AT205073B - Schaltung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsfahrstraßen - Google Patents

Schaltung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsfahrstraßen

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AT205073B
AT205073B AT609355A AT609355A AT205073B AT 205073 B AT205073 B AT 205073B AT 609355 A AT609355 A AT 609355A AT 609355 A AT609355 A AT 609355A AT 205073 B AT205073 B AT 205073B
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Int Standard Electric Corp
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  Schaltung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsfahrstrassen 
Die Erfindung bezieht sich Auf eine Schaltung für Gleisbildstellwerke, bei denen zwischen zwei Punkten des Gleisplanes ausser einer Hauptfahrstrasse auch noch eine oder mehrere   Umfahrungsfahrstrassen   möglich sind. 



   Im allgemeinen wird gefordert, dass sich wahlweise entweder die Hauptfahrstrasse oder eine der Umfahrungsfahrstrassen einstellen lässt. Zu diesem Zweck hat man in bekannten Schaltungen zusätzliche Fahrstrassentasten   angeordnet, mit Hilfe   derer die Umfahrungsfahrstrassen eingestellt werden können.   Um-   fahrungsfahrstrassen treten jedoch vor allem bei grossen Stellwerken auf, bei   densn   die Anzahl der   FaJ1 !.   strassentasten an sich schon gross ist, so dass die Anordnung zusätzlicher Tasten das Gleisbild noch   unüber-   sichtlicher werden lässt. 



   Um   diesenNachteil zu vermeiden, wird   erfindungsgemäss eine Schaltung für Gleisbildstellwerke, bei denen zwischen zwei Punkten des Gleisplanes ausser einer Hauptfahrstrasse auch noch eine oder mehrere Umfahrungsfahrstrassen möglich sind, vorgesehen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Einstellung   der Hauptfahrstrasse   und derUmfahrungsfahrstrasse die gleichen Fahrstrassenschalter bzw. -tasten vorgesehen sind und die einzustellende Fahrstrasse durch diejenige Lage wenigstens einer Weiche bestimmt ist, in der sich diese Weiche, über welche die Umfahrungsfahrstrasse von der   Hauptfahrstrasse   oder einer andern Umfahrungsfahrstrasse abzweigt, vor der Fahrstrasseneinstellung befindet.

   Die Fahrstrassentasten steuern dann   in Abhängigkeit   von der Lage wenigstens einer Weiche unterschiedliche   Fahrstrassensteller.   



   In Gleisbildstellwerken, bei denen die Fahrstrassen mittels Kettenschaltung von den Weichen zugeordneten Fahrstrassenrelais gebildet werden, die nach Drucken von zwei an den beiden Enden der auszuwählenden Fahrstrasse im Gleisbild angeordneten Tasten durch zwei einander entgegenlaufende Auswahlstromkreise über alle von denTasten ausgehenden   möglichen Fahrstrassen weiteigeschaltet   werden und die Einstellung derjenigen Fahrstrasse vornehmen, in der sich beide Auswahlstromkreise decken, kann man erfindungsgemäss durch Kontakte, die von der Lage der die Ansteuerung   von Hauptfahrstrassen   oder Umfahrungsfahrstrassen bestimmenden Weiche abhängig sind, die Weiterschaltung eines Auswahlstromkreises oder mehrerer Auswahlstromkreise verhindern.

   
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    - 3von Fahrstrassen zw ischen den Gleisen fund g   am linken Ende über die Weichen   W 1, W 2, W 3, W 4, W 5   zu den Gleisen 6,7 und 8 am rechten Ende eingestellt werden können. Die Einstellung der gewünschten   Fahrstrasse   erfolgt durch Drücken einer der Fahrstrassentasten T f oder T g zusammen mit einer der Fahrstrassentasten T 6, T 7 oder T 8. Soll eine Fahrt zwischen den Gleisen f und 7 eingestellt werden, so ist ausser der Hauptfahrstrasse über die Weichen Wl, W3 und W5 auch noch eine Umfahrungsfahrstrasse über die Weichen Wl, W2, W4 und W5 (sämtliche in   Mimislage)   möglich. Zur Auswahl der Einstellung der 
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 wenigstens einer Weiche, z. B.

   Wl, bestimmt, in der sich diese Weiche, über welche die Umfahrungsstrasse von der Hauptfahrstrasse oder einer andern Umfahrungsfahrstrasse abzweigt, vor der Fahrstrasseneinstellung befindet. Nur wenn sich die Weiche   Wl     lnmiauslagebe-   findet, wird die genannte Umfahrungsfahrstrasse eingestellt ; befindet sich die Weiche   Wl   in Pluslage, 

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 so wird die Einstellung der   Umfahrungsfahrstrasse   verhindert.

   Vor Einstellung der Hauptfahrstrasse, d. h. vor dem Drücken der Fahrstrassentasten Tf und T7, ist also die Weiche W   l   in die Pluslage umzustellen, sofern sie sich nicht bereits in dieser Lage befindet, was beispielsweise auch durch selbsttätige Rückstellung in die Pluslage nach Auflösung jeder über die reiche W   l   verlaufenden Fahrstrasse sichergestellt werden kann. 



   Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Auswahlstromkreise, mittels derer die durch Tastendruck usge - 
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Fahrstrassen eingestellt werdenjeder Weicheliche Lage der Weiche) zugeordnet, die beim Drücken zweier Tasten je nach der für diese Fahrstrasse erforderlichen Weichenlage eingeschaltet werden. Es wird zunächst der in Fig. 2 dargestellte Auswahlstrom kreis von rechts nach links weitergeschaltet, während der zweite Auswahlstromkreis (Fig. 3) erst dann hergestellt wird, wenn der erste Auswahlstromkreis durchgeschaltet ist. Soll z.

   B. eine Fahrstrasse zwischen den Gleisen g und 8 eingestellt werden, so schliessen nach dem Drücken der entsprechenden Fahrstrassentasten deren Kontakte Tg und T8 in Fig. 2. Über den Tastenkontakt T8 und den geschlossenen Kontakt A 42 - wird das Auswahlrelais A4+ der Weiche W4 eingeschaltet, das über seinen Kontakt A41+ und über die Kontakte A23- und Tg das Prüfrelais Pg einschaltet, welches mit seinem Kontakt Pg2 den Tastenkontakt Tg überbrückt und mit seinem Kontakt Pgl (Fig. 3) über den geschlossenen Kontakt   A22- das   Auswahlrelais A2+ der Weiche W2 in dem zweiten in umgekehrter Richtung laufenden Auswahlstromkreis einschaltet. Dessen Kontakt A23+ unterbricht in Fig. 2 den Stromweg zu dem Auswahlrelais AI-der Weiche Wl, der für die Einstellung der   genannten Fahrstrasse   nicht erforderlich ist.

   Der   Kontakt21+   in Fig. 3 schaltet den zweiten Auswahlstromkreis über den geschlossenen Kontakt   A43- zum   Prüfrelais P8 durch, welches mit seinem Kontakt P81 in Fig. 2 den Tastenkontakt T8 überbrückt, so dass nunmehr beide Tasten losgelassen werden können. Der Stromweg   zum AuswahlrelaisA5- der   Weiche W5 in Fig. 3 ist bereits durch das Öffnen des Kontaktes A43+   de3   Auswahlrelais A4+ unterbrochen worden. 



   Die Weichen W2 und W4 werden durch weitere Kontakte der Auswahlrelais A2+ und A4+ in die Pluslage umgestellt und in dieser Lage verschlossen ; die hiefür erforderlichen Stromkreise sind nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Beispielsweise können durch Kontakte der Auswahlrelais die Stellstromkreise der Weichen eingeschaltet und durch weitere Kontakte der Auswahlrelais in Abhängigkeit von der erfolgten Umstellung die Verschlussstromkreise der Weichen geschlossen werden. 
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    ; InWl   überwachen ; die Stromkreise dieser Relais sind nicht dargestellt, da sie nicht zum Gegenstand der Erfindung gehören.

   Beim Drücken der Tasten Tf und T7 werden die zugehörigen Tastenkontakte Tf und T7 in Fig. 2 geschlossen, und über die geschlossenen Kontakte T7, A53-, W12+ und A32- wird das Auswahlrelais A3+ der Weiche W3 eingeschaltet ; dieses schaltet mit seinem Kontakt A31+ über den Kontakt A12das Auswahlrelais Al+ der Weiche W1 ein ; von diesem Relais wird über seinen Kontakt All+ und den ge-   schlossenen Tastenkontakt Tfdas Prüfrelais Pf eingeschaltet, welches   mit seinem Kontakt Pf 2 den Tastenkontakt Tf überbrückt. Ferner wurde über die Kontakte T7, A53+ und A42+ das Auswahlrelais   A4- der   Weiche A4 eingeschaltet.

   Beim Schliessen des Kontaktes A41- kann jedoch das Auswahlrelais AI-nicht eingeschaltet werden, da der Kontakt W12-wegen der Pluslage der Weiche   Wl   geöffnet ist und der Kontakt   A44- des   Auswahlrelais A4- bei dessen Einschaltung geöffnet wurde. Das Pifrelais Pf hat inzwischen seinen Kontakt Pfl in Fig. 3 geschlossen ; über die geschlossenen Kontakte Pfl, A13-, A33-, Wll+ und A52wird das Auswahlrelais A5+ der Weiche W5 eingeschaltet, welches mit seinem Kontakt A51+ das Prüfrelais P7 einschaltet.

   Eine Einschaltung des Prüfrelais   A2- der   Weiche W2 ist durch das vorherige Öffnendes Kontaktes   A13+   des inzwischen eingeschalteten Auswahlrelais Al+ verhindert worden ; selbst wenn dieser Kontakt jedoch störungsweise geschlossen bliebe, könnte die nicht gewünschte Umfahrungsfahrstrasse nicht eingestellt werden, da zwar das Auswahlrelais   A2- erregt   würde und seinen Kontakt   A21- schlösse, das   Auswahlrelais   A5- jedoch   nicht   eingeschaltet werden könnte,   weil der Kontakt Wll-geöffnet ist und auch der Kontakt   A24- des AUEwahlrelais A2- geöffnet würde.   Die Einschaltung des Prüfrelais P6 ist schon vorher durch das Öffnen des Kontaktes A33+ des Auswahlrelais   A3+   verhindert worden.

   Nach dem Einschalten des Auswahlrelais A5+ öffnet auch   dessen Kontakt A53+ (Fig. 2)   und schaltet das vorher vorübergehend eingeschaltete Auswahlrelais   A4- wieder   ab. 



   Soll statt der Hauptfahrstrasse die   Umfahrungsfahrstrasse   über die Weichen Wl, W2, W4 und W5 eingestellt werden, so muss die Weiche   Wl   vorher in Minusstellung gebracht werden ; dabei öffnen die Kontakte Wl1+ und W12+ und es schliessen die Kontakte   Wll- und W12-. Werden   jetzt die Tasten Tf und T7 ge- 

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AT609355A 1955-03-05 1955-11-04 Schaltung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsfahrstraßen AT205073B (de)

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