AT122712B - Verfahren zum Biegsammachen von Waffelblättern. - Google Patents

Verfahren zum Biegsammachen von Waffelblättern.

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  Verfahren zum   Biegsammachen   von   Waffelblätteim.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Biegsammachen von Waffelblättern, insbesondere zum Zwecke des Rollens. Die Erfindung besteht darin, dass die Waffelblätter, nachdem sie in bekannter Weise gelagert sind, durch Wasserdampf befeuchtet werden. 



   Bisher wurden die zu biegenden oder zu rollenden Waffelblätter, nachdem sie aus dem Backofen gekommen waren, einige Tage in einem Raum von normalem Feuchtigkeitsgehalt gelagert. Darauf wurden sie in feuchte Tücher gelegt, aus denen heraus dann weitere   Feuchtig-   keit in die Waffelblätter   hineinzog.   Durch Befühlen der Waffelblätter mit der Hand wurde dann der zum Biegen oder Rollen erforderliche Feuchtigkeitsgehalt von dem betreffenden Arbeiter festgestellt. War das Blatt nach Ansicht des Arbeiters noch nicht feucht genug, so wurde es nochmals mit dem feuchten Tuch bedeckt. 



   Ein anderes Verfahren, durch das die Waffelblätter die zum Biegen oder Rollen notwendige Feuchtigkeitsmenge aufnehmen sollten, bestand darin, dass man in einem   Raum   Wasserdampf bzw. fein zerstäubtes Wasser einblies, das dann aus der in dem betreffenden Raume befindlichen Luft in die Waffelblätter hineinzog. Auch bei diesem Verfahren musste der richtige Feuchtigkeitsgehalt jedes   Waffelblattes durch   den Arbeiter   geschätzt werden.   



   Durch Arbeiten nach beiden eben angeführten Verfahren war es unvermeidlich, dass eine grosse Menge Ausschussware entstand, weil die Waffelblätter beim Biegen wegen zu geringen Feuchtigkeitsgehaltes zerbrachen oder weil sie wegen zu grossen Feuchtigkeitsgehaltes zu weich geworden waren und dadurch ein einwandfreies Arbeiten der Biege-oder Rollvorrichtungen unmöglich machten. 



   Diese Übelstände sollen durch den Erfindungsgegenstand beseitigt werden. 



   Dadurch, dass jedes einzelne zu biegende oder zu rollende Waffelblatt eine ganz bestimmte Zeit lang einem Dampfnebel von ganz bestimmtem Zustand und Feuchtigkeitsgehalt ausgesetzt wird, erreicht man, dass jedes Waffelblatt eine ganz bestimmte und stets die gleiche Feuchtigkeitsmenge in sich aufnehmen kann. Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens lässt man z. B. aus einer Düse, deren Oberfläche etwa der Grösse des zu   befeuchtenden Waffelblattes   
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 wirkt etwa 11/2 Sekunden auf jedes Waffelblatt, so dass in acht Arbeitsstunden ungefähr 20.000 Waffelblätter einwandfrei angefeuchtet werden können. 



   Die Verwendung von Dampf zum Anfeuchten der Waffelblätter hat gegenüber der Verwendung von Wasser, auch wenn dieses noch so fein verteilt ist, infolge des hohen Wärmeinhaltes des Dampfes (etwa 640   Jfay) den grossen   Vorteil, dass das Waffelblatt bereits ganz kurze Zeit, nachdem es dem Dampf ausgesetzt wurde, also nach erfolgtem Biegen oder Rollen, wieder trocken ist, was gerade für die Massenfabrikation von grosser Bedeutung ist. 



   Infolge der genauen Kontrollierbarkeit des Feuchtigkeitsgehaltes des Dampfes wird auf ganz besonders einfache Weise der jeweils erforderliche Feuchtigkeitsgehalt jedes einzelnen Waffelblattes gewährleistet, so dass das Entstehen von Ausschussware so gut wie ausgeschlossen ist. Ausserdem wird durch die Anwendung des Verfahrens die einwandfreie Massenherstellung gebogener oder gerollter Waffelblätter möglich gemacht und das unsichere, bisher erforderliche gefühlsmässige Abschätzen des richtigen Feuchtigkeitsgehaltes jedes Waffelblattes durch den Arbeiter beseitigt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Biegsammachen von Waffelblättern, insbesondere zum Zwecke des Rollens, dadurch gekennzeichnet, dass die Waffelblätter, nachdem sie in bekannter Weise gelagert sind, der unmittelbaren Einwirkung von Wasserdampf ausgesetzt werden, indem sie über eine Dampfdüse gebracht werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT122712D 1929-10-31 1929-10-31 Verfahren zum Biegsammachen von Waffelblättern. AT122712B (de)

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