DE1017204B - Schaltung fuer Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsstrassen - Google Patents

Schaltung fuer Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsstrassen

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Publication number
DE1017204B
DE1017204B DEL21333A DEL0021333A DE1017204B DE 1017204 B DE1017204 B DE 1017204B DE L21333 A DEL21333 A DE L21333A DE L0021333 A DEL0021333 A DE L0021333A DE 1017204 B DE1017204 B DE 1017204B
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DE
Germany
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route
switch
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contact
switches
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Pending
Application number
DEL21333A
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English (en)
Inventor
Robert Helmert
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE1017204B publication Critical patent/DE1017204B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltung für Gleisbildstellwerke mit Umfahrungsstraßen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für Gleisbildstellwerke, bei denen zwischen zwei Punkten des Gleisplanes außer einer Hauptfahrstraße auch noch eine oder mehrere Umfahrungsstraßen möglich sind.
  • Im allgemeinen wird gefordert, daß sich wahlweise entweder die Hauptfahrstraße oder eine der Umfahrungsstraßen einstellen läßt. Zu diesem Zweck hat man in bekannten Schaltungen zusätzliche Fahrstraßentasten angeordnet, mit Hilfe derer die Umfahrungsstraßen eingestellt werden können. Umfahrungsstraßen treten jedoch vor allem bei großen Stellwerken auf, bei denen die Anzahl der Fahrstraßentasten an sich schon groß ist; so daß die Anordnung zusätzlicher Tasten das Gleisbild noch unübersichtlicher werden läßt.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, zur Einstellung der Hauptfahrstraße und der Umfahrungsstraßen die gleichen Fa rstraßenschalter bzw. -tasten zu verwenden und die einzustellende Fahrstraße durch diejenige Lage wenigstens einer Weiche zu bestimmen, in der sich diese Weiche vor der Fahrstraßeneinstellung befindet. Die Auswahl der sich einstellenden Fahrstraße wird dabei zweckmäßig durch die Lage einer derjenigen Weichen bewirkt, über die die Umfahrungsstraße von der Hauptfahrstraße oder einer anderen Umfahrungsstraße abzweigt bzw. in diese Fahrstraße einmündet; die Fahrstraßentasten steuern dann in Abhängigkeit von der Lage wenigstens einer Weiche unterschiedliche Fahrstraßensteller.
  • In Gleisbildstellwerken, bei denen die Fahrstraßen mittels Kettenschaltung von den Weichen zugeordneten Fahrstraßen:relais gebildet werden, die nach Drücken von zwei an den beiden Enden der auszuwählenden Fahrstraße im Gleisbild angeordneten Tasten durch zwei einander entgegenlaufende Auswahlstromkreise über alle von den Tasten ausgehenden möglichen Fahrstraßen weitergeschaltet werden und die Einstellung derjenigen Fahrstraße vornehmen, in der sich beide Auswahlstromkreise decken, kann man nach der weiteren Erfindung durch Kontakte, die von der Lage der die Ansteuerung von. Hauptfahrstraßen oder Umfahrungsstraßen bestimmenden Weiche abhängig sind, die Weiterschaltung eines Auswahlstromkreises oder mehrerer Auswahlstromkreise verhindern.
  • An Hand der Zei hnung Fig. 1 bis 3 sei ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die Fig. 1 stellt einen Ausschnitt eines Gleisbildes dar, in dessen zu'gehöri'gem Gleisplan eine Reihe von Fahrstraßen zwischen den Gleisen f und g am linken Ende über die Weichen W1, W2, W3, W4, W5 zu den Gleisen 6, 7 und 8 am rechten Ende eingestellt werden kann. Die Einstellung der gewünschten Fahrstraße erfolgt durch Drücken einer der Fahrstraßentasten T f oder Tg zusammen mit einer der Fahrstraßentasten T6, T7 oder T8. Soll eine Fahrt zwischen den Gleisen f und 7 eingestellt werden, so ist außer der Hauptfahrstraße über die Weichen W1, W3 und W5 auch noch eine Umfahrungsstraße über die Weichen W1, W2, W4 und W5 (sämtlich in Minuslage) möglich. Die Auswahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten wird erfindungsgemäß davon abhängig gemacht, im welcher Lage sich beispielsweise die Weiche W1 befindet. Nur wenn sich die Weiche W1 in Minuslage befindet, wird die genannte Umfahrungsstraße eingestellt; befindet sich die Weiche W1 in Pluslage, so wird die Einstellung der Umfahrungsstraße verhindert. Vor Einstellung der Hauptfahrstraße, d. h. vor dem Drücken der F'ahrstraßentasten T f und T 7, ist also die Weiche W1 in die Pluslage umzustellen, sofern sie sich nicht bereits in dieser Lage befindet, was beispielsweise auch durch selbsttätige Rückstellung in die Pluslage nach Auflösung jeder über die Weiche W1 verlaufenden Fahrstraße sichergestellt werden kann.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Auswahlstromkreise, mittels derer die durch Tastendruck ausgewählten Fahrstraßen eingestellt werden. Jeder Weiche sind darin zwei Auswahlrelais (je eines für jede mögliche Lage der Weiche) zugeordnet, die beim Drücken zweier Tasten je nach der für diese Fahrstraße erforderlichen Weichenlage eingeschaltet werden. Es wird zunächst der in Fi,g.2 dargestellte Auswahlstromkreis von rechts nach links weitergeschaltet, während der zweites Auswahlstromkreis (Fig.3) erst dann hergestellt wird, wenn der erste Auswahlstromkreis durchgeschaltet ist.
  • Soll z. B. eine Fahrstraße zwischen den Gleisen g und 8 eingestellt werden, so schließen nach dem Drücken der entsprechenden Fahrstraßentasten deren Kontakte Tg und T 8 in Fig. 2. über den Tastenkontakt T 8 und den geschlossenen Kontakt A 42-wird das Auswahlrelais A4+ der Weiche W4 eingeschaltet, das über seinen Kontakt A 41-I- und über die Kontakte A23- und- Tg das Prüfrelais Pg einschaltet, welches mit seinem Kontakt Pg2 den Tastenkontakt Tg überbrückt und mit seinem Kontakt Pg 1 (Fig. 3) über den geschlossenen Kontakt A 22- das Auswahlrelais A2+ der Weiche W2 in dem zweiten in umgekehrter Richtung laufenden Auswahlstromkreis einschaltet. Dessen Kontakt A23+ unterbricht in Fi,g. 2 den Stromweg zu dem Auswahlrelais A 1-der Weiche W1, der für- die- Einstellung der genannten Fahrstraße nicht erforderlich isst. Der Kontakt A21-1- in Fig. 3 schaltet den zweiten Auswahlstromkreis über den geschlossenen Kontakt A43- zum Prüfrelais P 8 durch, welches mit seinem Kontakt P S1 in Fi,g. 2 den Tasteiikoontakt-T 8 überbrückt, so daß nunmehr beide Tasiten losgelassen werden können. Der Stromweg zum Auswahlrelais A5- der Weiche W5 in Fig. 3 ist bereits durch das Öffnen des Kontaktes A43+ des Auswahlrelais A4+ unterbrochen worden.
  • Die Weichen W2 und W4 werden durch weitere Kontakte der Auswahlrelais A2+ und A4-1- in die Pluslage umgestellt und in dieser -Lage verschlossen; .die hierfür erforderlichen S-tromkreise sind nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Beispielsweise können durch Kontakte der Auswahlrelais die Stellstromkreise der Weichen eingeschaltet und durch weitere Kontakte der Auswahlrelais in Abhängigkeit von der erfolgten Umstellung die Verschlußstromkreise der Weichen geschlossen werden.
  • Bei Einstellung der Hauptfahrstraße zwischen den 'Gleisen f und 7 über- de- in Pluslage befindlichen Weichen W1, W3 und -W5 spielen sich folgende Vorgänge ab: In der Pluslage der Weiche W1 sind die Kontakte W11+ (Fi;g. 3) und W12+ (Fig. 2) geschlossen, während die Kontakte W11- (Fig. 3) und W12- (Fig. 2) geöffnet sind. Diese Kontakte können `beispielsweise von Relais gesteuert werden, die die Lage der Weiche W1 -überwachen; die Stromkreise dieser Relais sind nicht dargestellt, da sie nicht zum Gegenstand der Erfindung .gehören. Beim Drücken der Tasten Tf und T 7 werden die zugehörigen Tastenkontakte T f und T 7 in eig. 2 geschlossen, und über ,die geschlossenen Kontakte T7, A53-, W12-1- und A32- wird das Auswahlrelais A 3+ der Weiche W3 eingeschaltet; dieses schältet mit seinem Kontakt A31+ über den Kontakt 412- das Auswahlrelais A 1+ der Weiche WI -ein; von diesem Relais wird über seinen Kontakt A 1l-1- und den geschlossenen Tastenkontakt T f das Prüfrelais P f eingeschaltet, welches mit seinem Kontakt Pf 2 den Tastenkontakt T f überbrückt. Ferner wurde über die Kontakte T 7, A53+ und A42-1- das-- Auswahlrelais, A4- der Weiche W4 eingeschaltet. Beim Schließen des Kontaktes A 41- kann jedäcn _ das Auswahlrelais A 1-ni.cht eingeschaltet werden,- da @ der Kontakt W12-wegen der Pluslage der-Weiche W1 geöffnet ist und der Kontakt A 44- des -Auswahlrelais A 4- bei dessen Einschaltung geö#fnet-wurde.Das Prüfrelais Pf hat inzwischen seinen Kb%takt Pf 1 in Fig. 3 geschlossen; über die geschlossenen Kontakte Pf 1, A13-, A33-, Wll+ und A52-wird das Auswahlrelais l-15+ der Weiche W5='°@ei.ngeschaltet, welches mit seinem Kontakt -A 51+ das Prüfrelais P 7 einschaltet. Der Kontakt P 71 =des = Pfüfreläis P 7 überbrückt in Fig.2 den Tastenkontakt T7. Eine Einschaltung des Prüfrelais A2- der Weiche W2 ist durch das vorherige Öffnen des Kontaktes A 13-I- des inzwischen einsgeschalteten Auswahlrelais A1+ verhindert worden; selbst wenn dieser Kontakt jedoch störungsweise geschlossen bliebe, könnte die nicht gewünschte Umfahrungsstraße nicht eingestellt werden, da zwar das Auswahlrelais A 2- erregt würde und seinen Kontakt A21- schlösse, das Auswahlrelais A5- jedoch nicht eingeschaltet werden könnte, weil der Kontakt W11- geöffnet ist und auch der Kontakt A24- des Auswahlrelais A 2- geöffnet würde. Die Einschaltung des Prüfrelais P 6 ist schon vorher durch das Öffnen des Kontaktes A33-!- des Auswahlrelais A3+ verhindert worden. Nach dem Einschalten des Auswahlrelais A5+ öffnet auch dessen Kontakt A53+ (Fig. 2) und schaltet das vorher vorübergehend eingeschaltete Auswahlrelais A4- wieder ab.
  • Soll statt der Hauptfahrstraße die Umfa rungsstraße über die Weichen W1, W2, W4 und W5 eingestellt werden, so muß die Weiche W1 vorher in Minusstellung gebracht werden; dabei öffnen die Kontakte W11+ und W12-1-, und es schließen die Kontakte W11- und W12-. Werden jetzt die Tasten T f und T 7 gedrückt, so kann das Auswahlrelais A 3+ in Fig. 2 nicht eingeschaltet werden, da sein Stromweg durch den geöffneten Kontakt W12+ unterbrochen ist. Das eingeschaltete Auswahlrelais A4- der Weiche W4 schaltet über die Kotakte A41-, A23+, W12- (jetzt geschlossen) und A12-I-das Auswahlrelais A 1- ein, das über die Kontakte A11- und Tf das Prüfrelais Pf einschaltet. Nach Schließen von dessen Kontakt Pf 1 in Fig. 3 kann das Auswahlrelais A 5+ nicht eingeschaltet werden, da der Kontakt W11+ geöffnet ist; außerdem hat bereits vorher das Relais A 1- seinen Kontakt A 13-geöffnet. über die Kontakte Pf 1, A 13+ und A 22+ wird das Auswahlrelais A2- der Weiche W2 eingeschaltet, welches über seinen Kontakt A 21- und die KontakteA43+, W11- (jetzt geschlossen) und A52+ das Auswahlrelais A5- einschaltet; durch den Kontakt A51- wird das Prüfrelais P7 eingeschaltet. Der geöffnete Kontakt A43- des Auswahlrelais A 4- verhindert das Einschalten des Prüfrelais PS.
  • Die Einstellung der übrigen Fahrstraßen erfolgt sinngemäß in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben. Dabei muß durch geeignete Mittel verhindert werden, daß die Kontakte W11- und W12-die Einstellung von anderen Fahrstraßen beeinflussen, wenn die Weiche W1 in Pluslage liegt und die genannten Kontakte geöffnet sind; hierzu werden die KontakteA24- und A44- benutzt, die die Kontakte W11- bzw. W12- überbrücken. Soll beispielsweise eine Fahrstraße zwischen den Gleisen f und 8 eingestellt werden, so wird der Kontakt W12- auf folgendem Wege überbrückt: Kontakt A41+ des vom Tastenkontakt T 8 eingeschalteten Auswahlrelais A4+, die geschlossenen Kontakte A23+, A44-und A12+. Dadurch kann das Auswahlrelais A 1-anziehen und leitet die Umstellung der Weiche W1 in die Minuslage ein, wobei der Kontakt W12- geschlossen wird. Ebenso wird bei der Einstellung einer Fahrstraße zwischen den Gleisen g und 7 der Kontakt W11- (der bei in Pluslage befindlicher Weiche W1 geöffnet ist) in folgendem Stromweg umgangen: Kontakt A21+ des durch den PrüfrelaiskontaktPgi eingeschalteten AuswahlrelaisA2+, KontakteA43+; A24- und A52+. Die beiden Fahrstraßen zwischen den Gleisen f und 8 bzw. g und- 7 können. also auch eingestellt werden:, wenn die Weiche- W1 in Plusstellung liegt. Wird eine Fahrstraße nach Gleis 6 über die Weiche W3 eingestellt, so, wird in Fi.g. 2 der Tastenkontakt T6 geschlossen und über den Kontakt A32-1- das Relais A3- eingeschaltet, welches mit seinem Kontakt A 31- die Wemterschaltung der Auswahlstromkreise, wie vorher beschrieben, bewirkt, bis das Relais Pf eingeschaltet ist. In Fig. 3 wird durch den Kontakt P f 1 über die Kontakte A 13 - und A 33-I- das Prüfrelais P 6 eingeschaltet, welches mit seinem Kontakt P 61 in Fig. 2 den Tastenkontakt T 6 überbrückt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt und kann insbesondere auch bei Schaltungen angewandt werden, bei denen die Fahrstraßeneinstellung nicht durch Auswahlstromkreise erfolgt, die sich nacheinander über die Auswahlrelais der einzelnen Weichen weiterschalten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltung für Gleisbildstellwerke, bei denen zwischen zwei Punkten des Gleisplanes außer einer Hauptfahrstraße auch noch eine oder mehrere Umfahrungsstraßen möglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Hauptfahrstraße (zwischen den Gleisen f und 7 über die Weichen: W1, W3 und W5) und der Umfahrungsstraße (zwischen den Gleisen f und 7 über die Weichen W1, W2, W4, W5) die gleichen Fahrstraßenschalter bzw. -tasten (T f, T 7) vorgesehen sind und die einzustellende Fahrstraße durch diejenige Lage wenigstens einer Weiche (W1 oder W5) bestimmt ist, in der sich diese Weiche vor der Fahrstraßeneinstellung befindet.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl der Fahrstraße die Lage einer derjenigen Weichen (W1) beistimmt ist, über die die Umfahrun.gsstraße von der Hauptfahrsitraße oder einer anderen Umfahrungsstraße abzweigt bzw. in diese einmündet.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrstraßentasten in Abhängigkeit von der Lage wenigstens einer Weiche unterschiedliche Fahrs:traßensteller steuern.
  4. 4. Schaltung für Glei.sbildstellwerke, bei denen die Fahrstraßen mittels Kettenschaltung von den Weichen zugeordneten Fahrstraßenre@lais gebildet werden; die nach Drücken von zwei an den beiden Enden der auszuwählenden Fahrstraße im Gleisbild angeordneten Tasten durch zwei einander entgegenlaufenden Auswahlstromkreise über alle von den Tasten ausgehenden möglichen Fahrstraßen weitergeschaltet werden und die Einstellung derjenigen Fahrstraße vornehmen, in der sich beide Auswahlstromkreise decken, insbesondere nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (W11-1-, W12-1-, W11-, W12-), die von der Lage einer zugehörigen Weiche (W1) abhängig sind, zur Verhinderung der Weiterschaltung eines oder mehrerer Auswahlstromkreise im Zuge einer an sich möglichen, aber nicht gewünschten Fahrstraße vorgesehen sind.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur diejenigen Auswahlstromkreise weitergeschaltet werden, die zur Einstellung derjenigen Fahrstraße führen, die durch die Lage einer bestimmten in dieser Fahrstraße liegenden Weiche ausgewählt ist.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Weichenlage abhängigen Kontakte (W11-, W12-) geschlossen oder überbrückt sind, wenn eine von der Hauptfahrstraße abzweigende Umfahrungsfahrstraße eingestellt ist b.zw. wird.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.ß zur Überbrückung Kontakte (A24-, A44-) von Relais (A2-, A4-) vorgesehen sind, die über die Auswahlstromkreise gesteuert werden. B. Schaltung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überbrückung Kontakte (z. B. A24-) von Auswahlrelais (z. B. A2-) vorgesehen sind, die anderen Weichen (z. B. W2) zugeordnet sind, welche nicht zu dem überbrückten Kontakt (z. B. W11-) gehören.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134699B (de) * 1960-12-21 1962-08-16 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen zum bevorrechtigten Einstellen von Regelfahrstrassen
DE1173124B (de) 1957-11-22 1964-07-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke
DE1173507B (de) 1958-02-04 1964-07-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung zum freizuegigen Einstellen von nicht vorab bestimmten Umfahrstrassen in Spurplanstellwerken
DE1182686B (de) * 1961-01-12 1964-12-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung zum Sperren der gleichzeitigen Auswahl mehrerer einander ausschliessender Fahrwege in Spurplanstellwerken
DE1200862B (de) 1964-02-10 1965-09-16 Werk Signal Sicherungstech Veb Schaltungsanordnung zum Einstellen von Umfahrstrassen in Gleisbildstellwerken

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