AT123294B - Metallpackung. - Google Patents

Metallpackung.

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AT123294B
AT123294B AT123294DA AT123294B AT 123294 B AT123294 B AT 123294B AT 123294D A AT123294D A AT 123294DA AT 123294 B AT123294 B AT 123294B
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segments
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Franz Ing Hauber
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Franz Ing Hauber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Metallpackung. 



   Den Gegenstand des Stammpatentes Nr. 113565 bildet eine Metallpackung aus zwei oder mehreren nebeneinander befindlichen, in zueinander versetzte Segmente geteilten Dichtungsringen, deren Merkmal darin besteht, dass je zwei Segmente, von denen jedes dem andern Dichtungsring angehört, zueinander stark versetzt und möglichst kurz überlappt, an der kurzen Überlappungsstelle gelenkig miteinander ver- bunden sind, damit sie sich trotz des Widerstandes einer Umfassung dem Durchmesser der Kolbenstange entsprechend einstellen können. 



   Die Erfindung hat eine Verbesserung solcher Metallpackungen zum Gegenstand und bezweckt, die
Herstellung der gelenkigen Verbindung der Segmente von der Geschicklichkeit des Arbeiters unabhängig zu machen und sie ferner so zu gestalten, dass sie eventuelle Ungenauigkeiten bei wirksamer Packung besser auszugleichen vermag. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 ein Beispiel eines ganzen Packungsringes in Ansicht und
Querschnitt, in den Fig. 3 und 4 ein Element des Dichtungsringes in zwei Ansichten und in Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel der gelenkigen Verbindung der Segmente im Schnitt   nach J--B   der Fig. 4 in grösserem   Massstab.   



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Packung besteht aus zwei nebeneinander liegenden Dichtungs-   ringpn a, b,   von denen jeder aus mehreren, z. B. drei Segmenten besteht. Diese Segmente der zwei Ringe sind gegeneinander stark versetzt (siehe Stossfugen g und   h)   und je ein Segment a'des einen Ringes   (i   (Fig. 3 und 4) ist mit je einem Segment b'des andern Ringes b an der kurzen   Uberlappungsstelle/,   z. B. durch   eine Niete t,   gelenkig verbunden, so dass die Segmente in der Ringebene (Pfeilrichtung   k.   



  Fig. 4) gegeneinander verschwenkt werden können, u. zw. trotz des Widerstandes der beiden, alle Dichtungsringe a, b umfassenden geschlitzten Überschubringe e,   a,   die nach innen federn und je einen Schlitz aufweisen, die um 1800 gegeneinander versetzt sind. 



   Eine Schraube oder insbesondere eine Niete i ist wegen der Verhinderung des Auseinanderfallens der Segmente und wegen der   Möglichkeit   einer leichten völligen Versenkung der Köpfe in den Segmenten eine gute Verbindung, hat aber den Nachteil, dass bei einem zu starken Anziehen des Nietkopfes od. dgl. durch den Arbeiter die Segmente schwer beweglich werden. 



   Um nun die leichte Verschwenkbarkeit der Segmente von der Sorgfalt des Arbeiters unabhängig su machen, wird gemäss der Erfindung der die Segmente vereinigende Stift bzw. Gelenkbolzen nur mit einem Segment fest verbunden, insbesondere mittels Ansatz und Nietkopf vernietet, während er gegen- über dem zweiten Segment drehbar bleibt. Um aber zu erreichen, dass dieses zweite Segment mit dem ersten Segment zum Zwecke einer einfacheren Montierung der Packung bleibend zusammenhängt, erhält   ler   Stift am Ende einen Bund oder Kopf, der mit axialem Spiel in diesem zweiten Segment beweglich ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass trotz der festen Verbindung oder Vernietung des Stiftes mit lem einen Segment, infolge des axialen Spieles des mit einem Kopf versehenen Stiftes im zweiten Segment, lieses leicht drehbar bleibt.

   Bei Anordnung auch eines radialen Spieles zwischen dem Stift und dem zweiten Segment kann sich dieses zum ersten Segment ganz beliebig einstellen. wodurch eine Einstellungs- 
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   Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, wird der Gelenkbolzen oder Stift i bei i'mit dem Segment   b'versenkt   vernietet, ist bei i"abgesetzt und trägt am Ende einen schon vor der Vernietung hergestellten Bund oder Kopf i'''. Das Festsitzen des Stiftes im Segment   b'wird durch   die Vernietung   i'und   
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 gute Dichtung in den Kammerringen völlig frei, d. h. es ragt kein Teil über diese Stirnflächen vor. 



   Es ist ferner vorteilhaft, der gelenkigen Verbindung, d. h. dem Segment a', auch ein radiales   Spiel   mit Bezug auf den Gelenkbolzen oder Stift i zu geben. Beide Spiele zusammen   ermöglichen   den beiden Segmenten a   !, b'innerhalb   der gegebenen Grenzen eine Einstellung in beliebiger Richtung, wodurch es möglich ist, Ungenauigkeiten, die sich von vornherein oder nach erfolgter Abnutzung der Dichtungsringe mit Bezug auf das Zusammenwirken aller   Packungsteile   ergeben können, auszugleichen, wodurch ein vollständiges Anliegen der Dichtungsringe a, b einerseits an der zu dichtenden Kolbenstange od. dgl. und anderseits an den   Überschubringen   c, d gesichert wird, was wegen der notwendigen Dichtung gegen den abzudichtenden Druck wichtig ist. 



   Die Versetzung des Gelenkbolzens t gegen den äusseren Umfang der Segmente zu (Fig. 1 und 4)   ermöglicht   eine Weiterbenutzung der Segmente auch bei grosser Abnutzung derselben am inneren Umfang. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Metallpackung nach dem   Patente Nr. 113565, dadurch gekennzeichnet,   dass das die stark zueinander versetzten Dichtungsringsegmente verbindende und deren Auseinanderfallen verhindernde Gelenk mit Bezug auf den insbesondere durch Vernietung befestigten Gelenkbolzen (i) ein axiales Spiel besitzt, wobei die Gelenkverbindung nicht über die dichtenden Stirnflächen der Segmente hinausragt.

Claims (1)

  1. 2. Metallpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nietbolzen (i) mit einer Ahsetzung (i") und einem Kopf (i..) versehen ist, wobei die Absetzung das Festsitzen der Niete mit ver- , en1.'tem Nietkopf nur an einem Segment (b') bewirkt und der Kopf im zweiten Segment (as mit axialem Spiel (o) versenkt liegt.
    3. Metallpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung der Dichtungsringsegmente mit Bezug auf den Gelenkbolzen (i) ein radiales Spiel besitzt. EMI2.2
AT123294D 1926-08-28 1930-05-17 Metallpackung. AT123294B (de)

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