AT122615B - Vorrichtung zur Zerteilung geschmolzenen Glases in Formposten. - Google Patents

Vorrichtung zur Zerteilung geschmolzenen Glases in Formposten.

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AT122615B
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Hartford Empire Co
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Zerteilung geschmolzenen Glases in   Formposten.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abschneiden von Glasposten von einer   M'e   geschmolzenen Glases bei Glasformmasehinen, die einen   Tauehkolben   aufweisen, der in einen unterhalb 
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 arbeitet, das in das geschmolzene Glas eintritt und in einem gewissen Abstande von dem Auslass liegt.

   Ein wesentliches Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass der Tauchkolben von einem Arm getragen wird, der an einem in vertikaler Richtung beweglichen Lagerarm zur Ermöglichung vertikaler Schwingbewegung gelenkig befestigt ist, wobei der Arm an diesem Lagerarm horizontal einstellbar ist, was eine 
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 Arm, um den Zugang zum Tauchkolben und andern unterhalb des Armes liegenden Teilen freizugeben, vertikal ausgeschwungen werden kann, und dies ohne Abhängigkeit von der genannten Horizontaleinstellung und ohne Beeinflussung derselben. 



   Erfindungsgemäss werden auch verbesserte Einrichtungen für die Betätigung des Kolbens und die Abtrennung des geschmolzenen, vom Vorherd gelieferten Glases vorgesehen. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Gesamtansicht eines Vorherdes, der mit den Einrichtungen gemäss der Erfindung ausgestattet ist. Fig. 2 ist eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt durch die Mittellinie des Vorherdes, wobei einige Teile fortgelassen sind. 



  Fig. 4 ist eine Draufsicht im   Schn : tt nach   der Linie 4-4 der Fig. 3. Fig. 5 ist eine Ansieht im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4. Fig. 6 ist eine Draufsicht im Schnitt, ähnlich einem Teil der Fig. 4, jedoch in einer tiefer liegenden Ebene, wobei einige Teile fortgelassen sind. Fig. 7 ist eine Vorderansicht, teil- 
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 für den   Auslassring.   Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines Trägers und veranschaulicht den in Stellung gebrachten Auslassverschluss. Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Regelung der Glasabgabe von dem Auslass. Fig. 11 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung zur Regelung der Glasabgabe, wobei einige Teile im Schnitt dargestellt sind. Fig. 12 ist eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 11.

   Fig.   13   ist eine linke Seitenansicht, teilweise im Schutt nach der Linie   13-1i)   der Fig. 11. 



  Fig. 14 ist eine Vorderansicht im Schnitt nach der Linie 1 der Fig. 12. Fig. 15 ist eine Vorderansicht im Schnitt nach der Linie   15-15 der   Fig.   12.   Fig. 16 ist eine Seitenansicht im Schnitt nach der   Linie 16-16   der Fig. 11. Fig. 17 veranschaulicht teilweise eine Vorderansicht im Schnitt nach der Linie   17-17   der Fig. 12. Fig. 18 ist eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie 18-18 der Fig. 17. 
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 bundenen Teile. Fig. 23 ist eine Vorderansicht der   Scherenblätter   im Schnitt nach der Linie 23-23 der Fig. 22 und Fig. 24 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der in Fig. 22 dargestellten Teile. 



   Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der   Erfindung   besitzt der Vorherd   einen Ansatz M   der   Ofenwandunen,   einen Abtrenn-oder Versehlussklotz 52, einen Kanal oder eine Führung   2.'3 und eine Abgabesehale   54, wobei   geeignete Deckel, Gehäuse, Trägerund Temperaturregelungs-   vorrichtungen vorgesehen sind (Fig. 3). 

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    Damit der Vorherd in der richtigen Weise mit dem Ofen verbunden und in Ausrichtung gebracht werden und dennoch sich mit ihm frei bewegen kann und um zu ermöglichen, dass der Ofen oder der   
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 Isolierung vorhanden sind. Das eine Ende der Bodenplatte wird einstellbar mit der Stahlverankerung des Ofens verbunden, und das andere Ende wird von einem Paar eiserner Schuhe 61 (Fig. 1, 2 und 3) getragen, die in jeder Richtung auf einer Kappe 62 eines Pfeiles 6. 3 frei gleiten, wenn die Teile sich ausdehnen oder zusammenziehen. 



   Die Schuhe 61 gestatten eine Kippbewegung des Vorherdes, wenn entweder das Ofenende des Vorherdes eingestellt wird oder wenn es sieh mit dem Ofen bewegt. Die Schuhe 61 besitzen erhöhte Teile 59, die das äussere Ende der Bodenplatte 58 durch Ineingrifftreten mit einer ihrer Rippen 60 (Fig. 3) tragen. Diese Bauart ermöglicht, dass das hintere Ende des Vorherdes durch Drehung von Einstellschrauben 71 oder durch eine Senkung des Ofens oder durch dessen Ausdehnung oder Zusammenziehung infolge Wärmeveränderungen gehoben oder gesenkt werden kann. Der Ofen und der Vorherd können sich somit frei ausdehnen oder zusammenziehen oder unabhängig voneinander sich senken, ohne ungünstige Beanspruchungen auf ihre Teile auszuüben.

   Eine   Verankerungsstange   64, die einen Spannwirbel   63   besitzt, kann vorgesehen sein, um das Behälterende des Vorherdes niederzuhalten. 



   Um eine senkrechte und waagrechte Einstellung des hinteren Endes des Vorherdes   herbeizuführen,   kommen Träger zur Anwendung, die Winkelschienen 66 (Fig. 1-4) umfassen, welche sich von der Boden- 
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 gehen lose durch Bohrungen in dem Lagerbock68 hindurch, und die Schiene 73 sowie die Stangen sind mit einer Reihe von Muttern 74 versehen. Durch Einstellung der Muttern 74 wirken die Zugstangen dahin, eine Seite oder beide Seiten des Vorherdes auf den Ofen zu bzw. von ihm hinweg zu bewegen. 



  Der Vorherd kann senkrecht zum Ofen durch die Schrauben 71 eingestellt werden. Wenn die Ofenwandungen sich unter dem Einfluss der Wärme bewegen, bewegen sich die Streben 67 und der Vorherd zusammen mit den Wandungen, ohne auf sie ungünstige Beanspruchungen auszuüben, die zur Folge haben   können,   dass die Wandungen Risse bekommen oder sich verzerren. 
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 schienen 81 (Fig. 2 und 5) gehalten. Diese Einrichtung hält den Kanal in seiner Stellung und bedingt die Herstellung von Zwischenräumen zwischen dem Kanal und dem Rahmen, um wärmeisolierendes Material 82 festzuhalten, wobei die Klötze 78 von Leisten 83 der Rahmen getragen werden   (Fig. 5).   



  Zwischen dem äusseren Ende des Kanals und den Seitenwandungen 56 und 57 des Rahmens ist eine   Lehmpackung   84 (Fig. 6) vorgesehen. 



   Die Klötze 76 und die Stange 77 können in der Höhe durch Schrauben 85 (Fig. 3 und 5) eingestellt werden, die durch die Bodenplatte 58 hindurchgehen. Zwischen einem jeden Klotz und seiner Schraube 85 
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 ohne   Rücksicht   auf   Unregelmässigkeiten   in dem Kanal   53,   und ermöglicht, dass der Kanal   53   in die   gewünschte Höhenlage   unabhängig von dem Vorherdrahmen eingestellt werden kann. 



   Der verlängerte Teil 51 des Ofens wird durch die Querstangen 87 (Fig. 3 und 4) unterstützt, die von Winkelschienen 66 getragen werden. Wie dargestellt, können hiebei Schrauben verwendet werden, um die Querstangen 87 in senkrechter Richtung einzustellen. 



   Der Kanal 53 ist mit nach aussen umgebogenen Flanschen 88 (Fig. 2 und 3) versehen, die an 
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 Entweichen des Glases zu verhindern. 



   Der Kanal erhält eine solche Grösse und Gestalt, dass er eine Gasmenge von grossem Querschnitt aufnehmen kann, so dass sie langsam abfliesst. Das Vorderende des Kanals verläuft bei 91   (Fig. 3)     schräg nach   oben und wird von einem Boden 92 eingeschlossen, der einen Teil des Vorherdrahmens bildet und wärmeisolierendes Material trägt. 



   Das äussere Ende des Kanals führt zu der   Abgabesehale   54, die in ihrer Stelle durch den Rahmen   93   gehalten wird, der an den Wandungen 56 und 57 des Hauptrahmens (Fig. 3 und 4) angebracht it. Der Rahmen 93 enthält ebenfalls wärmeisolierendes Material 82. 



   Der   Voiherd   ist mit   Heiz-und Zugregelungsvorriehtungen   versehen, mittels deren die Temperatur der verhältnismässig kleinen Glasmasse in dem Vorherd erhöht oder erniedrigt und genau geregelt werden kann, wenn sie durch den Vorherd zu dem   Auslass   fliesst, so dass das Glas durch den   Auslass hindurch   in der richtigen und   gleichförmigen   Temperatur und Beschaffenheit abgegeben wird, die für die Form-   jepehickung erwünscht   ist. Es ist äusserst schwierig, die grosse Masse in dem Schmelzofen auf den 

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 vorrichtungen in dem Vorherd können unabhängig von den Verhältnissen in dem Ofen eingestellt werden.

   Zu dem angegebenen Zweck ist der Verbrennungsraum des Vorherdes oberhalb des Glasspiegels von dem 
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 wird, wobei die Verbrennungsprodukte durch den Schornstein entweichen, der mit dem Vorherd nahe dem Ofen verbunden ist. Der Verbrennungsraum ist in zwei Kammern (Fig. 3) geteilt, eine Kammer 89 an dem Abgabeende und eine hintere Kammer 90 nahe dem Ofen. Diese Kammern werden teilweise durch eine Wand voneinander getrennt, die aus   den Klötzen 100, 101, 102, 103und 104 besteht,   wobei diese Wand bewirkt, dass die Hitze nach hinten dicht über der Oberfläche des Glases hinstreicht. 



   Die Vorderkammer 89 wird von einem gekrümmten vorderen Deckel 94 (Fig. 3 und 11) umgeben. 



  Ein Paar   Seitendeckel J, von   denen jeder einen halben Bogen bildet, sowie ein schräg verlaufender Deckelklotz 86 ruhen auf den Seiten des Kanals auf. In den Deckeln 94 und 95 ist eine kreisrunde Öffnung 97 vorgesehen, durch die sich die Vorrichtungen 146 und 172 zur Steuerung der Glasabgabe erstrecken. 



   Der obere Block 101 der Wand, die die Kammern 89 und 90 trennt, ist mit einer   Öffnung 105"   versehen, in die ein geeigneter Brenner mündet. Die   Öffnung-"steht   mit dem Kanal 106 in dem Block oder Stein 102 in Verbindung. Dieser Kanal ist hufeisenförmig gestaltet (Fig. 4) und liefert die Flamme in zwei Strählen in den Vorherd. Um nun zu verhindern, dass der Brennstoff sieh vorzeitig in dem Kanal 106 entzündet, wird der Stein 102 durch eine   Wärmeisolierung 107   verhältnismässig kühl gehalten, die von dem Stein 103 getragen und durch die Steine 104 gehalten wird. 



   Die hintere Kammer 90 wird von den Seitenwandungen 108 und der Hinterwand 109 umgeben, die einen Deekelstein 111 tragen. Der   Verschlussklotz 52   trennt die Kammer 90 vom Innern des Ofens oberhalb des   Glasspiegels.   Eine jede Seitenwand 108 ist mit einem Kanal 112 versehen, durch den eine 
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 die zu dem Schornstein 113 führt. 



   Der   Verschlussklotz   bildet eine Brücke quer zum Ofenansatz 51 und passt in Ausnehmungen 127 (Fig. 2 und 3), die in den Seitenwandungen des Ansatzes vorgesehen sind. Der Versehlussklotz 52 kann in dem Glase in senkrechter Richtung eingestellt werden, derart, dass das Glas von in dem Ofen vorhandenen höher oder tiefer liegenden Ebenen abgezogen wird. Der Ansatz 51 des Ofens kann durch einen Deckel 128 abgeschlossen werden, welcher, wenn dies erwünscht ist, den ganzen oberen Teil des Ansatzes umgeben kann. 



   Der Schornstein 113 ist an einem oberen Ende mit einer Klappe 131 (Fig. 1) versehen, die auf einer Stange 133 sehwingbar angebracht ist, so dass diese Klappe durch einen Arm 134   ausgeschwungen   werden kann, welcher mit einer Stange 135 verbunden ist. Das untere Ende dieser Stange ist mit einer von Hand zu bedienenden Schraube 136 versehen, mittels welcher die Stellung der Klappe eingestellt werden kann, um den Zug zu regeln. Um die beste Wirkung für die Regelung der Klappe 131 zu sichern, werden die Wandungen der Kammern 89 und 90 soweit als möglich luftdicht ausgebildet. 



   Die Kanäle 112 zur Zuführung von kalter Luft zu dem Vorherd werden durch feuerbeständige Buchsen 138 (Fig. 4 und 5) gebildet, die sich durch die Isolierung 82 und die Seiten des oberen Vorherd-   ehäuses 139 erstrecken.   Ein Bund 140 ist an dem äusseren Ende der Buchse befestigt und trägt eine 
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 zwecks   bequemer Beobachtung   aufweist. Die Tür kann um den gewünschten Betrag durch die Schraube 143   Fig. l)   geöffnet werden, so dass die Menge der Kühlluft geregelt wird, die in die Kanäle eintreten soll. 



   Durch die Vereinigung des Brenners, des einstellbaren Schornsteins und der regelbaren Zuleitung von   Kühlluft   zusammen mit der Einrichtung zum Erhitzen kann das durch den Vorherd gelieferte Glas n die richtige Beschaffenheit gebracht und in der erwünschten Temperatur gleichförmig erhalten werden, ) hne Rücksicht auf Temperaturänderungen des Glases in dem Ofen und Wärmeverhältnisse oberhalb ler Glases in dem Ofen. Die Flamme oder die Hitze von dem Brenner wird auf das Vorderende des Vorherdes zu geführt und abwärts und nach hinten zurückgeführt, wie dies durch die Pfeile in Fig. 3 angedeutet ist, so dass sie unter der Wand dicht an der Oberfläche des Glases vorbeistreicht.

   Die Kraft ler nach vorn gestossenen Flamme kann geregelt werden, so dass sie an dem vorderen Ende des Vorherdes 
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 nehr nach hinten unter die Wand   zurückstreicht.   



   Die Erhitzung des Glases in dem Vorherd kann auf drei verschiedene Weisen geändert werden :
1. durch Vergrösserung oder Verkleinerung der Flamme des Brenners 105,
2. durch Einstellung der Türen M, um die Menge von kalter Luft zu verändern, die durch die   Kanäle 112   eintritt, und
3. durch Einstellung der Klappe 131, um den Austritt des heissen Gases aus dem Schornstein   u regeln.   



   Die Vergrösserung der durch die Kanäle 112 zugeführten Luftmenge hat die Wirkung, den Zug les Schornsteins zu verringern, d. h. die Saugwirkung des Schornsteins wird mit kalter Luft von den   Kanälen   gesättigt werden, anstatt heisses Gas von der vorderen Kammer 89 abzuziehen. Wenn es 

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 erwünscht ist, die Flamme zurückkehren zu lassen, bevor sie das Vorderende des Vorherdes erreicht hat, wird dies durch Erhöhung der   Zugwirkung ermöglicht. Durch Abschliessen   der Türen 141 oder durch Öffnen der Klappe   131   wird die Flamme eher zurückgeführt.

   Durch die richtige gegenseitige Einstellung des Brenners, der kalten Luftkanäle und der Schornsteinldappe kann die Temperatur des abzugebenden
Glases erhöht oder erniedrigt werden, und das abzugebende Glas kann in einem gleichartigen Zustande erhalten werden. 



   Die Glasabgabe von der Schale   M   zu dem Auslass geht durch den Boden eines Rohres 146 und die Oberseite eines Kranzes 147 hindurch, welcher eine Vertiefung 148 in dem Boden der Sehale umgibt und einen Teil dieser Vertiefung bildet. Das Rohr 146 kann in senkrechter Richtung   (Fig. 7)   eingestellt werden, um die Grösse der Formbesehiekungen zu regeln. Das Rohr kann auch auf die Oberseite des Kranzes aufgesetzt werden, so dass der Abfluss des Glases zu der Vertiefung (Fig. 3) unterbrochen wird. 



   Das Glas wird von der Vertiefung 148 durch einen   Auslassring 149   (Fig. 7) abgegeben, der von Isoliermaterial ? umgeben und in einem Metallgehäuse 250 eingeschlossen ist, von dem der Ring getragen wird. Die untere Kante des Ringes ist mit einer Schulter versehen, die den Ring in dem Gehäuse einstellt, und das Gehäuse wird in ähnlicher Weise in einem   Träger 151 (Fig. 3,   7,8 und 9) eingestellt, der schwingbar an dem Schalengehäuse 93 angebracht ist. 



   Die Verbindung zwischen der oberen   Fläche   des   Auslassringes   und dem Boden der Vertiefung 148 wird durch eine    Lehmpackung glasdicht gemacht, die   in plastischem Zustande angebracht wird. Die Auslassringe werden manchmal ausgewechselt, während der Vorherd heiss ist, und damit nun der Ring schnell und genau eingestellt werden kann, bevor die Lehmpackung durch die Hitze hart wird, ist eine besondere Vorkehrung getroffen, um den Auslassring schnell in seine Stellung zu drücken. Zu dem angegebenen Zweck besitzt der   Träger 161   eine nach unten ragende Leiste 152 (Fig. 7 und 9), die eine Bohrung 153 aufweist, zwecks Aufnahme einer Stange   154,   die in Fig. 7 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist.

   Die Stange   154   ist in einem Ansatz 155 gelagert, der von dem Sehalengehäuse 93 hervor- 
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 herunter geschwungen ist, und alsdann wird der Träger durch die Stange 154 aufwärts gesehwungen und schnell in seine Stellung gebracht. Anschläge 156 begrenzen die Aufwärtsbewegung des Trägers, und   Klinken 257 können   in eine Stellung gedreht werden, in der sie den Träger fest an diesen   Anschlägen   halten. 



   Um zu verhindern, dass das Glas in der Vertiefung 148 und in dem   Auslassring 149 zu   hart wird, wenn der Arbeitsgang der Maschine zeitweise unterbrochen wird, ist ein Verschluss vorgesehen, der aus einer   Thfetallkappe 160 (Fig.   9) besteht, die vorzugsweise loses wärmeisolierendes Material enthält und 
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 Seiten   des Trägers 252 hervorragen. Hiedurch   wird ein   Bajonettverschluss gebildet,   mittels dessen die Kappe schnell angebracht und entfernt werden kann. 



   Wenn es erwünscht ist, das abgegebene Glas daran zu verhindern, in die Form 164 (Fig. 1) der angeschlossenen Formmaschine zu gelangen, kann eine   Rinne 263 (Fig.   3 und 7) in eine solche Stellung gedreht werden, in der sie das Glas zu einer Grube für das   Bruchglas abführt.   Die Rinne wird von 
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 gehäuses 93 angebracht und mit einem Handgriff 167 (Fig. 3) versehen ist, mittels dessen die Rinne in die angegebene Stellung bzw. aus dieser bewegt werden kann. Die Rinne wird in ihren Stellungen durch eine   Klinke 168   gehalten.

   Ein biegsames Rohr 169 kann benutzt werden, um der Oberfläche der in Gebrauch befindliehen Rinne Wasser zuzuführen. 
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 an dem Vorderende des Vorherdes in oder auf dem Kasten 174 (Fig. 1, 2,10 und   11) getragen,   der auf einem Lagerboek 175 befestigt ist, der auf der Seitenwand 57 des Vorherdes sitzt. 



   Das Rohr 146 wird von einem Arm 176 getragen, der auf einer rohrförmigen Stange   177   festgeklemmt ist, welche in Lagern 178 und 179 senkrecht bewegbar ist (Fig. 11). Das Rohr wird abnehmbar in dem Arm 176 durch eine Verbindung befestigt, welche einen Flansch 182 an dem oberen Ende des 
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Das Rohr 146 wird in senkrechter Richtung durch eine Schraube 191 eingestellt, die in der Buchse 192 des Lagers 179 gelagert und mit einer Kurbel 188 (Fig. 12 und 13) versehen ist. Die Schraube 191 ist in eine Mutter 194 eingeschraubt, die in der   Muffe 195   befestigt ist, welche innerhalb der rohrförmigen Stange 177 gleiten kann.

   Der Druck der Schraube wird nachgiebig auf   die Stange 277 durch   die Feder 190 

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 gebracht werden kann, mittels welcher die Teile betätigt werden. 



   Eine Einstellung der Schraube 230 wird die gegenseitige Lage zwischen den Armen   22.   und 226 ändern, so dass die Bahn der Hin-und Herbewegung des Tauchkolbens ohne   Änderung     der Läne seines   
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 erwünseht ist, oberhalb dieses Ringes verbleibt. 



   Die   Vorrichtung zur Einstellung der Hublänge   des Tauchkolbens umfasst eine einstellbare Verbindung zwischen dem Lenker 234 und dem Arm 226, der mit einem Schlitz versehen ist, um einen   Bolzen 242 (Fig. 12und 17) aufzunehmen,   der von dem gegabelten oberen Ende des Lenkers 234 getragen wird. Das eine Ende dieses Bolzens ist mit Gewinde versehen zwecks Aufnahme einer Handmutter 243, die sich auf einem Bunde 244 abstützt, die den Arm 226 zwischen einem Kopf des Bolzens und dem 
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   eingeschraubt   und in einem   schwingbaren Klotz 246 gelagert,   ist (Fig. 10), der auf dem Arm sitzt. 



   Durch   Drehung ein ?, Handrades   247 auf der Schraube   246   kann der Bolzen 242 in der   Längs-   
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 dessen Mittelpunkt der   Zapfen 2. 33   ist, welcher den unteren Drehpunkt des Lenkers   284   bildet, wenn sich die   Steuerseheibe     241   in einer solchen Lage befindet, dass der Tauchkolben am unteren Ende seines 
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 stellungen der   Sehraube 230 überlassen   bleibt. 



   Es ist zuweilen erwünscht, den   Tauehkolben   in der angehobenen Lage unwirksam zu halten, ohne den Arbeitsgang der ganzen   Maschine   anzuhalten. Dies kann durch Drehung eines Handgriffes 251 (Fig. 11) erfolgen, welcher drei verschiedene Stellungen einnehmen kann, von denen die eine   den gewöhn-   
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 in seiner höchsten Arbeitslags (Fig. 19) hält, während durch die dritte Stellung, in welcher der Tauchkolben etwas über seine höchste Arbeitslage hinaus angehoben ist (Fig. 20), die Steuerrolle 240 ausser Eingriff mit der Steuerscheibe 241 gehalten wird. Der Handgriff ist mit einer Scheibe   232 versehen,   
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 angegebenen drei Stellungen zu halten. 



   Der Handgriff 251 ist auf einer Welle 257 befestigt, die in geeigneten Lagern des Kastens   174   (Fig. 12) ruht und einen feststehenden exzentrischen Bund   268   (Fig. 17, 19 und 20) trägt, auf dem ein Haken 260 drehbar gelagert ist. Dieser Haken   trägt   ein Gegengewicht 261, das bestrebt ist. den Haken 
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 gehalten, der aus einem Stück mit dem exzentrischen Bunde 258 besteht und mit einem unter Federwirkung stehenden Kolben 263 in Fingriff tritt (Fig. 19), der von dem Gegengewicht 261 getragen wird. 



  Der Arm wird in dieser Lage durch Ineingrifftreten des Halters 256 mit der Ausnehmung 255 gehalten. 



   Wenn der Tauchkolben in der angehobenen Lage in unwirksamer Stellung gehalten werden soll, wird der Handgriff 251 so gedreht, dass die Ausnehmung   254   in Eingriff mit dem Halter   236 kommt,   wodurch der Arm 262 etwas ausser Eingriff mit dem Kolben 263 gebracht wird   (Fig.   19). In dieser Stellung wirkt das Gegengewicht 264 dahin, den Haken über die Schulter 259 auszusehwingen, wenn der Arm 236 sich annähernd in seiner tiefsten Stellung befindet, wobei der Tauchkolben dementsprechend angehoben ist.

   Wenn der Handgriff in diese Lage gedreht werden sollte, während der   Tauehkolben sieh   unten befindet und der Arm   286   in einer höheren Lage liegt, wird der Haken auf das Ende des Armes zu ausgeschwungen, und sobald dieser Arm niedergeht, wird das Gegengewicht den Haken über den Arm schwingen (Fig. 19) und somit verhindern, dass der Tauchkolben nach unten geht.   Hiedureh   würde jedoch die Rolle 240 in einer Stellung gelassen werden, in der sie an den hervorragenden Teil der Steuerscheibe bei einer jeden Umdrehung   anstösst.   Um dies zu vermeiden, wird der Handgriff   2. 51   so gedreht, dass die Ausnehmung 253 in Eingriff mit dem Halter 256 gebracht wird.

   Hiedureh wird der exzentrische Bund   258   von der in Fig. 19 dargestellten Lage in die Stellung der Fig. 20 gedreht, wodurch das Exzenter 
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Wenn der   Tauehkolben   wieder in Wirkung versetzt werden soll, wird der Handgriff 251 in die n Fig. 17 dargestellte Lage gedreht, wodurch die Ausnehmung   255   unter den Halter 256 gebracht und der Arm   262   auf den Kolben 263 zu bewegt wird, Durch diese Bewegung wird der exzentrische Bund   2. 58   

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 aufwärts gedreht, so dass er die Rolle 240 auf die Innenseite der Bahn des hervortretenden Teiles der Steuerscheibe 241 bringt, die bei ihrem Ineingrifftreten mit der Rolle 210 den Arm 236 genügend weit 
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 Diese Bauart gestattet, dass der   Tauehkolben   aber nur dann in die bzw.

   aus der Arbeitslage gebracht wird, wenn der hervortretende Teil der Steuerscheibe neben der   Rolle M)   liegt, wodurch ein Stoss vermieden wird, der auftreten könnte, wenn die beschriebenen Verschiebungen ausgeführt werden würden, wenn die Vertiefung in der Steuerseheibe neben der Rolle liegt. 



   Die durch einen jeden   Arbeitsgang des Tauchkolbens hergestellte Formbeschiekung   wird durch eine   Abschneidevorriehtung   abgetrennt, die in bestimmter zeitlicher Beziehung zu dem Tauchkolben 
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 getroffen, um diese   Scherenblätter   auf den   Auslass   zu bzw. von ihm hinweg einzustellen und um ferner das eine Scherenblatt mit Bezug auf das andere einzustellen, damit die Blätter in die richtige gegenseitige Schneidestellung gebracht werden. Die Blätter 173 sind auf Armen 266 und 267 (Fig. 10,11 und 21) angebracht, die um parallel verlaufende Achsen unterhalb des Vorderteiles des Vorherdes   ausschwingen.   



  Das links liegende Scherenblatt (Fig. 21) ist auf einem Träger 268 befestigt, der einen geschlitzten Schaft 275 aufweist, welcher auf dem Arm 266 durch einen Bolzen 269 befestigt ist. 



   Es ist nun eine Vorkehrung getroffen, um eines der Seherenblätter mit Bezug auf das andere zu kippen, um die Seherenblätter in genau parallele Lage zu bringen, so dass sie einen sauberen Schnitt   ausführen.   Zu dem angegebenen Zweck ist das rechts liegende Seherenblatt (Fig. 21) auf einem Zapfen 270   (Fig. 22,   23 und 24) durch Schrauben 271 befestigt. Der Zapfen 270 ist mit zylindrischen   Lagerflächen   272 versehen, die von V-förmigen Blöcken eines Trägers 273 aufgenommen werden, der einen geschlitzten Schaft 274 besitzt, der seinerseits von dem Arm 267 aufgenommen wird. Das   Scherenblatt   wird durch Schrauben 276 gekippt, die durch Löcher in dem Träger 27. 3 hindurchgehen und in Lappen   eingeschraubt   sind, die von dem Zapfen 270 hervorragen.

   Durch Lockerung einer dieser Schrauben und durch Festziehung der andern wird das Blatt gekippt, so dass seine V-förmigen Schneidkanten in die richtige Ein- 
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 Stellung gehalten werden. 



   Der   Scherenblattträger     278 wird   in seinem Arm 267 durch eine Schraube 277 festgeklemmt, die 
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   Ein Merkmal der Erfindung beruht in der Schaffung einer Vorrichtung, die verhindert, dass das untere Scherenblatt von dem oberen Ende der abgetrennten   Formbeschiekung   in der Richtung der
Abtrennungsbewegung des Blattes abgelenkt wird, was eine unrichtige Abgabe der   Glasbeschiekung   in die Form oder Rinne zur Folge haben könnte, in die sie hinabfällt. Um dies zu vermeiden, ist unterhalb der Scherenblätter eine Führung 279 angeordnet, die sich mit dem oberen Seherenblatt bewegen kann. Wie aus den Fig. 20 und 23 hervorgeht, wird die Führung 279 von einem mit Gewinde versehenen
Bolzen 280 getragen, der in dem Träger   278 befestigt   ist.

   Die FÜhrung wird in der   Längsrichtung des   Zapfem durch Muttern 281 eingestellt, wodurch sie auf die Schneidkante des Seherenblattes zu bzw. von dieser hinweg eingestellt wird. Die Führung wird an einer Drehung um den Zapfen 225 durch einen Bolzen 282 (Fig. 22 und 24) verhindert, der in dem Träger   278     befestigt iht und   ein Gleitlager in der Führung hat. 



   Die Arme 266 und 267 werden an den unteren Enden der Wellen   28.     5 und 286   (Fig. 11 und 21) befestigt, die auf der Vorderseite des Gehäuses 93 sehwingbar gelageit sind. Die Arme werden durch Radsegmente 287 zusammen bewegt, und zwischen einem dieser Segmente   287   und den Armen ist eine einstellbare Verbindung vorhanden. Ein jedes   Radsegment   ist mit einem Finger 288 versehen, der starr mit seinem Arm durch Stellschrauben 289 verbunden ist, die auf gegenüberliegende Seiten des Fingers drücken. Durch Einstellung dieser Schrauben wird die gegenseitige Lage zwischen den beiden Scherenblättern eingestellt, so dass sie sich in der Mitte des abzutrennenden Glaspostem oder, wenn   dies erwünscht   ist, an einer andern Stelle treffen. 



   Die Scherenblätter werden bei ihrer   Absehneidebewegung durch   eine Feder   290,   die mit dem Arm 266 verbunden ist, und bei ihrer   Öffnungsbewegung durch   einen Lenker betätigt, der durch ein Universalgelenk mit dem Arm 267 verbunden ist. Der Lenker 291 wird durch einen Hebel 292 (Fig. 10 und 11) betätigt, der auf dem Kasten 174 sehwingbar gelagert ist. Der Hebel wird in einer Riehtung durch einen Nocken 293 und in der andern durch eine Feder 294 ausgesehwungen. Die gegenseitige Lage zwischen dem Hebel 292 und den   Seherenblättern   kann eingestellt werden, damit sich die Blätter in 
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 mit Rechts-und Linksgewinde versehenen Schraube 296 sitzt, die die beiden Teile des Lenkers 291 verbindet.

   Ein Zeiger 297 wirkt mit   Einteilungen   auf der Nabe des Handrades zusammen, um die Einstellung der   Seherenblätter siehtbar   anzuzeigen. 

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   Auf der einen Seite des Schneckenrades   356   sitzt ein Kegelrad 359, das in Eingriff mit einem leer laufenden Rade 360 steht, das seinerseits in Eingriff mit einem Kegelrade 361 steht, dessen Muffe 362 in einem Lager des   Kastens./74   ruht und einen Flansch   363   trägt, auf dem die   Steuerscheibe 2-M   zur
Betätigung des Tauchkolben befestigt ist. Das Rad 360 ist auf einer Nabe. 365 gelagert, die auf der
Welle 358 befestigt ist, welche in den Rädern 359 und 361 gelagert ist. 



   Das Schneckenrad 356 und das Kegelrad 359 laufen in der   Richtung   des in Fig. 12 angegebenen
Pfeiles um, und durch Vermittlung des Rades 360 wird das Kegelrad 361 und die Steuerseheibe 241 in umgekehrter Richtung gedreht. Um die Winkellage zwischen den beiden Kegelrädern 359 und 361 und hiedurch den Zeitpunkt des Eintretens des Scherenschnittes zu ändern, der durch den Nocken 293 herbeigeführt wird, und um die durch die Steuerscheibe 241 verursachten Bewegungen des Tauchkolbens einzustellen, ist eine Vorrichtung vorhanden, um das leer laufende Rad 360 um die Achse der Welle 358   auszuschwingen.   Die Nabe 365 ist mit einem Arm 366 (Fig. 12,14 und 15) versehen, dessen gegabelte oberes Ende zwischen einem Bund 367 auf einer Stange 368 und dem Ende einer rohrförmigen Schraube 369 erfasst wird.

   Durch Längseinstellung der Schraube wird der Arm 366 um die Achse der Welle 358 ausgeschwungen, und das Rad 360 wird so bewegt, dass die gegenseitige Lage der von ihm angetriebenen Kegelräder geändert wird. 



   Die Schraube 369 ist durch eine Kappe 370 (Fig. 15) hindurchgeschraubt, die auf dem Kasten 174 befestigt ist, und mit einem Handrade 371 versehen. Um den Arm 366 in seiner eingestellten Lage zwischen dem Bund 367 und dem Ende der Schraube 369 festzuklemmen, trägt die Stange 368 einen ortsfesten Bund   372,   der mit Gewinde versehen ist, um eine Stellschraube 373 aufnehmen zu können, die bei ihrem Festziehen das Ende des Armes 366 zwischen den beiden mit ihm in Eingriff tretenden Flächen festklemmt. 



   Die Kappe 370 ist gespaltet und mit einer Klemmschraube   874   versehen, um die rohrförmige Schraube 369 in ihrer Lage zu verriegeln. 



   Damit die gegenseitige Beziehung zwischen den Zeitpunkten der Wirkung der   Scherenblätter   und des Tauchkolbens eingestellt werden kann, so dass Ergebnisse entsprechend einem vorhergehenden Versuche erzielt werden, ist die Maschine mit einem Anzeiger versehen. Das Ende der Welle 358 (Fig. 12) trägt einen Zeiger 376, der mit einer Skala 377 zusammenarbeitet, welche an der Maschine befestigt und mit geeigneten Einteilungen versehen ist, um zu ermöglichen, dass vorher vorgenommene Einstellungen der gegenseitigen zeitlichen Beziehungen wiederholt werden können. Wenn der Arm 366 durch das Handrad 371 eingestellt wird, wird der Zeiger 376, der auf der Welle 358 befestigt ist, entsprechend über die Skala bewegt. Der Zeiger ist mit dem Ende der Welle 358 durch einen Keil verbunden und wird durch eine Flügelmutter 378 festgeklemmt. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zur Zerteilung geschmolzenen Glases in   Formposten, welche Vorriehtung einen   Tauchkolben aufweist, der in einen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegenden Auslass eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkolben von einem Arm   (204)   getragen wird, der an einem in vertikaler 
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 ist, wobei der Arm (204) an diesem Lagerarm   (212)   horizontal einstellbar ist, was eine Einstellung des Tauchkolbens in   gewünschter Stellung zum Auslass gestattet,   so dass der Arm, um den Zugang zum Tauchkolben und andern, unterhalb des Armes liegenden Teilen freizugeben, vertikal   ausgesehwungen   werden kann und dies ohne Abhängigkeit von der genannten Horizontaleinstellung und ohne Beeinflussung derselben.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (204) ausser seiner Scharnierverbindung (215) mit dem Lagerarm (212) in der Arbeitsstellung auch lösbar am Trägerarm festgestellt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (204) für die Horizontaleinstellung des Tauchkolbens relativ zum Gasauslass am Trägerarm (212) verschiebbar und schwingbar montiert ist und dass seine Seharnierverbindung mit dem Trägerarm durch einen Bund (214) hergestellt wird, der am Trägerarm für die Einstellung desselben in horizontaler Richtung angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauehkolbeneinrichtung mit einer mit Einteilung versehenen Anzeigeeinrichtung (213) verbunden ist, die die Vertikalstellungen des Tauchkolbens ersichtlich werden lässt (Fig. 11 und 17).
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, bei welcher der Tauchkolben (172) durch ein einstellbares Organ (146) hindurchgeht, das ebenfalls in das Glas rund um den Auslass hineinragt, gekennzeichnet lurch eine mit einer Einteilung versehene Anzeigeskala (201), die mit dem Einstellorgan zwecks Ersieht- EMI9.2
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