AT126069B - Elektromagnetisches Relais. - Google Patents

Elektromagnetisches Relais.

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AT126069B
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Kapsch Telephon Telegraph
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  Elektromagnetisches Relais. 



   Die Relais für   Fernspreehzwecke   sind in der Regel sehr kräftig gebaut, weil sie zur sicheren Funktion einen Kontaktdruck von 30 bis   40     q benötigen. Diespr   hohe Kontaktdruck ist hauptsächlich zur   Überwindung   der Widerstände nötig. welche durch Verstauen oder Verbrennen der Kontaktpunkte entstehen. Die Relais werden zumeist vollkommen verkapselt, um sie gegen Staub zu schützen oder um eine gegenseitige induktorische Beeinflussung zu ver- hüten, wenn sie im Sprechstromkreis liegen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass das vorzeitige Verstauben der Kontaktpunkte durch Luft- strömungen zufolge der Erwärmung und Abkühlung der Relaisspulen herbeigeführt wird, indem beim Erwärmen warme Luft aufsteigt und durch Öffnungen des Staubschutzes abstreicht und beim Erkalten verunreinigte Luft von aussen angesaugt wird. Diese Luftströmungen führen Staub- teilchen mit sich. welche sich auf den ober den Spulen   befindlichen   Federn und Kontakten ablagern und zu ihrer Beseitigung die höheren Kontaktdrucke erfordern. 



   Es ist bekannt, die Federnsätze in einem   Gehäuse einzuschliessen : gemäss   der Erfindung werden   Federnsätze   und Anker eines oder mehrerer Relais in einer gemeinsamen Kammer eingeschlossen. Dadurch wird die Bildung von   Luftströmungen.   sowie die Staubablagerung verlässlich   verhütet.   und es können wesentlich geringere   KontaktdJ1leke   von 10 bis 15 g und damit wesentlich schwächere Relais verwendet   werden. Natürlich ist es ohne   weiteres zulässig, auch die Spulen zur Verhinderung induktiver Beeinflussungen nach Bedarf gesondert abzuschirmen. 



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Relais der üblichen Ausführung in der Ansicht   von vorne. Fig.'2   einen Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansieht von rückwärts. Auf der Spule mit dem runden Flansch. 2 und dem viereckigen Flansch 3 sitzt, mit dem Kern 4 verschraubt.   der Eisenwinkel.   5, der den magnetischen Schluss herstellt und gleichzeitig als Auflage für den Federnsatz 6 dient. 



   Der Anker 7 ist in den Stiften 8 leicht gelagert und durch den mit der Schraube 10 befestigten Anschlag 9 gegen das Herausfallen gesichert. Um den Eisen winkel 5, den Federnsatz 5 und den Anker 7 ist ein Gehäuse 11 aus unmagnetischem Material gelegt, das vorne durch ein Fenster 12 und   rückwärts   zur Durchführung der   Lötspitzen-L ? durch   eine Isolierplatte 14 dicht abgeschlossen ist. Das Fenster 12 erlaubt die Beobachtung des Spieles des Ankers 7 und der Kontakte und ist um ein Scharnier 15 aufklappbar. Da der Abschluss staubdicht hergestellt ist und der Elektromagnet ausserhalb des abgeschlossenen Raumes liegt. kommen keine Luftströmungen zustande. und die Kontakte sind vor Verstaubung sicher. 



   In Fig. 4 ist eine andere Form eines Relais im Längsschnitt gezeichnet, das zur Vereinfachung der Kapselung mit einem   U-fÖlwigellMagnetkern     16,   daran angeschraubtem Winkel 17 und dem in Spitzen 18 gelagerten Anker 19 ausgerüstet ist. der den am Winkel 17 befestigten Federnsatz 20 beeinflusst.

   Der   staub sichere Abschluss   des Federnsatzes wird in diesem Falle derart bewirkt, dass auf die viereckigen Flanschen 21, 22 der Magnetspule 23 eine rechteckige Platte 24 aus Isoliermaterial aufgelegt wird, durch welche die Schenkel des   Kernes 16   und des Winkels 17 zügig greifen, und dass auf diese Platte eine nach Fig. 5 geformte 
 EMI1.1 
 wärts enge um eine Isolierplatte   27.   durch welche die   Lötspitzen 28 des Federnsatzes. 3 ge-   führt sind.. 

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   In den Fig. 6 und 7 ist ein Drehrelais in der Ansicht von oben und von der Seite. beide Male mit aufgeschnittener Kappe dargestellt. Die Polschuhe des gleichfalls U-förmigen Elektromagnetkernes 29 sind zügig durch eine Platte 30 geführt, auf welcher der   Z-Anker   31 mit Hilfe eines   Winkels 32   gelagert ist. Der Federnsatz 33 ist auf der Platte 30 angeschraubt und durchdringt mit seinen Lötspitzen eine Isolierplatte 35. Der Abschluss erfolgt durch eine   Kappe 36   mit Fenster   37.   welche zügig auf die Platte 30 aufgeschoben wird. 



   Das Staubschutzgehäuse kann auch für mehrere Relais, welche z. B. in einem Relaisstreifen vereint sind, gemeinsam für alle Federnsätze angefertigt werden. Es ist dann nur nötig, für alle Relais eine gemeinsame   Isolierplatte, z.   B. nach Fig.   4   und 5. zu verwenden und auf diese ein allen Federnsätzen 20 gemeinsames Gehäuse aufzuschieben. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
 EMI2.1 
 und Anker einer oder mehrerer Relais in einer gemeinsamen Kammer eingeschlossen sind, wodurch ein vollkommen staubdichter Abschluss der Kontakte ermöglich wird.

Claims (1)

  1. 2. Relais mit einem gänzlich ausserhalb der staubdichten Kammer nach Anspruch l an- EMI2.2
AT126069D 1930-10-18 1930-10-18 Elektromagnetisches Relais. AT126069B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090764B (de) * 1958-07-19 1960-10-13 Telefunken Gmbh Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1090764B (de) * 1958-07-19 1960-10-13 Telefunken Gmbh Einrichtung zur Verbesserung der Betriebssicherheit von elektromagnetischen Relais

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