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SelbsttätigeFernbuchungseinrichtung.
Die vorliegende Erfindung, eine selbsttätige Fernbuchungseinrichtung, bezweckt die stufenweise, selbsttätige Fernübertragung von Buchungen über beliebig grosse Entfernungen zum Zwecke der Abrechnung von untergeordneten Stellen mit ihren (übergeordneten) Haupt-und Zentralstellen (z. B. Zweigstellen von Banken mit deren Filialen und deren Hauptzentrale) und zum Zwecke, andere Verwaltung-
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vorfällen in Kenntnis zu setzen. Die Buchungen können Wert-oder Mengenzahlen oder auch statistische Zahlen aller Art betreffen. Mit der Einrichtung lässt sich z. B. auch eine kontinuierliche Volkszählung, Stimmenzählung bei Wahlen u. dgl. durchführen.
Die Einrichtung besteht aus elektrisch untereinander verbundenen Apparaten, nämlich Buchungsapparaten, die mit Stromstossgebern und Kontenwählern aus-
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leitungen und die Rechenwerke.
Im Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Apparate für dreissig Konten, die in drei Horizontalreihen angeordnet sind, vorgesehen. Jeder der einzelnen Apparate besitzt innerhalb der Konten besondere
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struktion der Apparate gestattet.
Die Buchungsapparate dienen zur Ausführung der Grundbuchungen und zu deren Abdruck in fortlaufender Anordnung auf Papierstreifen, sowie zu deren selbsttätiger Addition, getrennt nach Sollund Haben od. dgl. Sie sind zu diesem Zwecke mit anzeigenden und abdruekbaren Addierwerken und elektromagnetischen Einstellvorrichtungen ausgerüstet und mit Kontenwählern und Stromstossgebern kombiniert.
Die Kontenwähler dienen zur Auswahl der Grundkonten mit Hilfe von einzustellenden Tasten, zur gleichzeitigen Miteinschaltung von Gruppenkonten und zur Abgabe von der Tasteneinstellung entsprechenden Stromstössen zwecks Einstellung der Kontonummerrädchen des Buchungsapparates.
Die Stromstossgeber gestatten die ein-oder mehrmalige Abgabe von den zu verbuchenden Zahlen usw. entsprechenden Stromstössen nach einmaliger Einstellung gleichzeitig mittels mehrerer Kontakte.
Die addierenden Aufspeicherwerke sind in Gruppen vereinigte Addierwerke, die mittels auf Auf- nahmeschlitten geleiteten elektrischer Stromstösse fortschaltbar sind und deren Addierräder mit Hilfe von Abgabeschlitten einzeln (oder auch bei Vermeidung der Abgabeschlitten in einer ganzen Addierwerkreihe gleichzeitig) auf Null gestellt werden können, wobei der Stellung jedes Addierrades entsprechende Stromstösse abgegeben werden, die zur Übertragung der aufgelaufenen Kontensummen dienen.
Die nichtaddierenden Aufspeicherwerke besitzen an Stelle der Addierräder nur Einstellseheiben, die durch Aufnahmeschlitten einzeln einstellbar und zum Zwecke der Abgabe der Buchungen in Gruppen zu mehreren gleichzeitig zurückstellbar sind, um mit Hilfe von den Einstellrädern zugeordneten Kontakten zur gewünschten Zeit den aufgenommenen Buchungen entsprechende Stromstösse zu schalten.
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Die Kontenaddierwerke sind in Gruppen vereinigte Addierwerke, die mittels auf Aufnahme-chlitten oder besondere Steuervorrichtungen geleiteter Stromstösse fortschaltbar und deren Summen nach jeder Veränderung mittels in Rahmen angeordneter Druekeinriehtungen abdruckbar sind.
Die Kontrollsummenwerke nehmen in den Geberstellen die fern zu übertragenden Buchungszahlen auf, bilden deren Summe und werden bei fehlerfreier Fernübertraguns ; durch eine zuriickgegebene Kon- trollsumme wieder auf Null gestellt.
Die Kontrollsummenrückgabewerke nehmen in den Empfängerstellen die ferniibertragenen Buchungszahlen auf, bilden deren Summe und geben diese an das Kontrollsummenwerk der Geberstelle
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Die Kontensummendruckwerke nehmen mit Hilfe elektromagnetischer Einstellwerke in den Geberstellen und Empfängerstellen die fern zu übertragenden Kontenzugänge auf, drucken diese laufend auf Papierstreifen ab und gehen hierauf in ihre Nullstellung zurück.
Die Teilnehmersehalter sind an den Endpunkten der Fernleitungen angeordnete, elektromagnetisch fort"'ehaltbare Sehalter zur Verbindung der Fernleitungen mit den einzelnen Teilnehmern in einem bestimmten Kreislauf.
Die kleineren, hier nieht erwähnten Apparaturen werden in der folgenden Beschreibung eingehend miterläutert.
Die vorliegende Erfindung beansprucht gegenüber ähnlichen, bekannten Einrichtungen für sich als neu : 1. dass nur zwei Verbindungsleitungen zwischen Geber- und Empfängerstelle erforderlich sind, 2. die Anordnung beliebig vieler weiterzuschaltenden Kontenaddierwerke in den Empfängerstellen,
3. die gleichzeitige Inbetriebnahme aller angeschlossenen Buehungsapparate zum Buchen, auch auf die gleichen Konten, 4. die automatische Aufsparung der Buchungen vor der Weitergabe in addierenden Auf- speicherwerken, 5, die selbsttätige, eventuell stufenweise sich wiederholende Weitergabe der Konten- summen an die Empfangstellen in kurzen Zeiten, 6. die gleichzeitige Benutzung der Gesamtan1age durch viele Teilnehmer an beliebigen Orten, 7.
die selbsttätige Vornahme aller Schaltvorgänge, die der Fern- übertragung dienen, 8. die Zusammenfassung der Teilnehmer in mehrere Gruppen zum Zwecke der Fern-
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deren Kontensummen unter Benutzung der nachts freien Telephon-und Telegraphenleitungen fern- übertragen werden, 10. die Benutzung elektrischer Wellen, in nur zwei verschiedenen Wellenlängen zur
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beschrieben.
Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung der mehrfachen Zusammenfassung der Konten bis zur Zentralstelle, Fig. 2 und 3 schematische Darstellungen der Apparatezusammenhänge der
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und 9 von der rechten Seite des Apparates aus gesehen, Fig. 5 einen Schnitt nach der Schnittlinie J-J in Fig. 7,8, 9, von der linken Seite des Apparates gesehen, Fig. 6 einen Blick auf die Einstellvoirielhtung,
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eine Seitenansicht dazu, Fig. 26 fünf in Fig. 18 übereinanderliegende Schablonen, nebeneinander gezeielhnet, Fig. 27 eine Seitenansicht eines Druelrahmens, von der linken Seite des Apparates aus gesehen, Fig. 28-38 ein addierendes Aufspeicherwerk u. zw. Fig. 28 einen Vertikalquersehnitt nach der Schnittlinie 28-28 in Fig. 29, Fig.
29 einen Horizontalschnitt nach der Schnittlinie 29-29 in Fig. 28, Fig. 30
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Apparates gesehen, Fig. 31 eine Einzelheit hiezu, nach der Schnittlinie M-. 3 in Fig. 28 gesehen, Fig, 32 und 33 Seitenansichten des Aufnahmesehlittens, Fig. 34 einen Blick auf einen Abgabeschlitten bei teils
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schienen, Fig. 48 eine grössere dargestellte Einzelheit der Fig. 47 a, Fig. 49 einen Schnitt nach der Schnittlinie 49-49 in Fig. 48, Fig. 50 einen grösseren dargestellten Ausschnitt aus Fig. 51, Fig. 51 einen Vertikal-
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52b und 53a-53b Einzelheiten in verschiedenen Ansichten, Fig. 54 einen Vertikal querschnitt nach der Schnittlinie 54-54 in Fig.
58 bei teilweise entfernten Druekrahmen, Fig. 55 einen grösser dargestellten Ausschnitt aus Fig. 54, Fig. 56 eine Einzelheit nach der Schnittlinie 56-56 in Fig. 58, Fig. 57 ein Schnitt hiezu nach der Schnittlinie 57-57 in Fig. 56, Fig. 58 einen Horizontalschnitt nach der Schnittlinie 58-58 in Fig. 54,61, 68, Fig. 59a-59b einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie 59-59 in Fig. 54,58, 61 und 68, Fig. 60a-60b eine Einzelheit aus Fig. 59 b, von verschiedenen Seiten gesehen, Fig. 61 ein Vertikalschnitt nach der Schnittlinie 61-61 in Fig. 58 und 59b, Fig. 62 einen Schnitt durch eine zum Apparat
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der Fig. 61 eine Ansieht dieser Vorrichtung, Fig. 64-67 Einzelheiten hiezu, Fig. 68 ein Vertikalsehnitt durch den ganzen Apparat nach der Schnittlinie 68-68 in Fig. 58 und 59 a, Fig. 69a-69 b eine Einzelheit aus Fig.
58, von verschiedenen Seiten gesehen, Fig. 70-76 ein Bezirkskontenaddierwerk, u. zw. Fig. 70 einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie 70-70 in Fig. 71, teilweise ausgebrochen, Fig. 71 einen Horizontalschnitt, u. zw. ist der obere Teil dieser Figur geschnitten nach der Schnittlinie 71-71 in Fig. 70, der mittlere Teil nach der Schnittlinie 71'-71'in Fig. 70, der untere Teil nach der Schnittlinie 71"-71" in Fig. 70, Fig. 72 einen Schnitt nach der Schnittlinie 72-72 in Fig. 71, Fig. 73a-73b eine Einzelheit, nämlich eine Vorrichtung zur Einstellung von Datumrädchen, Fig. 74 eine Einzelheit aus Fig. 71, nach der Schnittlinie 74-74 gesehen, Fig. 75 die Einschaltvorrichtung für den Schlittenmotor, Fig. 76 einen Schnitt nach der Schnittlinie 76-76 in Fig. 71, Fig. 77-84 ein Kontrollsummenwerk u.
zw. Fig. 77 einen Vertikalschnitt durch den Apparat nach der Schnittlinie 77-77 in Fig. 84, Fig. 78a-78e die Zehnerschaltung dieses Apparates, Fig. 79a-79b eine Einzelheit der Fig. 84, nach der Schnittlinie 79-79 gesehen, und diese Einzelheit im Schnitt, Fig. 80 einen Schnitt nach der Schnittlinie 80-80 in Fig. 77 und 84, Fig. 81a-81b eine Einzelheit der Fig. 80, in zwei verschiedenen Ansichten, Fig. 82 einen Blick auf eine
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gestellt, Fig. 84 eine Vorderansicht des Apparates bei entfernter Vorderwand, Fig. 85a-85b Einzelheiten des KontroIIsummenrückgabewerkes, Fig. 86 einen Vertikalschnitt durch ein Kontensummendruckwerk, Fig. 86a einen Schaltplan hiezu, Fig.
87-88 einen Teilnehmersehalter u. zw. Fig. 87 einen Schnitt nach
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der Apparateanordnungen, Fig. 94a-94f einen Schaltungsplan, Fig, 95 einen-weiteren Sehaltungsplan.
Im schematischen Übersichtsplan Fig. 1 wird gezeigt, wie je eine Anzahl von Grundkonten 1, die für nur zwei Gruppenkonten dargestellt sind, zu Gruppenkonten 2 vereinigt werden. Die Kontenzu- gänge der Gruppenkonten 2 jedes einzelnen Teilnehmers 3 sind über Ortszentralen 4 und Fernleitungen 5
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Hauptorten 6 und der Zentral stelle 8 die Kontenzugänge den entsprechenden Teilnehmern zugefülhrt werden.
Zwei verschiedene Möglichkeiten der Apparateanordnungen der Fernbuehungseinriehtung zeigen die schematischen Fig. 2 und 3.
In Fig. 2 ist die Einrichtung für drei Teilnehmer in fünf Grundorten, von denen zwei bzw. drei
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wiedergegeben. In den Fig. 2 und 3 ist für den ersten der drei dargestellten Teilnehmer in jedem Grundort, Hauptort dem Sammelpunkt je eines Bezirkes und in der Zentralstelle je ein Buchungsapparat 9, für den zweiten je ein Buehungsapparat 9'und für den dritten je ein Buehungsapparat 9"vorgesehen.
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Stromstössen in die Kontenschl'1inke und addierenden Aufspeicherwerke übeitiagen. Von Zeit zu Zeit werden die in den addierenden Aufspeicherwerken 11, 11', 11" aufgenommenen Kontensummen über Teilnehmersehalter 12 und Fernleitungen 13 nach den Hauptorten weitergegeben, wo sie mit Hilfe weiterer Teilnehmersehalter 14 und OrtsJeitungen 15,15', 15"auf niehtaddierende Aufspeichelwerke 16,16', 16" und Kontenaddierwerke 17,17', 17"der einzelnen Teilnehmer gelangen.
In den dundoiten werden die
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Nach erfolgter Fernübertragung der Kontenzugänge jedes Teilnehmers wird die Kontrollsumme, d. i. die Summe der soeben fernübertragenen Kontenzugänge, von den Kontrollsummenrückgabewerken 19, bzw.
19', 19"auf die Kontrollsummenwerke 18, 18', 18" zurückgegeben,
Die in die nichtaddierenden Aufspeicherwerke 16, 16', 26"von den verschiedenen Grundorten her aufgenommenen Kontenzugänge und die von denBuehungsapparaten9, 9', g" verbuchten und von addierenden Aufspeicherwerken 11, 11', 11"aufgenommenen Kontensummen werden jetzt über Orts- schalter 20,20', 20" an Bezirkskontenaddierwerke 21, 21', 21" und die der Hauptorte an addierende Aufspeicherwerke 22, 22', 22"abgegeben. Letztere stehen durch Ortsleitungen 23, 23', 23"mit dem in der
Ortszentrale angeordneten Teilnehmerschalter 24 in Verbindung, der die einzelnen Teilnehmer abwechselnd an die Fernleitung 25 anschaltet,
die am Teilnehmersehalter 26 der Zentralstelle endet. Der Teilnehmerschalter 26 führt über die Ortsleitungen 27, 27', 27" die ankommenden Kontensummen nichtaddierenden Aufspeicherwerken 28, 28', 28" und Kontenaddierwerken 29, 29', 29" der entsprechenden Teilnehmer zu.
Wie bei der ersten Fernübertragung nehmen auch hier Kontrollsummenwerke 30,30', 30" und Kontroll- summenrückgabewerke 31, 31', 31" die Buchung auf und kontrollieren die Richtigkeit der Fernübertragung. Die nichtaddierenden Aufspeicherwerke 28, 28', 28 und addierenden Aufspeicherwerke 32, 32', 32"die die Kontensummen der mit dem Buchungsapparat 9, 9', 9"der Zentrale des Teilnehmers ausgeführten Buchungen aufnehmen, geben ihre Kontensummen nacheinander über Oitssehalter 33, 33', 33" an Bezirkskontenaddierwerke 34, 34', 34" der Zentralstelle ab.
Somit vereinigt jeder der Konten- schränke 34 bzw. 34', 34"die von sämtlichen Buchungsapparaten des betreffenden Teilnehmers vorgenommenen Buchungen.
Fig. 3 zeigt dieselbe Anlage wie Fig, 2, nur mit dem Unterschiede, dass die einzelnen Teilnehmer teilweise innerhalb eines Grundortes gleichzeitig mit mehreren Buehungsapparaten 3J'von verschiedenen Abteilungen aus, buchen können. In diesem Falle werden die Buchungen jedes Buehungsapparates 35 zunächst nur auf besondere, addierende Aufspeicherwerke 36 geleitet, die zwecks Weitergabe der Kontensummen durch Abtei1ungsscha1ter 37 abwechselnd mit Kontensehränken 38 und addierenden Aufspeieherwerken 39 verbunden werden. Die Fernübertragungsvorgänge sind dann die gleichen, wie die zur Fig. 2 beschriebenen.
Im folgenden werden die Apparate der selbsttätigen Fernbuchungseinriehtung an Hand der Zeieh- nungen im einzelnen beschrieben : Kontenwähler :
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besitzt in der dargestellten Ausführungsform zwei Tasten, mittels deren jedes von höchstens hundert
Konten einzelnen ausgewählt werden kann. Durch Hinzufügung weiterer Tastenanordnungen wird der
Kontenwähler für grössere Kontenanzahlen brauchbar. Die Tastenstangen 40 sind mit Tastenknöpfen 40 a ausgerüstet und zum Zwecke ihrer Einstellung um eine Hohlachse 4J schwenkbar. Infolge der Anordnungen der Schlitze 40b (s. auch Fig. 10) sind die Tastenstangen 40 in jeder von zehn Stellungen durch Druck
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stellung zugeordneten Kontakte leitend miteinander verbinden.
Im Ausführungsbeispiel lassen sich in dieser Weise durch jede der Tasten 40 in jeder von deren Stellungen drei voneinander getrennte Kontakte schliessen. Jeder der Tasten 40 ist ein Riegel 45 zugeordnet (s. auch Fig. 11), dessen Zahn 45a mit dem Tastenstift 40 c zusammenarbeitet und der das sofortige Hochschnellen der Taste 40, die unter der Wirkung der Feder 46 steht, verhindert. Der Riegel 45 wird durch eine Feder 47, die an der Tastenstange 40 befes- tigt ist und auf einen Stift 45b des Tastenriegels 45 wirkt, jeweils in seine in Fig. 4 gezeichnete Relativlage zur Taste 40 zurückgedreht.
Mittels einer Handhabe 45e lässt sieh die Sperrung 4J jederzeit lösen, so dass die Taste 40 durch die Feder 46, die auf den Stift 40d der Taste 40 wirkt, angehoben wird. Ein seitliches Abgleiten der Riegel 45 wird durch den um diesen Riegel herumgreifenden Ansatz 48a von Tastenführungen 48, die sich bei der Tastenschwenkbewegung auf der Hohlwelle 41 mitdrehen, verhindert. Ein weiterer in der Tastenstange fester Stift 40 e greift in einen Schlitz 49 a einer Scheibe 49, die neben der Taste 40 liegt. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Scheibe 49 bei der Schwenkbewegung der Taste 40 zwangsläufig mitgenommen, durch die niedergedrückte Taste 40 jedoch freigegeben wird, so dass die Scheibe 49 in dieser Tastenlage auch bei feststehender Taste ein gewisses Stück gedreht werden kann.
Die Scheibe 49 besitzt eine normale Verzahnung 49b, die über ein Zwischenrad 50 ein Zahlenrad 51 antreibt, dass durch ein Fenster 52 ablesbar ist und durch seine Zahlen die einzelnen Stellungen der Taste 40 und der Scheibe 49 kennzeichnet. Die Scheibe 49 trägt am Umfange ferner neun Zähne 49 e um mit deren Hilfe und mittels des Hebels der eine isolierende Rolle 5.
3a trägt, einen durch die Kontaktfedern J4 und 55
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gebildeten Kontakt mehrmals schliessen zu können, wie später noch ausführlich beschrieben wird. Die Zähne 49c, die mit der Rolle 53b des Hebels 53 zusammenarbeiten, dienen gleichzeitig als Rast bei der
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Verschieben der Stange 58 in Richtung auf die Hohlachse 41 zu mit einer Zahnlücke 49fjeder Scheibe in Eingriff gebracht werden kann. Die Hohlachse 41 sitzt drehbar auf einer Achse 59, die in den Wänden 60 und 61 (Fig. 7) ebenfalls drehbar gelagert ist. An beiden Enden der Hohlwelle 41 sind gabelartig aus- gebildete Hebel 62 (Fig. 5, 7,8, 9,12) fest, während daneben, auf der Achse 59 fest, Hebel 63 (s. auch
Fig. 13) liegen.
Die Hebel 62 umfassen die an dieser Stelle völlig abgeflachte Stange 58 derart, dass diese wohl in Richtung auf die Achse 59 zu verschoben, aber nicht gedreht werden kann. Die Hebel 63 dagegen umfassen die runden Enden der Stange' ? derart, dass bei einer Verdrehung der Hebel 63 gegen die Hebel 62 eine radiale Verschiebung der Stange 58 eintritt. An den Hebeln 62 wirken Federn 64, die die Hebel 62 in ihrer gezeichneten Lage zu halten bestrebt sind.
Um zum Zwecke der Abgabe einer Tastenstellung entsprechenden Anzahl von Stromstössen die
Scheiben 49 nach dem Einstellen der Tasten 40 drehen zu können, ist ein Elektromotor 65 vorgesehen, der mittels einer Schnecke 66 ein Schneckenrad 67 in Umdrehung versetzen kann. Zur Einschaltung des Motors 65 dient der durch einen Elektromagneten 75 um einen Bolzen 76 drehbare Hebe ! 77, der mittels einer Nase 77 a (Fig. 4) in eine Lücke der sonst kreisrunden Scheibe 68 eingreift. Mittels eines isolierenden Ansatzes 77b schliesst der Hebel 77 in der ausgeschwungenen Stellung einen durch die Kontaktfedern 78, 79 gebildeten Kontakt, der im Stromkreis des Elektromotors 65 liegt. Das Schneckenrad 67 ist mit einer Scheibe 68 und einer Kurvenscheibe 69 auf einer Büchse 70 fest verbunden.
Letztere sitzt lose drehbar auf einer Achse 71, die am Gehäuse 72 befestigt ist. Die Kurvenscheibe 69 arbeitet mit der Rolle 73a eines Segmentes 73 zusammen. Das Segment 73 steht in Eingriff mit dem Segment 74, das auf einer Achse 59 starr befestigt ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass bei einer einmaligen Umdrehung der Kurvenscheibe 69 das Segment 73 zum Ausschwingen gebracht und diese Bewegung über das Segment 74 auf die Welle 59 übertragen wird ; dabei erfahren die Hebel 63 gegen die Hebel 62 eine Verdrehung, weil letztere durch die Federn 64 zunächst noch in ihrer Stellung gehalten werden. Die Stange 58 wird nach der Achse 59 zu verschoben und kommt in Eingriff mit den über ihrer Rippe 58a stehenden Zahnlücken 49f der Scheiben 49.
Bei der Weiterbewegung der Hebel 63 wird sodann unter Mitnahme der Hebel 62 die Stange 58 um die Achse 59 geschwenkt. Zum Zwecke einer mechanischen Auslösung der Riegel sind noch Elektromagnete 80 angeordnet und deren Anker 81 mit Zughaken 82 ausgerüstet, die mit Hilfe von entsprechend geformten Schlitzen 82a und festen Stiften 42b an den Zwischenwänden 42, gewöhnlich ausser Eingriff mit Stiften 45 der Riegel 45 gehalten werden. Bei der Ankerbewegung dagegen erfasst der Zughaken 82 einen der Stifte 45 d und löst so die Sperrung 45 der Taste 40. Die Federn 84, die auf die Anker 81 wirken, bringen diese und die Zughaken 82 in ihre Ruhelage zurück.
Die Befestigung der Kontaktfedern 44 und 54, 55, mittels isolierender Klötze 44a bzw. 54a wie die Befestigung der Zwischenwände 42 mittels Bolzen 83 an der Aussenwand 61 geht aus der Zeichnung hervor.
Stromstossgeber des Buchungsapparates.
Im folgenden wird die Vorrichtung beschrieben, die als Bestandteil des Buchungsapparates zur Abgabe der die Buchungszahlen verkörpernden Stromstösse dient. Auf einer hohlen Welle (Fig. 15, 16) sitzen drehbar die Einstellscheiben 86, mit denen die Einstellhebel 87 und die Zahnradsegmente 88 starr verbunden sind. Die Hebel 87 ragen durch Schlitze der vorderen Gehäusewand 89. Mit den Zahnradsegmenten 88 sind über Zwiscbenräder 9ss ZaHenräder M in Verbindung, die die jeweilige Stellung der Einstellscheiben 86 erkennen lassen. Die Zwischenräder 90 und Zahlenräder 91 sind an Platten 92 gelagert, die mittels Stangen 93 und Rohrzwischenstücken 94 an den Seitenwänden 95 und 96 des Apparates befestigt sind.
Die Einqtellscheiben 86 besitzen je neun Zähne 86a, die bei der Drehung der Einstellscheiben 86 mittels der Rollen 97 die Kontaktfedern 98 entsprechend oft mit den Kontaktschrauben 99a der Kontaktfedern 99 in Verbindung bringen. Auf der hohlen Welle 85 sind zwei Anne 100 und ein Zahnradsegment 101 befestigt (Fig. 14a, 16). Die Arme 100 sind gabelartig ausgebildet und gestatten eine radiale Verschiebung der mit entsprechenden Führungsflächen versehenen Stange 102. Soweit die
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der Stange 102 gelagert sind, die Verschiebung vornehmen. Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt durch einen Elektromotor 107, der nach sein"r Einbehaltung mittels Schnecke Jss und Schneckenrad 109 die Achse 110 in langsame Umdrehung versetzt.
Dabei bringt die auf der Achse 110 feste Kurvencheibe m
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das zweiarmige Zahnradsegment 112, mit dessen Rolle 11. 3 sie zusammen arbeitet, zum Ausschwingen. Diese Bewegung überträgt sich über das Segment 101 auf die Arme 100, die jetzt die Stange 102 im Uhrzeigerdrehsinne schwenken.
Wurde die Stange 102 in ihrer in Fig. 15 gezeichneten Lage belassen, d. h. deren Rippe 102a nicht mit den Zahnlücken 86c in Eingriff gebracht, so werden jetzt durch die am Ende der Schlitze 86b anstossende Stange 102 die Einstellscheiben 86 lediglich in ihre Nullstellung zurückgeführt, durch die zurückgehende Stange 102 aber nicht wieder in ihre erste (ihrer vorigen Einstellung entsprechende)
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Kurvemcheibe 114 (Fig. 14b) bringt, solange die Bewegung der Stange 102 im Uhrzeigersinne erfolgt, die Kontaktfeder Ho mit der Kontaktschraube 116a der Kontaktfeder 116 in Beruhrun ?. Zur Ein- schaltung des Elektromotors 107 dient die Taste 117 und der durch diese schaltbare Kontakt 118-119.
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erst nach einer vollen Umdrehung der Achse 110 erfolgen kann.
Buchungsapparat,
Der im folgenden beschriebene eigentliche Buehungsapparat gestattet mit Hilfe einer Anzahl
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in verschiedenen Währungen oder auch für verschiedene Spezialzwecke gruppiert (z. B. unisatzsteuerpflichtige Beträge usw.). Zum Zwecke der Einstellung der Buchungen sind Magnete 122 (Fig. 17 c) angeordnet u. zw. derart, dass für jede Ziffernstelle der einzustellenden Buchungszahlen sowie für jede Ziffernstelle der Grundkontennummer ein Einstellmagnet 122 vorgesehen ist. Die Anker 123 der Einstellmagnete 122 sind durch Zugstangen 124 mit Schaltklinken 12J in Verbindung. Letztere sind auf einer
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stangen 129 und letztere an Wänden 130 und 1. 31 des Apparates befestigt (s. auch Fig. 23).
Die Achse 126 und die Federnbefestigungsstangen 132 und 133 sind gleichfalls in den Wänden 1-30 und 1. 31 befestigt.
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die an der Federnbefe3tigungsstange 1. 36 eingehängt sind. Die Scheibe 134 sind auf ihrer Achse 137 lose drehbar und werden durch die Schaltklinken 125 jeweils in ihrer Lage gehalten. Auf der Achse 137 sind zwei Arme 138 fest und durch eine Stange 139 verbunden, die durch die bogenartigen Schlitze 134b der Scheiben 1. 34 greift. In der Längsrichtung des Apparates gegen die Scheiben 134 verschiebbar sind Zahnstangen 140 angeordnet und mittels ihrer Schlitze 140 a auf an den Wänden 1. 30 und 1. 31 festen Stangen 141 geführt.
Die Längsverschiebung der Zahmtangen 140 kann je nach der Stellung der Scheiben 134, die bei der Bewegung als Anschlag dienen, verschieden weit erfolgen. Mit den Zahnstangen 140 sind Zahnsegmente 142 (Fig. 17 a) in Eingriff, die, auf ihrer Achse 143 drehbar, die Einstellung der Zahnstangen 140 auf ähnliche Zahnstangen 144 übertragen. An den Zahnradsegmenten 142 wirken Federn 145, die an den Stangen 146 befestigt sind. Die Stangen 146, sowie die Achse 143 sind in den Wänden 130 und 131 fest gelagert. Die Zahnstangen 144 sind mittels der durch ihre Schlitze 144a hindurchgreifenden Führungsstangen 144b geführt. Mit den Zahnstangen 140 sind die Zahnkränze der
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stangen 140 sind um die Achsen 149 drehbar gelagerte Schwingenrahmen 150 angeordnet.
In diesen Sehwingrahmen sind Addierwerke gelagert, die Zwischenrädchen 151 besitzen, welche mit zweiphasiger Zehnerschaltung ausgerüstet sind und mit Typenrädchen 152 in Eingriff stehen. Durch die Schwing-
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werke arbeiten mit den entsprechenden, in den schwingrahmen 153 gelagerten Addierwerken, jeweils zusammen, wie weiter unten noch beschrieben wird. Zwei weitere anzeigende Addierwerke sind über den Zahnstangen 140 in Schwingrahmen158 um die Achsen 159 drehbar angeordnet. Letztere sind wahlweise einschaltbar und dienen beim Buchen zur Ermittlung von Zwischensummen. Diese werden z. B. dann gebraucht, wenn für eine Anzahl von auf verschiedene Konten geleitete Buchungen die Gegenbuchun ? auf nur ein Konto auszuführen ist.
Die Einstellung der Typenrädchen (Typenräder) 147 und 152 (Fig. 17b) sind abdruckbar. Zu diesem Zwecke ist für jede Rädchengruppe 147 bzw. 152 ein Schlitten vorgesehen, der zwei Papierrollen 160 und 161, eine geeignete Anordnung zur Papierbewegung und die Druckeinrich- tung trägt. Letztere besteht für jedes Typenrädehen aus einem Bolzen 162 aus geeignetem Material (z. B. Hartgummi), und einem Schlaghämmerchen 163. Durch zwei Blattfedern 164 und 165, die an
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schwingen, bis die Hämmer 163 auf die Bolzen 162 aufschlagen, um einen Abdruck herzustellen.
Zu diesem Zwecke ist zwischen den Druckbolzen und den Typenrädchen 147 bzw. 152 je ein Farbtuch 171 angeordnet, das mittels an sich bekannter Transportvorrichtung bewegbar und umschaltbar ist und jeweils auf eine der Farbtuchspulen 172 aufgewickelt wird. Um nach jedem Abdruck die Papierstreifen 173
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fest, gegen die eine an Armen 191 um den Bolzen 192 ausschwingbar Gegendruckwalze 193 durch geeignete (in der Zeichnung nicht dargestellte) Federn angepresst wird. Die Papierrollen 160, 161 werden durch scharnierartig ausgebildete und unter Federnwirkung stehende Hebel 259 (Fig. 18b, 22), die kurze
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dieser Hebel 259 leicht auswechseln. Die Druckrahmen tragen an beiden Seiten Führungsleisten 260, mit deren Hilfe erstere an den Wänden : Z61, 262 des Apparates in geeigneten Nuten geführt sind.
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der Papiervorrat zu Ende, so kommt der Arm 195 mit dem Metallkörper der Spule 161 in Berührung und schliesst einen Alarmstromkreis, in dem geeignete Glühlampen oder Wecker liegen. Die Stromzufuhrung auf dem Arm 195 erfolgt mittels einer Blattfeder 198 (Fig. 27), die an einem isolierenden Ansatz 199 des Apparates fest ist, über die Feder 196, den Arm 197 und die Achse 194. Zur Ableitung der verschiedenen Bewegungen des Buchungsapparates ist eine Hauptachse 200 vorgesehen, die während eines Buehungsvorganges durch einen Elektromotor 226 mittels der Schnecke 227 und des Schneckenrades 228 (Fig. 17 a, 21) in bekannter Weise angetrieben, eine volle Umdrehung ausführt.
Dieser Vorgang
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gebildete Kontakt im Stromkreis des Antriebsmotors 226 geschlossen, der sich erst nach einer vollen Umdrehung der Scheibe 204 wieder öffnen kann. Die Einschaltung derjenigen Addierwerke, die die Buchung jeweils aufnehmen sollen, kann mittels des Bedienungshebels 207 erfolgen. Dessen Achse 20S
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armigen Hebels 211 in Eingriff steht. Eine Drehbewegung des Bedienungshebels 207 veranlasst somit eine Verschiebung des zweiarmigen Hebels 211 auf der vierkantigen Achse 212. Durch diese Verschiebebewegung können die Arme des Hebels 211 mit Einschnitten 213b, 214b jeweils eines Schablonen- paares 213, 214 in Eingriff gebracht werden. Bei der beschriebenen Ausführungsform des Buchungsapparates sind je fünf Schablonen 213, 214 nebeneinander angeordnet.
Diese Schablonen haben die Aufgabe, bei ihrer Verschiebung die jeweils gewünschten Addierwerkschwingrahmen zum Ausschwingen zu bringen, so dass die Zwischemädehen J1, 155 der Addierwerke in die Antriebszahnstangen HO, j ! 44 in Eingriff kommen. Die Schwingrahmen tragen zu diesem Zwecke Stifte 215 (Fig. 18a, 18b) die mit entsprechend ausgebildeten Flächen der Schablonen 213, 214 zusammenarbeiten. Die fünf übereinander-
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werke einschalten. Je nach der Ausbildung der Schablone lassen sich die Schaltmöglichkeiten beliebig variieren. Sämtliche Schablonen 213, 214 sind auf Stiften 216, die durch Schlitze 213 a, 214a der Schablonen hindurchgreifen, gefühlt.
Mit der vierkantigen Aehse 212, die an der Wand 131 drehbar gelagert ist,
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schieben, wobei die entsprechenden Zahnstangen en (Fig. 17 a) die gleiche Verschiebung nach oben mitmachen. Durch den wiederansteigenden Teil der Kurvenscheibe 225 kann im weiteren Verlauf der
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eine Feder 239 beeinflusst wird. Die Klinken 237 können mit Seheiben 240 zusammenarbeiten, die auf der Achse 168 fest sind und am Umfange eine Kerbe 240a besitzen. Die Klinken 237 tragen seitlich Ansätze 237 a, mit denen Ansätze 213e der Schablonen 213 zusammenarbeiten.
Die Ansätze 213e sind an den Schablonen 213 so angeordnet, dass sie bei der Verschiebung der Schablonen 243 die Sperrklinken 237 derjenigen Druckrahmen (je einer für den Buchungseinzelbetrag und die neue Summe) einlegen, deren zugehöriges Addierwerk durch die betreffende Schablone zum Ausschwingen gebracht wird.
Die in die
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und bewirken bei der Drehung der Zahnräder 235 die Mitnahme ihrer Achse 168, während bei der Rückwärtsdrehung der Zahnräder 233 die Klinken 237 in ihre gezeichnete Ruhelage zurückkehren, ohne die Achse 168 mitzudrehen. Zum Zwecke der Zurückstellung der Einstellscheiben 134 (Fig. 17c, 23) ist
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Deren anderes Ende ist mit einem zweiarmigen Hebel 243 (Fig. 17 a) in Verbindung, der um einen in der Wand 130 festen Bolzen 244 drehbar ist und eine Rolle 245 trägt, die auf einer auf der Hauptachse 200 festen Kurvenscheibe 246 läuft.
Zum Einstellen der im Ausführungsbeispiel vorhandenen 13 Puppen von Datumanzeige- und Typenrädchen sind in der Zeichnung (Fig. 19a) übereinanderliegende Schaltstangen 247 vorgesellen und mit Tasten 248 und federnd beeinflussten Sehalthaken 249 für die einzelnen Rädchen ausgestattet, u. zw. dient eine Schaltstange 247 zum Einstellen der Datumzeh nerrädehen, eine zweite zum Einstellen der Datumeinenädchen und eine dritte zum Einstellen der den Monat kennzeichnenden Rädchen. Auf die Datumrädchen wirken Rastfedel'll 250 ein, die an mit der'Wand 130 verbundenen Leisten 251 befestigt sind.
Schaltstangen 252 (Fig. 20a) dienen zur selbsttätigen Fort-
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Stelle der laufenden Buehungsnummer einwirken, werden durch die bei jeder Buchung einmal hin- und hergehende Stange 220 (Fig. 17a, 18a) mitgenommen, da der Schlitz 252 a (Fig. 20 a) der Stance 2S kurzer ist, als der Weg der stange 220, so dass die Stange 252 eine Hin- und Rückbewegung um ein gewisses
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werden durch eine beliebige Zehnerschaltung weitergeschaltet. Rastfedern 255 halten dabei die Zahlenrädchen in ihrer Stellung.
Ein geeignetes Gehäuse, dass ausser den Fenstern 157 (Fig. 17a, 18a, 21) zwei Fenster 256 zum Ablesen der Stellung der besonders einschaltbaren Addierweike und ein weiteres Fenster 257 (Fig. 17a, 18a) zum Ablesen je einer Rädchengruppe für Datum, laufende Nummer, Soll- und Habenbetrag und Kontennummer, sowie Türen 258 (Fig. 17b, 17c, 18b, 18c, 22) zum Herausnehmen der Papierrahmen (Fig. 27) und zum Auswechseln der Farbtüeher 171 besitzt, umschliesst den Apparat.
Addierendes Aufspeicherwerk.
Ein addierendes Aufspeicherwerk 11 (Fig. 2) zeigen die Fig. 28-38. Dieses besteht aus einem in zwei Richtungen fahrbaren Aufnahmesehlitten, den Addieiwerken und den Abgabeschlitten, von denen jeder Addierwerkreihe einer zugeordnet ist. Der Aufnahmeschlitten besitzt für jede Zahlenstelle an Leisten 268 (Fig. 28) zwischen den Schlittenwänden 264 feste Elektromagnete 265, die bei ihrer
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jedoch bewirkt eine Teildrehung seines Schaltrades 268 im Uhrzeigersinne und des mit diesem in Eingriff stehenden Zwischenrades 270. Die Achse 271 der Schalträder 268 ist in Platten 272 drehbar gelagert
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ordnet, der über eine Zwischenwelle 276 mittels Schnecken 277 und Schneckenrädern 278 eine Hauptwelle 279 antreiben kann.
Auf letzterer sind zwei Kuivemcheiben 280 fest, die mit Hebeln 281 zusammen- arbeiten. In senkrechten Schlitzen 281 a der Hebel 281 und in waagrechten Schlitzen 264a der Schlittenwände 264 ist die Achse 282 der Zwischenräder 270 (Fig. 28, 29) geführt. Der aus den Platten 272 und deren Verbindungsstangen 283 gebildete, die Einstelltäder 268 tragende Rahmen ist mit Hilfe weiterer Schlitze 264b (Fig. 32,33) der Schlittenwände 264 geführt und durch Drehung der Kurvenscheiben 280 waagrecht verschiebbar. Nach dieser Verschiebung greifen die Zwischemäder 270 in die Addierräder 284 ein (Fig. 28, 29,37).
Ein auf der Hauptwelle 279 festes Zahnrad 285 (Fig. 33) steht im Eingriff mit einem auf der Achse 271 drehbaren Zahnrad 286, das eine federnd beeinflusste Klinke 287 trägt. Letztere kommt bei einer Drehung der Räder mit einer auf der Achse 271 festen Scheibe 288 in Eingriff und bewirkt
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drehung der Welle 271 wird die Klinke 287 durch den festen Anschlag 264c ausser Eingriff mit der Scheibe 288 gebracht (Fig. 33). Zum Zweck der Zehnerschaltung ist mit jedem Addierrad 284 (Fig. 28,37) ein Sperrad 289 und eine Nockenscheibe 290 fest verbunden.
Mit den Nockenochriben arbeiten zwei- armige Hebel 294 zusammen, an denen Zughaken 292 federnd angelenkt sind, die mit dem Sperrad 289
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erfolgt bei der Drehung der Addierräder 284 durch Umlegen der Hebel 291 mittels der Nocken 290a, die Vollendung mittels folgender Anordnung des Schlittens : Auf einer in den Schlittenwänden 264 festen Achse 293 sind Hebel 294 drehbar, die am andern Ende gelenkig angeordnete Zughaken 295 tragen und durch Federn 296 in ihrer Hochlage gehalten werden. Die Hebel 294 können durch Nocken 297 a, die auf Trommeln 297 der Hauptwelle 279 versetzt angebracht sind, nacheinander nach unten ausgeschwungen werden, nachdem die Haken 293 durch den Stab 298, auf dessen Rolle 298a eine Kurvenscheibe 299 wirkt, nach vorn geschoben wurden.
Soweit die Hebel 291 durch die Nocken 290s ausgeschwungen wurden, greifen die Haken 295 unter die Ansätze 292s der Haken 292, um letztere mit ihren Schalträdern 289 in Eingriff zu bringen. Bei der Abwärtsbewegung der Haken 293 und 292 wird die Zehnerschaltung vollendet. Die einmalige Umdrehung der Hauptwelle 279 (Fig. 32) wird ausgelöst durch einen Stromschluss auf den Elektromagneten 300, der den Sperrhebel 301 aus einer Lücke der Sperrscheibe 302 aushebt und gleichzeitig den Kontakt 303 im Motorstromkreis schliesst.
Um den Aufnahmeschlitten mit Hilfe des Kontenwählers mit jedem der im AusfÜhIUngsbelspie1 vorgesehenen 30 Addierwerke in Verbindung bringen zu können, ist dieser mittels der Laufrollen 304 in einem aus Schienen 303 und Querverbindungen 306 gebildeten Gerüst senkrecht fahrbar angeordnet, dass seiner- seits mittels Laufrollen 307 auf Schienen 308 horizontal fahrbar ist (Fig. 28-30). Die Bewegung des Aufnahmeschlittens und des Gerüstes für diesen erfolgt durch ein am Schlitten festes, endloses Seil 309 (Fig. 30), das über die am Gehäuse des Apparates festen Leitrollen 340 und die am Gerüst festen Leitrollen311läuftunddurcheinenElektromotor312inbeidenRichtungenangetriebenwerdenkann, während eine Spannrolle 313 für gleichmässige Seilspannung sorgt.
Die Begrenzung dieser Bewegung erfolgt durch Elektromagnete 314 und 315, die durch den Kontenwähler schaltbar sind. Durch die Ankerbewegung der Elektromagnete 314 (Fig. 29) verschiebbare Stangen 316 bilden die Ansehläge für Riegel 317 (Fig. 32) des Schlittens, ähnliche Stangen 318 (Fig. 28) der Elektromagnete 315 (Fig. 29, 30,'31) für die Riegel 319 (Fig. 28, 31) des Schlittengerüstes. Ringförmige Ansätze 316a, 318a der Stangen 316, bzw. 318 gelangen nach der Ankerversehiebung in die Bahn von Hebeln 320 (Fig. 32) und 321 (Fig. 31) und bewirken mit deren Hilfe ein Öffnen von Kontakten. 322, 323, die parallel im Stromkreise des Elektromotors 312 (Fig. 30) liegen.
Es können eventuell weitere Kontakte 324, 325 (Fig. 32) zur gleichzeitigen Schaltung von Lichtzeichen angeordnet sein. Die Stromzufühiung für die Elektromagnete 265, 300 und 314 den Elektromotor 275 und die Kontakte 322,323, 324, 325 erfolgt
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in ihre Nullage zurückzudrehen und dabei Strom5tösse in entsprechenden Anzahlen für die Fernübertragung zuschalten, ist ein Elektromotor 330 (Fig. 29) vorgesehen, der mittels Schnecke 334 und Schnee keniad 332 eine Vertikalwelle 333 und mittels weiterer Schnecken 334 und Schneckenräder 333 tür jede Addierwerkieihe eine Horizontalwelle 336 antreibt.
Eine der Wellen 336 trägt eine Nockenscheibe 352 (Fig. 29,36), die bei jeder Umdrehung dieser Wellen einen Kontakt 353 einmal schliesst und damit die für die Fernübertragung erforderlichen Stromstösse schaltet. Auf jeder der Wellen 336 sitzt verschiebbar, aber nicht drehbar ein Einzahn 331 (Fig. 28,29, 35, 37), der durch Arme 338 a eines Abgabeschlittens 338 seitlich geführt und verschiebbar ist. Die Abgabeschlitten 338 laufen mittels Rollen 339 zwischen
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mittels seiner isolierenden Rolle 341 a, die bisher mit der Stromschiene 342 in Verbindung stehende Kontaktfeder 343 mit der Stromschiene 344 in Verbindung bringt.
Wie weiter unten beschrieben wird, erhält hiedurch der Schlittenmagnet 345 (Fig. 28,29, 34) Strom und legt beim Anziehen seines Ankers 346 die Klinke 347 um, die mit einer fest an dei Schiene 340 angebrachten Zahnstange 348 zusammenarbeitet.
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recht schraffierten Stellen : 348 a. (Fig. 34) nur halb so breit gehalten, als an den Übrigen SteHen.
Dem- entsprechend ist das Ende 347a der Klinke 347 (Fig. 34a) schmal ausgeführt, so dass dieses Kìinkownde nur mit den breiten Stellen der Zahnstange. 348 zusammenarbeitet, beim Zusammentreffen mit den
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den Schlitten wirkt und wird verzögert durch eine Hemmvorrichtung, die aus den am Federgehäu-e 5JC angeordneten Zahnrädern 354, einem Sperrad 355 mit Sperrklinke 355a und einer Schwungscheibe 356 besteht (Fig. 48,49).
Während jeder Schlittenverschiebung von einer Addierwerktelle zur folgenden, schaltet der mit der Zahnstange 348 in Eingriff befindliche Hebel 3. 57 (Fig. 34, 35) den Kontakt 358
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! gleitet die Sperrklinke 355 a über das Sperrad 355 (Fig. 48). Die Stromzuführung für die Schlitten- magnete 345 und die Kontakte 358 und 313 erfolgt über Schleifschienen 371 (Fig. 28, 29, 34, 35) und
Schleiffedern 372.
Eine weitere Schleiffeder (t (Fig. 28,34, 38) des Schlittens 338 stellt über Kontakt- klötze 371b einer isolierenden Schienen 371a in den einzelnen Schlittenstellungen die Verbindung mit
Elektromagneten der entsprechenden Zahlenstellen eines weiter unten beschriebenen Eontrollsummen- werkes und Kontensummendruckwerkes her. Ähnlich den in den Fig. 28-38 dargestellten addierenden
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sind die Kontakte 383 in die Schalträder 384 einschwenkbar, die an jedem AddielTade 284 befestigt s ; nd. Jedes Zahnrad 380 kommt bei seiner Drehung mit einem Zahnrad 386 in Eingriff, das auf seiner Achse 386 festsitzt.
Zu Beginn der Umdrehung eines Zahnrades 385 erfolgt mittels des Nockens 3S7 und der entsprechend ausgebildeten Nabe 385a eine Längsverschiebung der Achse 386. Hiedurch werden in die Achse 386 eingesetzte Stifte 386a in die Bahn von Ansätzen 290b der Nockenscheiben 290 gebracht.
Mit der weiteren Umdrehung der Achsen 386 erfolgt die Rückwärtsdrehung der ganzen horizontalen Addierwerkreihe und die Abgabe von den Einstellungen der einzelnen Addierwerkrädchen entsprechenden
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Ein niehtaddierendes Aufspeicherwerk 16 bzw. 28 (Fig. 2) ist in den Fig. 43-51 dargestellt. Für jede Zahlenstelle der einzelnen Konten ist hier ein Schaltrad 389 (Fig. 44) auf Ee : ner Achse. 390 lo-e drehbar angeordnet. Die Schalträder 389 stehen unter dem Einfluss von Spiralfedern 391 und werden durch Sehaltklinken 392 auf die Federn 393 wirken, in ihren Stellungen gehalten. Zum Zweck der Einstellung von Beträgen sind die Aufnahmesehlitten 394 angeordnet und mittels Rollen 395 zwischen
Schienen 396 geführt.
Jeder Schlitten 394 trägt einen Elektromagneten 397, dessen Anker 397a bei
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eines Elektromagneten 398 (Fig. 47-49) und durch eine im Federgehäuse 350 angeordnete Spiralfeder 349, wie beim addierenden Aufspeicherwerke ausführlieh besehrieben wurde. Das Zurückstellen der Schalt- räder 389 (Fig'. 43,44) und damit die Abgabe der eingestellten Beträge erfolgt mit Hilfe eines Elektro-
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magnetische Kupplungen 402 (Fig. 45, 46), Hohlwellen 403 (auch Fig. 50) in Drehung versetzt. Auf jeder Hohlwelle 403 ist ein nur teilweise verzahntes Zahnrad 404, eine Kurvenscheibe 405 und eine Schaltscheibe 406 fest.
In eine Lücke 406a der letzteren greift ein Zahn 407 a eines Hebels 407, der durch einen Elektromagneten 408 um den Bolzen 407b ausschwingbar ist und einen im Stromkreise des Elektromotors 399 liegenden Kontakt 409, sowie einen im Stromkreis der betreffenden Kupplung 402 liegenden Kontakt 410 trägt. Die Schaltscheibe 406 besitzt einen Stift 406b, der kurz vor der vollendeten Drehung einen Kontakt 411 zeitweise schliesst, dessen Stromkreis weiter unten beschrieben wird. Die Kurvenscheibe 405 gestattet bei ihrer Drehung eine Schwenkung des Hebels 412 (Fig. 50,51) der an einer Stange 413 von Dreiviertelkreisquersehnitt fest ist, die als Drehachse dient.
Am Hebel 412 wirkt die
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schnitt wie die Stange 443, an denen isolierende Leisten 417 fest sind, die die jedem Schaltrad 389 zugeordneten Kontakte 418 (Fig. 44) tragen. An Fortsätzen 416a der Scheiben 416 greifen Federn 419 an, so dass die Kontakte 418 bei der beschriebenen Drehung der Stange 443 mit den Schalträdern 389 in Eingriff kommen. Auf der Achse. 390 (Fig. 44, 45) sind Arme 420 fest und durch Stangen 421 verbunden.
Letztere greifen durch die bogenartigen Ausschnitte 389a der Sehalträder 389. Das teilweise verzahnte
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Nach der Freigabe des Rades 422 seitens des Rades 404 ziehen Federn 423 (Fig. 45,50) die Achse 390 in ihre gezeichnete Lage zurück. Der Arm 424 des Aufnahmeschlittens 394 (Fig. 45, 47) stösst nach der Einstellung aller Schalträder seiner Horizontalreihe gegen einen Stift 425a des zweiarmigen Hebels 425 und dreht damit diesen um den Bolzen 4 : 25b. Diese Bewegung wird auf den Hebel 426 und über die Zugstangen 427, 428 auf die Winkelhebel 429, 430 übertragen. Der Stift 429a des Winkelhebels 429 gibt damit den dreiarmigen Hebel 431 frei, der unter der Wirkung der Feder 432 die Kupplung 433 einlegt.
Der Winkelhebel 430 schliesst den Kontakt 434 und wird durch diesen entgegen der Wirkung seiner Feder 435 gehalten. Seine Freigabe erfolgt dadurch, dass der Hebel 407 (Fig. 50) die am linken Ende
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dieses Hebels die Kupplung 433 aus.
Kontenaddierwerk.
Ein Kontenaddierwerk 17 bzw. 29 (Fig. 2) zeigen die Fig. 52-69. Für jede Kontenreihe ist hier ein den Abgabeschlitten 338 (Fig. 28, 29,34) der addierenden Aufspeicherwerke ähnlicher Aufnahme-
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den Wellen 446 ist ausser einem umdrehbar aufgebrachten Einzahn 447 ein Nockenseheibensatz 448 durch die Schlitten seitlich geführt und mit diesen verschiebbar. Die Addierräder 449, mit denen Typen- räder 450 in Eingriff stehen, sind durch je eine Umdrehung der Wellen 446 mittels der Einzähne 447 fortschaltbar. Zum Zweck der Zehnerschaltung ist auch hier mit jedem Addierrad 449 eine Nockenscheibe 451 und ein Sperrad 452 fest verbunden.
Mit den Nockenscheiben arbeiten zweiarmige Hebel 453 und mit den Sperrädern der jeweils nächsthöheren Zahlenstellen an diesen Hebeln gelenkig angebrachte Zughaken 454 zusammen, die durch Federn 4-35 in Eingriff gehalten werden. Durch Rastfedern 456 werden die zweiarmigen Hebel 4, 53 entweder in der gezeichneten oder in der ausgeschwungenen Lage, welche die vorbereitete Zehnerschaltun2 kennzeichnet, gehalten.
Die Vollendung der Zehnerschaltung geschieht bei der Umdrehung der Wellen 446 dadurch, dass die gegeneinander versetzten Scheiben des
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drehbar sitzen, die Hebel 458 in ihre ursprüngliche Lage zurüekbewegen, wobei mittels der Zughaken 454 alle ausgeschwungen gewesenen Hebel 453 das Addierrad der nächsthöheren Stelle weiterschalten. Die Wellen 446 werden durch einen Elektromotor 459 (Fig. 58, 59, 61) über eine elektromagnetische Kupplung 460, einen Schneckentrieb 461, eine Vertikalwelle 462 und über Kegelräder 463 in Drehung versetzt.
Diese Drehung erfolgt unter dem Einfluss einer in den Fig. 62-67 für sich dargestellten Steuervorrich- tung, die durch den fernübeltragenen Zahlen entsprechenden Stromstösse mittels eines Eiektromagneten464 eingestellt wird. Ein am Anker 464a gelenkig angebrachter Zughaken 465 greift in ein Schaltrad 466 ein, das durch eine Büchse 467 starr mit Kontaktscheiben 468, 469 verbunden ist. Die Büchse 467 ist auf einem Bolzen 470 drehbar, der in der Vertikalwand 471 fest ist. Mit dem Sperrad 466 wird ferner eine Sperrklinke 473 durch eine Feder 47 : 1 in Eingriff gehaiten. Auf einer Büchse 474, die auf der
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476 dagegen durch eine in das Sperrad 477 eingreifende Doppelklinke 479 in ihrer Lage gehalten.
An letzterer, die sieh lose auf dem Bolzen 480 dreht, wirkt eine Feder 481. Jede der isolierenden Kontakt-
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magneten 464 mit deren Metallsegment 475c in Berührung kommt, während die Kugel 476b in der Ruhestellung das Kontaktstüc 469 a berührt (s. Fig. 64-67). Da der Stromkreis des Elektromotors 439 über die Kugel 468b und das Segment 475e führt, wird der Motor 439 durch die mittels des Elektromagneten 464 erfolgende Verdrehung der Scheibe 468 gegen die Scheibe 473 eingeschaltet, während der über die Kugel 476b und das Kontaktstück 469 b führende, weiter unten beschriebene Stromkreis ausgeschaltet wird.
Während jeder Umdrehung der Wellen 446 wird durch den auf einer dieser Wellen festen Nocken 484 die Doppelklinke 479 einmal hin-und herbewegt, wodurch die Scheiben 475, 476
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Elektromagnet 485 (Fig. 54,55, 58,59) seinen Anker 485a angezogen und die Schaltklinke 486 umgelegt hat, mittels eines Bandes 487 durch eine im Federgehäuse 488 (Fig. 56,57) angeordnete Spiralfeder 489 unter dem Einfluss einer Verzogerungsvorrichtung 490. Das Federgehäuse 488, mit dem die Achse 492 fest verbunden ist, sitzt lose drehbar auf einer an der Schiene 445 befestigten Büchse 491. Mittels der Ubersetzungsräder 493, 494 (Fig. 56,57, 58) wird die Drehung des Federgehäuses 488 derart auf eine
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mit den Kontakteinsätzen 496a einer zweiten Scheibe 496 in Verbindung steht.
Die Stromzuführung auf die Kontaktkugel 495 a erfolgt über den Schleifring 495b mittels der Sehleiffeder 497. Die Kontaktstücke 496a vermitteln die Verbindung mit Schaltmagneten der entsprechenden Zahlen'-tellen de Kontrollsummenrückgabewerkes. Bei jeder Weiterbewegung des Schlittens 44. 3 (Fig. 59j wird mittels des Hebels 498, der mit der Zahnstange 499 zusammenarbeitet, die Kontaktfeder 600 von der Kontakt-
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unten eine Schlittenrückwand entfernt).
Während der Schlitten 443 seine Stellung von einem Konto zum nächsten bzw. von der Solh'ädehengruppe zur Habenrädchengruppe wechselt, verhindern an die Zahnstange 499 angesetzte Brücken 503, dass der Kontakt 500-502 geöffnet wird, solange sich der Schlitten in Bewegung befindet. Der in seiner Endstellung ankommende Schlitten 443 legt den Hebel 504 um (Fig. 58) und dreht mittels der Zugstange 505 den durch eine Rastrolle 506a beeinflussten, dreiarmigen Hebel 506 so, dass die Kupplung 507 eingelegt wird. Die Rückwärtsbewegung der Schlitten 443 erfolgt durch den Elektromotor 50. S (Fig. 59,68) über die Sehneckentriebe 509, die Vertikalwelle 510, die Kupplung 507 (Fig. 58) mittels der Rolle 511 und des Bandes 512.
Zur Stromzuführung auf den
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vorn stehenden Typen der Betragrädchen 450 (Fig. 54,55, 58) und der Datumrädchen 515 abzudrucken, sind einzeln herausnehmbare, mit Papierspulen 516a, 516b und Druckeinrichtungen ausgestattete Druckrahmen 517 angeordnet.
Um die Achsen 518 sind an Armen 519 Drueldeisten 520 mittels Elektromagneten 521 schwenkbar, Bei der Anschlagbewegung der Druckleiste 520 wird mittels des fest mit deren Armen 519 verbundenen Armes 522 über den Winkelhebel 523 der an diesem gelenkig angebrachte Schalthaken 524 nach links (Fig.
54) verschoben, um beim Zurückgehen der Druekleiste J26 unter der
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dem Hebel 531 der Sehaltklinke 532, welche bei zunehmendem Spulendurchmesser nur einen immer kleiner werdenden Schwingbogen ausführen kann, in zwangsläufiger Verbindung stehenden Stange 529
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seite des Papierstreife ! H 528 vornehmen. Die Einschaltung der Druckmagnete 52 geschieht mittels den diesen zugeordneten Kontakten 539 und weiteren, nur im Schaltplan (Fig. 95) dargestellten Kontakten, wovon erstere durch die Verschiebung einer Stande 540 mittels des keilartigen Schlitten-
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69b) lose drehbar gelagert, in deren Ausschn : tte 546a die rechteckigen Stäbe 547 passen.
Durch angesetzte Führungsstücke 548 (Fig. 54) und ausschwenkbare Hebel 54. 9 sind die Stäbe 547 gegen Herausfallen gesichert. Die Anordnung gestattet, jede Farbbandspule einzeln herauszunehmen und doch gleichzeitig alle in einer Reihe liegenden Spulen zu drehen. Dieses Drehen erfolgt jeweils durch einen der Elektromagnete 550 (Fig. 68), deren Anker 561 die normalerweise durch Stifte 552 ausser Eingriff mit
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restlos abgelaufen, so wird bei der Weiterschaltung durch eines der Farbbänder die unter Federwirkung stehende Spannrolle 555 ausgeschwungen und schliesst einen Kontakt 556. Hiedurch erhält der Elektromagnet 557 Strom, der bei jeder Ankerbewegung durch Weiterschalten des Umschalters 558 den Elektromagnet 560 der leergewordenen Spulenreihe einschaltet. (Auch Fig. 95.) Um bei Bedarf (z.
B. am Jahres- schluss) sämtliche Addierräder 460 (Fig. 52, 53) schnell auf Null zu stellen, sind in diesen ringartige Federn 559 angeordnet, deren Nasen 669a in entsprechende Nuten 560a der Wellen 560 eingreifen. Die Federn 559 gestatten die Drehung der Typenräder 450 im Uhrzeigersinne (Fig. 53a), wird dagegen die Welle 560 in der gleichen Richtung gedreht, so greifen die abgebogenen Enden 559b der Federn 559 in die seitlichen Einkerbungen 450a der Typenräder 450 ein und nehmen diese Räder bis in die Nullstellung mit, die durch einen besonderen, nicht dargestellten Ansehlag gekennzeichnet sein kann.
Da
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(Fig. 54, 55) der Nockemcheiben 451 dabei die Zehnerschalthebel 454 um, die in ihre Ruhelage zurück- gebracht werden müssen, ohne Zehner zu schalten. Das geschieht mittels der HorizontaJstangen 561, die an Vertikalstangen 562 befestigt, senkrecht verschiebbar sind und zuerst die Zughaken 454 mittels
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Verschiebung der Stangen 562, 561 wird durch Drehen von Horizontalwellen 568 mittels eines Schlüssels erreicht, wobei Exzenter 564 die Querverbindungen 565 der Stangen 562 erfassen. Die Federn 562a bringen die Vertikalstangen 562 in ihre gezeichnete Lage zurück. Die Einstellung der Datumräder 515 erfolgt in der gleichen Weise, wie weiter unten beim Bezirkskontenaddierwerk (Fig. 73a, 73b) beschrieben wird.
Bezirkskontenaddierwerk.
Die Fig. 70-76 zeigen ein Bezirkskontenaddierwerk 21 bzw. 34 (Fig. 2). Dieses besitzt einen nur in senkrechter Richtung bewegliehen, durch die Wände 566 begrenzten Aufnahmeschlitten, der Einstellwerke für eine ganze Horizontalreihe von Addierwerken trägt. Diese Einstellwerke sitzen, wie
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Aufspeicherwerk beschrieben, durch das Erregen eines Elektromagneten 573 (Fig. 75) und das Schliessen eines Kontaktes 574 veranlasst, durch einen oder mehrere Elektromotoren 575 (Fig. 71,76), der mit Hilfe von Kurvenscheiben 576 (Fig. 72, 76) und Hebeln 577 die Zwischenräder 578 der Einstellwerke
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addierenden Aufspeicherwerk.
Ein Unterschied besteht nur darin, dass die Schalthaken 581 (Fig. 70) mit ihren Schalträdern 582 normalerweise stets in Eingriff bleiben und nur nach erfolgter Nullstellung durch eine senkrechte Verschiebung der Vertikalstangen 58. 3 und der daran festen Horizontalstangen 584 ausgeschwungen werden, bevor die etwa ausgeschwungenen Zehnerschalthebel 585 durch die Horizontalstangen 584 in ihre normale Lage zurüekbewegt werden, um ein unzeitgemässes Schalten von Zehnern zu vermeiden. Der Schlitten hängt an Bändern 586 und sein Gewicht ist fast ausgeglichen durch ein federnd aufgehängtes, geführtes Gegenewicht 587. Seine Abwärtsbewegung erfolgt durch sein Mehrgewicht gegenüber dem Gegengewicht 587.
Dabei nimmt der Schlitten nacheinander die Stellungen hinter den horizontalen Addierweikreihen ein und wird bei der Ankunft in diesen Stellungen aufgehalten
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weiter unten beschriebenen Schaltung den Elektromagneten 593 (Fig. 71, 74) Strom zuführt. Der Schlitten sinkt infolge seines Übergewichtes und schliesst dabei einen Kontakt 597 (Fig. 72) mittels seinem isolierenden Ansatzes 598 zeitweise. Dieser Kontaktschluss bewirkt, dass die Elektromagnete 593 stromlos werden und der Schlitten durch die nächstliegenden Riegel 588 aufgefangen wird.
Nach seiner Freigabe durch die letzten Riegel 588 legt der Schlitten beim Weitersinken einen Hebel, 599 um und schliesst mittels
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ein zu hartes Aufschlagen verhindert. Der Motor 600 dreht über ein Schneckengetriebe 603 und eine nur im Sehaltungsplan dargestellte, elektromagnetische Kupplung, die auf der Welle 604 festsitzenden Rollen 605 und zieht dadurch den Schlitten in seine oberste Lage, in der der Schlittenanqatz 606 (Fig. 72) den durch einen Rasthebel 607 beeinflussten Hebel 608 umlegt, der durch die Zugstange 609 mit dem Hebel 599 in Verbindung steht und den Motorkontakt 602 öffnet.
Gleichzeitig werden zwei (in Fig. 72 hintereinanderliegende) Kontakte 610, 611 durch den aus der Ebene des Ansatzes 598 versetzten isolieren-
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stromlos werden (siehe weiter unten), die während der Schlittenbewegung eingeschaltet blieben. Der Sehlitten fällt jetzt bis hinter die oberste Addierwerkreihe zurück und wird hier durch Riegel 588 auf-
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der Druckrahmen 613, die bereits von den beschriebenen Kontenaddierwerken her bekannt sind, und veranlasst den Abdruck der durch Aufnahme der Buchungszahlen eines ganzen Bezirkes veränderten, auf den Typenrädern 614 (Fig. 70,71) eingestellten Summen.
Die Einstellung der mit den Betragrädchen 614 abzudruckenden Datmrädchen 615 erfolgt mittels Zahnstangen 616 (Fig. 71,73), in die die senkrecht untereinander liegenden Datumrädchen eingreifen. In alle gleichstellenden Zahnstangen 616 greifen auf Wellen 617 feste Zahnräder 618 ein. Durch Drehen an Einstellknöpfen 619 sind alle gleichen
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dargestellt sind, besitzen Aufnahmesehlitten, wie die addierenden Aufspeieherwerke (Fig. 28,29) und abdruckbare Zählwerke, wie die Kontenaddierwerke (Fig. 54, 58). Ein zweiter Aufnahmesehlitten dient
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Kontroll su mmenwerk.
Ein Kontrollsummenwerk 18 bzw. 30 (Fig. 2) zeigen die Fig. 77-84. Eine entsprechende Anzahl von Addienädern 623 (Fig. 77) sind durch Elektromagnete 624 mittels deren Sehalthaken 625 fortschaltbar. Letztere werden durch ihre Ansätze 625a und eine feste. Stange 626 normalerweise ausser
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Vertiefung 623b aufweisen, arbeitet ein Hebel 627 zusammen, der in der Nullstellung seines Addierrades die in Fig. 77 dargestellte Lage einnimmt. Zur Rückwärtsdrehung der Addierräder 623 ist ein mittels eines Schlittens 62 auf einer Welle 629 verschiebbarer Einzahn 630 vorgesehen. Der Schlitten 628 ist durch Rollen 631 zwischen Schienen 632 geführt und trägt isoliert zwei Kontaktfedern 6. 33, 634,
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anliegen oder nicht anliegen.
Die Stromzuführung auf die Kontaktfedern 633, 634 erfolgt über Schleifschienen 637, 638 und Schleiffedern 639, 640. Ein Elektromotor 641 (Fig. 84) kann mittels einer Sehnecken- übersetzung 642 und einer elektromagnetischen Kupplung 643 die Welle 629 drehen. Diese Drehungen werden durch Stromstösse gesteuert, die auf den Elektromagneten 644 (Fig. 79) einer Steuervorrichtung geleitet werden, so gesteuert, dass jedem Stromstoss eine volle Umdrehung der Welle 629 folgt. Hiezu ist der Zughaken 645 des Steuermagneten 644 mit dem Schaltrad 646 der die Kontaktkugel 647 a tragenden Steuerscheibe 647 in Eingriff, die durch die Spiralfader 648 mit der zweiten, das Kontaktsegment 649 (t tragenden Steuerscheibe 649 in Verbindung ist.
Der Nocken 650 der Welle 629 gibt bei jeder Drehung mittels der Doppelklinke 651 und des Schaltrades 649b der Steuerscheibe 649 diese zur Naehdrehung um eine Einheit frei. Die Einrichtung entspricht ihrer Wirkungsweise nach der in den Fig. 61, 62,63, 66 und 67 gezeigten. Zur Sehlittenvorwärtsbewegung dient hier ein Elektromagnet 6. 52 (Fig. 80,84), dessen
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eine seitlich ausschwenkbare Sperrklinke 654 (Fig. 80,83) wird der Schlitten 628 in seiner neuen Stellung gehalten.
Der letzte, abgeschrägte Zahn 6. 55 a einer gezahnten Leiste 655 (Fig. 80,81) bietet der Klinke 634 keinen Halt mehr, lässt diese seitlich abgleiten und gestattet die Rückwärtsbewegung des Schlitten 628
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durch die Spannung einer im Federgehäuse 656 Hegenden Feder mittels des Bandes 658 unter dem Einfluss einer Hemmvorrichtung 657. Die Abschlägung 655b lässt die Klinke 654 in ihre frühere Ebene zurückkehren. Für den Fall des Versagens der Einrichtung ist am Kontrollsummenwerk die in Fig. 82 gegebene Vorrichtung vorgesehen, deren Zusammenhang weiter unten mitbeschrieben wird.
Ein auf der Welle 629 fester Arm 6. 59 trifft bei jeder Umdrehung mit einem Stift 660a einer schräg verzahnten Stange 660 zusammen, verschiebt diese Stange zeitlich, bis der Arm 659 vom Stift 660a abgleitet und gestattet das Öffnen des Kontaktes 661. Die Verzahnungen der Stange 660 und eines eingreifenden
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die Spannung der Feder 664 unter Mitnahme des Rades 662 und einer angeschlossenen Hemmvorrich- tung 665. Im normalen Betrieb bleibt der Kontakt 667 während des Znrnckdrehens der Addierräder 62. 3 offen, er kommt nur in besonderen Störungsfällen zum Schliessen und schaltet dann eine besondere Korrekturvorrichtung (Relais) ein, die weiter unten noch erwähnt wird.
Im Bedarfsfalle gesta, tten besondere Tasten 666 (Fig. 77) mittels angelenkter Stossldinken 667 die Addierräder auf Null zu stellen.
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Die Kontrollsummenrückgabewerke 19 und 31 (Fig. 2) sind ganz ähnlich den eben beschriebenen Kontrollsummenwerken ausgeführt. Ihr einziger Unterschied gegenüber diesen besteht darin, dass an
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grösser ausgeführter Typenräder 680, die nach jedem Abdruck elektromagnetisch schrittwerise weitergeschaltet werden, die zugehörigen Kontonummern mitabgedruckt. Die beiden Druckwerks, die im allgemeinen den beim Kontenaddierwerk (Fig. 54) beschriebenen gleichen, arbeiten abwechselnd und beeinflussen sich wie weiter unten beschrieben wird, gegenseitig mit Hilfe eines besonderen Kontaktes 681 und eines Elektromagneten 682.
Der Kontakt 681 wird durch den Ansatz 68. 3n der während der Druckbewegung verschobenen Stange 683 geschlossen, durch den Anker 682fit des Magneten 682 geschlossen gehalten und bei dessen Erregung wieder geöffnet. Der Farbbandtransport ist hier ausgeführt, wie beim Kontenaddierwerk (Fig. 68) beschrieben und dargestellt ist.
Teilnehmersehalter.
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Teilnehmer. Es sind zwei voneinander unabhängige Schaltachsen 684, 685 vorgesehen, die durch jeweils einen der für jeden Teilnehmer vorgesehenen Elektromagnet 686,687 weitergeschaltet werden. Die Schalthaken 688,689 der Elektromagnete 686,687 arbeiten mit Scheiben 690, 691 zusammen, die auf den Achsen 684, 685 entsprechend versetzt, befestigt sind und ein Weitersehalten der Achsen 684, 685 durch die Elektromagnete 686, 687 nur in einer ganz bestimmten Reihenfolge gestatten. Ferner sind auf der Achse 684 die isolierenden Nockenscheiben 692 fest, die für den gerade eingeschalteten Teil-
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den Kontaktstücken 697, 698, 799 der isolierenden Platten 700, 701 zusammenarbeiten.
Die Teilnehmer- schalter M bzw. 26 (Fig. 2) sind ähnlich der eben beschriebenen Teilnehmerschaltern ausgeführt. Sie besitzen jedoch nur die Schaltachse 684 und die mit dieser zusammenarbeitenden Teile. In den Fig. 89 und 90 ist ein in seinem Zusammenhang im Schaltungsplan (Fig. 94a-94f) noch näher gekennzeichnetes Relais zur Erzeugung von Wechselstrom dargestellt. Diese besitzt einen Elektromagneten 702, der seinen an Kontaktfedern 703, 704 befestigten Anker 705 in Schwingung versetzt, da der Stromkreis des Elektromagneten über den Kontakt 706 führt. Die zwischen den Kontakten 706,707 und 708, 709 pendelnden Kontaktfedern bewirken ein fortgesetztes Umpolen des an den Kontaktfedern 70. 3, 704 abgenommenen Stromes.
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Ortsschalter.
Die Fig. 91-92c stellen einen Ortssehalter 20 bzw.. 33 (Fig. 2) für sechs Orte dar. Dieser Apparat besitzt eine Achse 710, die in isolierenden Wänden 711-71Jlose drehbar gelagert und mit isoliert befestig-
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durch den Schaltmasneten 721, dessen Schalthaken 722 in das Sehaltrad 720 eingreift. Die Stromzufuhrung-auf die Schaltfedern 716-719 erfolgt über die Schleiffedern 723, 724, 725, 726, die auf deren Naben aufliegen. Nur eine der Kontaktfedern 716-719 schliesst in jeder Stellung des Schalter.--einen Kontakt, u. zw. steht in der Ruhelage des Schalters die Sehaltfeder 719 mit dem Kontakt 727'in Ver-
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Eine Bedienung der Einrichtung ist nur insoweit erforderlich, als die Buchungen durch Menschen- hand am Buchungsapparat mittels des Stromstossgebers vorgenommen und mittels des Kontenwählers auf das richtige Konto geleitet werden. Alle andern, nachstehend beschriebenen Vorgänge, insbesondere die Fernübertragungen an sieh, erfolgen vollkommen automatisch. Im nachstehend beschriebenen Schaltungsplan sind die mit den Pluspolen der verschiedenen Stromquellen (Batterien) in Verbindung stehenden Leitungen in starken Linien gezeichnet und mit Pluszeichen (+), die mit den geerdeten Minu'-- polen in Verbindung stehenden Leitungen mit Minuszeichen (-) versehen, um die einzelnen Stromkreise nicht in jedem Falle bis an die Batterien selbst verfolgen zu müssen.
Die Auswahl eines Kontos erfolgt
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753 des Konten, ehrankes, Die im 5. und 6. Stromkreis liegenden Relaismagnete 746,746'und 750 legen ihre Kontaktfedern 754, 755, 754', 755' bzw. 756, 757 um und schliessen folgende Stromkreise : 8. Pius- leitung 745 (Fig. 94a), Kontaktfeder 755, Endausschalter 815, Leitung 758, Motoranker (Rotor) 759a,
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Stator 312b, Kontakt 322, 323, Erdleitung 742, Der durch den 9. Stromkreis auf Vorwärtslauf eingeschaltete Elektromotor 312 des addierenden Aufspeicherwerkes bringt dessen Aufnahmesehlitten hinter das gewählte Konto. Bei der Ankunft dort schalten die Kontakte 322, 323 auf dem Sehlitten bzw. dem
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sehrank.
Dort werden bei der Schlittenanknft die Kontakte 746, 765 und 764'ausge'chaltet, Ün den zu verbuchenden Betrag einzustellen, werden die Einstellscheiben 86 (Fig. 15) mittels der Griffe 87 in
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apparates (s. auch Fig. 18a), Leitung 773, Kontakt 774, Erdleitung 739. Durch das Ausschwingen der Stangen, 102 (Fig. 15) werden die Einstellscheiben 86 gedreht und dadurch mittels der im 11.
Stromkreis liegenden Kontakte 98 der Scheibeneinstellung entsprechende Stromstösse geschaltet, die ausser auf die Elektromagnete 122 (auch Fig. 17c) über Leitungen 775 nach Einstellmagneten 776 für Sammel-
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geschwungenen Segmente veranlassen mit Hilfe der Hebel 62, 63 (Fig. 5, 8,12, 13), dass die Stande AS (Fig. 4) nach innen verschoben und in dieser Stellung ausgesehwungen wird, wobei mittels der Hebel 53
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geben werden. Hiefür besteht folgender Stromkreis : 15.
Plusleitung 732 (Fig. 94a), Kontakt 115, der jetzt geschlossen ist, Leitung 769, Elektromagnete 122' zur Einstellung der Kontonummer im Buebungs- apparat, Leitungen 780, Kontakte 54 des Kontenwähler, Erdleitung 739. Der im 13. Stromkreis liegende Elektromagnet 201 des Buchungsapparates schliesst durch Anziehen des Hebels 203 den Kontakt 205 und schaltet damit für die Dauer einer Umdrehung der Hauptwelle 200 (Fig. 18a) den Motor 226 ein.
Es entsteht folgender Stromkreis: 16. Plusleitung 732, 733, Kontakt 205, Motor 226, Erdleitung 749.
Soll der zu verbuchende Betrag auf eines der besonderen Addierwerke (Fig. 17a, oben) geleitet werden, so ist der betreffende von zwei zweiarmigen Hebeln 781 (Fig. isba) nach vorn umzulegen, wobei einer von ebenfalls zweiarmigen Hebeln 782, 783, die mit den auf den Achsen 159 festen Armen 784 gelenkig verbunden sind, derart ausgeschwllngen wird, dass ein Bolzen dieses Hebels 782 bzw. 783 vor die an sämtlichen Schablonen 213 angeordneten Ansätze 273f ! kommt. Während der Umdrehung der Hauptachse 200 (Fig. 18a, 94a) steuern die auf dieser festen Kurvenscheiben 219, 225,233, 234, 246 folgende
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dem Einfluss der Federn 145 bis an die eingestellten Einstellscheiben 134 unter Mitnahme der gleichliegenden Zahnstangen 144.
Dabei erfolgt durch Mitnahme der Schaltstange 252 mittels der Stange 220 die Fortschaltung der oberen Typenräder 254 für die Buehungsnummer und einer gleichen, auf der Achse 785 (Fig. 20a) angeordneten, ablesbaren Rädchengruppe. Die Achse 785 trägt ferner Anzeige- rädchengruppen für Datum, Kontonummer und eventuell für Soll- und Haben-Einzelbertrag, Buchungstext und Währungszeichen. Hierauf verschiebt die Kurvenscheibe 219 die Schablonen 213, 214 mittels des Hebels 217 und des zweiarmigen Hebels 211, der vorher mittels des Handhebels 207 mit den gewiinsch- ten Schablonen in Eingriff gebracht wurde.
Damit werden die für die Buchung in Frage kommenden Addierwerke mit den Zahnstangen 140, 144 in Ein, 2 : riff gebracht und die Klinken 237 der diesen Addierwerken bzw. Einzelbetragrädchen zugeordneten Drucktahmen eingelegt. Danach gestattet die Kurvenscheibe 233 mittels des Hebels 237 die Verschiebung der Zahnstange 229 durch eine Feder 786. Hiedurch werden die Einzelbuchungen gedruckt. Weiter zieht die Kurvenscheibe 233 mittels der Stange 220 die Zahnstangen 140 und 144 in ihre Ruhelage und überträgt den eingestellten Buehungsbetrag auf die
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lage zurückkehren, worauf auch die Kurvenseheibe den Hebel 231 und die Zahnstange 229 in ihre Ruhe- lagen bringt.
Die Kurvenscheibe 246 bringt nun mittels des Hebels 243 und der Zugstange 242 die Einstellscheiben 734 in ihre gezeichnete Ruhelage. Schliesslich verschiebt die Kurvenscheibe 234 mittels des Hebels 232 die Zahnstange 280, wodurch die soeben veränderten Buchungsummen abgedrückt werden. Die Feder 187 zieht die Zahnstange 230 in ihre Ruhelage zurück. Damit ist der Buchungsvorgang im Buchungsapparat beendet. Eine nur in Fig. 94a dargestellte, auf der Hauptwelle 200 des Buchungsapparates feste Nockenscheibe 788 schliesst zeitweise einen Kontakt 789, wodurch folgende parallele Stromkreise entstehen : 17.
Plusleitungen 732, 779, Kontakt 789, Leitung 790, Elektromagnet 300 des addierenden Aufspeicherwerkes (Fig. 94c und 32), Erdleitungen 741, 742. 18. Wie vorher auf Kontakt 789,
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zweiten Kontenreihe, Kontakt 900, Erdleitung 742. Der Elektromagnet 345' lässt den Schlitten der zweiten Kontenreihe vor das erste Addierrad rücken, wobei durch Öffnen der Kontakte 899 und 900 der 38. Stromkreis unterbrochen wird.
Durch Öffnen des Kontaktes 888 wird die Verbindung der
Schiene 371f mit dem Kontakt 890 unterbrochen, durch Schliessen des Kontaktes 893 wird dagegen die
Schiene 371f der zweiten Kontenreihe mittels der Leitung 901 und des Kontakte, 888/mit dem Kon- takt 890 verbunden. Für das Kontenaddierwerk besteht folgender Stromkreis: 39. Plusleitung 850
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Parallel hiezu bewegt sich auch der Schlitten des niehtaddierenden Aufspeicherwerkes.
Durch Öffnen des Kontaktes 886 (Fig. 94/) und Schliessen des Kontaktes 895 wird die bisherige Verbindung der
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der Kontemummen der zweiten Addierwerkreihe des addierenden Aufspeicherwerkes, bis nach deren Beendigung die Einschaltung der dritten Schlitten der in Frage kommenden Apparate in gleicher Weise
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schliesst dieser die Kontakte 892" (Fig. 94c) und 367 und öffnet einen Kontakt 888a. Dadurch werden die RÜckwärtsbewegung der Schlitten und die Zurückgabe der Kontrollsumme vorbereitet, die weiter unten beschrieben werden. Der in der Endstellung ankommende letzte Schlitten des niehtaddierenden
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unten beschriebenen Stromkreis vorzubereiten.
Der in der Endstellung ankommende, letzte Schlitten des Kontenaddierwerkes öffnet die Kontakte 865, 897, 853 und schliesst die Kontakte 904 und 993 (Fig. 94y). Durch Schliessen des Kontaktes 99. 3 (Fig. 94/) werden die Emppangsapparate für die weitere Aufnahme neuer Beträge so lange gesperrt, bis die vorhergehenden vom niehtaddierenden Aufspeicherwerk an das Bezirkskontenaddierwerk weitergegeben wurden, denn es besteht folgender Stromkreis : 40. Plusleitung 850 (Fig. 94f), Belalsmagnet 994, Leitung 995, Kontakt 993, Erdleitung 854 und parallel
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Erdleitung 554, Magnet 994 öffnet beim Anziehen seines Ankers mittels des Kontaktes 851 a den 28.
Stromkreis so lange, bis die Weitergabe der Beträge an das Bezirkskontenaddierwerk beendet ist (siehe weiter
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Schleifschiene 907, Umschalter 908, Schleifschiene 909, Leitung 910, Kontakt 904, Erdleitung 854. Der Motor 641'dreht fiber die Kupplung 643'mittels eines Einzahnes das erste Addierrad des Kontrollsummenrüekgabewerkes in die Nullstellung, wobei mittels des Kontaktes 66S (auch Fig. 85) entsprechend der
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(Fig. 94e), Elektromotor 641 f und Kupplung 643, Kontah"tscheiben 649, 647, Erdle1tung0 86.
3. Der Elektromotor 641 dreht unter dem Einfluss seiner Steuervorrichtung das erste Addierrad des Kontrollsummen-
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entfernt und der Kontakt 633 mit der Schiene 635 in Verbindung gebracht. Bei der Ankunft des ersten Addierrades des Kontrollsummenrückgabewerkes in der Nullstellung wird der Kontakt 908 (Fig. 94f) von der Schiene 907 an die Sehiene 916 umgelegt, wodurch folgender Stromkreis entsteht : 45. Plus-
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Dabei entfernt sich Kontakt 908 (Fig. 94f) von der Sehleifsiiene 916 und legt sich wieder an die Sehiene 907, wodurch der 45. Stromkreis unterbrochen und der 42. Stromkreis wieder hergestellt wird.
Der im 45. Stromkreis liegende Magnet 917 (Fig. 9our) ! ässt seinen Anker los und unterbricht seinerseits den 46. und 47. Stromkreis. Dadurch werden die Schaltmagnete 652 (Fig. 94e) und 925 (Fig. 94f) stromlos. Der Schaltmagnet 652 des Kontrollsummenwerkes (Siehe auch Fig. 80) zieht erst jetzt dessen Schlitten vor das nächste Addierrad und bringt dabei die Kontakte 6. 33 und 6. 34 in die ursprüngliche Lage. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis die Schlitten des Kontrollsummenwerkes und des Kontroll- summenrückgabewerkes ihre Endstellungen erreicht haben, also alle Addierräder in die Nullage zurück- gedreht sind.
Es kann dabei vorkommen, dass die Schlitten vor ein Addierrad rücken, welches bereits
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und öffnet die Kontakte 828 und 829. Durch den vom Anker 929 des Elektromagneten 930 gesperrten zweiarmigen Hebel 931 werden diese Kontakte vorläufig in ihrer Lage festgehalten. Der Schlitten rückt unter dem Einflusse einer an Hand von Fig. 80 erwähnten Feder wieder in seine Anfangslage. Durch Schliessen des Kontaktes 928 entsteht folgender Stromkreis: 48. Plusleitungen 845, 934 (Fig. 94e), Kontakt 928, Leitung 935, Magnete 686 und 687 des Geberteilhmerschalters (auch Fig. 87), Erdleitungen 936, 863.
Der Schaltmagnet 686 schaltet jetzt mittels des Sehahhakens 688 (auch Fig. 87 und 88) den nächsten Teilnehmer an die Fernleitung und schliesst den Kontakt 939, während der Magnet ? 7 die Weiterschaltung des Kontaktarmes 696 vorbereitet und einen Kontakt 941 für folgenden neuen Ruhestromkreis schliesst : 49. Pluspol der Batterie 824 (Fig. 94e), Relaismagnet 825, Galvanoskop 826, Leitung 998, Kontakt 941, Erdleitung 936. Über den Kontakt 928 fiihrt ein weiterer Stromkreis :
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Schlittenrückzugmotor 368, Erdleitung 858. Der Motor 368 zieht die Abgabeschlitten des addierenden Aufspeicherweikes in ihre Anfangslage zurück und schliesst bei der Ankunft die Kontakte 938.
Hiedurch
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seines Ankers auch den 51. Stromkreis, während Magnet 687 die vorbereitete Weiterschaltung des Kontaktarmes 696 beendet und den Ruhestromkreis ; ? unterbricht. Der Abgabeschlitten des Kontroll- summenriickgabewerkes schliesst, in seiner Endlage angekommen, die durch Rast geschlossen zuhaltenden Kontakte 932 und 933 (Fig, 941) und geht ebenfalls in seine Anfangslage zurück. Durch Schliessen dieser
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unterbrochen. Die in ihre Anfangslage zurückgelaufenen Schlitten des Kontenaddierwerkes unterbrechen durch Öffnen der Kontakte 952 auch den 54. Stromkreis. Zum Zwecke der Weitergabe der von den nichtaddierenden Aufspeicherwerken aufgenommenen Beträge an das Bezirk-kontenaddierwerk wurde, wie erwähnt (41.
Stromkreis), Kontakt 953 (Fig. 94d) geschlossen. Damit entsteht folgender Stromkreis : 55. Plusleitung 945 (Fig. 94d), Kontakt 434, Leitung 954, Kontaktarm 719 (Fig. 94b) des Ortsschalters, (auch Fig. 91, 92), Kontaktfeder 726, Leitung 955, Elektromagnet 408 (Fig. 94d) des nichtaddierenden
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(Fig. 94d) z'eht seinen Anker an und schliesst zwei weitere, parallele Stromkreise : 56. PlusleituNg J (Fig. 94d), Elektromotor 399, Leitung 957, Kontakt 410, Erdleitungen 958, 959. 57. Plusleitung 945,
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nachdem die Kontakte 418 in die Zähne derselben eingeschwenkt wurden, zurÜck.
Beim Schliessen der Kontakte 418 entstehen folgende Stromkreise : 58. Plusleitungen 961, 962 (Fig. 94b), Einstellmagnete J67 des Bezirkskontenaddierwerkes (auch Fig. 70,71, 76), Leitungen 963, Kontakte 418 (Fig, 94d) der ersten
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stellmagnete 567 stellen ihre Schalträder 571 (Fig. 70) den aufgenommenen Stromstössen entsprechend ein. Kurz vor Stillstand der Welle 390 (Fig. 50) des nichtaddierenden Aufspeicherwerkes wird ein Kontakt 411 (Fig. 50 und 94e) geschlossen. Dadurch entsteht folgender Stromkreis: 59. Plusleitung 961
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entsteht folgender Stromkreis : 60. Plusleitung 961 (Fig. 94b), Kontakt 574, Elektromotor 575, Erdleitung 967.
Kurz vor Stillstand dieses Motors wird mittels der Nockenscheibe 594 und des Kontaktes 596 (auch Fig. 72) die Anschaltung des nichtaddierenden Aufspeicherwerkes des nächsten Grundortes an das Bezirkskontenaddierwerk bewirkt ; u. zw. entsteht durch Schliessen des Kontaktes 596 folgender Stromkreis : 61. Plusleitung 961 1 (Fig. 94b), Kontakt 596, Leitung 968, Schaltmagnet 71 des Ortssehalters (auch Fig. 91,92), Erdleitung 969, Elektromagnet 721 (Fig. 94b) schaltet die Kontaktarme 716
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Ortsschalters wird der 62. Stromkreis wieder unterbrochen und der Kontaktarm 718 mit dem ersten Eontaktstüek 729 in Verbindung gebracht.
Damit ist die zweite horizontale Kontenreihe des nichtaddierenden Aufspeieherwerkes des ersten Ortes an das Bezirkskontenaddierwerk zur Weitergabe seiner Beträge angeschlossen. Nach Aufnahme der letzten Beträge auf diese Reihe wird wieder kurz vor Still-
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Die sich nacheinander schliessenden Kontakte 597', 597 und 610 schalten den Kontaktarm 716 des Ortssehalters jedesmal einen Schritt weiter, bis derselbe beim letzten Schritt vom Kontaktstück 728" abgleitet, wodurch die Magnete 593 wieder stromlos werden. Zur gleichen Zeit wurde der Motor 600 und die Kupplung 974 ausgeschaltet. Der Schlitten des Bezirkskontenaddierwerkes fällt jetzt wieder soweit zurück, bis er von den Ankern 588 der Elektromagnete 593 der ersten Kontenreihe aufgehalten wird und steht somit wieder zur Aufnahme weiterer Beträge bereit.
Zum Zweck der Freigabe der empfangenden Apparate
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nach Weitergabe der letzten Beträge an das Bezirkskontenaddieiwerk folgende besondere Stromkreise für kurze Zeit: 65. Plusleitung 961 (Fig. 94d), Elektromagnete 999, Leitung 1000, Kontakt 411", Erdleitung 875 ; parallel hiezu. 66. Plusleitungen 945 (Fig. 94f), 1001, Elektromagnet 1002, Leitungen 1003,
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(s. auch Fig. 54) auf. Die Kontakte. ?- ? werden bei der Schlittenrückbewegung infolge ihrer Anordnung erst geschlossen, nachdem die zugehörigen, auch bei der Schlitenrückngbewegung geschlossenen Kon- takte 1005 bereits wieder geöffnet sind und verhindern ein nochmaliges Abdrucken der neuen Summen.
Ausserdem werden durch die Kontakte 539 die Stromkreise der Druekmagnete 521 noch vor dem Aufschlagen der Druckhämmer unterbrochen, um eine schlagartige Druckwirkung zu erreichen. Der zuletzt arbeitende Schlitten 443 des Kontenaddierwerkes schliesst bei der Ankunft in seiner Endlage einen Kontakt 1006 im Stromkreise eines Farbbandtransportmagneten 550 zwecks Weiterschaltung der Farbbänder. Der nach Ablauf der Farbbänder von einer Spulenreihe sich schliessende Kontakt 556 (auch
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takt 976, Minusleitung 981, Minuspol der Batterie 977. Nach dem Drucken schliesst der durch Rast geschlossen gehaltene Kontakt 681 folgenden Stromkreis: 68.
Plusleitung 982, Kontakt 681, Farbband- schaltmagnet 988 und Kontonummerschaltmagnet 984 für das Druckwerk des andern Halbkontos, Minus- leitungen 990, 981. Die Magnete schliessen beim \nziehen ihrer Anker folgenden Stromkreis : 69. Plus- leitungen 978, 986, Elektromagnet 675, Kontakt 987, Leitung 988, Kontakt 989, Minusleitungen 990 und 981. Der Magnet 675 gibt durch Anziehen seines Ankers die eben abgedruckten Räder zum Rück- lauf frei und schliesst hierauf mittels eines nur im Sehaltungsplan dargestellten Kontaktes 991 folgenden
Stromkreis : 70. Plusleitungen 978, 986, Magnet 682, Kontakte 991, 987, Leitung 988, Kontakt 989,
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(Fig. 86) den 68. Stromkreis, und die dadurch stromlos werdenden Magnete 983 und 984 unterbrechen den 69. und 70. Stromkreis.
Hat der AbgabescMitten des addierenden Aufspeicherwerkes bzw. der Aufnahmeschlitten des nichtaddierenden Aufspeicherwerkes das nächste Halbkonto weitergegeben, so schliesst er beim Weiterrücken einen Kontakt 976', worauf sich der eben beschriebene Vorgang für das andere Halbkonto des Kontemummendrucbverkes wiederholt. Im folgenden werden noch verschiedene Sieherungseinrichtungen beschrieben, die u. a. in Strörungsfällen ohne Eingreifen von Bedienungspersonal
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Aufspeicherwerkes (Fig. 94c) so in Verbindung, dass durch das Aufleuchten einer der Lampen die Stellung des Abgabeschlittens des addierenden Aufspeicherwerkes erkennbar ist, um zu verhindern, dass auf ein Konto gebucht wird, welches gleichzeitig zur Fernübertragung angeschlossen ist.
Hiefür besteht folgender
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Schleifschienen 1009, eine Leitung 1008, eine Kontrollampe 1007 (Fig. 94Cl), Erdleitung 739. Wie schon weiter oben erwähnt, fliesst durch die Fernleitung S23 während des ordnungsgemässen Betriebes der
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836 (Fig. 94f) ihre Anker los und schliessen dadurch neue Stromkreise : 72. Pluspol der Hilfsbatterie 1010 (Fig.94c),Kontakt843,Leitung1011,Kontakt693,Leitung1012,Magnet1013,MinuspolderBatterie1010.
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Wecker 1025 zeigt der Empfängerstation des Teilnehmers die Unterbrechung der Fernübertragung infolge Leitungsfehlers an. Die Weckerstromkreise bleiben bis zu ihrer Unterbrechung von Hand mittels Tasten 1027 (Fig. 94e), 1028 (Fig. 94f) geschlossen. Der 72. und 74.
Stromkreis werden bei der Bewegung der Teilnehmersehalter wieder geöffnet. Beim Versagen der Stellenschaltung eines Apparates zieht der dem Magneten 877 (Fig. 94e) parallel geschaltete Relaismagnet 1029 seinen mechanisch verzögerten Anker vollständig an und schliesst folgenden Stromkreis : 78. Pluspol der Hilfsbatterie 1030, Leitung 1031, Kontakt 1032, Magnet 702, Kontaktfeder 703, Kontaktschraube 706, Leitung 10. 33, Minuspol der Batterie 1030. Da der Magnet beim Anziehen seines Ankers seinen eigenen Stromkreis unterbricht, geraten die Kontaktfedern 703, 704 in Schwingung und schicken einen Wechselstrom in folgenden Stromkreis : 79.
Erdleitungen 742 (Fig. 94 c), 1034, Kontaktfeder 703, Kontaktschraube 706, Leitung 1033, Batterie 1030, Leitung 1031, Kontakt 1032, Kontaktschraube 707, Kontaktfeder 704, Leitung 1035, Kondensator 1036 (Fig. 94e), Leitung 881, Kontaktarm 694, Schalter 819, Fernleitung 883, Schalter 821, (Fig. 94f), Kontaktarm 694, Leitung 1037, Kondensator 1038, Leitung 942, Elektromagnet 943, Erd-
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Magnet 1040, Erdleitungen 1026, 854. Elektromagnet 1040 schliesst den Stromkreis eines Weckers 1041.
Der im 79. Stromkreis liegende Magnet 943 schaltet den Empfängerteilnehmerschalter weiter, wodurch infolge der Unterbrechung des Ruhestromes die bereits beschriebenen 72. und 73. und 76. Stromkreise ein Alarmzeichen auch in der Geberstation veranlassen und den Geberteilnehmerschalter ebenfalls weiter- schalten. Wird bei der Rückgabe der Kontrollsumme infolge eines auftretenden Fehlers im Kontrollsummenwerk ein Addierrad nicht in die Nullstellung zurückgedreht, so schliesst sieh der Kontakt 661 der in Fig. 82 besonders dargestellten und beschriebenen Vorrichtung und es entsteht folgender Strom-
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Kontakt 1045, Leitung 1046, Kontakt. 1041, Erdleitung 863. Die Kontakte 1045 und 1047 sind in der Anfangs- bzw.
Endstellung des Schlittens des Kontrollsummenwerkes offen und besitzen Verzögerungseinrichtungen, unter deren Einfluss sie sich schliessen, wenn der Schlitten zwischen seinen Endstellungen
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43. Stromkreis schliesst, um das nicht in die Nullstellung gekommene Rad des Kontrollsummenwerkes eine Einheit rückwärts zu drehen (s. 43. und 44. Stromkreis). Das infolge des geöffneten Kontaktes 1061 zurückfallende Pendel schliesst den 82. Stromkreis beim Eintreffen in seiner Ruhelage wieder, so dass sich der eben beschriebene Vorgang so lange wiederholen kann, bis das betreffende Addierrad des Kontroll-
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gemäss fort. Durch die Kontensummendruckwerke ist die Möglichkeit geboten, einen entstandenen Fehler aufzufinden.
Nach dem Abschalten des Kontensehrankes mittels des zweipoligen Schalters 1066 (Fig. 94a) ist ein etwa entstandener Felhbetrag erneut auf das addierende Aufspeicherwerk zu buchen.
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