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Hebelanordnung zum Öffnen und Schliessen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge.
Felgenspanner sind im allgemeinen schon bekannt. Da aber hierbei das Entspannen und Aufspannen von der Seite, also unsymmetrisch erfolgt, verziehen sich die Felgen. das vielleicht schief sitzende Ventil ist schwer zu korrigieren, und auf alle Fälle ist ein grosser Kraftaufwand erforderlich, wodurch die Felgen beschädigt werden. Die Felgenumrandung wird besonders gewaltsam behandelt, wenn die Felgenspannung oder-entspannung von drei Punkten aus erfolgt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Felgenspanner für geteilte Felgen, der diese Nachteile nicht besitzt, bei dem ein Beschädigen der Felgen gar nicht vorkommen kann. weil zum Spannen und Entspannen gar keine Gewalt oder Kraftanwendung nötig ist. Auch ein Verziehen der Felgen kann bei vorliegender Erfindung nicht vorkommen, da die Felgen nur an zwei Stellen, u. zw. symmetrisch zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst werden.
Das Neue an der Erfindung besteht darin. dass unter Verwendung eines Hebelgestänges die geteilte Felge nahe ihrem Stoss mit der Breite und Höhe der Felge nach verstellbaren Pratzen oder Klauen gefasst
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Bewegung der Hebel zuerst die Felgenenden an ihrem Stoss voneinander frei machen, so dass die Verbindung der Felgenenden reibungslos gelöst werden kann, worauf dann die eine Felge hochgehoben und
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nur an zwei Stellen, u. zw. symmetrisch zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Weise dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 den Spanner in Angriffsstellung. Fig. 2 das Umsetzen des Umsatzgelenkes, wobei der Verschluss schon gelöst und die Felge eben hochgehoben wird, Fig. 3 die Stellung des Umsatzgelenkes mit der eingerollten Felge.
Es bedeutet a. b. c, d ein Hebelgestänge, f sind Pratzen oder Klauen, die mit diesem Hebelgestänge verbunden sind und in der Nähe des Stosses an die Felgenteile 111. n angesetzt werden. Statt der Klauen können auch an den Felgenenden selbst Anordnungen zum Ansetzen des Gestänges vorhanden sein. Es wird also mit diesen Klauen od. ähnl. die geteilte Felge nur an zwei Stellen, u. zw. symmetrisch zur Mittellinie des Felgenkranzes gefasst. h ist ein Schleifhebel mit einer Nase hl, die zum Sperren des Hebels b dient.
Die Handhabung ist nun folgende : Die Pratzen l'werden möglichst nahe am Stoss der geteilten Felge in der Nähe des Ventilloches ff und des Verschlusses l für die Felge angesetzt. Der Hebel a wird nunmehr zweckmässig mit der linken Hand nach unten gedrückt und dadurch der Zwisehenraum. also der Stoss zwischen den Felgenenden 111, auseinandergedrückt. Nun wird der Hebel a durch die Schraube i im Sperrsegment k in seiner Lage gesperrt. Durch leichtes Anziehen des Hebels b kann nun der Splint des Verschlusses oder der sonstige Verschluss leicht gelöst bzw. entfernt werden. Die linke
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bewirkt also, dass der Hebel a auf Druck-und Zugwirkung betätigt werden kann.
Hebel b wird dann so weit nach vorne gedrückt, bis er von der Schleiffeder h bzw. deren Nase h1 festgehalten wird. Der durch das Umsatzgelenk e umgelegte Hebel (t wird wieder nach vorne gedrückt, wo er mit der Klemmschraube i wieder festgestellt wird. Die Felge ist nunmehr so weit eingerollt, dass sie mühelos aus dem Reifen genommen werden kann. Das Einmontieren der Felge geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
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Es wird also mit der Hebelvorrichtung zuerst die Felge überspannt d. h. der Stoss etwas auseinandergedrückt, dann das eine Ende niedergedrückt, um die Sperrvorriehtung zu lösen, dann der Felgenteil hochgehoben und über das andere gerollt.
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Nocken oder Laschen befestigt werden, die sich auf das eine Felgenende n stutzen und so eine Schaukelbewegung vollführt werden kann, um das Lösen zu erleichtern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hebelanordnung zum Öffnen und Schliessen geteilter Felgen für Kraftfahrzeuge, gekenllzeiehnet durch zwei mit einem Hilfshebel (d) verbundene Haupthebel (a, b), wovon der eine (a) mit einem Segmentstück (k) sperrbar ist und an der Pratze od. ähnl. (f) mit Zuhilfenahme eines Umsatzgelenkes(c) angreift, so dass dieser Hebel (a) sowohl auf Zug als auf Druck beansprucht werden kann, während der andere Hebel (b) an einer Sehleiffeder geführt wird, deren Nase (h1) ein Feststellen dieses Hebels zulässt.