absorption noch dadurch begünstigt wird, daß der als Treibmittel verwendete Dampf der Absorptionsflüssigkeit sich in der Strahldüse innig mit dem "angesaugten Kältemittel vermischt.
  • . In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Absorptionskältemaschine gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine erste Ausführungsform im Aufriß, teilweise im Schnitt, Fig. a eine weitere Ausführungsform im Aufriß, im Schnitt, und Fig.3 eine konstruktive Strahldüsenanordnung.
  • In sämtlichen Figuren ist i der wärmeisolierte Kocher, a der Kondensator, 3 der Verdampfer und 4 der Absorber der Kältemeschine. In sämtlichen dargestellten Ausführungsbeispielen ist im Kocher i ein elektrisches Heizelement 5 vorgesehen, obwohl Gas-, Öl- u. dgl. Heizungen auch in Frage kommen.
  • In der Ausführungsform nach Fig. i ist um das Heizelement 5 ein äußerer Mantel 6 gelegt, der bis fast an den Boden des Kochers i reicht. Oben ist der Innenraum des Mantels 6 durch eine Leitung 7 mit einer Dampfdüse 8 verbunden. In der Leitung 7 wird mit Vorteil ein Reiniger 9 eingebaut, um Verstopfungen der Dampfdüse 8 zu vermeiden.
  • Die Wirkungsweise der Maschine nach Fig. i ist folgende: Im unteren Teil des Kocherbehälters i befindet sich die arme Kocherlösung (Absorptionsflüssigkeit) dank ihres größeren spezifischen Gewichtes. Bei eingeschaltetem Heizelement 5 wird die zwischen Heizmantel und äußeren Mantel 6 befindliche Lösung erwärmt, so daß dieselbe verdampft und zwischen den beiden genannten Mänteln steigt. Die aufsteigende Kocherlösung wird stets durch im unteren Teil des Kocherbehälters i befindliche arme Lösung ersetzt, so daß im Betrieb im Inneren des Außenmantels 6 nur arme Kocherlösung (Absorptionsflüssigkeit) vorhanden ist. Die aufgeheizte arme Lösung und ihr Dampf geben durch den Mantel 6 Wärme an die außerhalb des Mantels 6 befindliche reiche Lösung ab, so daß aus dieser das Kältemittel ausgetrieben wird. Der Kältemitteldampf wird durch die Leitung io dem mit Kühlrippen versehenen Kondensator 2 zugeführt, wo er bei zunehmender Abkühlung nach und nach kondensiert. Die Kondensation von Teilen des Kältemitteldampfes beginnt schon bei hohen Temperaturen des Kühlmediums, und zwar je höher, je mehr Wasser im Dampf mitgeführt wird, um bei einer tieferen Temperatur vollständig beendigt zu sein. (Dies im Gegensatz zu der Kondensation von einem einfachen Stoff, welcher bei einem bestimmten Druck nur auf einer fest bestimmten und wesentlich niedriger liegenden Temperatur plötzlich vollumfänglich erfolgt. Es birgt diese Tatsache einen Vorteil z. B. gegenüber einer Kompressinonsmaschine in sich). Nach der Verflüssigung wird das Kondensat durch den Gegenströmer i i dem Verdampfer 3 über das Druckreduzierventil Vd zugeführt. Im degenströmer i i wird dem Kondensat durch die den Verdampfer 3 bei tiefen Temperaturen verlassenden Kältemitteldämpfe weiter Wärme entzogen. Dadurch wird das Kondensat- bis auf die Verdampfertemperatur unterkühlt. Im übrigen ist der Gegenströmer i i so bemessen, daß auf alle Fälle der gesamte Kältemitteldampf verflüssigt wird, auch wenn der Kondensator :2 durch Wasser gekühlt wird und dieses verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht. Um dies zu erreichen; muß in Spezialfällen auch im Gegenstromer i i noch Wärme nach außen abgeführt werden. Um zu verhindern, daß das vorhandene Kondensat beim Ende einer Kühlperiode wieder itexdampft und .rückwärts im Kocher absorbiert, wird ein Rückschlagventil Vrl eingebaut. Dies hat noch den Vorteil, daß bei der neuen Kühlperiode immer schon am Anfang genügend Kondensat vorhanden ist, um beim Anfahren ein einwandfreies Arbeiten des Gegenstromers i i und ein Verflüssigen des ganzen Kältemitteldampfes sicher zu stellen. Um auch dieses Kondensat beim Anfang auf tiefen - Temperaturen dem Regelventil Vd zuführen zu können, kann die den Gegenstromer verlassende Kondensatleitung 12 mit ihrem letzten Teil unter Umständen im Verdampferraum bzw. Kühlraum selbst untergebracht sein. Im Regelventil Vd wird das Kondensat vom Kocherdruck auf den V erdampferdruck entspannt. Durch diese Drosselung verdampft ein Teil des - Kondensates, was eine Temperaturabnahme desselben zur Folge hat. Im Verdampfer 3 nimmt nun das Kältemittel Wärme auf. Nachdem dies geschehen ist, verläßt es den Verdampfer 3 bei immerhin noch tiefer Temperatur. Im Gegenströmer 1i erwärmt sich der Kältemitteldampf durch Wärmeaufnahme aus dem im Gegenstrom fließenden Kondensat. Hierbei wird der Kältemitteldampf überhitzt,- was ein großes spezifisches Volumen bedingt. Durch das mitgerissene Absorptionsmittel wird das spezifische Volumen aber in annehmbaren Grenzen gehalten. Die Rückleitung des Gegenströmers I i ist durch die Leitung 13 mit der Saugseite der Dampfdüse 8 verbunden. Die Strahlseite der Düse 8 ist mit dem mit Kühlrippen versehenen Absorber q. verbunden. Durch die Dampfdüse 8 werden nun durch die Leitung 13 die Kältemitteldämpfe aus dem Verdampfer 3 angesogen und im Absorber q. unter Druck gesetzt. Der Absorber q. steht andernends durch eine Leitung 14 mit dem Kocherbehälter i in Verbindung, welche die aus dem Absorber zurückströmende reiche Lösung bis oben in den Kocher hinaufführt. Um das mitgerissene Wasser wieder aus dem Verdampfer zu entfernen, ist ein Flüssigkeitsheber 15 in der Saugleitung 13 eingebaut. Da beim Anfahren die Düse 8 noch keine Saugwirkung hat, ist in der Saugleitung 13 ein Rückschlagventil V r2 eingebaut, um zu verhindern, daß der Verdampfer 3 unter Kocherdruck gesetzt werden kann. Zu bemerken ist, daß sofort nach der Düse 8 Wärme abgeführt werden muß, und zwar so viel, daß sich das Gemisch aus dem Düsenbetriebsdampf (Absorptionsmitteldampf) und dem angesogenen Kältemitteldampf kondensiert. Nur dadurch ist. es möglich, daß eine gute Strahlwirkung und daß der Kocherdruck wieder erreicht wird. -- Durch diese Absaugung und diese Kompression wird der Verdampferdruck unabhängig gemacht von dem Absorber, und es ist möglich, die Absorptionswärme bei hohen Temperaturen abzugeben. Die Intensität des Kältemittelkreislaufes kann auch durch Veränderung der Ab- kühlung nach dem Düsenstrahl und damit des Düsenbetriebsdruckes geregelt werden. Das Gemisch wird nach der erfolgten Kondensation durch Thermosyphonwirkung wieder dem Kocher i zugeführt.
  • Der Gegenstromer i i ist - jedoch nicht unbedingt notwendig. Durch genügend große Bemessung der Zuleitung zu dem Verdampfer in einem kühleren Medium (umgebende Luft) als dem aufzuheizenden ergibt 'sich die Sicherstellung der Kondensation. .des Kältemittels. Hierbei kann allerdings das Kondensat nicht mehr auf die Verdampfertemperatur unterkühlt werden. -Auch im Falle eines Gegenströmers i i können daselbst Kühlrippen iid vorgesehen werden, durch welche noch Wärme- nach außen abgeführt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 wird nur ein Teil der armen Lösung verdampft und den Flüssigkeitsdampfdüsen 80, 8d (Fig, 2) zugeführt, während der andere Teil der armen Lösung durch eine oder mehrere Wasserstrahldüsen der Dampfdüse bzw. Dampfdüsen zufließt.
  • Nach Fig. 2 verdampft ein Teil der armen Lösung innerhalb des Mantels 6 und gelangt durch die Leitung 7 in zwei kombinierte Flüssigkeitsdampf düsen 8c, 8d, welche derart angeordnet sind, daß die Strahlseite der Düse 8@ mit der Saugseite der Düse 8d verbunden ist. Ein anderer Teil der armen Lösung gelangt durch eine Leitung 23 zu zwei Flüsigkeitsstrahldüsen 24a und 24b, welche derart angeordnet sind, daß die Strahlseite der Düse 24a mit der Saugseite der Düse 24U verbunden ist. Mit der Saugseite der Strahldüse 24a ist durch die Saugleitung 13 der Verdampfer 3 verbunden. Die Strahldüsen 8c, 8d, 24a und 24b sind auf der Strahlseite mit Kühlrippen versehen oder in anderer Weise zur Wärmeabgabe nach außen ausgebildet, zum Zwecke, eine gute Strahlwirküng zu erzielen. Durch die erste Strahldüse 24a wird das entspannte Kältemittel durch die Saugleitung 13 aus dem Verdampfer 3 angesogen und das gebildete Gemisch der armen Lösung mit dem Kältemittel auf die Saugseite der zweiten Strahldüse--24P gebracht. Von _der Strahlseite der zweiten Strahldüse 24b gelangt das Gemisch aus armer Lösung und Kältemittel in die in bekannter Weise als Doppelkegel ausgebildete Saugseite der Düse 8d und durch diese in den unter Druck stehenden Absorber 4, aus welchem die bereicherte Lösung durch die Leitung 14 in Wärmeaustausch mit der armen Lösung der Leitung 23 wieder 'dem Kocher i zufließt. Strahldüsen- der Art wie 8c und 8d haben den Vorteil, daß sie selbstregulierend und anpassungsfähig sind und daß sie einen größeren Querschnitt als die gewöhnlichen Dampfdüsen 8 nach Fig. i aufweisen können, so daß keine Verstopfungsgefahr besteht.
  • Ein solches mehrstufiges Düsensystem nach Fig.2 ergibt eine bessere Saug- und Druckwirkung für das Kältemittel und damit einen besseren Wirkungsgrad der Kältemaschine als ein einstufiges Düsensystem und kommt voraussichtlich hauptsächlich - für gi-äßere- Aggregate zur Anwendung, w o die Verbesserung des Wirkungsgrades eine wesentliche Rolle spielt: Es könnte auch in ähnlicher Weise ein Düsensystem mit drei Stufen vorgesehen sein.
  • Das Austreiben des Kältemittels im Kocher z und sein Zuströmen zum Verdampfer 3 über den Kondensator 2- erfolgen in ähnlicher Weise wie in Fig. i.
  • Fig.3 zeigt die konstruktive Ausbildung einer Düsenanordnung und der Leitungen, an welche die Düsen angeschlossen sind. ia ist die- Kocherwandung, welche mit einer Isolationsschicht 25 beispielsweise aus Korkschrot umgeben ist, die durch einen äußeren Mantel 26 zusammengehalten ist. Die Fig. 3 zeigt insbesondere, wie die kombinierte Flüssigkeitsdampfdüse 8e in der Isolationsschicht angeordnet ist. Die Bewegungsrichtung der Flüssigkeiten und Dämpfe in den verschiedenen Leitungen sind durch Pfeile angedeutet. Ebenfalls sind die Flüssigkeitsspiegel im Kocher i und im Absorber 4b in üblicher Weise angedeutet.
  • Wird davon abgesehen, nach der Dampfdüse zu kühlen, so muß die heiße arme Lösung vorgekühlt werden, was in dem Beispiel durch Kühlungen der Rohrleitungen 4.9, und 23 sowie der Düse 24 erfolgt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absorptionskältemaschine mit mindestens einer Strahldüse zum Fördern der Kältemitteldämpfe aus dem Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Strahldüse (8 bzw. 8@, 8d bzw. 8e) mit aus der - armen Lösung erzeugtem Dampf als Treibmittel gespeist wird und daß der einerseits mit der Strahlseite dieser Strahldüse in Verbindung stehende Absorber (4 bzw. 4b) " anderseits unmittelbar mit dem Kocher (i) in Verbindung steht, so daß im Absorber im wesentlichen Kocherdruck herrscht.
  2. 2. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß um ein im Kocher (i) befindliches Heizelement (5) ein nicht lies zum Kocherboden reichender äußerer Mantel (6) angeordnet ist, dessen Innenraum mit armer Lösung gefüllt ist und oben durch eine Leitung (7) mit einer Dampfdüse (8) zum Ansaugen der Kältemitteldämpfe aus dem Verdampfer verbunden ist.
  3. 3. Absorptionskältemaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Hintereinanderschaltung einer Flüssigkeitsstrahldüse (24), welcher arme Kocherlösung als Treibmittel .zugeführt wird und welche durch eine Saugleitung (i3) mit dem Verdampfer (3) verbunden ist, und einer Dampfdüse (8c), die durch aus der armen Lösung erzeugten Dampf gespeist wird.
  4. 4. Absorptionskältemaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Hintereinanderschaltung von zwei hintereinandergeschalteten Flüssigkeitsstrahldüsen (24d, :24b), welchen arme Kocherlösung als Treibmittel zugeführt wird, und von zwei hintereinandergeschalteten Dampfdüsen (8c und 8d), welchen aus armer Lösung erzeugter Dampf als Treibmittel zugeführt wird.
  5. 5. Absorptionskälternaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen Kondensator (2) und dem Druckreduktionsventil (Trd) vorgesehenen Rohr Kondensat des Kältemittels ständig vorhanden ist.
DEST52829D 1934-11-20 1934-11-20 Absorptionskaeltemaschine Expired DE632811C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST52829D DE632811C (de) 1934-11-20 1934-11-20 Absorptionskaeltemaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST52829D DE632811C (de) 1934-11-20 1934-11-20 Absorptionskaeltemaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE632811C true DE632811C (de) 1936-07-14

Family

ID=7466600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST52829D Expired DE632811C (de) 1934-11-20 1934-11-20 Absorptionskaeltemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE632811C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938848C (de) * 1951-04-18 1956-02-23 Eugen Bucher Absorptionskaeltemaschine
DE969268C (de) * 1953-09-08 1958-05-14 Licencia Talalmanyokat Verfahren und Einrichtung zur Kaelteerzeugung durch Absorption

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938848C (de) * 1951-04-18 1956-02-23 Eugen Bucher Absorptionskaeltemaschine
DE969268C (de) * 1953-09-08 1958-05-14 Licencia Talalmanyokat Verfahren und Einrichtung zur Kaelteerzeugung durch Absorption

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1140957B (de) Absorptionskuehlsystem und Verfahren fuer den Betrieb desselben
DE632811C (de) Absorptionskaeltemaschine
DE1020997B (de) Verfahren zur Wärmeübertragung in Richtung auf höhere Temperatur
DE698599C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Absorptionskaelteapparaten
DE1211229B (de) Anlage zum Erzeugen von Kaelte oder Waerme mit einer Absorptionskaeltemaschine
DE2801529A1 (de) Kaeltemaschine
WO2001042723A1 (de) Absorptionskühlanordnung
CH392576A (de) Verfahren zum Betrieb von Kältemaschinen
DE597958C (de) Verfahren zum Betriebe von Absorptionskaelteapparaten
AT107664B (de) Absorptionskältemaschine mit einem druckausgleichenden, nicht kondensierenden Hilfsmittel.
DE705982C (de) Absorptionskaeltemaschine
AT139714B (de) Durch unter Kondensatordruck stehendes flüssiges Kältemittel gekühlte elektromotorisch angetriebene Kompressionskältemaschine.
DE612169C (de) Intermittierend arbeitende Absorptionskaeltemaschine
DE630063C (de) Ventillose periodische Absorptionskaeltemaschine
DE566526C (de) Absorptionsmaschine
DE449083C (de) Absorptionskaeltemaschine
DE575405C (de) Absorptionsmaschine
DE1751375C (de) Absorptionskälteanlage
DE952175C (de) Verfahen und Vorrichtung zum Betrieb einer Absorptions-Kaelteanlage
DE596570C (de) Verfahren zum Betriebe von Absorptionskaelteapparaten
DE520443C (de) Verfahren zur Kuehlung waermeabgebender Teile von Absorptions-, insbesondere Kaelteapparaten
DE629735C (de) Kontinuierlich wirkende Absorptionskaeltemaschine
DE673899C (de) Kaeltemaschine mit mehreren Verdampfern
AT159042B (de) Absorptionskältemaschine mit indifferentem Hilfsgas.
DE694196C (de) Absorptionskaeltemaschine