DE596570C - Verfahren zum Betriebe von Absorptionskaelteapparaten - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Absorptionskaelteapparaten

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DE596570C
DE596570C DE1930596570D DE596570DD DE596570C DE 596570 C DE596570 C DE 596570C DE 1930596570 D DE1930596570 D DE 1930596570D DE 596570D D DE596570D D DE 596570DD DE 596570 C DE596570 C DE 596570C
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Description

  • Verfahren zum Betriebe von Absorptionskälteapparaten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betriebe von Absorptionskälteapparaten, bei denen sämtliche Teile in ständig offener Gas- oder Flüssigkeitsverbindung untereinanderstelhen. Sie bezweckt, den Umlauf der Flüssigkeit in derartigen Apparaten zu verbessern.
  • Es ist bereits bekannt, in derartigen Apparaten den Umlauf der Absorptionslösung dadurch zu bewirken, daß die Flüssigkeit von einer beheizten Förderstelle aus durch Thermosiphonwirkung in einem engen Rohr auf einen höheren Ort gehoben wird, von wo aus sie ihren Kreislauf durch Herablaufen durch Eigenschwere vollführt. Und zwar hat man sowohl vorgeschlagen, die Förderstelle in Richtung des Kreislaufes der Absorptionslösung vor und hinter einen besonderen Kocher zu legen, als auch die beheizte Förderstelle selbst als einzigen Kocher zu benutzen. Schwankt in derartigen Apparaten, wenn sie beispielsweise ein druckausgleichendes Gas enthalten, der Totaldruck, etwa weil sich die Temperatur des Kühlmittels (des Kühlwassers oder der Kühlluft) verändert, so muß eine etwaige Druckerhöhung durch aus der Lösung ausgetriebene Kältemitteldämpfe zustande gebracht werden. Um den Betrag dieser dann dampfförmig verbleibenden Kältemitteldämpfe muß daher die Absorptionslösung während der Dauer der Temperaturerhöhung des Kühlmittels ärmer werden. Diese Verarmung der Lösung bedingt wieder, daß sich weniger leicht Gas zur Förderung an der Förderstelle bilden kann, was eine Verlangsamung des Umlaufs der Lösung durch den gesamten Kreislauf bzw. eine Verringerung der geförderten Menge zur Folge hat. Die Erfindung bezweckt, die Menge der Flüssigkeit, die den gesamten einen Absorber und die Förderstelle enthaltenden Kreislauf durchläuft, konstant bzw. in Verbindung mit einer an sich bekannten regelbaren Beheizungsvorrichtung der Förderstelle genau regelbar zu machen, so daß, die den gesamten Kreislauf durchfließende Menge auch, z. B. bei etwaigen Druckschwankungen, wegen schwankender Temperatur des Kühlmittels konstant bleibt bzw. für verschiedene Klimate, die generell verschiedene Temperaturen des Kühlmittels haben, entsprechend auf ein Optimum eingeregelt werden kann.
  • Die Erfindung erreicht dies zunächst im wesentlichen dadurch, daß, sie durch die Fördervorrichtung ein Mehr an Flüssigkeit fördern läßt, als durch den gesamten einen Absorber und die beheizte Förderstelle enthaltenden Kreislauf laufen soll, wobei sie einen Teil der geförderten Lösung auf einem kürzeren Wege zu der Förderstelle zurücklaufen läßt.
  • Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, den Strom der geförderten Absorptionslösung durch Drosselorgane zu teilen und die Lösung dann in verschiedenen Höhenlagen in ein und denselben Absorber einzuführen. Schwankt aber der Druck wegen Änderung der Temperatur des Kühlmittels in derartigen Apparaten, so wird, da die Drosselung notwendig konstant bleibt, auch die Menge der umlaufenden Lösung wieder verschieden, abgesehen davon, daß sich die Drosselung genau nur sehr schwer, zumal bei Massenproduktion, einregulieren läßt und leicht zu Verstopfungen und anderen Störungen. Anlaß gibt,; was die Genauigkeit und die Konstanz der umlaufenden Flüssigkeitsmenge beeinträchtigt.
  • Allen diesen erwähnten Nachteilen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung im wesentlichen darin, daß ein Teil der durch die beheizte Fördervorrichtung geförderten Lösung, der nicht durch den gesamten einen Absorber und die Förderstelle enthaltenden Kreislauf der Lösung läuft, ohne jede Drosselung einfach über einen Überlauf o. dgl. auf kürzerem Wege zur beheizten Förderstelle zurückgeführt wird, wobei zweckmäßig dieser Teil der Lösung, bevor er wieder an die Förderstelle gelangt, einer Entgasung unterworfen wird. Hierdurch nämlich wird es dann ermöglicht, durch geeignete Abmessungen der Apparatteile die Menge der durch den gesamten Kreislauf und den Absorber strömenden Flüssigkeitsmenge konstant zu erhalten, auch wenn die Konzentration der die Förderstelle durchströmenden Lösung schwankt.
  • Die Erfindung soll näher unter Hinweis auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben werden, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung ergeben werden. In den Abbildungen zeigt Abb. r schematisch einen Absorptionskälteapparat, Abb. z eine Ausführungsform eines gemäß der Erfindung dreifach unterteilten Kochers, Abb.3 eine weitere Gesamtausführung eines Kälteapparates, bei dem die Förderdämpfe der dritten Heizstufe dem Absorber zugeführt werden.
  • Mit Bezug auf Abb. r ist B der Kocher, zu welchem die konzentrierte Flüssigkeit durch das Rohr L zufließt und in welchem die Flüssigkeit so weit erhitzt wird, daß die Ammoniakdämpfe freigegeben werden. Zu diesem Zweck wird der Kocher durch Gasbrenner oder ähnliches erhitzt.
  • Die Ammoniakdämpfe gelangen durch die Rektifiziersäule D zu dem Kondensator F, in welchem sie durch den Wasserumlauf gekühlt und verflüssigt werden, worauf das Kondensat durch den Heber r, g, s zu dem Verdampfer E gelangt. In diesem Verdampfer wird das flüssige Ammoniak durch den ununterbrochenen Umlauf des inerten Gases verdampft und erzeugt auf diese Weise Kälte. Die konzentrierte Flüssigkeit, welche in dem Kocher B von einem Teil des Ammoniaks befreit worden ist, gelangt zu einem weiteren Kocher 0, in welchem sie eine weitere zusätzliche Wärmemenge erhält. Die nachträglich in dem Hilfskocher O freigegebenen Dämpfe steigen durch das Rohr N zusammen mit einer Menge von Flüssigkeit, welch letztere in ein konzentrisches Rohr R von größerem Querschnitt entladen wird, welches mit dem oberen Teil des Kochers B an dem Flüssigkeitsniveau e-e in Verbindung steht. Die Ammoniakdämpfe gelangen dann ebenfalls zu der Rektifiziersäule D, während die Flüssigkeit in dem Rohr R sinkt und in das Rohr T gelangt, durch welches sie zu dem Wärmeaustauscher 1Vl geführt wird und in diesem letzteren den größten Teil ihrer Wärme an die konzentrierte, zu dem Kocher B geführte Flüssigkeit abgibt.
  • Die aus dem Rohr R durch das Rohr T kommende Flüssigkeit gelangt durch die schmale Leitung Cl, Cl zu dem Absorber A und erreicht darin das Flüssigkeitsniveau a-a, sinkt dann durch Eigengewicht entlang des Absorbers bis zu dem Flüssigkeitsniveau b-b und wird in dem Behälter U gesammelt, von welchem sie dann durch das mittlere Rohr L des Wärmeaustauschers !VI zu dem Kocher B zurückkehrt.
  • Entsprechend der Wärmemenge, welche dem Hilfskocher O zugeführt wird, kann die erforderliche Flüssigkeitsmenge geregelt werden. Im Falle, wenn zuviel Flüssigkeit gehoben worden ist, kehrt der Überschuß zu dem Kocher zurück, weil das Flüssigkeitsniveau e-e höher liegt als das Flüssigkeitsniveau a-a, und zwar um eine Niveaudifferenz von A fj, welche dazu bestimmt ist, den Reibungswiderstand in den Rohren R, T, dein Wärmeaustauscher 11T und der Leitung Cl, Cl auszugleichen.
  • Das inerte Gas läuft in der Weise um, daß es in der aufsteigenden Säule H erhitzt und in der absteigenden Säule K durch Wasser gekühlt wird, wobei in dem zweiten Teil der Säule K ein Wärmeaustausch mit dem . gekühlten Gas erfolgt, welches durch das Rohr I von dem Verdampfer E kommt. Von dem Rohr K gelangt das Gas zu dem Verdampfer E, in welchem es sich mit den Ammoniakdämpfen mischt, dann zu dem Wärmeaustauscher I gelangt und durch das Rohr J in den Absorber A eintritt. Der in dem Rohr K kondensierte Dampf wird dagegen durch das Rohr t-t in den Behälter U entleert.
  • Das Kühlwasser fließt in der Richtung von 1-ii2-n-P.
  • Mit Bezug auf Abb. a, welche eine Ausführungsform für besonders große Leistungen darstellt, kann der Kocher in zwei, drei oder mehrere Teile eingeteilt sein, wobei B der Hauptkocher ist, in welchem sich die Flüssigkeit an dem Niveau b-b befindet. C" ist der zweite Kocher, in welchem die Flüssigkeit bis zum Niveau d-d dadurch steigt, daß sie in dem Rohr S' teilweise zum Sieden gebracht wird. Aus diesem zweiten Kocher gelangt die Flüssigkeit zu dem dritten Kocher Q', in welchem die Flüssigkeit bis zu dem Niveau e-e steigt, woraus ersichtlich ist, daß die Flüssigkeit den erforderlichen Umlauf erhält. Jeder der Kocher wird durch entsprechend bemessene elektrische Heizwiderstände W oder andere Mittel besonders beheizt.
  • Da der Druck in sämtlichen Kocherabteilen bzw. in jedem getrennten Kocher gleich groß ist, wobei jedoch die Zusammensetzung der Flüssigkeit eine unterschiedliche ist, so ist der Prozentgehalt des verdampfenden Teiles der Absorptionsflüssigkeit in jedem Abteil derjenige, welcher der Zusammensetzung der Flüssigkeit entspricht,. und ist daher in dem Abteil geringer, in welchem die Flüssigkeit stärker ist.
  • Wird beispielsweise auf die -bekannten Kältemaschinen mit Ammoniak und Wasser mit nur einem Kocher Bezug genommen, so entspricht die Menge des verdampften Wassers derjenigen, welche durch die schwächere Flüssigkeit freigegeben wird, während gemäß vorliegender Erfindung mit mehreren Kochern der größte Prozentgehalt von Wasserdampf nur in dem letzten Kocher entwickelt wird, während in den, anderen Kocherabteilen bzw. in dem vorhergehenden Kocher die Bildung von Wasserdampf nur sehr gering ist.
  • Wenn in dem letzten Kocher Q1 die Flüssigkeit derart verdünnt ist, daß die Dämpfe mit einem verhältnismäßig hohen Prozentgehalt der Absorptionsflüssigkeit, z. B. Wasser, beladen sind, so daß es vorteilhaft ist, eine geringe Dampfmenge hinzuzufügen, um die Flüssigkeit in diesem letzten Kocher bis zu dem Absorber A zu heben anstatt sie der Rektifiziersäule D zuzuführen, so kann dies in einfacher Weise bewerkstelligt werden, indem man die Abscheidungskammer dieses letzten Kochers vollständig getrennt von dem oberen Teil des Hauptkochers und der Rektifiziersäule anordnet und diese Abscheidungskammer mittels eines schmalen Rohres mit der Eintrittsstelle des inerten Gases zu dem Absorber verbindet. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in der. Abb.3 dargestellt. Die Bezugszeichen dieser Figur entsprechen denen der vorhergehenden Figuren. Jedoch ist die Abscheidungskammer des letzten Kochers Q' nicht mit dem Flüssigkeits- und Dampfraum des Kochers B verbunden. Vielmehr läuft die durch das. Steigrohr N geförderte Flüssigkeit durch die Kochersäule R des dritten Kochers über den Temperaturwechsler M und Leitung c zum Absorber A, wobei die Dämpfe, die zur Förderung der Lösung im Steigrohr N gedient haben, durch eine Leitung z dem Sammelbecken U des Absorbers zugeführt werden. Wenn die durch die Leitung z tretenden Dämpfe, die im wesentlichen aus Dämpfen des Absorptionsmittels bestehen, da die Kältemitteldämpfe bereits in den vorhergehenden Kochern B und C: durch die Beheizung ausgetrieben sind,> von dem Behälter U aus durch den Absorber A streichen, werden sie durch den Kühlmantel in des Absorbers zur Kondensation gebracht, wobei sie in Nebelform kondensieren. Diese Nebelbildung bewirkt ein besonders gutes Auswaschen des Kältemittels aus dem umlaufenden Gasgemisch.
  • Die Erfindung kann auch für solche Maschinen verwendet werden, in welchen das Ammoniak mittels Luft anstatt mittels Kühlwasser kondensiert wird und ebenfalls für die Maschinen, welche mit anderen Flüssigkeiten arbeiten, die ähnliche Eigenschaften wie Ammoniak und Wasser besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Betriebe von Absorptionskälteapparaten, bei denen umlaufende Absorptionslösung nach dem Thermosiphonprinzip von einer beheizten Förderstelle zu einem höheren Ort gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß Absorptionslösung im Apparat durch mindestens zwei Heizvorrichtungen erhitzt wird, von denen eine aus der Absorptionslösung Gas austreibt, das zum Verflüssiger des Apparates geführt wird, und die zweite Gas austreibt, das im wesentlichen zu Förderzwecken der Absorptionslösung dient, wobei ein Teil der umlaufenden Lösung den gesamten einen Absorber enthaltenden Kreislauf der Absorptionslösung im Apparat durchläuft, während ein anderer Teil ohne Drosselung durch einen Überlauf o. dgl. auf kürzerem Wege zu einer beheizten Förderstelle zurückgeführt wird. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß aus der geförderten Lösung, die auf dein den Absorber nicht enthaltenden Wege zur Förderstelle zurückkehrt, vor dem Erreichen der beheizten Förderstelle durch eine von ihr verschiedene Wärmequelle Gas ausgetrieben wird. 3. Verfahren nach Anspruch i in Apparaten, bei denen die Förderung der Lösung nach dem Austritt aus einem Kocher zu einem höher gelegenen Absorber erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der von der einen Heizquelle geförderten Lösung nach ihrer Hebung der zweiten Wärmequelle zugeführt wird. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zu einer Wärmequelle (Kocher) zurücklaufende Teil der Lösung aus einem überschuß an von der anderen Wärmequelle geförderter Lösung besteht zu dem Zweck, die Menge der den gesamten den Absorber enthaltenden Kreislauf der Absorptionslösung durchlaufenden Flüssigkeit konstant zu halten. 5. Verfahren nach Anspruch i in Apparaten, bei denen die Absorptionslösung zum Zwecke ihrer Förderung in mehreren Stufen erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des zur Förderung benutzten Dampfes dem Verflüssiger des Apparates und dann einem Verdampfer, ein anderer Teil des Förderdampfes in Dampfform einen! Absorber und dann einem Kocher zugeführt wird. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderdämpfe, die aus verhältnismäßig reicher Lösung ausgetrieben sind, dem Verflüssiger und die aus ärmerer Lösung ausgetriebenen Förderdämpfe dem Absorber zugeführt werden. 7. Absorptionskälteapparat zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem alle Teile in ständig offener ungedrosselter Gäs- oder Flüssigkeitsverbindung unterleinanderstehen und bei dem Absorptionslösung durch Thermosiphonwirkung von einer beheizten Förderstelle zu einem höher als die Förderstelle gelegenen Gefäß gehoben wird, von dem sie zu einem Absorber des Apparates läuft, gekennzeichnet durch eine den genannten Absorber umgebende Verbindungsleitung zwischen dem -genannten Gefäß und der Förderstelle, die eine von der beheizten Förderstelle getrennte Gasaustreibestelle enthält. B. Absorptionsapparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung zwischen dem Gefäß und der Förderstelle einen Kocher enthält. g. Absorptionskälteapparat nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Gasverbindungsleitung, die das Gefäß, zu dem die Lösung gefördert wurde, mit dem Absorber des Apparates verbindet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970436C (de) * 1941-05-08 1958-09-18 Electrolux Ab Kontinuierlich arbeitender Absorptionskaelteapparat mit durckausgleichendem Gas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE970436C (de) * 1941-05-08 1958-09-18 Electrolux Ab Kontinuierlich arbeitender Absorptionskaelteapparat mit durckausgleichendem Gas

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