DE894557C - Verfahren zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsaeuregehalt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsaeuregehalt

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DE894557C
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DE
Germany
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acetic acid
aluminum
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aluminum acetate
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Expired
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DEST1457D
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English (en)
Inventor
Helmut Dr-Ing Wiedmann
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Rheinpreussen AG fuer Bergbau und Chemie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsäuregehalt Gegenstand des Patents 887 945 ist ein Verfahren zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsäuregehalt in Form einer w äßrigen Lösungdurch Umsetzung reiner, zweckmäßig destillierbarer Aluminiumalkoholate (bzw. deren Zersetzungsprodukte mit Wasser) mit Essigsäure bei erhöhter Temperatur und in einem solchen Verhältnis, daß auf i Atom Aluminium weniger als a Mol Essigsäure zur Anwendung kommen, wobei die Essigsäure in einer solchen Stärke anzuwenden. ist, daß die Säurekonzentration des Ansatzes i Mol je Liter nicht übersteigt. Da die meisten Aluminiumalkoholate durch Destillation in besonders reiner Form und innenfrei herstellbar sind, erhält man nach dem Verfahren des Hauptpatents eine essigsaure Tonerde von einem Reinheitsgrad, wie er bei den bisher bekannten Verfahren nicht erreicht werden konnte. Hierdurch ist es wohl auch bedingt, daß eine stabile essigsaure Tonerdelösung erhalten wird, selbst wenn ihr Essigsäuregehalt nur 5 bis io°/o des im DAB 6 vorgeschriebenen Gehalts beträgt. Das Verhältnis Aluminium zu Essigsäure liegt unter i : 2 und kann z. B. bis auf i : o,i gesenkt werden.
  • Das Verfahren des Patents 887 945 ergibt nicht nur die Möglichkeit einer Essigsäureersparnis, vielmehr zeigt das nach diesem Verfahren hergestellte essigsäurearme Aluminiumacetat auch therapeutische Vorteile, da bekannterweise die freie Essigsäure Schädigungen auf dem Gewebe hervorrufen kann. Trotz des niedrigen Essigsäuregehalts kann ein Produkt mit dem gleichen A1.0.-Gehalt hergestellt werden, wie die bisher übliche essigsaure Tonerde; es kann sogar der nach DAB 6 geforderte A12 03 Gehalt von 2,36 0/0, noch übertroffen werden.
  • Es wurde nun weiterhin gefunden, daß über die Aluminiumalkoholate durch Umsetzung mit Essigsäure auch eine feste, wasserlösliche essigsaureTonerde mit einem A120.-Gehalt bis zu 70'/o erhalten werden kann. Diese feste essigsaure Tonerde besitzt besondere Bedeutung infolge der hierdurch möglichen Einsparung an Lager- und Frachtraum, der nur noch etwa 40/0 des Raumes beträgt, .der die flüssige essigsaure Tonerde bisher einnahm.
  • Erfindungsgemäß wimd so vorgegangen, diaß die nach dem Verfahren des Hauptpatents erhaltene essigsaure Tonerdelösung mit einem A12 03-Gehalt von etwa 3'/o schonend zur Trockne eingedampft wird. Die Konzentrierung wird vorteilhaft in einem Vakuumdünnschichtverdampfer vorgenommen. Jedoch kann auch bei normalem Druck bei Temperaturen um ioo° gearbeitet werden, falls auf eine Aufteilung des flüssigen Präparats in dünner Schicht und eine niedrige Verweilzeit bei dieser Temperatur geachtet wird.
  • Es war nicht zu erwarten, daß bei Verwendung von derartig (kleinen Essigsäuremengen noch ein wasserlösliches Produkt entstf-ht. Bekanntlich ist die Löslichkeit von essigsaurem Aluminium sowie .die Stabilität der Lösung um so größer je mehr Mole Essigsäure auf ein Atom Aluminium angewandt werden. Festes, wasserlösliches Aluminiumtriacetat ist bekannt. Auch werden neuerdings feste, wasserlösliche Präparate hergestellt, bei denen das im Triacetat vorliegende Verhältnis Aluminium zu Essigsäure wie i : 3 im Sinne einer Verkleinerung des Essigsäuregehalts überschritten wird. Es sind jedoch keine wasserlöslichen Präparate bekannt, bei denen auf ein Atom Aluminium weniger als 2 Mol Essigsäure kommen. Bei dem erfindungsgemäßen Präparat kann dagegen der Essigsäuregehalt sogar nur 5 bis io% desjenigen ,des bekannten Diacetats betragen, ohne daß es wasserunlöslich wird. Dies ist besonders Überraschend, da hochbasische Aluminiumacetate, wie sie beispielsweise für textilchemische Zwecke Verwendung finden, bisher nur als hydrophob und wasserunlöslich beleannt sind. Beispiel Zu 5o 1 o,2 n-Ess-igsäure gibt -man unter starkem Rühren das frische Umsetzungsprodukt aus 151 Aluminium-sek.-butylat mit 5o 1 Wasser, wobei die Temperatur der Mischung iso gehalten wird, daß der sek.-Butylalkohol abdestilliert. Nach etwa 3 Stunden ist ;die Lösung klar und alkoholfrei. In einem Dünnschicbtverdampfer wird die Lösung bei 5o bis 6o° zur Trockne eingedampft. Es entsteht hierbei ein glasiges festes Pulver mit einem A12 03-Gehalt von 68 -Gewichtsprozent, das sieh in kaltem Wasser leicht zu einer 3 % Aluminiumoxyd enthaltenden Flüssigkeit auflösen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsäuregehalt gemäß Patent 887 945. dadurch gekennzeichnet, daß eine aus i Mol Aluminiumalkoholat oder dessen Umsetzungsprodukt mit Wasser und o,o5 bis 2 Mol Essigsäure nach -dem Verfahren des Hauptpatents erhaltene Aluminiumacetatlösung bei Temperaturen unterhalb ioo° zur Trockne eingedampft wird.
DEST1457D 1944-03-21 1944-03-21 Verfahren zur Herstellung von reinstem Aluminiumacetat mit niedrigem Essigsaeuregehalt Expired DE894557C (de)

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