AT126600B - Vorrichtung zur Eindickung von Sulfitzellstoffablaugen nach dem Ausfrierverfahren. - Google Patents

Vorrichtung zur Eindickung von Sulfitzellstoffablaugen nach dem Ausfrierverfahren.

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AT126600B
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pulp waste
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Karl Dr Ehninger
Ernst Dr Philippi
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Karl Dr Ehninger
Ernst Dr Philippi
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Eindickung von Suiitzellstoffablaugen zwecks Gewinnung der darin enthaltenen organischen Substanzen oder auch zur Unschädlichmachung derselben erfolgt heute   grosstechnisch     ausschliesslich   durch Verdampfen des in der Ablauge enthaltenen Wassers. Die hohen damit verbundenen   Betriebs-und Erhaltungskosten   ergeben nur in den seltensten Fällen eine Rentabilität solcher Betriebe, weshalb man den weitaus überwiegenden Teil aller Zellstoffablaugen ungenutzt in die Flussläufe ablassen muss.

   Nach dem österreichischen Patent Nr. 84891 hat Ömann ein Ausfrierverfahren für Zellstoffablaugen geschützt bekommen, welches eine weit bessere Rentabilität verspricht, jedoch unseres Wissens über den Laboratoriumsmassstab nie   hinausgekommen   ist, hat doch das Verfahren sich nirgends durchgesetzt und ist unterdessen völlig in Vergessenheit geraten. Es scheint uns dies in der grossen Schwierigkeit begründet zu sein. das Verfahren in einer grosstechnisch brauchbaren Apparatur durchzuführen. Durch eben erwähntes Patent ist das stufenweise Eindicken der Ablauge durch Ausfrieren des darin enthaltenen Wassers und das Abschleudern des gebildeten Eises bekannt. 



   Wir haben zunächst in Unkenntnis des   Ömannschen   Verfahrens die Ausfriermethode für   Suisstzellstoffablaugen   neu aufgegriffen und nun auch eine Apparatur konstruiert, die gross- 
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 gehende Studien aller mit der   Ausfrierung   von Zellstoffablaugen zusammenhängender physikalischer und   chemischer Vorgänge haben   wir nachstehend beschriebene Vorrichtung als zweckmässig gefunden :
Die   einzudickende     Suiitzellstoffablauge   wird nach eventuell vorangegangener Neutralisation 
 EMI1.3 
 und Ahlauf des Kältemittels sind regulierbar. Im Rohre e ist auf durchgehender Welle feine Schnecke   angeordnet, welcher die Aufgabe zufällt, die bei @ eintretende Ablauge   samt dem 
 EMI1.4 
 

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   Die Fortbewegung einzudickender Ablauge durch   Schneckenrohre   an   sich ist, wold durch   D. R. P. Nr. 345192 bekannt, in unserem Falle jedoch   haben die Schnecken ein Ablaugen-   Eisgemisch mit wesentlich von Ablauge allein verschiedenen physikalischen Eigenschaften zu fördern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Eiudickung von Sulfitzellstoffablaugen nach dem Ausfrierverfahren. dadurch gekennzeichnet, dass Batterien zweckmässig schräg ansteigender oder vertikaler Rohre (e) im Innern mit je einer die Fortbewegung des Laugen-Eisgemisches sichernder, über Sicherheitskupplung ( angetriebener Schnecke versehen und je von einem Kuhlmantel umgeben sind. der für das Einzelrohr regelbare Kühlung ermöglicht. EMI2.1 EMI2.2
AT126600D 1931-02-09 1931-02-09 Vorrichtung zur Eindickung von Sulfitzellstoffablaugen nach dem Ausfrierverfahren. AT126600B (de)

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