DE694473C - Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke

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DE694473C
DE694473C DE1933SC100374 DESC100374D DE694473C DE 694473 C DE694473 C DE 694473C DE 1933SC100374 DE1933SC100374 DE 1933SC100374 DE SC100374 D DESC100374 D DE SC100374D DE 694473 C DE694473 C DE 694473C
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DE
Germany
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brush
chamber
wires
container
foam
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DE1933SC100374
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English (en)
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Jan Arent Schoenheyde Dipl-Ing
Dipl-Ing Einar Schroeder
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D1/00Fire-extinguishing compositions; Use of chemical substances in extinguishing fires
    • A62D1/0071Foams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/42Static mixers in which the mixing is affected by moving the components jointly in changing directions, e.g. in tubes provided with baffles or obstructions
    • B01F25/43Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction
    • B01F25/431Straight mixing tubes with baffles or obstructions that do not cause substantial pressure drop; Baffles therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01F25/431Straight mixing tubes with baffles or obstructions that do not cause substantial pressure drop; Baffles therefor
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Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere für Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Feuerlöschzwecke bestimmte Vorrichtung zur. Erzeugung von physikalischem, Schaum, die ,eine drahtförmige Zertrümmerungsglieder enthaltende Schaumerzeugungs- oder -verfeinerungskammer aufweist.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, Schaum auf mechanischem Wege dadurch zu erzeugen, daß eine schaumbildende Flüssigkeit und ein Gas gemeinsam durch leinen Behälter geleitet werden, weicher poröse Körper enthält.
  • An Stelle dieser porösen Körper können auch z. B. lose gelagerte Kleinkörper oder mehrere Lagen quer zur Strömungsrichtung verlaufender Drahtnetze oder auch ein Bündel von zur Strömungsrichtung gleichlaufenden Drähten angeordnet sein. Diese Einlagen, die eine innige Vermischung der Flüssigkeit und des Gases bewirken, bevor die Mischung den Behälter verläßt, sind auch bereits verwendet worden, um leine in einer anderen Vorrichtung erzeugte Mischung aus schaumbildender Flüssigkeit und Gas oder Luft zu verfeinern und so einen feinblasigen, für Feuerlöschzwecke gut brauchbaren Schaum zu erhalten.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen kann es indessen vorkommen, daß sie beim Glebrauch verstopft werden, weil sich blei Verwendung - von staubhaltigem Gas oder von-Wasser, das aus offenen Wasserläufen, Seen u. dgl. entnommen wird, die engen Durchlaßkanälchen der Einlagen mit Staub- oder sonstigen Teilchen zusetzen können. Dies kann auch durch die Verwendung von Filtern nicht vermieden werden, da Filter, die genügend dicht sind, um alle Unreinheiten zurückzuhalten, iaus praktischen Gründen nicht zur Anwendung kommen können. Abgesehen hiervon ist der Druckverlust in .diesien Mischkörpern verhältnismäßig groß.
  • Es ist ferner bereits bekanntgeworden, in einer Schaumerzeugungs- oder Verfeinerungskammer von der Mittelachs'e oder von der Wandung der Kammer ausgehende Drähte jeweils in mehreren Lagen hintereinander anzuordnen; zwischen den einzelnen Lagen dieser Drähte, die als Zertrümmerungsglieder wirken, sind dabei feste Zwischenglieder derart angeordnet, daß das in die Kammer einströmende Gemisch aus schaumbildender Flüssigkeit und Gas im Zickzackweg durch die Kammer hindurchgeleitet wird. Ferner sind die Drähte gemeinsam mit ihnem Träger als Rührwerk ausgebildet, oder sie werden zusammen mit einem Rührwerk verwendet.
  • Auch bei solchen Vorrichtungen besteht die Gefahr der Verstopfung, weil infolge der Zickzackführung des Gemisches feste Teilchen nicht außerhalb der freien Enden der Drähte an diesen vorbeistreichen können, trotzdem sich die Drähte mit ihren freien Enden nicht an die Wnadung der Kammer bzw. an die diese durchsetzende Welle anlegen. Würde man jedoch die bei dieser Vorrichtung die Zickzackführung bewirkenden Zwischenwände fortlassen, so wäre zwar die Verstopfungsgefahr vermieden, es könnte aber, da die Drähte nicht den gesamten Querschnitt der Kammer ausfüllen, nur eine unvollkommene Schaumbildung oder -verfeinerung infolge der wegen des geringeren Strömungswiderstandes größeren Strömungsgeschwindigkeit erreicht werden.
  • Durch die Erfindung soll nun eine eblenfalls drahtförmige Zertrümmerungsglieder enthaltende Vorrichtung geschaffen werden, welche die genannten Nachteile nicht aufweist und die wesentlich einfacher ausgebildet ist als die bekannte Vorrichtung mit Zertrümmerungsgliedern. Dies soll dadurch erreicht werden, daß die drahtförmigen Zertrümmerungsglieder zusammen mit einem oder mehreren Trägern eine den Durchlaßquerschnitt der Kammer vollkommen ausfüllende Bürste oder mehrere solche Bürsten mit nachgiebigen Bürstendrähten bilden, deren freie Enden sich lose an die Innenwandung der Kammer anlegen. Dabei sind zweckmäßig die durch die drahtförmigen Zertrümmerungsglieder und -die Träger derselben gebildete Bürste oder Bürsten herausnehmbar in der Kammer gelagert.
  • Durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der Zertrümmerungsglieder wird einerseits erreicht, daß feste Verunreinigungen, die mit dem Gas oder dem Wasser in die Vorrichtung gelangen, frei durch diese hindurchgehen können, ohne den Strömungsquerschnitt zu verstopfen. Andererseits kann sich aber an der Wandung der Kammer keine Strömungsschicht bilden, in der nur eine ungenügende Mischung des Gases mit der Flüssigkeit eintritt.
  • In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung schaubildlich, teilweise im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Fig. 2 bis 8 zeigen Querschnitte von verschiedenen Ausführungsformen der durch Drahtbürsten gebildeten Mischkörper, und Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch einen Teil einer Vorrichtung nach Fig. 1. a ist ein zylindrischer Behälter, welcher an beiden Enden mit je einem Anschlußflansch b versehen ist, mittels dieser Flanschen wird der Behälter a in eine in der Zeichnung nicht dargestellte Rohrleitung eingeschaltet, so daß in bekannter Weise eine schaumbildende Flüssigkeit und ein Gas unter Druck durch den Behälter a hindurchgeleitet werden können und die Mischung durch die Rohrleitung zu einem Schlauch o. dgl. weitergeleitet werden kann. Der Behälter a kann gegebenenfalls ein Stück dieser Rohrleitung bilden. In den Behälter a ist bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eine zylindrische Bürste c eingesetzt, welche aus einem in der Mittelachse angeordneten Träger d aus gewundenem Draht und an diesem in bekannter Weise befestigten, radial gerichteten elastischen Drähten aus Metall oder einem anderen Baustoff besteht. Der Bürstenträger d endigt in einer Schlaufe e, durch die eine Querstange f hindurchgesteckt ist; diese ist mit ihren Enden an den Seitenwandungen des Behälters a befestigt oder legt sich an Vorsprünge auf der Innenseite des Behälters a derart an, daß sich die Bürste c nicht in der durch den Pfeil angegebenen Strömungsrichtung verschieben kann. Die Bürstendrähte haben eine solche Länge, daß sich ihre freien Enden lose an die Innenseite des Behälters a anlegen. Hierdurch wird erreicht, daß feste Teilchen, die in den den Behälter a in der Längsrichtung durchströmenden stoffen (Flüssigkeit und Gas) enthalten sind, die Bürstendrähte in der strömungsrichtung so weit durchbiegen, daß sich durch den Behälter a längs der Innenseite seiner Wandung befördert werden, ohne daß die Bürstendrähte dies zu hindern vermögen. Wenn dabei die festen Teilchen an den Bürstendrähten vorbei gelengt sind, so bewegen sich deren freie Enden wieder rückwärts und verhindern, daß die Flüssigkeit und das Gas längs der Innenseite des Behälters a zwischen dieser Innenseite und den äußeren Enden der Bürsten frei hindurchströmen; das Gas und die Flüssigkeit werden vielmehr stets gezwungen sein, die zwischen den Drähten vorhandenen Zwischenräume zu durchströmen. Hierdurch wird ein sehr wirkungsvolles Vermischen des Gases und der Flüssigkeit zwecks Bildung einer homogenen Dispersion bei dem im Behälter vorhandenen Druck erreicht, welcher gewöhnlich bedeutend höher ist als der Außendruck und z.B. zwischen 2 und 10 atü betragen kann. Wenn die Dispersion aus dem Behälter a in eine Rohrleitung oder einen Schlauch einströmt, so fällt der in der Dispersion vorhandene Druck allmählich ab, wodurch die Dispersion nach und !nach entspannt - und schaumförmig wird.
  • Bei dem in Fig. I gezeigten Ausführungsbeispiel sind sämtliche Bürstendrähte auf einem gemeinsamen Träger angeordnet. Die Bürstendrähte können jedoch auch in anderer Weise angeordnet sein. So könne z. B. die Drähte i, wie in Fig. 2 dargestellt ist, an einem mittleren Tragzylinder h befestigt sein, in welchem Drahtnetze g angeordnet sind. Die Bürste ist dabei im Querschnitt ringförmig.
  • Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsfonn sind zwei gleichachsig ineinenderliegende Bürsten verwendet, von denen die äußere, im Querschnitt ringförmige Bürste h, i ebenfalls durch radiale Anordnung der Drähte i an dem zylindrischen Tragglied h und die innere zylindrische Bürste c wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 durch Befestigung oder Drähte an dein stabförmigen Tragglied d gebildet ist.
  • Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 4 und 5 1enthalten je drei Bürsten. Dabei sind blei der Ausführungsform nach Fig. 4 im Querschnitt dreieckige Tragglieder h' verwendet, während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 einfache Tragstäbe d angeordnet sind. In beiden Fällen legen sich die Drähte der drei Bürsten mit ihren freien Enden teils an die Innenseite des Behälters a und teils an die freien Enden der Drähte einer anstoßenden Bürste an (vgl. die punktierten Linien k der Fig. 4 und 5).
  • Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel werden drei nebeneinander angeordnete zylindrische Bürsten Ider in Fig. 1 - gezeigten Art verwendet, wobei der Behälters eine den Bürsten angepaßte Querschnittsform aufweist. Die Drähte der verschiedenen Bürsten stoßen auch hier längs der punktierten Linien k aneinander.
  • Gemäß Fig. 7 sind die Bürstendrähte an einem quer durch die Mitte verlaufenden Tragglied h" befestigt, und bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Drähte unter Bildung von zwei Bürsten auf zwei solchen Traggliedern h" angeordnet.
  • Außer den dargestellten Ausführungsformen sind noch andere Ausführungsformen im Rahmen der Erfindung möglich. so kann z. B. die Bürste c anstatt zylindrisch kegelig gefonnt sein, derart, ,daß ihre Querschnittsfläche nach dem Austrittsende ,des Behälters a hin zunimmt. Auch kann die Bürste einen vieleckigen Querschnitt haben und, wenn z. B. der Behälter a durch ein gekrümmtes Rohrstück gebildet wird, gekrümmt sein. Dablei ist les aber wie bei ,den dargestellten Ausführungsformen notwendig, daß die Form des Behälters a genau der Form der Bürsten angepaßt ist, so daß diese den Durchströmquerschnitt des Behälters a vollkommen ausfüllt.
  • In der Längsrichtung braucht Ider Behälter a dablei nicht ganz ausgefüllt zu sein. Ferner ist !es ohne Bedeutung, ob der Behälter a waagerecht, senkrecht oder geneigt angeordnet ist.
  • Die Bürstendrähte können z. B. wie in Fig schematisch angedeutet ist, gebogen oder so lang sein, daß sie, wenn die Bürste in den röhrenförmigen Behälter a eingesetzt ist und 1die Bürstendrähte sich an die Innenseite der Behälterwandung anlegen, die in Fig. 9 gezeigte, in der Strömungsrichtung P der Dispersion gebogene Lage einnehmen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit einer drahtförmige Zertrümmerungsglieder enthaltenden Schaumerzeugungs- oder -verfeinerungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß die drahtförmigen Zertrümmerungsglieder (i) zusammen mit einem oder mehreren Trägern (d, h) eine den Durchlaßquerschnitt der Kammer vollkommen ausfüllende Bürste oder mehrere solche Bürsten mit nachgiebigen Bürstendrähten bilden, deren freie Enden sich lose an die Innenwandung der Kammer (a) anlegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die drahtförmigen Zertrümmerungsglieder und die Träger derselben gebildete Bürste oder Bürsten herausnehmbar in der Kammer (a) gelagert sind.
DE1933SC100374 1932-02-16 1933-02-10 Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke Expired DE694473C (de)

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DK694473X 1932-02-16

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ID=8152302

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1933SC100374 Expired DE694473C (de) 1932-02-16 1933-02-10 Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke

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DE (1) DE694473C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019014181A1 (en) * 2017-07-12 2019-01-17 Nordson Corporation STATIC MIXER WITH TRIANGULAR MIXING PIPE

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019014181A1 (en) * 2017-07-12 2019-01-17 Nordson Corporation STATIC MIXER WITH TRIANGULAR MIXING PIPE

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