AT120866B - Verfahren zur Gewinnung von Äthylen und dessen Homologen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Äthylen und dessen Homologen.

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  Verfahren zur Gewinnung von   Äthylen und dessen Homologen.   



   In der deutschen Patentschrift Nr. 275049 ist vorgeschlagen worden, das Gemisch von Äthylschwefelsäure und Schwefelsäure, wie man es bei der Absorption von   äthylenhaitigen   Gasen mit Schwefelsäure erhalten kann, durch vorsichtiges Erhitzen unter hohem Vakuum wieder in Äthylen und Schwefel- 
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 liehe Zersetzung nicht vermeiden. 



   Es wurde nun die bemerkenswerte Beobachtung gemacht, dass man solche Gemische (im folgenden mit ,,Äthylschwefelsäure", ,,Propylschwefelsäure" usw. bezeichnet), mit und ohne Anwendung eines Vakuums, mit sehr guter Ausbeute in ihre Bestandteile spalten kann, wenn man sie in Gegenwart von 
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 als die in der Patentschrift Nr. 86981 angegebenen, welch letztere die Darstellung neutraler Alkylester betrifft. Man kann auch Salze einbasischer Säuren, z. B. Natriumacetat, verwenden, sobald sich diese Säuren unter den Reaktionsbedingungen nicht mit dem Olefin in störender Weise umsetzen, was z. B. bei Salzen der Salpetersäure der Fall ist. 



   Die Wirkung dieser Salze beruht darauf, dass   die etwa schon vorhande   und die bei der Zerlegung der   Äthylschwefelsäure   sich bildende freie Schwefelsäure durch Bildung eines Sulfats unschädlich gemacht wird. Infolgedessen müssen die Mengen der verwendeten Salze mindestens im äquivalenten Verhältnis zu der sich bildenden Schwefelsäure stehen. Dadurch unterscheidet sich das Verfahren   grundsätzlich   von der Arbeitsweise, bei der Aluminiumsulfat in geringen Mengen als Katalysator zugesetzt wird   [C.     r.   



  151 (1910) 392 ; C. 1910, 11, 1365]. 



   Das Verfahren eignet sich nicht nur für   Äthylschwefelsäure,   sondern auch für ihre Homologen, 
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 diese Weise mit bester Ausbeute zerlegt werden. 



   Beispiel 1 : 1 Raumteil eines aus 17% Schwefelsäure, 48% Monoäthylschwefelsäure und 35%   Diäthylsulfat bestehenden Gemisches, das 240 Raumteilen Äthylen entspricht,   wird   in 250-300  heissen   Phosphorit eingetragen. Es werden 90% des gebundenen Äthylens als reines Gas gewonnen. Bei diesem Vorgang wird das Tricalciumphosphat aufgeschlossen und als wertvolles Nebenprodukt Superphosphat erhalten. 



   Beispiel 2 : 1 Raumteil ,,Äthylschwefelsäure", die 150   Raumteilen gasformigen Äthylens ent-   sprechen, lässt man auf   Natriumsulfat   bei 300  auftropfen. Es entwickeln sich hiebei 142 Raumteile Äthylen. 



   Beispiel 3 : 1   Raumteil"Propylsehwefelsäure", entsprechend   198 Raumteilen Propylen, ergibt beim Zersetzen mit primärem oder sekundärem Natriumphosphat 220 Raumteile eines Gases mit 89'4%Propylen. Durch Waschen mit Wasser erhält man   196'6   Raumteile 100% iges Propylen   ;     Ausbeute = 99'3%.   



   Beispiel 4 : Man lässt 40 Raumteile ,,Äthylschwefelsäure", die 6500 Raumteile gasförmigen Äthylens entsprechen, von unten her in Kochsalz bei 300  eintreten. Das entstehende Gas wird mit Wasser gewaschen ; man erhält auf diese Weise rund 5000 Raumteile Äthylen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Äthylen und dessen Homologen aus den entsprechenden sauren und neutralen Schwefelsäurealkylestern durch Erhitzen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ester auf Salze zwei-oder mehrbasiseher Säuren oder solcher einbasischer Säuren, die sich mit den Olefinen nicht in störender Weise umsetzen, bei Temperaturen über 170 einwirken lässt, wobei die Menge der Salze so zu bemessen ist, dass keine freie Schwefelsäure auftritt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120866D 1928-08-25 1928-08-25 Verfahren zur Gewinnung von Äthylen und dessen Homologen. AT120866B (de)

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