AT113384B - Handbedientes Spindelschloß für Weichen. - Google Patents

Handbedientes Spindelschloß für Weichen.

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AT113384B
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Austria
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spindle
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Inventor
Gustav Dr Ing Kemmann
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Gustav Dr Ing Kemmann
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Description


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    Handbedientes Spindelschloss fiir   Weichen. 



   Bei   Eisenbahnweiehen   sind ausser der zum Stellen der Zunge dienenden Umstellvorrichtung noch Verriegelungseinriehtungen bekannt, die bei jeder Umstellung mitbewegt werden und in Gestalt von   Hakenschlössern   oder andern Weichenriegeln die Zunge in ihren Endlagen festhalten. Zur Aushilfe bei Störungen der Umstellvorrichtungen oder Verriegelungseinrichtungen sind ferner von Hand anzulegende Hilfsschlösser bekannt, die nach Art von Schraubzwingen die Weichenzunge in ihrer Endlage festzuspannen ermöglichen. 



   Die Erfindung besteht in einer verbesserten Ausgestaltung eines handbedienten   Spindelschlosses,   das insbesondere mit Verriegelungsvorrichtung versehene Weichen festzulegen erlaubt, indem ein an der Schiene vorzugsweise fest anbringbarer Spindelführungsteil eine Schraubspindel enthält und auf dieser ein um sie drehbarer   Verschlussknaggen   so aufgesetzt ist, dass er ausser Betrieb abwärts hängt und in nach oben gerichteter Lage gegen die Zungen auf deren einer oder andern Seite gegenspannbar ist.

   Diese Vorrichtung ist sehr schnell zu handhaben, da das blosse Anlegen des Knaggens an die eine oder andere Seite der Weichenzunge und wenige darauffolgende Spindelumdrehungen die völlige Festspannung der   Weichenzunge   in jeder ihrer beiden Lagen ergeben, zumal wenn das ganze Gerät schon in richtiger Lage fest angebaut ist und also nicht erst das sonst übliche Heranschleppen und Anpassen des schweren Teiles nötig ist, das so zeitraubend ist, dass es bei dichter Zufolge neuzeitlicher   Sclnellverkehrsmittel   nicht mehr durchführbar war. 



   Die Vorrichtung gestaltet sich besonders vorteilhaft aus, indem der Verschlussknaggen unmittelbar mit beiderseitigen   Versehklssfläehen   so ausgerüstet ist, dass die eine   Verschlussfläche   die Weichenzunge in anliegender Stellung und die andere sie in abliegender Stellung erfasst und durch die Schraubenspindel festspannbar macht. Die Vorrichtung wird hiedurch einfach und leicht zu handhaben sowie auch leicht fest einzubauen, weil nur ein und derselbe   Verschlussknaggen   gehandhabt zu werden braucht, der je nach der Stellung der   Weichenzunge   auf ihrer einen oder andern Seite neben ihr hochgeschwenkt und an sie   angedrückt   werden kann. 



   Wertvoll ist noch eine   Sonderausgestaltung   in Anlehnung an durch Sperrstift zu sichernde Sperrhebel, die im Spindelhandrad eingreifen, indem im Spindelhandrad eine Sperre unter Federdruck in Eingriff ist und ein Überwurfglied diese Sperre zusätzlich festzulegen und gegebenenfalls in einer Bohrung ein Vorhängeschloss aufzunehmen erlaubt. Die federnde Sperre bildet hiebei ein schnell zu handhabendes und auch gegenüber Erschütterungen durchaus sicher wirkendes Festhalteglied, der Überwurf sichert die Sperre weiter und ein Vorhängeschloss ermöglicht die Ausschliessung des Eingriffes Unbefugter, u. zw. dies alles in der völlig genauen durch die Sperre festgelegten Festspannlage der Weichenzunge. 



   Die Zeichnung veranschaulicht das neue Weichenschloss an einem Ausführungsbeispiel, u. zw. ist Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung unter Fortlassung der Schienen und Zunge, Fig. 2 eine Ansicht mit Querschnitt der Schienen und Zunge. 



   An der Schiene S ist mittels eines Ansatzes   nein Spindelführungsteil b   angesetzt, der quer unter der Schiene durchlaufend eine Stellspindel c mit Handrad   cl   enthält. Eine Sperre e wird durch Feder- daumen yin Nuten des Handrades fest   eingedrückt,   wie auch in aufrechter ausgeschwungener Lage festgehalten, so dass sie genaue Festhaltung des Handrades   ermöglicht.     Ein Uberwurfbügel ! ist über   die
Sperre e überklappbar, um sie noch zusätzlich festzuhalten, und eine Bohrung m dieses   1 ! berwurfbügels   
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   Bei normaler Handhabung der Weiche vom Stellwerk aus bleibt das   Spindelschloss   ausser Wirkung, indem der Knaggen g, h nach unten hängt. und die Weichenzunge nicht behindert. Soll infolge irgendwelcher Störungen oder sonstiger   Sonderumstände die Weiche   von Hand gesichert werden, so wird der   Knaggen        bei richtig eingestellter Weiche aufwärts geschwenkt und durch Drehen der Handradspindel c, d nach rechts oder links gegen die Weichenzunge gepresst, so dass er sie unverrückbar festhält. Das Einklappen der Sperre e sichert diese Stellung, die noch weiter durch den Überwurf m und nötigenfalls Einhängen eines Vorhängeschlosses festlegbar ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handbedientes   Spindelschloss   für Weichen, insbesondere für solche, die mit Verriegelungseinrichtung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Schiene vorzugsweise fest anbringbarer Spindelführungsteil eine Schraubenspindel enthält und auf dieser ein um sie drehbarer   Verschlussknaggen   so ausgesetzt ist, dass er al'Ber Betrieb abwärts hängt und in nach oben gerichteter Lage gegen die Zunge auf deren einer oder andern Seite gegenspannbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Handbedientes Spindelschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussknaggen unmittelbar mit beiderseitigen Verschlussflächen so ausgerüstet ist, dass die eine Verschluss- fläche die Weichenzunge in anliegender Stellung und die andere sie in abliegender Stellung erfasst und durch die Schraubenspindel festspannbar macht.
    3. Handbedientes Spindelschloss nach Anspruch 1 oder 2, mit in Nuten eines Spindelhandrades einlegbarem Sperrhebel, dadurch gekennzeichnet, dass im Spindelhandrad eine Sperre unter Federdruek in Eingriff ist und ein Überwurfglied diese Sperre zusätzlich festzulegen und gegebenenfalls in einer Bohrung ein Vorhängeschloss aufzunehmen erlaubt. EMI2.2
AT113384D 1927-09-23 1928-07-27 Handbedientes Spindelschloß für Weichen. AT113384B (de)

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