AT121282B - Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge. - Google Patents

Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge.

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Eisen & Stahlwerke Ag Vormals Georg Fischer
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  Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge. 



   Fahrzeugräder mit abnehmbaren Felgen sind bekannt, deren Felgen einen ungeteilten Quer- schnitt aufweisen und entweder aus mehreren Segmenten oder aus einem Stück bestehen. Die Aus- führung aus mehreren   Segmenten ermöglicht   billige Herstellung ; man war aber bis jetzt der Ansicht, dass zwei Abstützungen der Segmente auf dem Radstern oder eine zur Felge symmetrische Abstützung erforderlich sei. Ihre Verwendung ist jedoch stark erschwert oder unmöglich bei Rädern, welche mit
Bremstrommeln von dem jetzt gebräuchlichen grossen Durchmesser verbunden sind, da bei diesen Rädern für eine Abstützung der Felgensegmente in der Symmetrieebene des   Felgenquerschnittes   kein Raum vorhanden ist. 



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass man nicht an die symmetrische Abstützung gebunden ist. Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge dieser Art, welches sich dadurch auszeichnet, dass als Abstützungsstelle für die Abstützung der Felgensegmente gegenüber dem Radkörper eine abseits der Mittelebene in der Nähe des einen Seitenflansches der Felge gelegene Stelle gewählt ist, wobei durch die Radbelastung sich auf die Felgensegmente Kippmomente geltend machen, die auf die zum Befestigen der   Felgensegmente dienenden, am Radkörper   vorgesehenen Mittel übertragen werden.

   Im grossen Massstab durchgeführte Versuche haben ergeben, dass die bis heute herrschende Meinung über die Abstützung von aus mehreren Segmenten bestehenden Felgen der Wirklichkeit nicht entspricht, sondern dass die Räder gemäss der Erfindung vollkommen betriebssicher sind. Hierin liegt ein überraschende Moment, das nicht ohne weiteres vorauszusehen war und das den Fortschritt gestattet, auch bei Rädern mit Bremstrommeln mit grossem Durchmesser die billigen, aus mehreren 
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Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bildet die abseits der Mittelebene liegende   Sitzfläche 41   die Innenfläehe eines besonderen Ringes 16, welcher zwischen Felge 1 und Radkörper   12,. 3 eingeschaltet   
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 Sicherung von Ring und Felge in axialer Richtung. 



   Fig. 4 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 dadurch, dass der Haltering 14 einen Fortsatz 19 in axialer Richtung besitzt, welcher in eine Nut 20 des   Sitzflächenansatzes   11 a eintritt, um die Felgensegmente in radialer Richtung zu sichern, z. B. bei Platzen eines Reifens. 



   Beim AusfÜhrungsbeispiel nach Fig. 5 ist die radiale Sicherung beidseitig, indem gegenüber dem Fortsatz 19 des Halteringes 14 das Ende des Speichenkopfes 12 einen Fortsatz 21 aufweist, der in eine Nut 22 des   Felgensitzfläehenansatzes   11 a eintritt. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 4 dadurch, dass der Fortsatz 19' des Halteringes 14 nicht rechteckiges, sondern winkliges Profil besitzt, das in eine entsprechend gestaltete Nut 20'eingreift. 



   Bei Vorderrädern von Fahrzeugen kann es vorkommen, dass eine ganz bestimmte Lage der Felge zur Nabe gewünscht wird, welche bei der Abstützung der Felge abseits ihrer Mittelebene ein   unschönes   Stürzen des Rades zur Folge hätte. In diesem Fall kann man sieh, wie in Fig. 7 angedeutet, dadurch helfen, dass man die Felge am inneren Umfang mit einer Rille   23 versieht,   in welche ein geschlitzter Ring 24, der die   Sitzfläche     11'aufweist,   eingesetzt werden kann. Diese   Sitzfläehe   wird nun in   ähnlicher   Weise wie die aus einem Stück mit der Felge 1 vorhandene Sitzfläche 11 auf vorbesehriebene Art zur Abstützung der Felge verwendet, wie strichpunktiert angedeutet.

   Bei der gezeigten Abstützung besitzt der Speichenkopf 12 einen inneren Rand 25 zum Führen des Sitzflächenansatzes. Für die Bildung der Rille   23   ist die Felge mit einer Verstärkung 26 versehen, deren   abgeschrägte   Kanten als Widerlager für die   Reifenfüsse   dienen. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist die Felge zur Erzeugung der   konischen Abstützungs-   oder   Sitzfläche   11 nicht verstärkt an dieser Stelle, sondern entsprechend profiliert. Die dadurch ent- 
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 Die Abstützung auf den Speichenköpfen erfolgt wie in Fig. 2 gezeigt. 



   Die Felge nach Fig. 9 besitzt ein Profil mit zwei konischen Sitz- oder Schrägflächen 11 und 29 ; die dadurch entstehende Umfangsrille wird durch einen geschlitzten Ring 30 ausgefüllt. Die   Sitzfläche   11 dient zur Abstützung auf dem Speichenkopf 12, während der Haltering 14 sich aussen mit entsprechender   Schrägfläche   an der   Schrägfläche   29 anliegt und innen eine zylindrische   Führungsfläche @   31 aufweist, die gegen eine Zylinderfläche als Begrenzung einer Aussparung. 32 im Speichenkopf anliegt. Anstatt des Halteringes könnten auch nur Haltesegmente an jedem Speiehenkopf vorgesehen sein. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 besitzt ebenfalls zwei Schrägflächen 11 und 29 wie Fig. 9, 
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   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 sind die beiden Felgen 1 und l'miteinander zugekehrten   Schrägflächen   11 bzw. 11' versehen. Mit diesen beiden   Sehrägfläehen   wirkt ein Ring 44 zusammen, der mit seiner   Innenfläche   auf dem Speichenkopf 12 aufruht. Letzterer greift mit einem Fortsatz 25' hinter den Schrägflächenansatz der Felge 1 und der Haltering greift hinter den Schrägflächenansatz der Felge 1'. 43 ist die mit dem Radkörper 13 verbundene BremstrommeL
Bei allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen erfolgt somit die   Abstützung   der   Felgensegmente   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge, welche einen ungeteilten Querschnitt aufweist und aus mehreren Segmenten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass als Abstützungsstelle für die Abstützung der Felgensegmente gegenüber dem Radkörper eine abseits der Mittelebene in der Nähe des einen Seitenflansches der Felge gelegene Stelle gewählt ist, wobei durch die Radbelastung auf die Felgensegmente sich Kippmomente geltend machen, die auf die zum Befestigen der Felgensegmente dienenden, am Radkörper vorgesehenen Mittel übertragen werden.
    2. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung mindestens eine konische Fläche aufweist, welche entweder direkt oder durch Vermittlung eines Zwischenringes auf dem Radkörper aufruht, wobei die zur Befestigung vorgesehenen Mittel auf den die konische Fläche auf weisenden Teil einwirken.
    3. Fahrzeugrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel oder der Radkörper zur Sicherung der Felgensegmente in radialer Richtung ausgebildet sind.
    4. Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Felgenmitte oder in der Nähe derselben Mittel vorgesehen sind, welche eine Abstützung der Felgensegmente auf dem Radkörper in oder in der Nähe der Mittelebene der Felge gestatten. EMI3.1
AT121282D 1929-03-08 1930-02-22 Fahrzeugrad mit abnehmbarer Felge. AT121282B (de)

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