AT124004B - Tastschaltung für Röhrensender. - Google Patents

Tastschaltung für Röhrensender.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tastschaltung   für   RMhrensender.   
 EMI1.1 
 im Interesse grosser Wortgesehwindigkeiten sowie wegen der Preisfrage nicht wünschenswert ist, mit   grossen Relais und grossem Hub zu arbeiten, wurde bisher   eine   Tastsehaltung über Röhren angewandt,   bei der Röhren in Gittergleichstrommodulationsschaltung verwendet wurden. Das Gitter dieser Röhren war durch eine über einen hohen Widerstand angelegte EMK (Gleichrichter) so stark negativ gemacht, dass die Röhre sperrte. Die Taste lag zwischen Gitter und Kathode des Modulationsrohres.

   Bei dieser
Schaltung hatte erstens das Relais die volle   Gittergleiehspannung   gegen Erde (Scheitelwert der Gitterweehselspannung des Steuersenders bzw. bei Anwendung einer Sperrspannung noch beträchtlich mehr), zweitens ist der innere Widerstand der   Modulationsröhren   bei Verbindung von Gitter und Kathode ziemlich hoch, so dass man zur Erzielung des   gewünschten   Gittergleiehstromwiderstandes meist eine grössere Anzahl parallel geschalteter Röhren benötigt. 



   Es sind auch Schaltungen bekanntgeworden, bei denen das Mikrophon zwischen Anode und Gitter der Modulationsröhre angeordnet ist. Hiebei besitzt das Gitter im wesentlichen Anodenpotential, so dass die Gefahr besteht, dass das Gitter durch einen allzu hohen Gitterstrom gefährdet wird. 



   Dieser Nachteil wird durch vorliegende Erfindung vermieden und zugleich der Vorteil erreicht, dass unmittelbar bei Öffnen der Taste Einstellung des Gitterpotentiales auf einen geeigneten negativen, sperrenden Wert erfolgt. Vorliegender   Erfindung   gemäss wird je ein Widerstand parallel der Kathodengitterstrecke wie der Anodengitterstreeke vorgesehen, wobei der letztere Widerstand in Serie mit der Taste liegt. 



   In der beigefügten Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. 



   In beiden Figuren bezeichnet H die zu tastende Senderöhre, die über den Transformator   8 an   einen Hochfrequenzgenerator   angeschlossen ist. ll   bezeichnet die   Modulationsröhre, B   die Anodenbatterie und T die   Tastvorrichtung.   Es liegt die   Tastvorrichtung Y'zwisehen   Gitter und Anode des 
 EMI1.2 
 Modulationsrohr den   Schwingungsvorgang,   im   belasteten Zustand   nimmt das Gitter der Modulationsröhre je nach der Grösse des Widerstandes R   (Fig. l)   in dem Tastkreis eine mehr oder minder positive Vorspannung gegenüber der Kathode an, die maximal gleich der Anodenspannung selbst sein kann. 



  Das Tastrelais liegt an Erde, was   wegen Nachstellung im   Betrieb besonders wünschenswert ist. Selbst bei direktem Kurzschluss von Gitter und Anode fliesst nur ein geringer Betrag des gesamten zu   tastenden   Gittergleichstromes über die Taste, so dass auch grosse Leistungen mit kleinen Relais getastet werden können. 



   Dieselbe   Tastsehaltung ist auch   bei tönend Senden mit schwingendem Modulationsrohr möglich (Fig. 2), nur liegt in diesem Fall der Gittergleichstromwiderstand R des schwingenden Modulationsrohres, statt wie üblich an der Kathode, an der Anode des Modulationsrohres, muss also so gross sein, dass durch den ihn   durchfliessenden     Gittergleiehstroir.   die Anodenspannung kompensiert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 Röhre durchflossene Modulationsröhre verwendet wird, zwischen deren Anode und Gitter die Taste liegt, dadurch gekennzeichnet, dass parallel der Strecke Kathode-Gitter und Gitter-Anode je ein Widerstand vorgesehen ist. EMI2.2
AT124004D 1928-06-30 1929-05-16 Tastschaltung für Röhrensender. AT124004B (de)

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