DE2167005C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn

Info

Publication number
DE2167005C3
DE2167005C3 DE2167005A DE2167005A DE2167005C3 DE 2167005 C3 DE2167005 C3 DE 2167005C3 DE 2167005 A DE2167005 A DE 2167005A DE 2167005 A DE2167005 A DE 2167005A DE 2167005 C3 DE2167005 C3 DE 2167005C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
plug
crimping
tube
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2167005A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2167005B2 (de
DE2167005A1 (de
Inventor
Richard Cecil Greenville N.C. Newton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phillips Petroleum Co
Original Assignee
Phillips Petroleum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phillips Petroleum Co filed Critical Phillips Petroleum Co
Publication of DE2167005A1 publication Critical patent/DE2167005A1/de
Publication of DE2167005B2 publication Critical patent/DE2167005B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2167005C3 publication Critical patent/DE2167005C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam
    • D02G1/168Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam including drawing or stretching on the same machine
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes
    • D02G1/122Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes introducing the filaments in the stuffer box by means of a fluid jet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kräuseln von Garn durch Einschieben des Garns in eine Kräuselzone gegen ein Ende eines bereits in der Kräuselzone angesammelten Garnstopfens, Transport des Stopfens durch einen verlängerten Durchgang mit etwas größeren Durchmesser als die Kräuselzone, Abnehmen eines Stranges des gekräuselten Garnes von dem gegenüberliegenden Ende des Stopfens und Abziehen des Stranges aus dem Durchgang, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer Kräuselkammer, einer Einrichtung zum Stauchen des Garns in der Kräuselkammer durch deren Einlaß, einer langgestreckten Leitung mit größerem Durchmesser als die Kräuselzone zur Aufnahme eines Garnstopfens vom Auslaßende der Kräuselkammer und mit einer Einrichtung zum Abziehen eines Garnstranges aus dem Auslaßende der Leitung.
Bei einem derartigen bekannten Verfahren bzw. einer
derartigen bekannten Vorrichtung (GB-PS 10 57310) wird der Garnstopfen durch die den Durchgang bildende Leitung bis zu einer Engstelle in dieser Leitung vorgeschoben, und von dieser Stelle aus ein Garnstrang mechanisch aus dem Stopfen abgezogen. Dabei können erhebliche Schwierigkeiten auftreten, daß beim Abziehen des Garnstranges sich Schlingen, welche den Stopfen aus dem gekräuselten Garn bilden, umeinanderschiingen, und dadurch sich ein knotenartige.- Abschnitt
ίο am Ende des Stopfens bildet, aus dem das Garn nicht mehr oder nur mit stark erhöhtem Widerstand abgezogen werden kann.
Um diesen Mangel einzuschränken, ist es bekannt (US-PS 34 35 497), die das Ende des Stopfens begren- ;5 zende Engstelle der den Durchgang bildenden Leitung elastisch gegen das Stopfenende anzupressen, und zwar durch ein mittels Schwerkraft gegen das Stopfenende andrückendes Gewicht, welches den Durchgang zum Abziehen umschließt oder aber durch einen Druckstopfen eines in das Abziehende des Durchganges eingeführten Mediums, aus welchem der Garnstrang abgezogen wird. Durch diese bekannten Verfahren bzw. Anordnungen wird jedoch die oben erläuterte Gefahr nur beschränkt beseitigt, & h. es besteht nach wie vor die Möglichkeit, daß die das Abziehende des Stopfens bildenden Schlingen sich umeinander winden.
Es ist die der Fifindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, durch welche diese Gefahr der Verschlingung bzw. Knotenbildung in dem Abziehende des aus dem gekräuselten Garn gebildeten Stopfens oder im abgezogenen Strang des gekräuselten Garns mit Sicherheit verhindert wird.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dies dadurch erreicht, daß ein Strom eines Mediums in Längsrichtung durch den Durchgang gegen das Abziehende des Stopfens gerichtet wird und wenigstens ein Teil des Stromes durch eine Wandfläche des Durchganges an einem oder mehreren Punkten innerhalb des Bereiches des Abziehendes des Stopfens ausströmt.
Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren dringt der gegen das Abziehende des Gamstopfens gerichtete Strom des Mediums bis zu einer gewissen Tiefe in den Stopfen ein und locken diesen auf, so daß die Schlingen im Stopfenende wesentlich lockerer liegen als bei den
« bekannten Verfahren und Vorrichtungen, und dadurch auch die Gefahr von Verschlingungen beim Abziehen des Garnstranges praktisch ausgeschlossen ist Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren und Vorrichtungen wird also gemäß der Erfindung das Abziehende des aus dem gekräuselten Garn gebildeten Stopfens nicht zurückgehalten, sondern es wird vielmehr aufgelockert Außerdem wird ein zusätzliche Kühlwirkung erreicht
Um den Anfahrvorgang beim erfindungsgemäßen Verfahren zu erleichtern, kann vorzugsweise zu Beginn des Verfahrens der Strom des Mediums gleichlaufend mit der Bewegungsrichtung des abzuziehenden Stranges gerichtet sein, und zum normalen Ablauf des Verfahrens in seiner Richtung umgekehrt werden.
Eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zur Durchführung des Verfahrens ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß das Einlaufende der den Stopfen aufnehmenden Leitung in offener Verbindung mit der Kräuselkammer steht, daß eine oder mehrere öffnungen in der Wand der Leitung entlang deren Länge verteilt angeordnet sind, daß eine Vorrichtung zum Einführen eines Stromes eines Mediums in die Leitung in Längsrichtung zwischen den Öffnungen und dem
Auslaßende der Leitung angeordnet ist, und daß Einrichtungen zum Umkehren der Richtung des Stromes des Mediums in dieser Leitung vorgesehen sind.
Dabei steht die offene Verbindung des Einlaßendes der den Durchgang bildenden Leitung mit der Kräuselkammer dadurch in direktem wirkungsmäßigen Zusammenhang mit der Anordnung der Luftöffnungen zum Einblasen des Mediums, daß eine Strömung vom Vorderende des Durchgangs in Bewegungsrichtung des Garnstopfens vs. mitgehend vermieden wird, und das gegen das Abziehende des Garnstopfens gerichtete Medium frei in das Stopfende selbst eindringen und diesen auflockern kann.
Es ist zwar an sich bekannt (NL-Pat-Anm. 70 08 742), zur Steuerung der Spannung eines Garnstranges unabhängig von Änderungen in der Ab- oder Zuführgeschwindigkeit einen Puffer zu bilden, bei welchem in einem langgestreckten Gehäuse ein 'ockerer Garnstopfen dadurch gebildet wird, daß sowohl in Zuführrichtung des Garns in die Stopfenzone, als auch gegen das Abziehende ein Mediumstrom gerichtet wird, der durch die Wand der Pufferkamnier seitlich abströmt in diesem FaH handelt es sich jedoch _uti "keine Stauchkammer zum Kräuseln von Garn, bei welcher die Verschlingung wesentlich intensiver ist und es tritt dadurch, daß der Stopfen in der Pufferzone wesentlich lockerer als bei den in Stauchkammern gebildeten Stopfen ist, die oben geschilderte Gefahr des Verschlingens des abgezogenen Garns am Stopfenende überhaupt nicht auf.
Es ist auch bekannt (US-PS 35 18 733), zum Zuführen des Garns zu einer Aufspulvorrichtung dieses in einem in dessen Bewegungsrichtung gerichteten Mediumstrom schwebend zu fördern, wie dies auch bei der vorzugsweisen Weiterbildung zum Anfahren beim erfindungsgemäßen Verfahren, wie oben erläutert, vorgesehen ist Bei dieser bekannten Anordnung handelt es sich jedoch nicht um eine vorzugsweise Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Abziehen eines Garnstranges von einem aus der Kräuselkammer korn- ίο menden Stop/ens. sondern ausschließlich zum reibungsfreien Transport des Garnstranges bei Richtungsveränderungen des Garnweges, wie dies z. B. beim Aufspulen der Fall ist Auch diese bekannte Anordnung steht also in keinem wirkungsmäßigen Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Weiterbildung des Gegenstandes der Anmeldung.
Eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert so
F i g. 1 zeigt eine vev cikale Teilschnittansicht einer Ausführungsform nach der Erfindung und
F i g. 2 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie XIH-XHI in F ig.1.
Die F i g. 1 zeigt eir Gehäuse 11 mit einer höhlen Nadel 12, die darin angeordnet ist Eine Leitung 17 steht mit dem Gehäuse 11 zum Einleiten eines Fluides, wie Dampf oder Luft bei einer erhöhten Temperatur, in Verbindung. Eine Rohre 14 ist am Gehäuse IUB. durch Schweißen befestigt so daß die öffnung darin eine Verlängerung des Durchgangs durch die Nadel 12 bildet Das Einlaßende der Röhre 14 ist abgeschrägt um ein Auflager 14a nahe dem Ende der Nadel 12 zu schaffen. Der Winkel des Auflagers 14a kann der gleiche wie der Winkel des abgeschrägten Endes der Nadel 12 sein, was aber nicht notwendig ist.
Eine hohle Kammer 18 (s. a. Fig.2) ist so an der Röhre 14 befestigt, daC sie den oberen Teil der Röhre umschließt Eine große Anzahl von relativ kleinen Ballen '9a und 196 sind in der Kammer 18 angeordnet Ein Zylinder 69 umschließt die Röhre 14 in der Kammer 18 und erstreckt sich nach oben über die Röhre, um eine Zone 61 starker Turbulenz zu bilden. Vier Stäbe 62 umgeben den Zylinder 60 und erstrecken sich nach oben durch die Kammer 18. Diese Stäbe sind um 90° gegeneinander versetzt
Beim Betrieb der erläuterten Vorrichtung werden eine oder mehrere Fasern 20a durch das Innere der Nadel 12 in die Röhre 14 eingeführt Das Fluid wird durch die Leitung 17 eingeleitet und fließt nach oben durch die Röhre 14 in die Zone 61. Die Geschwindigkeit des eingeleiteten Fluids ist ausreichend hoch, um die gewünschte Turbulenz im Durchgang, der durch die Zone 61 bestimmt ist zu erzeugen. Diese Turbulenz verleiht den Fasern eine Kräuselung, so daß gekräuseltes Garn 206 erzeugt wird. Das Garn wandert nach oben, um einen langgestreckten, für gewöhnlich zylindrischen Pfropfen 20c im Gebiet zwischen den Stäben 62 zu bilden. In diesem Gebiet wird der Pfropfen durch die Bälle 19a und 196 angegriffen. Beim Durchgang durch die Kammer 18 wird das Garn gekühlt so daß ihm eine beständige Kräuselung, wie im Vorhergehenden beschrieben, verliehen wird. Das resultierende, gekräuselte Garn 20<i wird durch eine Abzugsvorrichtung 22 abgezogen.
Die Stäbe 62 begrenzen den Garnpfropfen auf eine, im allgemeinen zylindrische Gestalt und dienen dazu, den Pfropfen nach oben durch den zentralen Teil der Kammer 18 zu führen. Die Bälle 19a und 196 liefern einen ausreichenden Druck, um das Garn in der Form eines Zylinders für einen Zeitabschnitt zu halten, der ausreichend ist das Garn zu kühlen, um ihm eine beständige Kräuselung zu verleihen. Im allgemeinen sollte die Stapelhöhe der Bälle um wenigstens einen Durchmesser der Bälle 19a unter dem oberen Ende der Stäbe 62 liegen.
Es ist wichtig, daß die Stäbe 62 einen genügenden Abstand voneinander haben, so daß die Bälle V3a und 196 sich frei zwischen ihnen bewegen können, um einen Dn"* auf den Garnpfropfen auszuüben. Während vier Stäbe als ausreichend befunden worden sind, den Pfropfen zu halten, können, wenn gewünscht auch mehr Stäbe verwandt werden. Bei manchen Arbeiten liefern drei Stäbe, um 120° gegeneinander versetzt die erwünschte Stützung des Pfropfens. Die Stäbe 62 hindern den Garnpfropfen daran, zusammenzufallen oder sich unter die Fläche der Bälle zu biegen, und bilden dadurch eine wirkungsvollere Kräuselvorrichtung.
Die F i g. 1 stellt .veiter ein System zum Abziehen des gekräuselten Garns vom Garnpfropfen, der bei d;r Kräuselung erzeugt wurde, dar. Dieses wird dadurch e/reicht, daß der Garnpfropfen in ein Einlaßende einer langgestreckten Röhre 70 eingeführt wird, die mit einer oder mehreren Ötinungen versehen ist du: zwischen ihren Enden liegen. Ein Fluid wird durch die Röhre aiii das Einlaßende hin geleitet wobei eine große Menge des Fluids durch «lie Öffnungen abgeleitet wird. Das Fluid übt so eine Verzögerungskraft aus, die dazu dient, das Aufbrechen des Garnpfropfens zu verhindern, bis das Garn gekühlt worden ist. Das gekühlte Garn wird vom Auslaßende der Röhre abgezogen. Gemäß eine;· anderen Ausführungsform der Erfindung wird das Fluid durch die Röhre während des Anfahrvorgangs in Richtung des Garnabzugs geleitet.
Die langgestreckte Röhre 70 ist über der Kammer 18
angeordnet. Sie weist einen Einlaßteil 70a und einen im allgemeinen waagerechten Auslaßteil 70b auf. Das untere Ende des Teils 70a kann mit einem erweiterten EinlaB 70c versehen sein, der über den Stäben 62 angeordnet ist, so daß der Garnpfropfen 2Ot-sich nach oben in die Röhre bewegt. Der Durchmesser der Röhre 70 ist etwas größer als der Durchmesser des Garnpfropfens, der in die Röhre eintritt, so daß der Pfropfen sich frei durch die Röhre bewegen kann. Der Röhrenteil 70 ist mit einer Vielzahl von Schlitzen 78 versehen. Das Garn wird durch das Ende des Röhrenteils 706 durch eine geeignete Abzugsvorrichtung 22 abgezogen und gelangt zu einer Aufbewahrung.
Eine Leitung 77 skiht mit dem Röhrenteil 70b in einer solchen Richtung in Verbindung, daß das Fluid, das durch die Leitung 77 geleitet wird, durch die Röhre 70 auf das Einlaßende 70a hin strömt. Eine zweite Leitung 76 steht mit dem Röhrenteil 70b in einer solchen Richtung in Verbindung, daß das Fluid, das durch diese Leitung fließt, durch die Röhre 70 auf das Auslaßende hin strömt. Die Leitungen 76 und 77 sind mit einem gemeinsamen Einlaß 71 verbunden. Ventile 72 und 73 sind jeweils in den Leitungen 77 und 76 angebracht.
Bei der normalen Arbeitsweise der Kräuselungsvorrichtung ist. das Ventil 72 geöffnet und das Ventil 73 geschlossen, so daß das Fluid, wie z. B. Luft, durch die Leitung 71 eintritt und durch die Leitung 77 und die Röhre 70 auf das Einlaßende hin strömt. Eine wesentliche Menge dieses Fluides wird durch die öffnungen 78 abgeleitet, der Rest gelangt durch den Röhrenteil 70a zum Ende der Röhre. Das Auslaßende der Röhre 70 ist geöffnet. Dieses führt dazu, daß Außenluft in das Auslaßende der Röhre eingesaugt wird. Der Garnpfropfen 20c steigt durch den Einlaßteil der Röhre zu einem Gebiiet in der Nähe der öffnungen 78 auf. An diesem Punkt neigt der Garnpfropfen 74 dazu, aufzubrechen, so daß einzelne gekräuselte Fasern 75 durch den Rest der Röhre 70 wandern. Der Luftstrom durch die Röhre 70 dient dazu, das Garn zu kühlen und zu helfen, dem Garn eine beständige Kräuselung zu verleihen. Um diese«; Ergebnis zu erreichen, ist es wünschenswert, daß die öffnungen 78 im Abstand vom Einlaß 70c angeordnet sind. Diese Anordnung gewahrleistet eine größere Kühlung, bevor der Garnpfropfen aufgebrochen wird. Während des Anfahrvorganges ist das Ventil 72 geschlossen und das Ventil 73 geöffnet, so daß der Strom durch die Röhre in entgegengesetzter Richtung verläuft. Dieses liefert einen Saugeffekt, der dazu führt, das Garn durch die Röhre, durch den Einlaß 70c und den Schlitz 78 zu ziehen.
Bei einer besonderen, beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung weist die Röhre 70 einen Innendurchmesser von etwa 2,5 cm (1") auf. Vier Schlitze 78 sind vorgesehen, von denen jeder etwa 18 cm (7") lang und etwa 1 cm (3/8") breit ist. Der Röhrenteil 70a kann eine Länge von 30 bis 46 cm (12 bis 18") aufweisen, der Röhrenteil 70b kann eine Länge von wenigstens 61 cm (24") haben.
Bei einer besonderen Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird ein Bündel von 126 Polypropylenfasern mit einem Titer von etwa 1800 denier (anriäiierniS 54 denier»/Fasern) durch die Nadel Yi mit einer Geschwindigkeit von etwa 1125 m/min, eingeführt. Etwa 9 kg Wasserdampf pro Std. wird unter einem Druck von 7 Atm. (lOOpsig) durch die Leitung 17 eingeführt. Das gekräuselte Garn wird von der Röhre 70 mit einer Geschwindigkeit von etwa 700 m/min, abgezogen. Luft wird unter einem Druck von etwa 2 Atm. (30 psig) durch den Einlaß 71 und die Leitung 77 eingeleitet. Das führt dazu, daß etwa 0,5 Nm1 Luft pro Min. ,'17,7 Standard-Kubikfuß/min.) der Röhre 70 geliefert wird.
Bei der erläuterten Ausführungsform der Erfindung ist die Röhre 70 mit einer 90° Krümmung versehen. Die öffnungen 78 können stromaufwärts oder stromabwärts von dieser Krümmung angebracht sein. Die Krümmung erleichtert das Abführen des gekräuselten Garns zu einer geeigneten Abzugseinrichtung. Es ist jedoch nicht notwendig, daß die Röhre mit einer Krümmung versehen ist Die Röhre sollte aus einem Material hergestellt sein, das glatte Wände bildet, so daß
•»o auf das Garn der geringste Widerstand wirkt. Eine Auskleidung aus Tetrafluoräthylenpolymer kann für diesen Zweck vorteilhaft werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Kräuseln von Garn durch Einschieben des Garns in eine Kräuselzone gegen ein Ende eines bereits in der Kräuselzone angesammelten Garnstopfens, Transport des Stopfens durch einen verlängerten Durchgang mit etwas größerem Durchmesser als die Kräuselzone, Abnehmen eines Stranges des gekräuselten Garnes von dem gegenüberliegenden Ende des Stopfens und Abziehen des Stranges aus dem Durchgang, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strom eines Mediums in Längsrichtung durch den Durchgang gegen das Abziehende des Stopfens gerichtet wird, und wenigstens ein Teil dieses Stromes durch eine Wandfläche des Durchganges an einem oder mehreren Punkten innerhalb des Bereiches des Abziehendes des Stopfens ausströmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, <]aß zu Beginn des Verfahrens der Strom des Mediums gleichlaufend mit der Bewegungsrichtung des abzuziehenden Stranges gerichtet ist und zum normalen Ablauf des Verfahrens in seiner Richtung umgekehrt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 im: einer Kräuselkammer, einer Einrichtung zum Stauchen des Garns in der Kräuselkammer durch deren Einlaß, einer langgestreckten Leitung mit größerem Durchmesser als die Kräuselzone zur Aufnahme eines Garnstopfens vom Auslaßendu. der Kräuselkammer, und mit einer Einrichtung zum Abziehen vines Garnstranges aus dem Auslaßende der ! eitung, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaufende der den Stopfen aufnehmenden Leitung in offener Verbindung mit der Kräuselkammer steht, daß eine oder mehrere öffnungen (78) in der Wand der Leitung (70) entlang deren Länge verteilt angeordnet sind, daß eine Vorrichtung (76, 77) zum Einführen eines Stromes eines Mediums in die Leitung in Längsrichtung zwischen den öffnungen (78) und dem Auslaßende (70b)dcr Leitung angeordnet ist, und daß Einrichtungen (72, 73, 77) zum Umkehren der Richtung des Stromes des Mediums in dieser Leitung vorgesehen sind.
DE2167005A 1971-04-12 1971-11-05 Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn Expired DE2167005C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US13316471A 1971-04-12 1971-04-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2167005A1 DE2167005A1 (de) 1977-06-16
DE2167005B2 DE2167005B2 (de) 1978-07-13
DE2167005C3 true DE2167005C3 (de) 1983-11-03

Family

ID=22457308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2167005A Expired DE2167005C3 (de) 1971-04-12 1971-11-05 Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3778872A (de)
DE (1) DE2167005C3 (de)

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3977059A (en) * 1972-05-04 1976-08-31 Fiber Industries, Inc. Textile fluid crimping process and apparatus
US3852857A (en) * 1972-05-04 1974-12-10 Fiber Industries Inc Textile fluid crimping apparatus
USRE31783E (en) * 1973-05-24 1985-01-01 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for controlling yarn plug length
US3886636A (en) * 1973-05-24 1975-06-03 Phillips Petroleum Co Yarn processing
US3977058A (en) * 1973-05-24 1976-08-31 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for controlling yarn plug length
GB1487180A (en) * 1973-12-07 1977-09-28 Ici Ltd Yarn crimping process and apparatus
US3879819A (en) * 1973-12-28 1975-04-29 Chevron Res Heat-setting means in a thermoplastic yarn rebound texturizing apparatus
US3887971A (en) * 1973-12-28 1975-06-10 Chevron Res Outlet means in a thermoplastic yarn rebound texturizing apparatus
US3936916A (en) * 1974-05-09 1976-02-10 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for the production of textured yarn
US3994052A (en) * 1974-08-14 1976-11-30 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for texturing yarn
US4014085A (en) * 1974-10-24 1977-03-29 Akzona Incorporated String up and shutdown process for a yarn texturizing apparatus
FR2296712A1 (fr) * 1974-12-31 1976-07-30 Rhone Poulenc Textile Procede et dispositif pour la formation d'entassement de fil textile
US3977057A (en) * 1975-01-06 1976-08-31 Phillips Petroleum Company Apparatus for the production of yarn
FR2345097A1 (fr) * 1976-03-24 1977-10-21 Salomon & Fils F Chaussure de ski comportant un systeme de tenue de pied actionne par la fermeture d'une partie de la chaussure
US4040153A (en) * 1976-04-08 1977-08-09 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for restraining a yarn wad
DE3666468D1 (en) * 1985-07-15 1989-11-23 Rieter Ag Maschf Apparatus for texturizing continuous-filament yarns
DE3714610A1 (de) * 1987-05-01 1988-11-10 Bayer Ag Vorrichtung zum kraeuseln grosser filamentverbaende

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL89837C (de) * 1956-05-24
US2924001A (en) * 1959-06-26 1960-02-09 Crimp setting device
GB1034418A (en) * 1963-07-17 1966-06-29 British Nylon Spinners Ltd Improvements in or relating to processes and apparatus for treating filamentary material in a fluid and to filamentary material so treated
US3390438A (en) * 1963-10-15 1968-07-02 Epstein Herman Method and apparatus for continuous crimping of textile yarns
GB1208013A (en) * 1967-01-06 1970-10-07 Klinger Mfg Co Ltd Method and apparatus for treating stuffer-box crimped yarn
US3435497A (en) * 1967-09-25 1969-04-01 Techniservice Corp Strand treatment
US3518733A (en) * 1967-11-06 1970-07-07 Techniservice Corp Strand treatment
US3593395A (en) * 1969-04-28 1971-07-20 Robert K Stanley Strand treatment
US3669328A (en) * 1969-06-21 1972-06-13 Luigi Castelli Yarn feeding and tensioning apparatus
US3678547A (en) * 1970-11-06 1972-07-25 Phillips Petroleum Co Yarn texturing
US3650001A (en) * 1970-12-24 1972-03-21 Phillips Petroleum Co Yarn texturing apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
US3778872A (en) 1973-12-18
DE2167005B2 (de) 1978-07-13
DE2167005A1 (de) 1977-06-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2167005C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn
DE1435653B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen stauchkraeuseln thermoplastischer faeden
DE2903508C2 (de) Vorrichtung zum Kräuseln und Verflechten von Garn aus thermoplastischem Material
DE2167095C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines aufgelockerten, gekräuselten mehrfächigen Garnes
DE2130333A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Garnen mit verflochtenen Einzelfaeden
EP0735170A1 (de) Verfahren zur Leistungssteigerung beim Schussfadeneintrag in ein Webfach einer Luftdüsenwebmaschine und Eintragsdüse zur Durchführung des Verfahrens
DE916457C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faeden, Fadenbuendeln, Garnen und aehnlichen Materialien mit einer Fluessigkeit
DE2837613A1 (de) Verfahren zum herstellen eines effektstellen aufweisenden texturierten garnes und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1760168A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Stauchkraeuselung von endlosen thermoplastischen Faeden
DE2236957A1 (de) Duesenvorrichtung zur behandlung von fadengut
DE3317897A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verbinden zweier garnenden durch spleissen
EP0761855A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stauchkräuseln synthetischer Filamentfäden
DE2461447A1 (de) Aufprallkraeuselvorrichtung zum texturieren von multifilem thermoplastischem garn
DE1932706C3 (de) Texturiervorrichtung
DE2559078A1 (de) Verfahren zur bildung einer anhaeufung wenigstens eines textilgarns und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2616922A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von textilem fadenmaterial, insbesondere mit dampf
DE1099126B (de) Instrument zur Entfernung von Fremdkoerpern aus physiologischen Kanaelen
DE2837829A1 (de) Als flugkoerper ausgebildetes schussfadeneintragorgan fuer webstuehle
DE2634492C3 (de) Verfahren zum schnellen Einfädeln eines Fadens in eine Falschzwirnspindel
DE2155094A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Garn
DE2935366C2 (de) Verfahren zum Einfädeln des Fadens in eine Fadenbehandlungsdüse
DE694473C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE2461446A1 (de) Aufprallkraeuselvorrichtung zum texturieren von multifilem thermoplastischen garn
AT265938B (de) Düseneinrichtung zur Behandlung eines Fadenbündels
DE2147078A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Fäden

Legal Events

Date Code Title Description
8281 Inventor (new situation)

Free format text: NEWTON, RICHARD CECIL, GREENVILLE, N.C., US

AC Divided out of

Ref country code: DE

Ref document number: 2155094

Format of ref document f/p: P

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee