AT113517B - Verfahren und Vorrichtung zum Durchfeuchten, Behandeln mit chemischen Agenzien und Dekatieren trockener Stoffbahnen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Durchfeuchten, Behandeln mit chemischen Agenzien und Dekatieren trockener Stoffbahnen.

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AT113517B
AT113517B AT113517DA AT113517B AT 113517 B AT113517 B AT 113517B AT 113517D A AT113517D A AT 113517DA AT 113517 B AT113517 B AT 113517B
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Hermann Maly
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Hermann Maly
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei den   Vorgängen   der trockenen, insbesondere warmen Veredlung (Appretur) von Stoffbahnen entsteht die bekannte schädliche Wikrung der übermässigen Austrocknung. 



   Um diese schädliche Wirkung möglichst zufzuheben, bedient man sich bisher der bekannten   Befeuchtungen   durch : 
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 nassen Flächen ohne Berührung ; b)   Besprengen   der   Stoffbahnfäehen     mit feinzersthubtem Wasser   oder Einlegen der trockenen Stoffbahnen zwischen feuchte Tücher. 



   Die unter a)   angeführten   Verfahren besitzen den Nachteil, dass eine   Weiteraustrocknung   der 
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 Stoffbahnen in   dem Masse   zu befeuchten, als der jeweilig nachfolgende Appreturvorgang bis einschliesslich Dekatieren an Feuchtigkeit in der Stoffbahn verzehrt ; 
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 ist und deren einzelne Teile an sich zwar bekannt sind, deren Zusammensetzung und Anwendung zur Durchführung des Verfahrens aber neu ist. 
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 versehen sein können. 



   Das Verfahren geht folgendermassen vor sieh : In das mit Wasser oder einer Lösung entsprechend 
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 der trockenen Stoffbahn y bzw.   x   ein, u.   zw. :   al kapillar wirkend dadurch, dass die zwei trockenen Oberflächen der Stoffbahn x bzw. y mit den feuchten Oberflächen des Mitläufertuches   ,   12 in enger Berührung sich befinden ; b) hygroskopisch wirkend dadurch, dass der durchgedrückte oder durchgesaugte Luftstrom aus der Luftpumpe p erst die feuchten Lagen des Mitläufertuehes durchziehen muss, bevor er die trockene Stoffbahn durchziehen kann.

   Dies bewirkt, dass sich der Luftstrom an dem feuchten   Mitläufertuche   abkühlt und mit Feuchtigkeit gesättigt, die trockene Stoffbahn, welche wärmer als das feuchte Mitläufertuch ist, ebenfalls, u.   zw.   schnell abkühlt, also der wärmeren trockenen Stoffbahn, die vergrösserte 
 EMI2.2 
 die Stoffbahn für Feuchte-und Wärmeausgleich zwischen dem feuchten kälteren Mitläufertuehe und der wärmeren trockenen Stoffbahn besonders befähigt. 



   Dem Verfahren ist noch eigentümlich, dass, auch wenn das Verfahren verkürzt angewendet wird, wodurch die Stoffbahn mit geringerer Feuchte behaftet werden soll als der Ausgleichskoeffizient zwischen Mitläufertuch und Stoffbahn beträgt, dennoch die geringere Stoffbahnfeuchte nicht oberflächlich, sondern durchdringend ist. 



   Die Erfindung als ein neues Dekatierverfahren angewendet, besteht darin, dass die dem Wickel, bestehend aus Mitläufertuch und Stoffbahn auf gelochter Hohlwalze wl, w2 erteilte Feuchtigkeit durch gespannten Dampf oder heisse Luft, welche durch den Wickel geführt wird, zur Verdampfung gebracht wird. Dieser aus der eigenen Feuchte im Wickel erzeugte Dampf wird als Dampf für das Dekatieren verwendet, während im Gegensatz hiezu die bisher bekannten Troekendekaturen gespannten Dampf direkt anwenden. 



   Nach erfolgtem Dekatieren wird der   Feuchtigkeitsüberschuss   in Form von Dampf bis zur entsprechenden Abkühlung durch die Luftpumpe p abgezogen. 



   Weil die bisher bekannte Trockendekatur mit gespanntem Dampf arbeiten muss, wird dadurch die Stoffbahn bekanntlich   übermässig   ausgetrocknet und überhitzt. Dagegen schützt bei dem neuen Verfahren die in den Wickel eingetragene Feuchte durch Verdampfung, was einen bedeutenden Vorteil des neuen Dekatierverfahrens ergibt. 
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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtung des Mitläufertuches aus einer Lösung besteht, welche sich durch osmotische Wirkung auf die trockene Stoffbahn überträgt.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekem1- zeichnet, dass einerseits die zwei gelochten hohlen Stoffwickelwalzen zu Anschlüsse für Dampf und für Saug-oder Druckluft aufweisen, anderseits das abwechselnd hin und her geführte Mitlänfertuch (l1,l2) mit einer regelbaren Anfeuchtungsvorrichtung (d1, d2, a) versehen ist, zum Zwecke die Vorrichtung sowohl als Anfeuchtvorrichtung als auch als Dekatiervorrichtung verwenden zu können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Mitläufertuches von dem die Befeuchtung desselben besorgenden Druckwalzenpaares (, und von der mit Reibungsantrieb versehenen, den Druckwalzen voreilenden wickelwalze erfolgt.
AT113517D 1927-05-10 1928-04-06 Verfahren und Vorrichtung zum Durchfeuchten, Behandeln mit chemischen Agenzien und Dekatieren trockener Stoffbahnen. AT113517B (de)

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