AT127267B - Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden.

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AT127267B
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Muller J C & Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden. 
 EMI1.1 
 Schiebeteil eingeführt werden kann, muss der Scheidenteil aufgerichtet bzw. geöffnet werden. Um das mechanisch durchzuführen, sind bereits viele Vorschläge gemacht worden. Hier ist beachtenswert, dass eine Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden bekannt ist, bei welcher die flache Scheide gegen eine Rast geschoben und dadurch geöffnet wird. 



   Auch bei der neuen Vorrichtung wird die Scheide gegen eine Rast geschoben und dadurch ge- öffnet, jedoch ist die Rast derart quer zur Offnungsvorschubrichtung beweglich angeordnet, dass die Rast der sich unter dem Vorschubdruck von der Auflagefläche erhebenden, in die Rast eingelegten Scheidenkante bis zur völligen Aufrichtung der Scheide folgen kann. 



   Die Rast bildet das Ende einer Widerlagsfläche, die das Aufrichten der Scheide bis in die genaue Öffnungslage begrenzt. 



   In die aufgerichtete Scheide muss nun der Schiebeteil eingeführt werden. Dazu ist es erforderlich, dass die Scheide an die Stelle befördert wird, wo das Einschieben des Schiebeteils vor sich geht. 



  Diese Beförderung geschieht erfindungsgemäss durch einen quer zur   Scheidenöffnungsvorschubrichtung   derart verschiebbar angeordneten Dorn, dass er nach Beendigung der Seheidenöffnung in die geöffnete Scheide eintreten, sie mitnehmen und nach der Vereinigungsstelle mit dem Schiebeteil führen kann. 



  Dabei ist der Dorn begrenzt verschiebbar in einer Mitnehmerhülse angeordnet, wobei die Mittel zum Vorschieben der Hülse am Dorn anfassen, diesen zunächst verschieben, so dass er in die geöffnete Schachtelscheide eintritt, wonach der Dorn die Hülse mitnimmt, deren Kante sich gegen die betreffende Stirnseite der auf dem Dorn steckenden Scheide legt, so dass beim Anlangen an der Einführungsstelle des   Schiebeteiles   der Dorn für sich zurückgezogen werden kann, während die geöffnete Scheide noch während des Einführens des Schiebeteils an der Hülse ein Widerlager findet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Oberansicht dargestellt. 



  Die Fig. 2 bis 5 zeigen die Mittel zum Aufrichten der Schachtelscheiden im senkrechten Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 in vier aufeinanderfolgenden Arbeitsstellungen. In den Fig. 6-8 sind die Mittel zum Weiterführen der aufgerichteten Scheiden in Seitenansicht, teilweise geschnitten nach der Linie 6-6 der Fig. 1, dargestellt. 



   Der Schieber   1,   der die flachliegenden Scheiden einem Stapelschacht 2 entnimmt, besteht aus einer an der winkelförmigen Kurbelstange 3 befestigten Platte und wird mittels einer Kurbel 4 hin und her bewegt. Der von dem Schieber 1 erfasste Scheidenteil stösst mit seiner Vorderkante gegen die Rast 5 des bei 6 gelagerten Schwinghebels 7 (Fig. 3). Der Schieber 1 geht nun weiter vor und richtet die Scheide auf (Fig. 4). Dabei wird der Schwinghebel 7 entgegen der Wirkung seiner Feder 8 so lange angehoben, bis die Scheide völlig aufgerichtet ist (Fig. 5). Gleichzeitig hebt sich die Platte 1 über die Fläche des Tisches 9 hinaus nach oben, so dass die aufgerichtete Scheide zwischen vier ein Rechteck bildenden Flächen 1, 7', 72, 9 gehalten wird.

   Das Heben der Platte 1 wird dadurch hervorgebracht, dass der bei 10 gelagerte Hebel 11, auf den sich die Kurbelstange 3 mit ihrer Rolle 3'legt, mittels eines Nockens 12 angehoben wird. Dieser erhält seinen Antrieb von der Kurbelwelle 4'aus durch   Zahnräder   13, 14, 15. 

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   Sobald die Scheide vollständig aufgerichtet ist, wird der leicht zugespitzte Dorn 16 in sie hineingeschoben. Dieser sitzt an einer Stange 17 und wird von einem Nocken 18 aus mittels   eines'Gestänges 19 -21   gesteuert.   Die. Stange 17 und   der Dorn 16 sind in der Hülse 22 begrenzt verschiebbar gelagert. Diese wiederum wird in einem Böckchen 23 gerade geführt. 



   Der Dorn 16 bewegt sich zunächst allein vorwärts, bis der Anschlagstift 24 der Stange 17 gegen das andere Ende des in der Hülse 22 vorgesehenen Langloches 25 trifft (Fig. 6). Von nun an bewegen sich Dorn und Hülse gemeinsam vorwärts (Fig. 7). Hiebei legen sich die das vordere Ende der Hülse bildenden zwei Zungen 26 gegen die Kanten der aufgerichteten Scheide und schieben sie im Sinne der Fig. 8 nach links. Um die Vorbewegung der Zungen zu ermöglichen, ist in dem Tisch 9 eine Aussparung 27 und in dem Schwinghebel 7 eine Auskröpfung 28 angebracht (Fig. 5). 



   Nachdem die Hülse 26 ihre vordere Totlage erreicht hat, legt sich eine in einer Bohrung des   Böekchens   23 liegende, von einer Feder beeinflusste Kugel 29 in die an der Hülse befindliche Rast 30 ein, so dass die Hülse nachgiebig festgehalten wird. In diesem Augenblick wird durch nicht eingezeichnete Mittel in bekannter Weise der Schiebeteil in die Scheide eingeführt und gleichzeitig der Dorn aus der Scheide zurückgezogen. Die Hülse 22 wird jedoch nachgiebig festgehalten, bis der Stift 24 an das hintere Ende des Langloches 25 trifft. Sie kann also während dieser Zeit mit ihren Zungen 26 als Widerlage für 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden, bei welcher die flache Scheide gegen eine Rast geschoben und dadurch geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast   (5)   derart quer zur   Öffnungsvorschubrichtung   beweglich angeordnet ist, dass sie der sich unter dem Vorschubdruck von der Auflagefläche   (9)   erhebenden in die Rast eingelegten Scheidenkante bis zur völligen Aufrichtung der Scheide folgen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast das Ende einer Widerlagsfläche (72) bildet, die das Aufrichten der Scheide bis in die genaue Öffnungslage begrenzt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast an einem Schwinghebel (7) mit rechtwinklig abgebogener Widerlagsfläche (72) angeordnet ist, der durch eine Feder auf die Auflagefläche (9) niedergezogen wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsdruck durch einen gesteuerten und durch den Auflagetisch hindurchtretenden Schieber ausgeübt wird, der das in einem Stapel (2) zu unterst liegende Werkstück erfasst, aus dem Stapel entfernt, bis zur Rast vorschiebt und dann durch Emportauchen über die Tischfläche und schliesslich senkrechte Einstellung in der Endstellung die geöffnete Scheide in die richtige Lage stellt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Scheidenöffnungsvorschubrichtung ein Dorn (16) derart verschiebbar angeordnet ist, dass er nach Beendigung der Scheiden- EMI2.2 Schiebeteil führen kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (16) begrenzt verschiebbar in einer Mitnehmerhülse (22) angeordnet ist, wobei die Mittel (21) zum Vorschieben der Hülse am Dorn anfassen, diesen zunächst verschieben, so dass er in die geöffnete Schachtelscheide eintritt, wonach der Dorn die Hülse mitnimmt, deren Zungen (26) sich gegen die betreffende Stirnkante der auf dem Dorn steckenden Scheide legen, so dass beim Anlagen an der Einführungsstelle des Schiebeteiles der Dorn für sich zurückgezogen werden kann, während die geöffnete Scheide noch während des Einführens des Schiebeteiles an der Hülse ein Widerlager findet.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse, in welcher der Dorn verschiebbar angeordnet ist, im Bereiche des Domes in starre Zungen (26) endet, für deren Durchgang in der Tischfläche eine Aussperrung (27) und in dem die Rast tragenden Schwinghebel Auskröpfungen (28) vorgesehen sind.
AT127267D 1931-02-17 1931-02-17 Vorrichtung zum Aufrichten von Schachtelscheiden. AT127267B (de)

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