AT124887B - Relaiseinrichtung zum Auffangen von Änderungen der Belichtung von Photozelle mittels Verstärkerröhre. - Google Patents

Relaiseinrichtung zum Auffangen von Änderungen der Belichtung von Photozelle mittels Verstärkerröhre.

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AT124887B
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Ver Gluehlampen & Elec Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  RelaiseinrichtungzumAnffangenvonÄnderungenderBelichtungvonPhotozelle mittels   Verstärkerröhre.   



   Die Eigenschaft von photoelektrischen Zellen. Selenzellen und andern lichtempfindlichen Zellen, die im weiteren kurz Photozellen bezeichnet werden sollen, dass sie einen mit ihrer Belichtung sich ändernden Strom liefern, kann zur Betätigung von Relais benutzt werden. Einfache Formen solcher Relais sprechen an, wenn die Belichtung der Zelle eine gewisse Grenze über-oder unterschreitet. In zahlreichen Fällen wird aber nicht das Anzeigen   drs tber- oder Fnterschreitens   einer gegebenen   Belichtungsgrenze, sondern das Anzeigen einer Änderung der Belichtung erwünscht.

   Wen z.B. vorüber-   gehende Lichtquellen,   schattrnwerfeÍ1de   oder Licht reflektierende Gegenstände od. dgl. angezeigt werden sollen, verschiebt sich die   Belichtungsgrenze,   bei der sieh das Relais   betätigen   soll, je nachdem die Umgebung heller oder dunkler ist. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine aus sehr einfachen Elementen bestehende Relaiseinrichtung zum Auffangen von Lichtänderungen, welche bei beliebiger Belichtung innerhalb gegebener, leicht einstellbarer Zeit immer denselben Ruhezustand   einnimmt (.. sich   anpasst") und nachher nur infolge des Anwachsens oder Abnehmen dieser Belichtung in Tätigkeit gesetzt wird und so lange sich betätigt, bis die Belichtung in den Ruhezustand zurückkehrt oder aber bis die .,Anpassungszeit" abläuft. Zu diesem Zwecke wird bei der erfindungsgemässen Einrichtung die Erscheinung benutzt, dass das Potential des einen Belages eines elektrischen Kondensators die Tendenz   hat, den Potentialänderungen   des ändern Belages zu folgen.

   Wenn nämlich der eine Belag eines Kondensators völlig frei ist und sich der Kondensator daher weder laden noch entladen kann, die Potentialdifferenz der beiden Beläge folglich konstant bleibt, 
 EMI1.1 
 eine gleich grosse Potentialänderung an dem freien Belag hervorrufen. 



   Es soll nun untersucht werden, inwiefern ein Belag, der mit dem Gitter einer   Elektronemöbre   verbunden ist, als frei angesehen werden kann. Das Gitter der Verstärkerröhre trachtet bekanntlich, ständig einen stationären nahe dem Kathodenpotential   (0'2-2   Volt) liegenden Wert anzunehmen ; das Aufladen bzw. Ableiten vermittelt der   Gitterstrom,   welcher bei einem positiven Gitter verhältnismässig gross. bei einem negativen aber äusserst klein ist. Wird also der bisher als frei betrachtete Kondensatorbelag mit dem Gitter einer   Elektronenröhre   verbunden, so folgt er augenblicklich ebenfalls den Potentialdifferenzen des andern Belages ; jedoch wird der Gitterstrom mit der Zeit das Ruhepotential wiederherstellen dadurch, dass er das Gitter und den damit verbundenen Belag auf-bzw. entlädt.

   Dies erfolgt bei positivem Gitter rasch, bei negativem aber sehr langsam. 



   Wenn nun der andere Belag des Kondensators in den Stromkreis der Photozelle geschaltet wird, 
 EMI1.2 
 des Gitters ändern und das Gitter wird dieses geänderte Potential nur durch das Aufladen des Kondensators mit dem Gitterstrom verlieren. Bei dieser Einrichtung wird also der   Anodenstrom   der Verstärkerröhre ständig fliessen, wie stark auch die Belichtung der Photozelle sein mag, und nur bei der Änderung dieser Belichtung einen von dem Ruhestrom abweichenden Wert je nach der Grösse des Kondensators längere oder kürzere Zeit lang annehmen und das in den Stromkreis der   Verstärkerröhre   geschaltete Relais wird durch diese Änderung der   Stromstärke,   z. B. durch das Ausbleiben des Stromes. betätigt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Zelle und einen mit der Zelle in Reihe geschalteten Kondensator an eine Klemme geschaltet ist, der relativ zur Kathode eine Wechselspannung aufgedrückt ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen zwischen Kathode und Gitter der Verstärkerröhre liegenden Kondensator.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen zu den Polen der Photozelle parallel geschalteten hochohmigen Widerstand.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Polen einer Wechselstromquelle eine mit Relais in Serie geschaltete Verstärkerröhre und dazu parallel zwei Kondensatoren und eine Photozelle miteinander in Reihe geschaltet sind, wobei das Gitter der Verstärkerröhre an den gemeinsamen Punkt der beiden Kondensatoren geschaltet ist.
    5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Pole der Wechselstromquelle miteinander parallel zwei mit je einem Relais in Serie geschaltete Verstärkerröhren und zwischen deren Gitter unter Zwischenschaltung von Kondensatoren die Photozelle geschaltet ist, wobei zwischen Gitter und Kathode beider Röhren je ein Kondensator in der Weise geschaltet ist, dass die Kondensatoren und die Photozelle zwischen den Polen der Stromquelle in Serie geschaltet sind.
    6. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen bzw. mehrere veränderliche Widerstände.
    7. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen bzw. mehrere veränderliche Kondensatoren. EMI3.1
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