AT125375B - Perücke, Perückenteil u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Perücke, Perückenteil u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT125375B
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Josef Glatzner
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Josef Glatzner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Patentes Nr. 114173, welches Perücken, Perückenteile u. dgl. betrifft und gemäss welchem die zweckmässig in Strähnen angeordneten Haare in Ausnehmungen des Perückenbodens durch Klemmwirkung, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines geeigneten Klebemittels befestigt sind, wodurch die Haare im   Perüekenboden,   wie das gewachsen Haar, eingebettet sind. 



   Gemäss der Erfindung wird bei der Herstellung von Perücken, Perückenteilen u. dgl. in der Weise verfahren, dass die Haare zweckmässig in Strähnen vorerst auf einer als Perückenboden dienenden eben- 
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 Dampfeinwirkung, in die gewünschte   räumliche   Form umgebildet wird. Da die Befestigung der Haare auf einer ebenen Platte vorgenommen wird, ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung bei der Handhabung. 



  Die Erfindung erstreckt sich weiters auf verschiedene Arten zur Herbeiführung der Befestigung der Haare auf dem Perückenboden sowie auf die konstruktive Ausgestaltung der Perücke, des   Perückenteiles   u. dgl. selbst. 



   In der Zeichnung sind drei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Perückenboden in Ansicht nach der ersten, Fig. 2 einen Teil des Perückenbodens im Schnitt bzw. Ansicht nach der zweiten und Fig. 3 einen Teil des Perückenbodens in Ansicht bzw. Schnitt nach der dritten Ausführungsform. 



   Zur Herstellung der Perücke, des   Perüekenteiles   u. dgl. wird vorerst aus einem formbaren Material 
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 schnitten, dass sie das (geometrische) Netz zu der endgültigen räumlichen, etwa kalottenförmigen Form des   Perüekenbodens   bildet. Die Platte a versieht man gemäss der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform mit paarweise angeordneten Schlitzen b, in welchen die Haarsträhne in bekannter Weise durch Klemmwirkung und gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines geeigneten Klebemittels festgelegt werden. 



  Zweckmässig wird das Ausschneiden der Platte it sowie die Herstellung der Schlitze b in einem Arbeitsgange etwa durch Stanzen bewirkt. Sobald in sämtlichen Schlitzen b Haare befestigt sind, bringt man 
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 Dampf, in die   gewünschte     räumliche   Form um. Die stumpf aneinanderstossenden oder sich überlappenden Ränder der Platte   a   werden durch ein geeignetes Klebemittel bzw. durch Deekstreifen miteinander verbunden. Die Platte a kann mit einem oder mehreren durch Haare verdeckten Ansätzen c versehen sein, mittels denen die Perücke beispielsweise an dem Puppen-oder Büstenkopf befestigt wird.

   Zu diesem Behufe stülpt man die Perücke über den Kopf und klebt den bzw.   die Ansätze e, welche   in ihrer künstlich aufgerauhten oder einen textilen   Deckstreifen   aufweisenden Innenseite mit einem geeigneten Klebemittel versehen sind, an dem Kopfe fest. 



   Im übrigen kann jede   Perücke nachträglich   mit derartigen Ansätzen c ausgestattet werden. 
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 werden, konnten nach der in Fig. 2 zur Darstellung gebraehten zweiten   Ausführungsform   aus der Platte a auch Streifen   cl   ausgeschnitten werden, um welche die Haare   t   geschlungen und welche alsdann wieder in die entsprechende Ausnehmung e in der Platte   Cl   eingesetzt werden. Auch in diesem Falle wird die Klemmwirkung durch ein Klebemittel unterstützt. 

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   Nach der dritten in Fig. 3 gezeigten   Ausführungsform   weist die Platte a überhaupt keine Aus-   nehmungen   auf, vielmehr werden auf der Platte Streifen g, auf welchen die Haare f mit ihrem einen Ende befestigt oder um welche die Haare geschlungen sind, festgeklebt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Perücken,   Perüekenteilen   u. dgl. nach dem Patent Xr. 114173, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare zweckmässig in Strähnen vorerst auf einer als Periiekenboden dienenden ebenflächigen Platte, z. B. aus Zelluloid, befestigt werden, welche alsdann, gegebenenfalls durch Einwirkung von Hitze bzw. Dampf, in die gewünschte   räumliche   Form umgebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Platte Streifen entnommen werden, um welche die Haare bzw. Haarsträhne geschlungen werden, wonach die Streifen in den betreffenden Ausnehmungen der Platte festgelegt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare in Strähnen je um Streifen geschlungen bzw. mit ihrem einen Ende auf letzteren befestigt werden, worauf die Streifen in entsprechen- EMI2.1 Perückenteiles u. dgl. ausgebildet ist, dessen aneinanderschliessende Ränder nach erfolgter Umformung der Platte in ihre räumliche Form, z. B. mittels eines Klebemittels bzw. durch Deckstreifen miteinander verbunden sind.
    5. Perücke nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen oder mehrere zweckmässig durch Haare verdeckte Lappen, welche zur Befestigung an einem Puppen-oder Büstenkopfe dienen. EMI2.2
AT125375D 1928-08-16 1930-05-08 Perücke, Perückenteil u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung. AT125375B (de)

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