<Desc/Clms Page number 1>
Anlassvorrichtniig für Brennkraftmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Anlassvorrichtungen für Brennkraftmaschinen und insbesondere für Flugzeugmotore, jedoch ist die Erfindung nicht auf Flugzeugmotore beschränkt.
Die neue Anlassvorriehtung zeichnet sich durch einfache, wirksame und betriebssichere Konstruktion aus, u. zw. kann man die Anlassvorriehtung entweder für Handbetrieb oder Kraftbetiieb oder gleich-
EMI1.1
des nachgiebigen Antriebsmeehanismusses aus, welcher früher unmittelbar mit der Anlassvorrichtung verbunden war. Gemäss der Erfindung wird jedoch der nachgiebige Antriebsmechanismus unmittelbar auf einem drehbaren Teil der anzuwerfenden Maschine befestigt, beispielsweise auf der Kurbelwelle derselben. In dieser Weise lässt sich der nachgiebige Antriebsmechanismus in einem Raum im Innern
EMI1.2
füllt wird.
Der Antriebsmechanismlls kann in vorteilhafter Weise als eine Einheit hergestellt werden und die Anlassvorriehtung selbst kann unmittelbar an dem Kurbelgehäuse befestigt werden und fällt dabei verhältnismässig kurz aus. Es ergibt sich hieraus, dass auch hinsichtlich der Konstruktion verschiedene Vorteile auftreten, welche aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehen.
Die Erfindung, als Einheit betrachtet, zeichnet sich durch die Anordnung eines derartigen nachgiebigen Antriebsmechanismus aus, der eine Verbindung zwischen der Maschine und einer Hilfsmaschine, z. B. einem Dynamo, herstellt. Wenn der nachgiebige Antriebsmechanismus zum Antrieb einer Hilfsmaschine benutzt wird, dann wird er vorzugsweise so ausgebildet, dass er in der einen Richtung eine grössere Drehkraft und in der entgegengesetzten Richtung eine kleinere Drehkraft zwecks Antriebs der Hilfs- masehine hat. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Aufspeicherung von Energie benutzt, welche in neuartiger Weise mit gewissen Teilen der Anlassvorriehtung verbunden ist.
Insbesondere wird ein Reduktionsgetriebe verwendet, welches mit einem Schwungrad verbunden ist ; jedoch ist es nicht unbedingt notwendig, ein Schwungrad oder einen Antriebsmechanismus zu verwenden, welcher zum Antrieb einer Hilfsmasehine benutzt werden kann.
In der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist die Anlassvorrichtung mit einer Transmission oder einem Antrieb versehen, der über ein Antriebsglied verfügt, das in Achsrichtung mit der Kurbelwelle der anzuwerfenden Maschine liegt, u. zw. ist dieses Antriebsglied mittels einer nachgiebigen Antriebsverbindung mit der Kurbelwelle verbunden. Diese nachgiebige Antriebsverbindung bildet nun keinen Teil der eigentlichen Anlassvorrichtllng, sondern sie ist auf der Kurbelwelle der anzutreibenden Maschine angeordnet.
Zwecks Betätigung der Anlassvorriehtung kann man einen Handbetrieb oder
EMI1.3
vorgezogenen Ausführungsform ein Schwungrad od. dgl. mit der Anlassvorriehtung vereinigt ist, wobei das Schwungrad einen Teil des Reduktionsgetriebes in der eigentlichen Anlassvorrichtung bildet, so ist es jedoch nicht unbedingt notwendig, dieses Schwungrad anzuordnen. Desgleichen ist es nicht unbedingt notwendig, den nachgiebigen Antriebsmeehanismus so auszubilden, dass er eine Antriebsverbindung zwischen der Maschine und einer Hilfmaschine darstellt.
Was die Erfindung in ihrem breitesten Sinne anbetrifft, nämlich die neuartige Konstruktion und
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Vorrichtung von geringerer Wichtigkeit, und man kann auch andere Anlassvorrichtungen, als in der Zeichnung dargestellt, verwenden. In der Zeichnung sind jedoch Konstruktionen dargestellt, welche äusserst praktisch sind und sieh durch eine gedrängte Bauart auszeichnen.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt : Fig. 1
EMI2.2
verbundenen Teile ; in Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien. 3-3 bzw. 4-4 der Fig. 1; Fg. 5 und 6 stellen einen Teil des nachgiebigen Antriebsmechanismus dar ; Fig. 7 ist ein Schnitt ähnlich der Fig. 1, jedoch ist in dieser Ausführungsform die Dynamomaschine und der Antrieb für dieselbe fortgelassen ; Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 1 und 7, jedoch wird in dieser Ausführungsform die Anlassvorrichtung durch einen Elektromotor angetrieben, wobei ein Schwungrad zur Aufspeiehelns' von Energie benutzt wird ;
Fig. 9 ist eine Ansicht einer Ausführungsform ähnlich der Fig. 8, jedoch in einem grosseren Massstabe, wobei das Schwungrad fortgelassen ist ; Fig. 10 ist eine Ansieht ähnlich der Fig. l, jedoch ist diese Ausführungsform mit Handbetrieb und Kraftbetrieb versehen, und Fig. 11 zeigt eine Einzelheit der Fig. 10.
Es sei zunächst auf die Ausführungsform der Anlassvorrichtung hingewiesen, welche in den Fig. 1-ss dargestellt ist, u. zw. ist die eigentliche Anlassvorrichtung in seinem Hauptgehäuse 7 angeordnet, welche in geeigneter Weise von dem Kurbelgehäuse 2 unterstützt wird und mittels Schrauben 3 abnehmbar an demselben befestigt ist. Dieses Gehäuse 1 ist mit einer Endplatte 4 versehen, welche mittels Schrauben J
EMI2.3
Die Gehäusefortsetzung 6 dient zur Aufnahme des Handantriebes und ist mit einem Lager für denselben versehen.
Das eigentliche Antriebsglied der Analssvorrichtung besteht aus einer drehbaren und in Längsrichtung verschiebbaren Welle 8 und einem Kupplungsglied 9, welches an einem Ende der Welle 8 derart befestigt ist, dass es sich in Längsrichtung bewegen kann und sich mit der Welle 8 dreht. Die Verbindung zwischen der Welle 8 und dem Kupplungsglied 9 wird vorzugsweise durch Längsrippen 10 hergestellt.
Eine von Hand aus zu betätigende Stange 11 erstreckt sieh in Achsriehtung durch die Mitte der Welle. S und das Kupplungsglied 9hindurch und ist mit diesen Teilen derart verbunden, dass das Kupplungsglied N sich unabhängig von der Welle 8 und der Stange 11 entgegen der Spannung einer Schraubenfeder .' ? verschieben kann. An dem äusseren Ende der Stange 11 ist eine Mutter 13 befestigt welche die Auswärtsbewegung des Kupplungsgliedes 9 begrenzt. Das Kupplungsglied hat die Gestalt einer Klauenkupplung, deren Klauen 14 sich an der äusseren Stirnfläche befinden.
EMI2.4
ist an einem Ende drehbar in einem Kugellager M gelageit, welches sieh in der Mittelbohrung der Platte- befindet.
Das andere Ende der Hülse 17 liegt drehbar in einer Lagerbuchse 19. Das äussere Ende der Hülse 17 ist mit einem Kegelzahnrad 20 versehen, welches mit einem Kegelzahnrad 21 kämmt, das auf einer Welle 22 sitzt, die in Lagern 23 und 24 im Innern der Gehänsefortsetzung 6 gelagert ist. Die Welle 22
EMI2.5
einfacher und gedrängter Konstruktion einen Teil dieses Reduktionsgetriebes, u. zw. ist zu diesem Zweck die Hülse 17 in der Nähe ihres äusseren Endes mit einem Flansch 26 versehen, an dessen äusserem Umfang ein nach einwärts gerichteter zylindrischer Flansch 27 sitzt, welcher eine Innenverzahnung hat. In dieser Weise entsteht ein drehbare, mit Innenverzahnung versehenes Zahnrad, welches einen Teil des Reduktionsgetriebes darstellt.
Im Innern des Gehäuses 1 ist ein feststehendes mit Innenverzahnung versehenes Zahnrad 28 mittels Schrauben 29 befestigt. Dieses Zahnrad 28 hat ungefähr den gleichen Durchmesser.
EMI2.6
von demselben. Das Reduktionsgetriebe ist als Planetengetriebe ausgebildet und ist mit einer Anzahl Planetenzahnrädern 30 versehen, die an Lagerzapfen. M sitzen. Diese Lagerzapfen-M ruhen in einem
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
Die Kupplungsklauen.
M, welche nun infolge der in dem Schwungrad aufgespeicherten Energie gedieht werden, werden dabei in Eingriff mit den Kupplungsklauen 47 des nachgiebigen Antriebsmechanismus gebracht und die Hülse 42 setzt sich in Drehung, wodurch auch die Mutter 4. 9 infolge der Wirkung : der beiden Reibungskupplungen, welche beide zusammenarbeiten, in Drehung versetzt wird. Es wird als in dieser Weise die recht beträchtliche Kraft der Anlassvorrichtung auf die Mutter 49 übertrafen. Die
EMI4.2
in Wirkung und die Drehkraft wird durch beide Reibungskupplungen und durch die Mutter 49 auf die Hülse 48 an dem Zapfen 41 übertragen, wodurch die Brennkraftmaschine angeworfen wird.
Wenn die Brennkraftmasehine angeworfen ist und aus eigener Kraft weiterläuft, dann wird sie das antreibende Glied und ist nicht mehr das getriebene Glied. Die Anlassvorrichtung wird in diesen) Fall von der Brennkraftmasehine mit grösserer Geschwindigkeit angetrieben und dabei wird das Antriebglied 8 der Anlassvorrichtung selbsttätig von dem nachgiebigen Antriebsmeehanismus der Brennkraft- maschine abgeschaltet, indem das Gewinde an dem Antriebsglied 8 dafür sorgt, dass das Antriebsglied
EMI4.3
derselben nehmen die in Fig. 1 dargestellte Lage ein.
Wenn nun der nachgiebige Antriebsmeehnismus zum Antrieb einer Dynamomaschine benutzt werden soll, wenn die Hülse 42 durch die Brennkraftmaschine angetrieben wird, dann wird die Drehkraft der Brennkraftmaschine durch die Kegelzahnräder 61 und 62 auf die Dynamomaschine übertragen, so dass dieselbe elektrischen Strom für irgendeinen Zweck erzeugt, z. B. zum Laden von Batterien, welche sich in dem Flugzeug befinden, oder zur Lieferung des Zündstromes und der Beleuchtung entweder direkt oder indirekt durch die Batterien. Da jedoch die Drehzahl sehr hoch und die Antnebsimpulse sehr
EMI4.4
tragung der Drehkraft der Maschine auf die Dynamomaschine benutzt, denn diese Platten haben, wie bereits erwähnt, einen gleichbleibenden Wert oder mit anderen Worten, eine gleichbleibende Reibungskraft.
Wenn die Brennkraftmaschine nach dem Anlassen aus eigener Kraft läuft und eine Ull1drelmng- der Sehraubenhülse 48 hervorruft, dann wird, da die Mutter 49 im wesentlichen an derselben Stelle stehen bleibt, zwischen diesen beiden letztgenannten Teilen eine Verschiebung stattfinden und die Hülse 48
EMI4.5
kraftmaschine lediglieh von dem Zapfen 41 durch die Hülse 48 und Mutter 49 auf denjenigen Teil der Reibungskupplung übertragen wird, welcher ans den Platten 50, 51 besteht und die einen geringeren Wert haben. Von hier aus wird die Drehkraft auf die Hülse 42 und auf die Dynamomaschine weitergeleitet.
In der Fig. 7 ist eine andere Ausfiihrungsform der Erfindung dargestellt, welche ähnlich der Fig. 1 ist, jedoch hinsichtlich der besonderen Konstruktion des nachgiebigen Antriebsmeehanismus, welcher auf der Kurbelwelle der Maschine angeordnet ist, eine Änderung aufweist. In dieser Ausführungfform ist die Dynamomaschine und der Antrieb für dieselbe fortgelassen. Die eigentliche Anlassvorriehtung und der Handantrieb für dieselbe sind genau so ausgeführt, wie in der erstbeschriebenen Ausführungsform. Aus diesem Grunde brauchen diese Teile nicht noch einmal beschrieben werden.
Die gleichbleibenden Teile der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform sind mit den gleichen Bezugszeiehen versehen wie in der Fig. 1.
Der abgeänderte Antriebsmechanismus der Fig. 7 umfasst eine mittlere Welle 67, welche lösbar mit der Mittelbohrung-68 der Kurbelwelle 40 mittels Längsrippen und Nuten 69 verbunden ist. Die Welle 67 ist durch eine in Aehsrichtung sich erstreckende Schraube 70 mit der Kurbelwelle 40 verbunden.
EMI4.6
aber nicht drehbar befestigt sind. Diese Reibungsplatten werden durch eine Anzahl Sehraubenfedein 74 nachgiebig in Eingriff miteinander gehalten, u. zw. kann man den Druck der Federn 74 einstellen, indem
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
gegen eine Unterlagsscheibe 78 liegt. Diese Unterlagscheibe legt sich gegen einen Flansch 79 der mittleren Welle 67. An beiden Enden der Reibungsplatten werden vorzugsweise Ringe 81 und 82 angeordnet.
Der Ring 81 liegt zwischen dem rechtsseitigen Ende der Reibungskupplung und in dem inneren Ende oder
EMI5.2
welche mit den Kupplungsklauen 14 der Anlassvorriehtung zusammenarbeiten und in derselben Weise mit ihnen in Eingriff geraten, wie die Klauen 47 der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Die Wirkungsweise der Anlassvorriehtung der Fig. 7 i"t dieselbe, wie die der Fig. 1, u. zw. wird die in dem Schwungrad aufgespeicherte. Energie mittels des Kupplungsgliedes 14 auf das Kupplungs- glied M übertragen, so dass die Hülse 71 in Drehung versetzt wird. Von der Hülse 71 aus wird die Drehkraft durch die Reibungskupplung auf die Welle 67 und von dieser auf die Kurbelwelle der Brennkraft- maschine übertragen. Wenn die Brennkraftmaschinen nach dem.
Anwerfen aus eigener Kraft läuft. dann wird in der bereits erwähnten Weise die Anlassvorrichtung selbsttätig ausser Eingriff mit dem nachgiebigen Antriebsmeehanismus gebracht, so dass sie sich in der in Fig. 7 dargestellten Lage befindet, in welcher keine Teile der eigentlichen Antriebsvorrichtung sich in Drehung befinden.
In der Fig. 8 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche ähnlich der Fig. 7 ist.
EMI5.3
ist, welcher die Stelle des Handantriebes einnimmt. Ferner ist eine etwas andere Konstruktion derjenigen Vorrichtung vorgesehen, welche zum Aufspeichern der Anwurfenergie dient. In anderer Hinsicht ist jedoch die Konstruktion dieselbe wie die in Fig. 7, und die entsprechenden Teile, welche in der Fig. 7 und 8 gleich sind, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, so dass eine Wiederholung der in beiden Ausführungs- arten vorkommenden gleichen Teile nicht notwendig ist.
EMI5.4
EMI5.5
räder etwas anders ausgebildet und auch etwas anders angeordnet.
Das feststehende Zahnrad 89 ist mit einem Randflansch 90 versehen, welcher zwischen dem Gehäuse 1 und einem zusätzlichen Gehäuse 91 mittels Schrauben 4 : 2 eingespannt ist. Der Motor So ist mittels Schrauben 9. 3 abnehmbar an dem
Gehäuse 91 befestigt. Dieses zusätzliche Gehäuse bildet ferner eine Endwand oder einen Abschluss fur den Motor 85 und dient gleichzeitig zur Aufnahme eines Lagers der Ankerwelle 86.
Das andere oder drehbare mit Innenverzahnung versehene Zahnrad 94 ist als hülsenartige Fort- setzung der Schraubenhülse 9. 5 ausgebildet, welche den gleichen Zweck erfüllt, wie die Hülse 17 der Fig. 1, jedoch ist die Hülse 96 etwas anders geformt und auch etwas anders angeordnet. Die Hülse 9, ist in einer Lagerbuchse 96 gelagert, welche sich in der Mittelbohrung des Hauptgehäuses 1 befindet.
Wenn die Brennkraftmaschine mittels dieser Anlassvorrichtung in Betrieb gesetzt werden soll, dann wird der Motor durch Schliessung eines nicht dargestellten Schalters erregt, so dass er sich in
Drehung versetzt. Die Folge ist, dass das Schwungrad 88 in schnelle Umdrehung versetzt wird, und wenn die Beschleunigung des Schwungrades eine gewisse Gienze erreicht hat, so dass es genügend Energie in sich aufgespeichert hat, dann wird der Stromkreis des Anwurfmotors geöffnet, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist.
Die Stange 11 wird nach einwärts gestossen, so dass sich die Kupplungsklauen-M in Eingriff mit den Kupplungsklauen 84 bewegen, und dann geschieht der Anwurf der Brennkraftmaschine genau so, wie es bereits beschrieben ist, denn die in dem Schwungrad aufgespeicherte Energie wird auf die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine übertragen, so dass dieselbe sieh in Betrieb setzt. Wenn die Brennkraftmasehine aus eigener Kraft läuft, dann wird die nlassvorrichtung in bereits beschriebener Weise selbsttätig ausgerückt.
In der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist eine Anlassvorrichtung gezeigt, welche der Ausführungsform der Fig. 8 sehr ähnlich ist. Der einzige Unterschied dieser Ausführungsform gegenüber der anderen besteht darin, dass das Schwungrad 88 fortgelassen ist. bo dass keine Vorrichtung vorhanden ist, welche zur Aufspeicherung von Energie dient, die zum \ntrieb der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine benutzt wird. In diesem Fall muss also der Antriebsmotor zum unmittelbaren Antrieb der Anlassvorrichtung dienen, was über das Reduktionsgetriebe und die Schraubenhülse hin erfolgt.
In anderer Hinsicht ist die Wirkungsweise der Anlassvoiriehtung der Fig. 9 genau so, wie die Wirkungs- weise der anderen Vorrichtung.
In der Fig. 10 ist eine Ausführungsform der Anlassvorrichtung dargestellt, welche sowohl mit einem Handantrieb, als auch mit einem Kraftantrieb versehen ist, 11. zw. können diese Antriebsvor-
<Desc/Clms Page number 6>
EMI6.1
des Schwungrades ? genau so verbunden ist. wie an Hand der Fig. 8 erwähnt ist. Zwischen der von Hand aus zu verschiebenden Stange und der Wandung der Bohrung in der Ankerwelle 86 ist jedoch eine Hülse 97 angeordnet, deren rechtsseitiges Ende aus der Ankerwelle herausragt und mit einem Kegel-
EMI6.2
werden können, wie die Fig. 11 erkennen lässt.
Wenn der Anwurfmotor zum Auwurf der Brennkraftmasehine in Betrieb gesetzt wird, ist die Wirkungsweise dieselbe, als wie sie an Hand der Fig. 8 besehlieben ist. Wenn der Handantrieb zum Anwurf der Biennkraftmaschine benutzt wild, dann wird die Drehkraft durch die Zahnräder 21, 20 auf die Hülse 97 und von derselben auf die Hülse 95 und Über das Reduktion"- getriebe auf das Schwungrad 88 übertragen. und dann ist die Wirkungsweise genau dieselbe, wie bereits beschrieben wurde.
Die Konstruktionen, welche den Erfindungsgedanken zum Ausdruck bringen, verfügen über
EMI6.3
Anlassvorriehtung bedeutend kürzer auszubilden, da der nachgiebige Antriebsmechanismus keinen Teil der eigentlichen Anlassvorriehtung bildet, sondern in einem Abstand von demselben angeordnet ist. u. xw. an einer Stelle, die sonst überhaupt nicht benutzt wird. Feiner ist es möglich, den Durchmesser zwK'k" Anbringung der Anlassvorrichtung bedeutend kleiner zu machen, und dadurch können die Laser zur Unterstützung des Antriebsgliedes sowie die Öffnungen in dem zusätzlichen Gehäuse im Durchmesser kleiner gemacht werden, was denjenigen Vorteil zur Folge hat, dass man normale Lager benntzen kann.
Gemäss der Erfindung ist ferner die Konstruktion und die Anordnung der Klauenkupp'ung in dem nachgiebigen Antriebsmechanismus und der damit verbundenen Teile nicht in radialer Richtung begrenzt,
EMI6.4