AT126196B - Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefäßes, insbesondere einer Quetschtube, aus Azetylzellulose. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefäßes, insbesondere einer Quetschtube, aus Azetylzellulose.Info
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- B29C41/00—Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefässes, insbesondere einer Quetsch- tube, aus Azetylzellulose. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefässes, insbesondere einer Quetschtube, aus Azetylzellulose. Dieses bekannte Verfahren besteht im Eintauchen des Formkörpers in eine Azetylzelluloselösung, im Trocknen der am Formkörper anhaftenden Lösung und im Lösen der durch Verdunsten des Lösungsmittels entstandenen Haut vom Formkörper. Die Erfindung ist darin gelegen, dass das Ablösen der Haut durch Umstülpen mit Hilfe eines am Formkörper lose angeordneten Ringes erfolgt. Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung schematisch dargestellt. In einem Gefäss 1 befindet sich Azetylzellulose 2 in Lösung. Zur Herstellung eines nahtlosen, dünnwandigen Quetschtubenbehälters wird ein zylindrischer Formkörper 3 in die Lösung eingetaucht. Auf dem Formkörper 3, der sich bei 4 konisch erweitert, sitzt lose ein Ring 5. Beim Eintauchen wird der Ring 5 an den Konus 4 angelegt und Ring und Formkörper werden so weit in die Lösung getaucht, dass auch das untere Ende des Ringes 5 von der Lösung benetzt wird. Der Formkörper 3 mit dem Ring 5 wird dann aus der Lösung entfernt. Auf dem Formkörper bildet sich eine sehr dünne Haut, die von 0-04 bis 0-4 1Ilm dick sein kann. Die Dicke der Haut hängt von der Viskosität der Lösung ab. Nun wird der Ring 5 vom Kegel 4 hinweg nach dem freien Ende des Formkörpers 3 bewegt. Die auf dem Mantel des Formkörpers 3 liegende Haut wird umgestülpt und so abgezogen, wie durch punktierte Linien dargestellt ist. Das Abziehen der Haut erfolgt ohne Riss-oder Faltenbildung ; die Haut behält die äussere Form des Formkörpers bei. Nachher wird der geformte Behälter vom Ring 5 EMI1.1 tauchen in ein erhärtbares Bindemittel usw. geschlossen. Der Formkörper 3 kann mit Erhöhungen oder Vertiefungen versehen sein. In jedem Falle setzt sich Azetylzellulose an den Erhöhungen oder in den Vertiefungen an, die im fertigen Behälter nach Art einer Prägung erscheinen. Es können Schriften oder Zeichnungen auf diese Weise am Behälter geformt werden. Damit beim Umstülpen die übereinandergleitenden Wandungen der Haut nicht aneinanderkleben, wird vorteilhaft die äussere Wand mit einer Seifenlösung oder einem andern geeigneten Mittel belegt. Statt Quetschtuben können auch andere dünnwandige Gefässe oder Behälter nahtlos und faltenlos hergestellt werden, u. zw. nicht nur zylindrische, sondern auch konische Behälter. Der Behälter kann auch nachträglich noch durch an sich bekannte Verfahren Formänderungen unterzogen und allenfalls bedruckt werden. Vorteilhaft wird zur Herstellung der Quetschtuben möglichst gut durchsichtiges Material verwendet. Statt durch Tauchen kann die Azetylzellulose durch Aufspritzen, durch Giessen usw. auf den Formkörper aufgetragen werden. Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens kann auch in der Weise ausgeführt werden, dass zum Wenden oder Umstülpen der Haut der Ring 5 oder ein entsprechendes Element feststeht und der Formkorper bewegt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefässes, insbesondere einer Quetschtube, aus Azetylzellulose durch Eintauchen eines Formkörpers in eine Azetylzelluloselösung, durch Trocknen der am Formkörper anhaftenden Lösung und durch Lösen der durch Verdunsten des Lösungsmittels entstandenen Haut vom. Formkörper, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösen durch Umstülpen mit Hilfe eines am Formkörper (3) lose'angeordneten Ringes (5) erfolgt.2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Formkörper und einem zum Lösen der Haut bestimmten, auf dem Formkörper lose angeordneten Ring, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (5) mittels einer konischen Erweiterung (4) des Formkörpers (3) konzentrisch zum Formkern gehalten wird und einen nach innen gerichteten unteren Rand aufweist, wodurch die am Ring (5) anhaftende Haut in noch plastischem Zustand rissfrei umgestülpt und auch bei grosser Länge der Tube fehlerfrei abgezogen werden kann. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH126196X | 1930-02-08 |
Publications (1)
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| AT126196B true AT126196B (de) | 1932-01-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT126196D AT126196B (de) | 1930-02-08 | 1930-03-03 | Verfahren zur Herstellung eines dünnwandigen Gefäßes, insbesondere einer Quetschtube, aus Azetylzellulose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT126196B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125149B (de) * | 1951-10-02 | 1962-03-08 | Continental Can Co | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von verschraubbaren Tuben aus Kunststoff oder Gummi nach der Methode des Tauchens |
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1930
- 1930-03-03 AT AT126196D patent/AT126196B/de active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1125149B (de) * | 1951-10-02 | 1962-03-08 | Continental Can Co | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von verschraubbaren Tuben aus Kunststoff oder Gummi nach der Methode des Tauchens |
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