AT122754B - Umsteuervorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Zählwerk. - Google Patents

Umsteuervorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Zählwerk.

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AT122754B
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Samuel Jacob Herzstark
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Samuel Jacob Herzstark
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Umsteuervorrichtung für Rechenmaschinen   mit doppeltem Zählwerk. 



   Bei Rechenmaschinen mit doppeltem Zählwerk müssen die beiden Zählwerke für gleichsinnige oder   ungleichsinnige     Rechnangsoperationen   einstellbar sein. Diese Einstellung erfolgte durch zwei unabhängig voneinander zu betätigende Schaltorgane, Hebel, Tasten od. dgl. Diese Anordnung hatte den Nachteil, dass bei gleichsinnigem Arbeiten beide Hebel erfasst und umgesteuert werden mussten, welcher Nachteil sich bei der Notwendigkeit ungleichsinniger Arbeit noch fühlbarer machte, da sich in diesem Falle die Irrtumsmöglichkeit vergrösserte. So mussten z. B. bei Division, beim Überschreiten der Zehner- übertragung die beiden   Zählwerksumschalthebel   entgegengesetzt gesteuert werden, was sehr leicht zu Irrtümern Veranlassung gab. 



   Da sich beim Doppelzählwerk die Notwendigkeit ergibt, das zweite Zählwerk zeitweise auszuschalten, hat man bereits die Feststellung des Hebels des zweiten Zählwerkes in einer Mittelstellung ermöglicht. 



   Hiedurch ergibt sich abermals die   Möglichkeit   einer Fehlerquelle, da es bei entgegengesetzter Umsteuerung leicht möglich ist, dass der Umsteuerhebel des zweiten Zählwerkes unabsichtlich in seiner Mittelstellung einschnappt, was dann naturgemäss zu Fehlern Veranlassung gibt. 



   Weiter ist es bereits bekannt, die Schaltorgane beider Zählwerke zeitweise untereinander zu kuppeln. Diese Konstruktion bietet wohl den Vorteil, dass bei gleichsinnigen Rechnungsoperationen nur ein Schaltorgan betätigt werden muss, doch bleiben sonst die weiteren vorangeführten Nachteile bestehen und ist eine Ausschaltung des zweiten Zählwerkes überhaupt nicht möglich. 



     Schliesslich   ist es auch bekannt, die gleichsinnige oder ungleichsinnige Schaltung der beiden Zählwerke durch ein einziges Schaltorgan zu bewirken, das je nach seinen Stellungen die jeweils erforderlichen Schaltungen der Zählwerke zueinander bewirkt. 



   Auch in diesem Falle ist eine Ausschaltung des zweiten Zählwerkes nicht   möglich.   



   Die bisher bekannten Einrichtungen entsprechen daher nicht vollständig den gestellten Anforderungen, und machen sich die denselben anhaftenden Übelstände insbesondere bei automatischer Division bemerkbar. 



   Alle die vorbeschriebenen Nachteile werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch behoben, dass derselben der Gedanke zugrunde liegt, durch Einbau eines die Schaltbewegung gewissermassen vorbereitenden Organs die   Möglichkeit   zu schaffen, durch die Bewegung eines einzigen Schaltorgans in dem einen oder andern Sinne entweder beide Zählwerke im gleichen oder im entgegengesetzten Sinne zu schalten bzw. das eine Zählwerk beispielsweise für Zwischenoperation vollkommen auszuschalten. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Fig. 1 in Seitenansicht veranschaulicht. Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in Seitenansicht und Fig. 3 in   Rückansicht.   



   In den Platinen 1, 2 ist der Schalthebel 3 um die Achse 4 schwenkbar gelagert. An den Schwenkhebel greift der Lenker   5   an, welcher mit der Umsteuerschiene des ersten   Zählwerkes   I verbunden ist. 
 EMI1.1 
 das andere Ende ein Ritzel   8   trägt, in welches ein an dem Schalthebel 3 angeordneter Zapfen 9 eingreift. Bei Bewegung des Schalthebels   3   in der einen oder andern Richtung wird daher die Kulisse 7 immer in entgegengesetzter Richtung zwangsläufig verdreht. Auf der Kulisse ist eine Hülse 10 geführt. An dieser Hülse greift ein Lenker 11 an, welcher mit dem zweiten Zählwerk   JZ   verbunden ist. Weiters ist mit der 
 EMI1.2 
 

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 gebracht oder in einer Mittelstellung festgehalten werden.

   Diese Stellungen werden durch eine in vorliegendem Falle an der Kulisse vorgesehene Verzahnung fixiert, in deren   Zähne 73 eine an der Hulse   vorgesehene Feder 16 einschnappt. Je nachdem sich der   Winkelhebel. M   in der einen oder andern Endstellung (Subtraktion oder Addition) befindet, kommt der Drehpunkt des an dem Schieber 10 angreifenden Lenkers 11 ober-oder unterhalb des Drehpunktes 6 der Kulisse zu liegen, so dass die Bewegung der Schaltschiene des zweiten Zählwerkes II im gleichen oder entgegengesetzten Sinne zu der   Bewegung der   Schaltschiene des   Zählwerkes Z   erfolgt. Wird der Winkelhebel14 in die   Mittelstellung ss eingestellt,   so 
 EMI2.1 
 des zweiten Zählwerkes ist   vollständig ausgeschaltet..   



   Es ist selbstverständlich, dass die Übertragung der Bewegung des   Schalthebels'j auf die Kulisse 7   auch durch ein Zahnsegment oder auf sonstige andere Art erfolgen könnte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umsteuervorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Zählwerk, gekennzeichnet durch 
 EMI2.2 
 (14, 10, 7), durch dessen Einstellung die Bewegung der beiden   Schaltwerke   (1, 11)   zueinander   derart vorbereitet wird, dass bei Betätigung des einzigen Umsteuerungshebels (3) gleichgiltig, ob derselbe von Hand aus oder durch den Antrieb der Rechenmaschine gesteuert wird, zwangsläufig die   Bewegen ? der   beiden Schaltwerke im gleichen oder entgegengesetzten Sinne erfolgt oder dass ein Schaltwerk vollständig ausgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Umsteuerung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine mit dem Schalthebel (3) ständig mitschwingende Kulisse (7), in welcher ein mit dem zweiten Schaltwerk (II) durch einen Lenker (11) verbundener Schieber (10) derart in verschiedenen Stellungen feststellbar geführt ist, dass der Drehpunkt des Lenkers unter oder ober dem Drehpunkt (6) der Kulisse oder koaxial mit demselben eingestellt werden kann.
AT122754D 1926-11-04 1926-11-04 Umsteuervorrichtung für Rechenmaschinen mit doppeltem Zählwerk. AT122754B (de)

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