DE710106C - Elektromagnetische Lamellenkupplung - Google Patents
Elektromagnetische LamellenkupplungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D27/00—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
- F16D27/02—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
- F16D27/04—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces
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Description
- Elektromagnetische Lamellenkupplung Die Erfindung betrifft die Verbesserung von elektromagnetischen Lamellenkupplungen mit einem die. Erregerspule aufnehmenden Magnetkörper, einem aus dünnen federnden ferromagnetischen Scheiben bestehenden Larnellenpaket und einem zum Rückschluß des magnetischen Kraftflusses dienenden Anker..
- Das Neue und Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß der Anker aus einzelnen dünnen schmiegsamen Scheiben zusammengesetzt ist, wobei die Schmiegsamkeit dieser Scheiben durch Anbringung von Schlitzen erhöht ist. Die dünnen schmiegsamen Scheiben können an einigen Punkten, z. 13. durch Nieten, miteinander vereinigt sein, jedoch derart, daß ihre Schmiegsamkeit nicht beeinträchtigt ist.
- Es ist bei einer vom Erfinder geschaffenen Lamellenkupplung bereits bekannt, an Stelle einer einstückigen, aus weichem Magneteisen bestehenden Ankerscheibe mehrere Reibscheiben mit ununterbrochenen Arbeitsflächen zu verwenden, was lediglich zu dem Zwecke geschah, um eine möglichst große Gesamthaftfläche und damit eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit, der Kupplung zu erzielen.
- Mit der vorliegenden Erfindung ist beabsichtigt, die Leistung der Kupplung noch dadurch zu erhöhen, daß sich das ganze Paket der Reibscheiben und die Einzelscheiben des Ankers gegenseitig mit den ganzen Scheibenflächen voll anlegen und damit ein gleichmäßiges Tragen der Gesamtarbeitsfläche der Kupplung gesichert wird und der Anker -so nachgiebig ist, daß die Längenunterschiede im Lamellenpaket, die sich infolge von Wärmedehnungen -und gewissen unvermeidlihen Herstellungsgenauigkeiten ergeben. ausgeglichen werden. Dabei ist es erfindungs-> gemäß noch möglich, auch die magnetische,' Wirkung ausreichend zu berücksichtigen, indem zum Unterschiede von den aus möglichst verschleißfestem ferromagnetischen Baustoff bestehenden Kupplungsreiblamellen die den Anker bildenden schmiegsamen Scheiben aus besonders gut magnetisierbarem Balistoff hergestellt werden.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. -Fig. i zeigt eine Ausführung einer Doppellamellenkupplung im Längsschnitt; -Fig. .2 zeigt eine weitere Ausführung einer Doppellamellenkupplung ins Längsschnitt; Fig. ; zeiht eine Einzelscheibe des -Ankers. Bei der Kupplung gemäß Fig. i trägt jeder Magnetkörper i in einer ringförmigen Aussparung die Erregerspule d, deren Anschlüsse einerseits mit .'lasse und andererseits mit lern Schleifring 3 verbunden sind. Der Schleifring 3 sitzt unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht .I auf dein Magetkörper fest. - Der Magnetkörper r sitzt auf der Nabe eines auf der Triebwelle 8 lose gelagerten Zahnrades > bzw. 15. Weiter besitzt der Magnetkörper i einen Ring 1,2, der- Mitnehhier 1211 bildet, in welche die äußeren Kupplungslamellen Io eingreifen. Die inneren Kupplungslamellen g, i i greifen- in durch Nutung gebildete Mitnehmer ja einer möglichst aus nichtmagnetisierbarem Baustoff bestehenden Muffe 7, die auf die Triebwelle S aufgekeilt ist.
- Den Rückschluß des durch die Lamellen gehenden magnetischen Kraftflusses vermittelt der Anker 6, der erfindtungsgemäß aus einzelnen dünnen schmiegsamen Scheiben zusamiiiengesetzt ist. Diese Einzelscheiben bestehen aus möglichst gut magnetisierbarem Baustoff.
- Bei der Ausführung gemäß Fig. z. -ist ein für- beide Kupplungen gemeinsamer Magnetkörper 16 auf -die Triebwelle B. aufgekeilt und nimmt in seinen Ringräumen die : Erregerspulen a, 2 auf, deren- Anschlüsse einerseits <- in blass eund andererseits zu .Schleifringe n3 führen. Die Schleifringe 3 sind unter Zwischenschaltung der Isolierschicht ..l 11u£ dein Magnetkörper i befestigt. Der Magnetkörper besitzt weiter eine möglichst unmagnetische Hülse t11,. die die Mitnehmer 12(1 für die äußeren Kupplungslamellen Io bildet. Die jeweils mit der- Triebwelle S zu kuppelnden -Zahnräder 5, 15 sind auf :der Triebwelle lose drehbar gelagert und -besitzen. auf- -ihren- Naben durch Nutung -- gebildete, Mitnehmer 511, I5a zur Aufnahme der inneren Kupplungslamellen 9, 11. Die Hülse 12 kann auch aus zwei Ringen' besteben, und die Schleifringe 3 kön nen zwischen diesen Ringen angeordnet sein Die in Fig.3 dargestellte beispielsweise Ausführungstorm einer Einzelscheibe de. Ankers 6 besitzt zwecks Erhöhung des Schmiegsamkeit radiale Schlitze, und zwar 'sind die Schlitze von außen leer nach innen geführt. Es können die Schlitze auch vor innen her nach außen geführt sein oder aber können Schlitze sowohl von außen nach inner gehend und -andere von innen nach außen gehend angeor Briet sein. Die Form und Neigung der Schlitze kann beliebig; :ein. Die Stärke der Ankerlamellen wird so bemessen daß sie sich- beim Einwirken der Magnetkraft rin das Kupplungslamellenpaket vollkommen anschmiegen. Die Kupplungslamellen 9, Io sind in der Ringzone der Erregerspule mit t Durchbrüchen versehen, uni den magnetischen Kraftfluß durch das Lamellenpaket in axialer Richtung zu leiten. Einzelne Lamellen. z. B. die Lamellen i i, können ohne Durchbrechungen ausgeführt sein.
- Die Wirkungsweise der Lamellenkupplung ist folgende: Fenn Einschalteis des Strome bildet sich ins Sinne der strichlierten Linie eire magnetisches Feld, welches den Magnetkörper i, das Paket der übertragenden KupphtngsIainelleil d, i o, 11 und Glas doll Anker f1 bildende Lamellenpaket durchsetzt. Unter der axialen Durchwirkung dir magnetischen Kraft geben die dünnen federnden Kupplungslamellen g, i i, Io, welche abwechselnd in Mitnehmer 1-2a -da Magnetkörpers I bzw.
- i () und in die Mitnehmer ; u bz«. 5`, 15' eineir Muffe bzw. einer Radnabe eingreifen, durch entsprechendes Durchbiegen nach und schmiegen sich gegenseitig mit ganzer Flüche dicht aneinander. Ebenso, pressen sich die Ankerlamellen 6 vermöge ihrer Schmiegsamkeit als das übertragende Kupplungslamellenpaket mit voller Oberfläche an. Damit ist ein auf die gesamte Reibfläche der Kupplung gleichmäßig verteilter Anpreßdruck gesichert. -Beim Ausschalten des Stromes öffnet sich das übertragende Kupplungslamellenpaket infolge der elastischen - Spannungen in den- einzelnen Kupplungslamellen harmonikaartig entgegen der Wirkung der Remanenz.
- Um zti verhindern, daß sich einzelne Ankerlainellen vorn Anker 6 abspalten. l;Fbilliell die Ankerlamellen -durch geeignete :Mittel. z. B. durch Nieten 13, an einigen -Punkten untereinander zusammengehalten werden, jedoch so, daß die Schmiegsamkeit der Einzellamellen dadurch nicht beeinträchtigt wird.-Die Ankerlamellen können entweder in die #Uitnehmer i211 oder in die Mitnehiner;a 1-w. 511, 15a eingreifend ausgeführt sein oder auch so, daß der Anker nirgends eingreift, wie es in- der Zeichnung erkennbar ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCH: 1. Elektromagnetische Lamellenkupplung, mit einem die Erregerspule aufnehmenden Magnetkörper, einem aus dünnen federnden ferromagnetischen Scheiben bei stehenden Lamellenpaket und einem zum Rückschluß des magnetischen Kraftflusses dienenden Anker, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker aus einzelnen dünnen schmiegsamen Scheiben zusammengesetzt ist, wobei die Schmiegsamkeit dieser Scheiben durch Anbringung von Schlitzen erhöht ist.
- 2. Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anker bildenden dünnen schmiegsamen Scheiben an einigen Punkten miteinander vereinigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT710106X | 1939-07-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE710106C true DE710106C (de) | 1941-09-04 |
Family
ID=11314556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ25885D Expired DE710106C (de) | 1939-07-14 | 1940-07-12 | Elektromagnetische Lamellenkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE710106C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017864B (de) * | 1952-02-02 | 1957-10-17 | Arnold Forster Dipl Ing | Elektromagnetisch betaetigte Scheibenreibungskupplung |
| US2866529A (en) * | 1955-01-18 | 1958-12-30 | Warner Swasey Co | Electromagnetic clutch |
| US3169617A (en) * | 1961-06-19 | 1965-02-16 | Nat Acme Co | Electromagnetically operated dual clutch drive |
| WO2010057310A1 (en) * | 2008-11-21 | 2010-05-27 | Magna Powertrain Inc. | Dual electromagnetic clutch assembly |
| CN108006102A (zh) * | 2017-12-28 | 2018-05-08 | 天津市灵捷传动技术有限公司 | 一种可双向传递的电磁离合器 |
-
1940
- 1940-07-12 DE DEZ25885D patent/DE710106C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017864B (de) * | 1952-02-02 | 1957-10-17 | Arnold Forster Dipl Ing | Elektromagnetisch betaetigte Scheibenreibungskupplung |
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| CN108006102A (zh) * | 2017-12-28 | 2018-05-08 | 天津市灵捷传动技术有限公司 | 一种可双向传递的电磁离合器 |
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