AT120856B - Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Alkoholen aus halogenhaltigen Aldehyden. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Alkoholen aus halogenhaltigen Aldehyden.

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  Verfahren zur Darstellung von halogenbaltigen Alkoholen aus halogehaltigen Aldehyden. 



    In der britischen Patentschrift Nr. 235584 ist ein Verfahren zur Darstellung halogenhaltiger Alkohole aus halogenhaltigen Aldehyden beschrieben, das darin besteht, dass man Alkoholate oder Halogenalkoholate des Aluminiums auf Lösungen halogenhaltige Aldehyde in primären Alkoholen einwirken lässt. 



  Es wurde nun gefunden, dass man bei diesem Verfahren statt der primären Alkohole mit Vorteil sekundäre aliphatische Alkohole als Lösungsmittel verwenden kann. 



  Es ist zwar schon bekannt, Aldehyde in der Lösung eines sekundären Alkohols zum entsprechenden Alkohol zu reduzieren (Z. ang. Ch. 1926. S. 138ff.), doch dandelt es sich bei diesem Verfahren lediglieh um die Reduktion nicht halogenhaltige Aldehyde. Dass sich auch halogenhaltige Aldehyde auf diese Weise würden reduzieren lassen, war jedoch in keiner Weise vorauszusehen, da sie gegenüber den halogenfreien Aldehyden bekanntlich eine Ausnahmestellung einnehmen. So lassen sich z. B. die halogenierten aliphatisehen Aldehyde im Gegensatz zu den halogenfreien Aldehyden mit den sonst vorzüglich wirkenden Magnesiumhalogenalkoholaten nicht reduzieren (A. 444 [1925] 238, Abs. 1). 



  Es war daher überraschend, dass sieh die halogenhaltigen Aldehyde in Gegenwart von sekundären aliphatischen Alkoholen. z. B. Isopropylalkohol. sek.-Butylalkohol usw., mit Aluminiumalkoholaten oder Aluminiumhalogenalkoholaten oder Mischungen derselben glatt und mit vorzüglicher Ausbeute zu halogenhaltigen Alkoholen reduzieren lassen. 



  Das Verfahren hat gegenüber dem der eingangs genannten britischen Patentschrift den Vorzug, dass es in kürzerer Zeit und mit besseren Ausbeuten verläuft. als bei der Verwendung primärer Alkohole. 



  Verwendet man an Stelle der mit primären Alkoholen hergestellten Aluminiumalkoholate solche sekundärer Alkohole, wie z. B. Aluminiumisopropylat. so kommt man ausserdem mit erheblich geringeren Mengen aus. 



  Beispiel 1 : 100 Bromal werden in 140 f Isopropylalkohol gelöst, mit 40 Aluminiumalkoholat versetzt und unter Durchleiten von Wasserstoff etwa zwei Stunden auf 1150 erhitzt. Nach dem Abdestillieren des Isopropylalkohols säuert man den Rückstand mit verdünnter Schwefelsäure   
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 aus Ligroin gewinnt man ihn in Form farbloser Kristalle vom   Schmelzpunkt   80  ; die Ausbeute beträgt etwa 90 g. 



   Beispiel 2 : 100 Chloral werden in   2l   Isopropylalkohol, in dem 1 g   Aluminiumspäne   und etwa   0#02 g   Jod gelöst wurden, eingetragen und etwa Stunden am   Rückflusskühler,   dessen Kühlflüssigkeit eine Temperatur von etwa   60-650 hat, gpkocht.) ian   verfährt darauf weiter nach Beispiel l und erhält den   Triehloräthylalkohol   in einer Ausbeute von etwa   85-901, l,,   der Theorie. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Alkoholen aus halogenhaltigen Aldehyden durch Reduktion letzterer in alkoholischer Lösung mit Aluminiumalkoholaten bzw.-halogenalkoholaten oder Mischungen beider bei erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass man sekundäre aliphatisehe Alkohole als Lösungsmittel verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120856D 1926-06-19 1927-03-31 Verfahren zur Darstellung von halogenhaltigen Alkoholen aus halogenhaltigen Aldehyden. AT120856B (de)

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