AT120936B - Wegventil für Zubeeinflussungseinrichtungen. - Google Patents

Wegventil für Zubeeinflussungseinrichtungen.

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AT120936B
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worm wheel
worm
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wheel
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Knorr Bremse Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wegventil für Zngbeeinflussungseinrichtungen, 
 EMI1.1 
 das Signal bereits in Fahrtstellung gebracht worden ist. Derartige Wegventile bestehen in der Regel aus Schnecke und Schneckenrad, einer Vorrichtung zur Kupplung dieser beiden und einem Rückstell- ventil. Diese Elemente wirken in der Weise zusammen, dass durch die Betätigung des Wachsamkeits- organs Kupplung zwischen der von einer Lokomotivachse angetriebenen Sehnecke und dem Schneckenrad eintritt, bis nach Drehung des Schneckenrades um einen bestimmten Winkel, der der gewählten Wegstrecke entspricht,   zwecks Zurückfühlung   des   Wach5amkeitsorgans   in seine Normallage das Rück- stellventil geöffnet wird, wodurch gleichzeitig auch die Schnecke und das Schneckenrad wieder ausser Eingriff kommen und der ganze Wegventilmechanismus in seine Grundstellung zurückkehrt. 



   Die bisher   bekanntgewordenen Ausfühlungsformen   derartiger Wegventile sind dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad in seiner Grundstellung durch eine oder mehrere Federn gehalten wird, dass bei der Arbeitsbewegung dieses Schneckenrades diese Federn gespannt werden und die Rückkehr aus der Arbeitsstellung in die   Grundstellung'unter Entspannung der   Federn, also mit   rückläufiger   Bewegung des Rades erfolgt. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die Betriebssicherheit des Apparates von der Zuverlässigkeit der Federn abhängt, und dass der Apparat versagt, wenn die Federn brechen oder in ihrer Spannung nachlassen. 



   Diesen Mangel vermeidet die Erfindung dadurch, dass die Rückführung des Schneckenrades in die Anfangsstellung, die mit dem Augenblick der Auslösung des Rückstellventils einsetzt, nicht durch   rückläufige   Bewegung, sondern durch Bewegung in der Drehrichtung des Schneckenrades erzielt wird, dass also das Schneckenrad bei jedem Arbeitsspiel eine   volle Umdrehung um   360 Grad vollzieht, wobei jede Art von Bückstellfedern entbehrlich wird.

   Mit dem   Wegventil nach   der Erfindung ist ferner eine Einrichtung verbunden, durch die während des Arbeitsganges des Ventils ein-gegebenenfalls wieder-   holtes-akustisches Signal gegeben   wird als   Merkmal   und Beweis für den   Zugführer,   dass der Lokomotivführer beim Überfahren des in Warnstellung stehenden Vorsignals die   Wachamkeitsvorrichtung   ordnungsgemäss bedient hat. 



   Das Schema des   Wegventils nach   der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 einen Teil derselben in Seitenansicht. Die 
 EMI1.2 
 Lokomotivsaehe in   ständiger Umdrehung gehalten.   Das Schneckenrad c ist in einem Hebel d gelagert, der um einen Festpunkt e geschwenkt werden kann. Das freie Ende des Hebels cl steht einerseits unter dem Einfluss einer Feder   f ;   die das Bestreben hat, das Schneckenrad   ( ; von   der Schnecke b fernzuhalten, anderseits unter dem Einfluss eines Druckhuftkolbens g, der bei der Bedienung der Wachsamkeitsvorrichtung mit Druckluft beaufschlagt wird und das Schneckenrad mit der ständig umlaufenden Schnecke 
 EMI1.3 
 

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  Die   Wirkungsweise   der Vorrichtung ist die folgende : In der Grundstellung des Wegventils verriegelt der in die Rast i eingreifende Stift o das Schnecken- 
 EMI2.1 
 heraustritt, das Schneckenrad e also entriegelt und gleichzeitig in Eingriff mit der Schnecke b gebracht wird. Das Schneckenrad beginnt sieh zu drehen und lässt nach Drehung um einen bestimmten, der gewählten Streckenlänge entsprechenden Winkel die Spindel l des Rüekstellventils p auf den Nocken .-auflaufen, wodurch das Rückstellventil p sich öffnet und der über ihm stehenden Druckluft den Weg zur Rückführung der   Waehsamkeitsvorriehtung   in die   Glundlage   freigibt.

   Das Wegventil selbst kehrt aber nicht gleichzeitig in die Grundstellung zurück, vielmehr läuft das Schneckenrad vorerst in der Drehrichtung weiter, u. zw. so lange, bis die Rast   1 :. wieder   unter den Stift o tritt und dieser unter Federdruck in die Rast eingreift, wodurch Schnecke und Schneckenrad ausser Eingriff kommen, also entkuppelt werden. 
 EMI2.2 
 Beim Arbeitsgang des Schneckenrades öffnen der oder die Nocken   111   das Pfeifenventil in ähnlicher Weise wie die Nocken k das   Rückstellventil   und erzeugen auf diese Weise durch Druckluftbeaufschlagung ein oder mehrere akustische Signale. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen, welches, durch die Bewegung einer Wachsamkeitsvorriehtung in Gang gesetzt, nach   Zurücklegung   einer bestimmten Wegstrecke ein   Rückstellventil   od. dgl. betätigt und dadurch die   Waehsamkeitsvorriehtung   in ihre Grundstellung   zurückführt, dadlirch   gekennzeichnet, dass die Aufhebung des Kupplungsschlusses zwischen treibendem und angetriebenem Organ (Schnecke b und Schneckenrad e) erst nach einer vollen Umdrehung des letzteren erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Wegventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Sehneckenrad in der entkuppelten Stellung (Grundstellung) verriegelt ist, dass diese Verriegelung durch die Kupplung von Schneckenrad und Schnecke aufgehoben wild und während der Drehung des Schneckenrades aufgehoben bleibt, bis sie bei Vollendung der Drehung um 360 Grad wieder in Kraft tritt, wodurch gleichzeitig Sehneckenrad und Schneckeentkuppeltwerden.
    3. Wegventil nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneckenrad neben dem Nocken für die Betätigung des Rückstellventils noch einen oder mehrere in einer ändern Ebene liegende Nocken besitzt, die ein Ventil zur direkten oder indirekten Betätigung eines akustischen Signals od. dgl. bedienen. EMI2.3
AT120936D 1929-02-16 1930-02-15 Wegventil für Zubeeinflussungseinrichtungen. AT120936B (de)

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