DE720409C - Schaltungsanordnung zum Betrieb von Sekundaerelektronenvervielfachern - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Betrieb von Sekundaerelektronenvervielfachern

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Publication number
DE720409C
DE720409C DEZ23800D DEZ0023800D DE720409C DE 720409 C DE720409 C DE 720409C DE Z23800 D DEZ23800 D DE Z23800D DE Z0023800 D DEZ0023800 D DE Z0023800D DE 720409 C DE720409 C DE 720409C
Authority
DE
Germany
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secondary electron
current
multiplier
current limiter
alternating
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Expired
Application number
DEZ23800D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Clamann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE720409C publication Critical patent/DE720409C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J43/00Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
    • H01J43/04Electron multipliers
    • H01J43/30Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Betrieb von Sekundärelektronenvervielfachern Zum Zwecke der Vervielfachung von Elektronenströmen sind Anordnungen bekannt--ge«r,orden, bei denen de primär in relativ geringer Menge ,ausgelösten Elektronen dadurch in ihrer Anzahl vermehrt werden, daß jedes Elektron durch Aufprallen auf eine Metalloberfläche eine Mehrzahl von Sekundärelektronen auslöst. Dieser Vorgang kann in mehreren Stufen wiederholt werden, so däß am Ende der Kaskade ein Elektronenstrom zur Verfügung steht, der um einige Zehnerpotenzen - größer ist ,als der primäre.
  • ` Ein derartiger Sekundärelektronenvervielfacher ist, wie aus vorstehendem folgt, ein Gleichstromverstärker; eine Verstärkung von -Wechselströmen ist nur dadurch möglich; daß diese einem Gleichstrom überlagert werden, der in seiner Größe dem maximal auftretenden Scheitelwert der Wechselströme mindestens gleich ist.
  • Wenn es lediglich auf die Wechselströme allein .ankommt, ist eine Gleichstromkomponente, die wesentlich größer ist, ,als es dem" .eben gekennzeichneten Wert entspricht, weder notwendig noch erwünscht. Erwünscht deshalb nicht, weil diese Gleichstromkomponente die Elektroden der Vervielfachungsröhre belastet und .außerdem ein leistungsfähigeres Netzanschlußgerät bedingt. Da hier im allgemeinen mit Spannungen von einigen i ooo Volt gearbeitet wird, ist der letztere Punkt von Bedeutung.
  • Es ist bereits bekannt, in den Anodenkreis gittergesteuerter Verstärkerröhren Strombegrenzer einzuschalten, welche die vollständige Ausnutzung der aus dem Durchgriff zu. errechnenden Spannungsverstärkungen ;ermöglichen sollen. Die Verstärkung von Stromschwankungen ist mit der bekannten Schaltung nicht möglich.
  • Eine andere bekannte Schaltung verwendet für gittergesteuerte Röhren in Gleichstromverstärkerschaltung Strombegrenzer, welche in die einzelnen Anodenkreise geschaltet sind, um eine gleichstrommäßige Entkopplung der Stufen untereinander zu ermöglichen. Die Erfindung besteht in einem Sekundärelektronenvervielfacher zur Verstärkung von unzureichend duschgesteuerten Eingangssignalen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß dem Vervielfacher ein Strombegrenzer, z. B. eine im Sättigungsgebiet arheitende Emissionsstrecke oder ein Eisen-Wasserstoff-Widerstand, vorgeschaltet ist, der die zu verstärkenden Wechselströme nicht beeinflußt, den Gleichstrom hingegen auf einen Wert begrenzt, der gleich :oder nur wenig größer ist als die durch die Anordnung gegebene größtmögliche Wechselstromamplitude.
  • Die Erfindung ist .an Hand der Abb. i und 2 erläutert.
  • Abb. i zeigt ein Strom-Zeit-Diagramm. Hierin bedeutet J" die Gleichstromkomponente, der der zu verstärkende Wechselstrom von der Amplitude J--- überlagert ist. Zur Übertragung des Wechselstromes ist aber die viel kleinere Gleichstromkomponente 1o = J" -.f' ausreichend. Durch ein strornbegrenzendes Mittel, dessen Grenzwert (Sättigungswert) auf den Strom Jo .eingestellt ist, wird der Gleichstrom J' unterdrückt. In der Praxis muß im allgemeinen mit Rücksicht auf mögliche kleine Amplituden.schwankungen des Wechselstromes der Grenzwert J0 um ein geringes größer gewählt werden als die Wechs:elstromamplitude J'@.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abb. 2. Die vom Transformator Tr gelieferte hochgespannte Wechselspannung ladet über das Gleichrichterrohr R1 den Kondensator Cl auf eine bestimmte Gleichspannung auf. Als strombegrenzendes Mittel im Sinne der Erfindung ist hier ein weiteres Rohr R2 mit im Sättigungsgebiet arbeitender Elektronenstrecke gewählt, das in die Zuleitung .zum im übrigen nur schematisch angedeuteten Vervielfacherrohr V mit der Kathode I( und .der Anode A eingeschaltet ist. Ein Meßinstrum,ent M zeigt den verstärkten Strom an, der beispielsweise durch Lichteinfall auf die photoempfindliche Kathode I( ausgelöst wird. Der Kondensator C2 schließt den Kreis I(-A-M-C2-K, in dem die verstärkten Wechselströme fließen. Diese werden somit, bei genügender Größe von C2, durch das Rohr R2 nicht beeinflußt, wohl aber der mittlere Gleichstrom, der höchstens gleich dem Sättigungsstrom von R2 werden kann; letzterer ist durch entsprechende Einstellung der Heizung von R2 gleich oder nur wenig größer als die maximale Wechselstromamplitude, gleichgültig wie groß das Verhältnis von Gleich- zu Wechselstromampli-_tude ursprünglich z. B. in dem auf die Kathode I( fallenden Lichte war. Übrigens kann der Strombegrenzer so geschaltet werden, daß er neben der Unterdrückung einer unnötig hohen Gleichstromkompanente auch die Siebung der zum Betrieb des Vervielfacherrohres notwendigen Gleichspannung, die z. B. durch Gleichrichtung .aus dem Wechselstromnetz gew o.nnen wird, in an sich bekannter Weise mit übernimmt.
  • Vorstehend beschriebene Erfindung kann für verschiedene Zwecke verwendet werden. Erwähnt sei beispielsweise eine Tonfilmwiedergabeeinrichtung, die als Ph@ot.ozelle eine lichtempfindliche Kathode mit nachfolgender Sekundärelektronenvervielfachung enthält. Die größtmögliche Wechselstromarnplitude ist hier eindeutig festgelegt durch die Grenze der Belastbarkeit des Lautsprechers :oder, falls noch eine gewöhnliche Verstärkerendstufe dazwischengeschaltet ist, durch den Aussteuerbereich des Gitters. Hiernach kann also die Sättigungsstromstärke der Strombegrenzungsröhre bemessen werden. Bei Tonfilmen ist das Gleichstromlicht durch die Sprechwechselströme häufig nur mit io% moduliert. Ohne die Stromb:egrenzungsröhre würde also am Ausgang des Vervielfachers ein Gleichstrom auftreten, der iomal größer wäre als der Nutzstrom. Die Anlage müßte dementsprechend überdimensioniert werden. Das kann durch die vorliegende Erfindung vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sekundärelektronenvervielfacher zur Verstärkung von unzureichend durchgesteuerten Eingangssignalen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vervielfacher ein Strombegrenzer, z. B. eine im Sättigungsgebiet arbeitende Emissionsstrecke oder en Eisen-Wasserstoff-Widerstand, vorgeschaltet ist, der die zu verstärkenden Wechselströme nicht beeinflußt, den Gleichstrom hingegen auf einen Wert begrenzt, der gleich oder nur wenig größer ist als die durch die Anordnung gegebene größtmögliche Wechselstromamplitude.
  2. 2. Sekundärelektronenvervielfacher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, äaß als Strombegrenzer ein Widerstand dient, dessen Stromsp.annungskennlinie nur in einem beschränkten, für den jeweiligen Zweck jedoch ausreichenden Bereich horizontal oder annähernd horizantal verläuft.
  3. 3. Sekundärelektron:envervielfacher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strombegrenzer gleichzeitig als Siebmittel für die teilweise oder ganze Siebung der Speisespannung für das Vervielfacherrohr ausgebildet ist.
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