DE722095C - Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden Hohlkoerpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden HohlkoerpernInfo
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- DE722095C DE722095C DEB182157D DEB0182157D DE722095C DE 722095 C DE722095 C DE 722095C DE B182157 D DEB182157 D DE B182157D DE B0182157 D DEB0182157 D DE B0182157D DE 722095 C DE722095 C DE 722095C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/24—Making hollow objects characterised by the use of the objects high-pressure containers, e.g. boilers, bottles
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Description
- Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden Hohlkörpern Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden Hohlkörpern, die aus einer nachgiebigen schalenartigen Hälfte zusammengesetzt sind und zum Aufbewahren von plastischen Stoffen, Salben u. dgl. dienen, und deren nachgiebige Hälfte zwecks Verausgabung des Behälterinhalts allmählich in die starre Hälfte hineingedrückt wird. Die Herstellung solcher Behälter nach den bekannten Verfahren ist umständlich und teuer. Wird die nachgiebige Hälfte aus einem dünnen Blatt Aluminium o. dgl. durch Ziehen hergestellt, so, entstehen im Blatt leicht Falten oder Risse, außerdem ist es nötig, vor dem Ziehen die beiden, Blattflächen zu schmieren, so .daß nach dem Ziehen die Innenwand wieder entfettet werden muß.
- Es ist nun bereits bekannt, dünne Metallblätter unter Verwendung einer stärkeren; Schutzplatte aus beliebigem Material zu verarbeiten, wobei die Schutzplatte gleichzeitig der Formänderung unterworfen wird. Hierdurch wird eine Überanstrengung des dünnen Blattes vermieden und die Gefahr des Zerreißens vermindert.
- Nach vorliegender Erfindung werden,dünnwandige, einen Leerungsansatz aufweisende Hohlkörper zum Aufbewahren von plastischen Stoffen, Salben o. dgl., die aus zwei aus Tafe:lmaterialzuschnitten gezogenen schalenartigen, an den Rändern durch einen Falz verbundenen Hälften zusammengesetzt sind, wobei die obere mit dem Leerungsansatz versehene Behälterhälfte aus starrem, die untere Hälfte .aus dünnem nachgiebigen Tafelmaterial besteht, so hergestellt, daß beide für die Behälterteile vorgesehenen Zuschnitte übereinandergelegt und gemeinsam in einer der oberen Behälterhälfte entsprechenden Form :ausgezogen werden, und daß nach ,dem Verfalzen der Ränder der beiden ineinander steckenden Schalen die untere aus der oberen starren Schale herausgedrückt und- in eine der oberen Schalen spiegelbildlichen Form umgestülpt wird.
- Dieses Verfahren weist die folgenden Vorteile auf i. Durch das gleichzeitige Ziehen der beiden Behälterteile wird Zeit gespart. .
- 2. Wenn die beiden Behälterhälften @einzeln durch Ziehen hergestellt werden, müssen vor dem Ziehen die beiden Blattflächen geschmiert werden. Da aber solche. Behälter hauptsächlich für parfümierte Salben u. dgl. verwendet werden, müssen die Innenflächen sorgfältig entfettet werden, sonst könntendie zum Schinieren verwendeten ölie den Behälterinhalt unbrauchbar machen. Das Entfetten der dünnen Behälterwand isst aber äußerst schwierig, und die nachgiebige Hälfte kann sehr leicht beschädigt werden. Durch das gleiehzeitige Ziehen wird das Schmieren und infolgedessen auch das Entfetten der sich berührenden Behälterflächen vermieden.
- 3. Die beiden Behälterteile können sofort nach dem gleichzeitigen Ziehen leicht ohne irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen an den Rändern verfalzt werden.
- Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird die untere Schale aus der oberen durch hochgespannte, plastische Stoffe herausgedrückt. die durch dem Leerungsansatz zwischen !die obere und die untere Schale gebracht werden. Auf diese Weise wird zuerst der mittlere Teil der unteren Schale umgestülpt und nachher allmählich die dem Rande naheliegenden Teile.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: Abb. i zeigt eine schematische Darstellung eines fertigen Behälters im Schnitt, Abb.2 einen nach dein neuen Verfahren hergestellten Behälter vor der Füllung und Abb.3 eine Vorrichtung zur Herstellung les Behälters nach Abb. i bzw. 2.
- Der Behälter besteht aus einer starren, nit einem Leerungsansatz 2 versehenen Beiälterhälfte i, deren Umfang nach beendigem Ziehen durch dichtes Falzen mit dem 3mfang der nachgiebigen Hälfte q. vereinigt vird. Das gleichzeitige Ziehen der Hälften i ind ¢ erfolgt in der in Abb.3 dargestellten Veise. Die starre Platte 9, aus der die Hälfte i geformt werden soll, in der die als Leerungsansatz dienende Wölbung io bereits vorgesehen ist, wird gemäß Abb.3 auf die Matrize i i und auf die Platte 9 das dünne Metallblatt 1q. gelegt. Unter Benutzung einer Zwischenmatrize 12, die durch eine Feder 13 geistützt wird, um die Verunstaltung des Ansatzes i o während des Ziehens zu verhindern, wird nunmehr das Ganze dem Druck des Stempels 15 unterworfen. Auf diese Weise erhält man nach beendigtem Ziehen und Zusammenfalzen des Umfanges 3 der beiden Hälften den in Abb. 2 dargestellten Behälter. Dass Ziehen vollzieht sich ohne jegliche Schmierung der sich berührenden Blattflächen, was eine nachträgliche Entfettung erübrigt.
- Der Behälter gemäß Abb.2 erhält seine in Abb. i dargestellte endgültige Form während des Füllens unter dem Druck des einge.fÜhrten Behälterinhalts.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden Hohlkörpern zum Aufbewahren von plastischen Stoffen o. dgl., die aus zw=ei aus Tafelmaterialzuschnitten gezogenen schalenartigen, an den Rändern durch einen Falz verbundenen Hälften zusammengesetzt sind, wobei die obere mit dem Leerungsansatz versehene Behälterhälfte aus starrem, die untere Hälfte aus dünnem nachgiebigen Tafelmaterial besteht, dadurch gekennzeichnet, daß beide für die Behälterteile vorgesehenen Zuschnitte übereinan.dergelegt und gemeinsam in eine der oberen Behälterhälfte entsprechenden Form ausgezogen werden, und daß nach dem Verfalzen der Ränder der beiden ineinander steckenden Schalen die untere aus der oberen starren Schale herausgedrückt und in eine zur Form der oberen Schale spiegelbildlichen Form umgestülpt wird.
- 2. Mittel zum Herausdrücken der unteren Schale aus der oberen Schale und zum Umstülpen derselben, gekennzeichnet durch die Verwendung von hochgespannten plastischen Stoffen, z. B. des Behälterinhalts, die- durch den Leerungsansatz zwischen die obere und untere Schale gebracht werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR722095X | 1937-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE722095C true DE722095C (de) | 1942-06-30 |
Family
ID=9099985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB182157D Expired DE722095C (de) | 1937-03-10 | 1938-03-01 | Verfahren zur Herstellung von einen Leerungsansatz aufweisenden Hohlkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE722095C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2416903A4 (de) * | 2009-04-06 | 2013-01-09 | Coca Cola Co | Verfahren zur herstellung eines metallgefässes |
-
1938
- 1938-03-01 DE DEB182157D patent/DE722095C/de not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| EP2416903A4 (de) * | 2009-04-06 | 2013-01-09 | Coca Cola Co | Verfahren zur herstellung eines metallgefässes |
| AU2010235077B2 (en) * | 2009-04-06 | 2016-06-09 | The Coca-Cola Company | Method of manufacturing a metal vessel |
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