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Elektromagnetische Lamellenkupplung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Lamellenkupplung für gleichachsige Wellen.
Gemäss der Erfindung ist der mit der einen Welle lösbar verbundene Magnetkörper mit der an ihm axial verschiebbar gelagerten Ankerscheibe zwischen den zu kuppelnden Wellen angeordnet und trägt die innen geführten Lamellen, während die aussen geführten Lamellen von einer mit der anderen Welle lösbar verbundenen, den Magnetkörper nebst Ankerscheibe und Lamellen einschliessenden, zum Öffnen eingerichteten Trommel getragen werden.
Eine solche Kupplung kann mit dem geringstmögliehen Durchmesser ausgeführt werden, indem der Magnetkörper im Durchmesser kleiner gehalten werden kann. Ausserdem wird hiedurch ermöglicht, dass der Magnetkörper nebst Anker und Lamellen als Ganzes sowie auch in Teilen ohne Verschiebung der Wellen ein-und ausgebaut werden kann.
Die Kupplung gemäss der Erfindung kann auch leicht mit einer Ventilation ausgebildet werden,
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findung im Längsschnitt bzw. Querschnitt schematisch veranschaulicht.
A ist der Magnetkörper mit innen liegender Magnetwicklung und B ist die Ankerseheibe. Der Magnetkörper ist hier als ein durch die Welle nicht durchbrochener Körper ausgeführt. Er ist mit einer auf der einen Welle sitzenden Scheibe C verbunden. Der Magnetkörper ist mit einem Ansatz in der
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Zeichnung unter Vermittlung eines Druckringes N aus nicht magnetisierbarem Stoff, der auch zur Ver- minderung der magnetischen Streuung dient, und mittels des im Magnetkörper entgegen Federwirkung verschiebbar geführten Bolzens P.
Magnetkörper A und Ankerscheibe B bilden im Verein mit der Scheibe C den einen der beiden miteinander rotierenden Kupplungsteile der Kupplung, der mit der einen Welle verbunden ist, während der zweite Teil von einer Trommel G gebildet ist, die auf der anderen Welle sitzt, z. B. unter Vermittlung einer Scheibe D, mit welcher der Trommelmantel G verflanscht ist.
Der Kupplungsschluss zwischen den Teilen A, B einerseits und G anderseits wird mittels Lamellen (Reibringen) hergestellt, von welchen die innen geführten Reibringe Ei, , Eg, auf der Aussenfläche des Magnetkörpers A in entsprechenden Mitnehmernuten desselben sitzen, während die aussen geführten Lamellen F1, F2, F3 auf der Innenfläche der Trommel G in entsprechenden Mitnehmernuten sitzen. Die Anzahl der Lamellen richtet sich nach dem jeweiligen Bedürfnis.
Um die Lamellen und die anderen Kupplungsteile zugänglich zu machen, kann die Trommel G in einer zur Kupplungsdrehachse senkrechten Ebene in zwei oder mehrere Teile gl, g2 geteilt werden, die auseinanderschiebbar sind, so dass durch Verschiebung des einen Teils nach links und des anderen Teils nach rechts die innen liegenden Kupplungsteile zugänglich sind und gegebenenfalls der innere Teil der Kupplung auch ausgebaut werden kann, ohne die Lage der Wellenenden zu verändern.
Der Magnetkörper A und zweckmässig auch der Anker B sowie die Lamellen sind mit einer Ven-
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Lamellen erzeugte Reibungswärme besser nach aussen abgeleitet werden kann, so dass die Magnetwielung durch die Reibungswärme nicht beeinträchtigt ist.
In der Zeichnung sind die Aussenlamellen und Innenlamellen mit Ventilationsöffnungen versehen und überdies ist der Wieklungsraum durch Bohrungen R mit dem Raum ausserhalb des Magnetkörpers in Verbindung gesetzt, der mit der Atmosphäre in Verbindung steht, wobei den Öffnungen R des Magnet-
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Der Magnetkörper A erhält zweckmässig Mitnchmerpfannen a aus nicht magnetisierbarem Stoff, um einerseits die magnetische Streuung zu unterdrücken und anderseits ein leichteres Anpassen der Lamellen zu ermöglichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetische Lamellenkupplung für gleichachsige Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der einen Welle lösbar verbundene Magnetkörper (A) mit der an ihm axial verschiebbar ge-
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anderen Welle lösbar verbundenen, den Magnetkörper nebst Ankerscheibe und Lamellen einschliessenden, zum Öffnen eingerichteten Trommel (G) getragen werden.