AT124936B - Hebelanordnung zum Öffnen und Schließen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Hebelanordnung zum Öffnen und Schließen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge.

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AT124936B
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Max Kolb
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Max Kolb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hebelanordnung zum   Öffnen und Schliessen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge. 



    Felgenspanner sind im allgemeinen schon bekannt. Da aber hierbei das Entspannen und Aufspannen   von der Seite, also unsymmetrisch erfolgt, verziehen sich die Felgen. das vielleicht schief sitzende Ventil ist schwer zu korrigieren, und auf alle Fälle ist ein   grosser Kraftaufwand erforderlich, wodurch   die Felgen beschädigt werden. Die Felgenumrandung wird besonders gewaltsam behandelt, wenn die Felgenspannung oder-entspannung von drei Punkten aus erfolgt. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Felgenspanner   für geteilte Felgen, der diese Nachteile nicht besitzt, bei dem ein Beschädigen der Felgen gar nicht   vorkommen   kann. weil zum Spannen und Entspannen gar keine Gewalt oder Kraftanwendung nötig ist. Auch ein Verziehen der Felgen kann bei vorliegender Erfindung nicht vorkommen, da die Felgen nur an zwei Stellen, u. zw. symmetrisch zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst werden. 



   Das Neue an der Erfindung besteht darin. dass unter Verwendung eines Hebelgestänges die geteilte Felge nahe ihrem Stoss mit der Breite und Höhe der Felge nach verstellbaren Pratzen oder Klauen gefasst 
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  Bewegung der Hebel zuerst die Felgenenden an ihrem Stoss voneinander frei machen, so dass die Verbindung der Felgenenden reibungslos gelöst werden kann, worauf dann die eine Felge hochgehoben und 
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 nur an zwei Stellen, u. zw.   symmetrisch   zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung   in schematischer   Weise dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 den Spanner in Angriffsstellung. Fig. 2 das   Umsetzen   des   Umsatzgelenkes,   wobei der Verschluss schon   gelöst   und die Felge eben hochgehoben wird, Fig. 3 die Stellung des Umsatzgelenkes mit der eingerollten Felge. 



   Es bedeutet a.   b.     c,   d ein Hebelgestänge, f sind Pratzen oder Klauen, die mit diesem Hebelgestänge verbunden sind und in der Nähe des Stosses an die   Felgenteile 111. n   angesetzt werden. Statt der Klauen können auch an den Felgenenden selbst Anordnungen zum Ansetzen des Gestänges vorhanden sein. Es wird also mit diesen Klauen od. ähnl. die geteilte Felge nur an zwei Stellen, u.   zw. symmetrisch   zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst. h ist ein Schleifhebel mit einer   Nase hl,   die zum Sperren des Hebels b dient. 



   Die Handhabung ist nun folgende : Die   Pratzen l'werden möglichst   nahe am Stoss der geteilten Felge in der Nähe des Ventilloches   ff   und des Verschlusses l für die Felge angesetzt. Der Hebel a wird   nunmehr zweckmässig   mit der linken Hand nach unten gedrückt und dadurch der Zwisehenraum. also der Stoss zwischen den Felgenenden   111,        auseinandergedrückt. Nun wird der Hebel a durch die Schraube   i   im Sperrsegment k in seiner Lage gesperrt. Durch leichtes Anziehen des Hebels b kann nun der Splint des Verschlusses oder der sonstige   Verschluss   leicht gelöst bzw. entfernt werden. Die linke 
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 bewirkt also, dass der Hebel a auf Druck-und Zugwirkung betätigt werden kann.

   Hebel b wird dann so weit nach vorne gedrückt, bis er von der Schleiffeder h bzw. deren Nase   h1   festgehalten wird. Der durch das Umsatzgelenk e umgelegte Hebel   (t   wird wieder nach vorne   gedrückt,   wo er mit der Klemmschraube   i   wieder festgestellt wird. Die Felge ist nunmehr so weit eingerollt, dass sie mühelos aus dem Reifen genommen werden kann. Das   Einmontieren   der Felge geschieht in umgekehrter Reihenfolge. 

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   Es wird also mit der Hebelvorrichtung zuerst die Felge überspannt   d.   h. der Stoss etwas auseinandergedrückt, dann das eine Ende niedergedrückt, um die Sperrvorriehtung zu lösen, dann der Felgenteil hochgehoben und über das andere gerollt. 
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 Nocken oder Laschen befestigt werden, die sich auf das eine Felgenende   n   stutzen und so eine Schaukelbewegung   vollführt   werden kann, um das Lösen zu erleichtern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hebelanordnung zum Öffnen und   Schliessen   geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge,   gekenllzeiehnet   durch zwei mit einem Hilfshebel (d) verbundene Haupthebel (a, b), wovon der eine (a) mit einem Segmentstück (k) sperrbar ist und an der Pratze od.   ähnl.   (f) mit Zuhilfenahme eines Umsatzgelenkes(c) angreift, so dass dieser Hebel (a) sowohl auf Zug als auf Druck beansprucht werden kann, während der andere Hebel (b) an einer Sehleiffeder      geführt wird, deren Nase (h1) ein Feststellen dieses Hebels zulässt.

Claims (1)

  1. 2. Felgenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Hebeln (a, b) sitzenden Klauen (t) in der Breite und Höhe verstellbar sind, um sie den Felgen jeglicher Grösse anpassen zu können. EMI2.2
AT124936D 1930-08-09 1930-08-09 Hebelanordnung zum Öffnen und Schließen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge. AT124936B (de)

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