AT114173B - Perücke für Modellköpfe, Spielpuppen, Schaufensterköpfe und Lernzwecke. - Google Patents

Perücke für Modellköpfe, Spielpuppen, Schaufensterköpfe und Lernzwecke.

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AT114173B
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Inventor
Josef Glatzner
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Josef Glatzner
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   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine   Perücke   für Modellköpfe, Spielpuppen,
Schaufensterköpfe und   Lernzwecke,   deren Boden in bekannter Weise aus Zelluloid oder anderem dünnwandigen Material von geeigneter Elastizität und Festigkeit besteht. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Haare durch Schlitze des Perückenbodens hindurch- geführt und die Haarbüschel an der Bodeninnenseite einzeln oder gemeinsam befestigt werden. 



   Bei dieser Ausführung kommen die Haare so wie es dem natürlichen Haarwuchs ent- spricht, zu liegen. Ferner erfordert die Anbringung der Haare einen äusserst geringen Arbeits- aufwand und kann auch von ungeschulten Arbeitskräften ohne weiteres durchgeführt werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 einen   SchopfteiI   des Perückenbodens in Daraufsicht, Fig, 2 einen Seitenteil desselben in Ansicht, Fig. 3 die Befestigung des Haares schematisch im Teilschnitt und Teilansicht und Fig. 4 eine weitere Art der Befestigung des Haares am Boden schematisch im Teilquerschnitt. 



   Der Boden der Perücke ist zweckmässig aus steifem, glattem Material oder aus Metall hergestellt und kann aus einem   einzigen Stück   bestehen   odermehrteiligsein. Im dargestelltenAusführungsbeispiel   ist der Perückenboden dreiteilig und besteht aus dem in Fig 1 ersichtlichen Schopfteil 1 und zwei Seitenteilen 2, von welchen in Fig. 2 der linke dargestellt ist. Die drei Bodenteile sind der Kopfform entsprechend gewölbt und ergeben, zusammengesetzt, die komplette Form der Perücke. In dem beispielsweise aus Zelluloid bestehenden Boden sind ziemlich schmale Schlitze 3 in bestimmter gegenseitiger Entfernung und Gruppierung vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 bis 3 sind je zwei Schlitze 3 parallel in kleinem Abstand voneinander angeordnet, so dass zwischen jedem solchen Schlitzpaar ein schmaler Steg 4 verbleibt.

   Bei dieser Ausführung wird das Haarbüschel   5   ungefähr bis zur halben Länge durch den einen und dann durch den anderen Schlitz 3 eines Schlitzpaares gezogen, so dass die Mitte des Haarbüschels den Steg 4 von der Bodeninnenseite   umschliesst.   Zum Einziehen des Haarbüschels in die Schlitze wird ein schmales, messerartiges, jedoch gerauhtes Werkzeug oder eine gewöhnliche Nagelfeile benützt, mittels welcher das Haarbüschel von jedem Ungeübten mühelos in die Schlitze eingeführt werden kann. Das eingezogene Haarbüschel wird ausgerichtet, so dass die einzelnen Haare über der ganzen Schlitzlänge richtig nebeneinanderliegen. Hierauf wird der an der Bodeninnenseite an dem Steg 4 anliegende Teil der Haare mit Azeton festgeklebt und dabei gleichzeitig durch einen mitgeklebten Zelluloidstreifen 6 abgedeckt.

   Damit die zwischen den einzelnen Schlitzpaaren vorhandenen Stege 7 nicht freibleiben, werden die an den Schlitzende befindlichen Haare schräg über die Stege gelegt und in schräger Lage festgeklebt. 



   Sind in dem Boden nur Einzelschlitze vorgesehen, so wird das durch den Schlitz 3 eingezogene Haarbüschel 5 mit seinem inneren Ende 5'mit einem Zelluloidstreifen 6 an dem Boden durch Azeton festgeklebt. Bei dieser Befestigungsart können ganz kurze Haare, die bisher als Abfall wertlos waren, verwendet werden. 



   Bei Verwendung eines Bodens aus nicht klebbarem Material, z. B. aus Leichtmetall, werden die Haarbüschel gemeinsam durch eine Deckplatte befestigt, die an der Innenseite des Bodens angenietet oder angelötet wird. 

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 zwei gewöhnlichen Heftklammern befestigt, welche durch die in jedem PorzeIIanpuppenkop vorhandenen diametralen Löcher und. entsprechenden Löcher im Perückenboden von   inne ;   aus durchgesteckt und ihre   Schäfte"umgebogen   werden. Hiedurch kann die Perücke leich entfernt und bei gebrochenem Puppe, nkopf wiederholt neu aufgesetzt werden, was bei de] aufgeleimten Puppenperücken   schwer'-ausführbar   ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
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  1. EMI2.3
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