AT126065B - Verfahren zum feinstufigen Anlassen von Hilfsmotoren, insbesondere für elektrische Fahrzeuge. - Google Patents

Verfahren zum feinstufigen Anlassen von Hilfsmotoren, insbesondere für elektrische Fahrzeuge.

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AT126065B
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Austria
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auxiliary
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roller
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control
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Inventor
Peter Weber
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bezeichnet. durch die die elektromagnetisch betätigten Fahrtwender 20, 21 gestenert werden, Durch die Meisterwalzen 6', 6" werden   ausser   den Stufenschützen noch die Fahrtwenderschütze über die Hilfskontakte der Fahrtwender 20 bzw, 21 und die Kontakte eines   Zusatzschützes s'   gesteuert, dessen   Funktionen   später   beschrieben sind.   
 EMI2.1 
 die durchgehende   Zugsteuerleitung sowie über Kontakte der Meisterwalze an eine Erreger-   Spannung angeschlossen.

   Diese   Schaltung   ist vorgesehen, damit nicht beim Betätigen eines der 
 EMI2.2 
 über Sperrkontakte verriegelt. so dass   immer nur eines dieser Schütze eingeschaltet sein kann.  
Da der Hilfsmotor 5 häufig dann laufen muss. wenn die Fahrmotoren   abgeschattet sind.   
 EMI2.3 
 noch besondere Hilfssteuerwalzen 7', 7" vorgeschen, Die Kontakte dieser Hilfswalzen sind ebenso wie die der   entsprechenden Meisterwalzen an die Steuerleitungen des Fahrzeuges   angeschlossen. Bei Betätigen einer dieser Hilfswalzen erhält der Lüftermotor über das Lüfter-   schütz   in gleicher Weise Spannung wie beim Einschalten mit einer der Meisterwalzen.

   Die 
 EMI2.4 
 durch die Hilfssteuerwalze nur der   Hilfsmotor 5 eingeschaltet werden kann.   Das   Lüftersehütz 7'   kann durch die   Hilfswalzen jedoch nicht betätigt werden.   



   Die Meisterwalzen und die Hilfswalzen sind elektrisch verriegelt : einmal so. dass   jede   der Hilfswalzen erst dann an   Spannung gelegt wird. wenn die entsprechende Meisterwalze in   die Nullstellung geführt worden ist. und anderseits so. dass der Erregerstromkreis des Zusalz-   schützes N.   das die in der Zeichnung nicht dargestellten Trennschütze bzw. Fahrtwenderschütze der Fahrmotoren steuert, unterbrochen wird. sobald eine der   Hilfswalzen aus der Nnh-   stellung   herausgedreht wird ; die Fahrmotoren können   also nicht eingeschaltet   werden, solange   
 EMI2.5 
 



    Ausserdem   sind Meister-und Hilfswalze jedes Führerstandes   mechanisch noch derart verriegeit.   dass stets nur eine von ihnen eingeschaltet werden kann. Da die Schaltwalzen überdies auch noch in der Weise verriegelt sind. dass durch   das Abziehen des Schlüssels   für die   Umschait-   
 EMI2.6 
 mittels einer in der   Zeichnung nicht dargestellten mechanischen Verriegelung   in der Nullstellung festgestellt (blockiert) werden, kann immer nur eine der   Meisterwalzen   oder eine der Hilfss walzen auf die Steuerleitungen der Stufenschütze wirken.

   Dabie kann der Schlüssel für die Umschaltwalzen 9' und 9" nur abgezogen werden, wenn sich die Schaltwalzen eines Führerstandes sämtlich in der Nullstellung befinden. 
 EMI2.7 
 und   in sauf   der Transformatorwicklung ist dem Bedarf an   Frischluft entsprechend zu wählen.   



   Um den Hilfsmotor schliesslich auch im Wagenschuppen, in dem sich normalerweise   keine Fahrleitung befindet. prüfen zu können.   ist als weitere   Verbesserung der gesamten Hin-   
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Es kann nun - und das insbesondere im Bahnbetrich - von grossem Vorteil sein, dass die Hilfsmotoren, sobald sie einmal an ihre konstante Betriebsspannung gelegt worden sind. weder durch die Meisterwalze noch durch die Hilfswalze wieder abgeschaltet werden können. Dadurch wird - beispielsweise - erreicht, dass die Hilfsmotoren auch bei Talfahrt des Fahrzeuges, wenn die   Triebm010rpn   abgeschaltet sind. weiterlaufen und für eine sichere Kührung des Fahrzeugtransformators und der Fahrmotoren sorgen. Überdies wird ein allzu häufiges Wiedereinschalten der Hilfsmotoren vermieden. 



   Nach der weiteren Erfindung wird der angestrebte Effekt dadurch erzielt. dass das Schütz, welches die   Hilfsmotoren   an eine konstante   Betriebsspannung legt. sich nach dem Einschalten,   unabhängig von   der Meisterwalze und unabhängig auch von der Hilfswalze, über   einen einzelnen Ausschaltdruckknopf oder über mehrer hintereinandergeschaltet Ausschaltdruckknöpfe. über die beim Fahren jeweils   eingeschaltete Fahrtrichtungswalze sowie über   einen   Selbsthalte-   kontakt an Spannung halt. Mit besonderem Vorteil wird dabei die Haltespannung von 
 EMI3.1 
 verbinden, an denen die Schütze liegen, welche In den einzelnen Fahrzeugen die   Hilfsmotoren   an ihre konstante Betriebsspannung legen.

   Durch Niederdrücken eines Ausschaltdruckknopfes im führenden Fahrzeug wird bei einer solchen Anordnung dann die aus den miteinander verbundenen   Fahrzeugsteuerleitungen   gebildete   Zugsteuerleitung   spannungslos gemacht und alle 
 EMI3.2 
 Steuerung erforderlichen Schütze dargestellt, bei der der Haltestromkreis des Schützes 16   unabhängig   von den Meisterwalzen   (ö'. 6" in Fig.   1) und auch von den   Hilfswalzen (7', 7" in   Fig. 1) über zwei Druckknopfschalter 18', 18" und Abhängigkeitskontakte am Fahrtrichtungsschalter 9 an eine Spannungsquelle, z. B. die Spannungsstufe s des Transformators angeschlossen ist. In diesem Schaltbild ist zugleich dargestellt, dass die Haltestromkreise zweier 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. X !. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsmotoren beim Aulassen der Hauptmotoren zwangläufig angelassen werden.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 für Fahrzeuge mit Schützensteuerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Meisterwalze der Schützensteuerung die Hilfsmotoren nach deren Anlauf selbsttätig an eine konstante, jedoch wahlweise veränderbare Betriebsspannung legt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsmotoren in der Nullstellung der Meisterwalze für die Fahrmotorensteuerung mittels einer Hilfswalze unabhängig von den Fahrmotoren angelassen werden können.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswalze für die EMI3.4 schütze der Hauptmotoren wirkt, dass die Hauptmotoren nicht angelassen werden können. solange die Hilfswalze eingeschaltet ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anschlussorgane, mittels welcher die Hilfsmotoren unter Vorschaltung von Widerstand an eine Prüfspannung umgeschaltet werden können.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schütz, das die Hilfsmotoren an ihre konstante Betriebsspannung legt, sich EMI3.5 <Desc/Clms Page number 4> Hilfswalze. über die beim Fahren jeweils eingeschaltete Fahrtrichtungswalze, über einen einzelnen Ausschaltdruckknopf oder aber über mehrer hintereinandergeschaltete Ausschaltdruckknöpfe sowie über einen Selbsthaltekontakt an Spannung hält.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespannung des Schlitzes. das die Hilfsmotoren an ihre konstante Betriebsspannung legt. von einer durch- EMI4.1 Ausschaltdruckknöpfeerhält.
    9. Einrichtung nach Anspruch 7 für elektrische Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Ausschaltdruckknopf in den Führersttinden der Fahrzeuge angeordnet ist.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9. für zwei oder mehrere gekuppelte Fahr- zeuge. dadurch gekennzeichnet. dass die Steuerleitungen (19). von denen die Haltespannung der Schütze (16) abgenommen wird. miteinander zu einer durchgehenden Zngsteuerleitung verbunden sind.
    11. Einrichtung nach Anspruch l oder einem der Ansprüche bis 10 für elektrische Fahrzeuge mit selbsttätiger Steuerung. dadurch gekennzeichnet, dass das Anlassen der Hilfsmotoren durch das Sehaltwerk der selbsttätig wirkenden Steuereinrichtung erfolgt, wubei dieses beim Aufwärtssehalten aus der Nullstellung die Hilfsmotoren nach erfolgtem Anlauf zwangläufig an eine höchste Betriebsspannung legt. EMI4.2
AT126065D 1930-09-19 1930-09-19 Verfahren zum feinstufigen Anlassen von Hilfsmotoren, insbesondere für elektrische Fahrzeuge. AT126065B (de)

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