AT123944B - Verfahren und Einrichtung zur Wasserrückkühlung in einem Kaminkühler mit Zugverstärkung. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Wasserrückkühlung in einem Kaminkühler mit Zugverstärkung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zur Wasserriickkühlung in einem Kaminkiihler mit Zugverstärkung. EMI1.1 verstärkung, bei dem Luft durch ein Wasserstrahlgebläse in den Kaminkühler eingedrückt wird, und besteht dem Wesen nach darin, dass ein Teil des Warmwassers durch Verwendung in dem Wasserstrahlgebläse ausserhalb des Kaminkühlers abgekühlt und mit Hilfe dieses Gebläses erwärmte und gesättigte oder nahezu gesättigte Luft zur Zugverstärkung im Kaminkühler verwendet wird. Dadurch wird die gesamte, im Kühler abzukühlende Warmwassermenge um diesen Teil vermindert, die kalorische Leistung des Kühlers aber infolge Zugverstärkung erhöht. Die zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, dass ein oder mehrere, von einem Teile des Warmwassers als Betriebswasser zu betätigende Wasserstrahlgebläse derart angeordnet sind, dass sie Kaltluft von aussen, ohne dass sie das Rieselwerk berührt, ansaugen und sie im erwärmten und gesättigten Zustande in den Kamin einblasen, wobei ihr Betriebswasser abgekühlt und ohne das Rieselwerk zu benetzen direkt dem Kaltwasserbassin zugeführt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Das vom Warmwasserrohrstrang la mit Wasser beschickte Wassergerinne 1 des Kaminkühlers wird von einem Wasserstrahlgebläse 2 durchsetzt, dessen Saugtrichter ; J in die Aussenluft mündet und dessen Druckluftrohrteil mittels eines Krümmers 4 an das Mundstück (Düse) 5 angeschlossen ist. Dieses ist von dem im Kamin 6 ausmündenden, am oberen Ende 7a konisch zulaufenden Saugmantel 7 umgeben, EMI1.2 als das ein Teil des abzukühlenden Warmwassers dient, wird mittels einer (nicht dargestellten) Druckpumpe dem Wasserbehälter entnommen und tritt durch die Druckleitung 9 in das Gebläse ein, das es gekühlt durch die Rohrleitung 10 verlässt, worauf es in das Kaltwasserbassin 11 geführt wird. Das eingeführte Wasser saugt dabei Frischluft durch den Saugtrichter J im Sinne des Pfeiles b an. Durch die innige Berührung des Wasserstaubes mit der angesaugten Luft wird diese bis nahezu auf die Temperatur EMI1.3 das Ende 7a des konischen Mantels 7 in den Kamin 6 im Sinne des Pfeiles e herausgeblasen. Dadurch wird die durch den natürlichen Auftrieb im Kamin 6 aufsteigende Luft (Pfeil d) in ihrer Geschwindigkeit beschleunigt, wodurch die Kühlung in bekannter Weise verbessert wird. Da, die in den Kamin durch das Wasserstrahlgebläse eingedrückte Luftmenge die gleiche Temperatur und den gleichen Feuchtigkeitsgehalt aufweist wie die andere, durch das Rieselwerk des Kühlers eintretende, im Kamin frei aufsteigende Luft, und die eine wie die andere Luftmenge bereits zur Abkühlung des Wassers voll ausgenutzt worden ist, wird vermieden, dass, wie dies beim Einblasen von kalter oder trockener, zur Wasserkühlung noch EMI1.4 der Warmluft und des Wasserdampfes verlorengeht, anderseits eine Abkühlung der Luft im Kamin oder eine Störung durch Luftwirbel, Wasserabscheidung u. dgl. eintritt. Das infolge Verdunstung und Wärmemitteilung stark heruntergekühlte Betriebswasser wird im Sinne des Pfeiles e durch den Rohrstrang 10 direkt dem Kaltwassersammelbassin 11 zugeleitet, ohne den Rieseleinbau 8 passieren zu müssen. Da ein beliebig grosser Teil des Warmwassers zum Antriebe einer oder mehrerer Wasserstrahl- gebläse verwendet werden kann, wird die insgesamt rückzukühlende Warmwassermenge um diesen Teil verringert, so dass der Kühler selbst auch verkleinert, seine Kühlwirkung aber verbessert wird. <Desc/Clms Page number 2> Dadurch wird bei geringstem Platzbedarf gute Ausnutzung und gute Rüekkühlung des Warmwassers gewährleistet. Die Anordnung des Wasserstrahlgebläses am Kühler kann auch eine andere sein. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Wasserrückkühlung in einem Kaminkühler mit Zugverstärkung, bei dem Luft durch ein Wasserstrahlgebläse in den Kamin eingedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Warmwassers durch Verwendung in dem Wasserstrahlgebläse ausserhalb des Kaminkühlers abgekühlt wird und mit Hilfe dieses Gebläses erwärmte und gesättigte oder nahezu gesättigte Luft zur Zugverstärkung im Kaminkühler verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere, von einem Teil des Warmwassers als Betriebswasser zu betätigende Wasserstrahlgebläse derart angeordnet sind, dass sie Kaltluft von aussen, ohne dass sie das Rieselwerk berührt, ansaugen und sie in erwärmtem und gesättigtem Zustand in den Kamin zugverstärkcnd einblasen, wobei ihr EMI2.1 EMI2.2
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