AT120755B - Fernsprechsystem für Zugleitung zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle aus. - Google Patents

Fernsprechsystem für Zugleitung zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle aus.

Info

Publication number
AT120755B
AT120755B AT120755DA AT120755B AT 120755 B AT120755 B AT 120755B AT 120755D A AT120755D A AT 120755DA AT 120755 B AT120755 B AT 120755B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voter
circuit
telephone system
pressed
relay
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Urban
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT120755B publication Critical patent/AT120755B/de

Links

Landscapes

  • Alarm Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fernsprechsystem für   Zngleitung   zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle ans. 



   Es sind   Fernsprechsysteme   für die Zugleitung auch unter dem Namen Dispatching-System bekannt, die im allgemeinen aus einer Zentralstelle und einer Reihe parallel an eine Doppelleitung angeschlossenen Stationen bestehen, die wechselseitig mit der Zentrale, aber nicht untereinander verkehren können.

   Zum Anruf der Stationen war in der dem   ZugMter zugeteilten   Zentralstelle für jede an die Doppelleitung angeschlossene Station je ein   Wahlschlüssel   vorgesehen, der durch   einmaliges Um-   drehen bis zu einem Anschlag aufgezogen wurde und beim Rücklauf die Auswahl und den Anruf der gewünschten, ihm   entsprechenden Station besorgte.   Sollten mehrere Stationen in beliebiger Auswahl von der Zentralstelle aus angerufen werden, so waren die betreffenden Wahlsehlüssel nacheinander zu betätigen, indem ein neuer   Wahlsehlüssel nur dann   in Gang gesetzt werden konnte, wenn der vorhergehende bereits wieder die Ruhestellung erreicht hatte. 



   Durch vorliegende Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, mittels eines einzigen Wählerumlaufes in der Zentrale eine beliebige Anzahl von Stationen in beliebiger Auswahl anzurufen, so dass die für den Anruf einer Reihe von Stationen erforderliche Zeit nur   um     weniges länger   ist als die für den Anruf einer einzigen Station notwendige Zeit. 



   Die Erfindung erreicht diesen fast gleichzeitigen Anruf auf mehreren Stationen durch folgende Anordnung :
In der Zentralstelle ist für jede Linienstation eine   Sehaltertaste   vorgesehen, die zur Ermöglichung 
 EMI1.1 
 sein und wird nach Beendigung des   Anrufes   bei einer oder mehreren Stationen für alle gedrückten Schalter vorzugsweise   elektromeehanisch gelöst. Die gedrückten Schalter schliessen   die Wählerkontakte an einen zunächst offenen Zweig des Stromkreises, so dass der beispielsweise durch eine Anreiztaste eingeschaltete Wählerstromkreis unterbrochen ist und ein Stillstand des   Wählerarmes   vorübergehend erzwungen wird. 



  Die Zeit des Stillstandes ist so bemessen, dass ein auf der entsprechenden Station befindliches Verzögerungsrelais abfällt und so den Weckerstromkreis   schliesst.   Durch diese Anordnung ist erreicht, dass auf den Stationen, deren Taste in der Zentralstelle nicht   gedrückt ist. auch   bei Durchgang des Anrufkontaktes   kein Rufzeichen ertönt. Inzwischen wird der Wählerstromkreis   auf der Zentralstelle wieder eingeschaltet und der Wählerarm setzt seinen Umlauf fort, bis er zum nächsten Kontakt gelangt, dessen Tastschalter gedruckt und dadurch der Wählerstromkreis unterbrochen ist. 



   An Hand der   Zeichnung,   die die Erfindung in einer Schaltskizze der Zentralstelle in Verbindung mit einer der Linienstationen beispielsweise darstellt, soll die Wirkungsweise näher erläutert werden. 



   In der Zentralstelle sind entsprechend den einzelnen Stationen Tasten   1.     ,. . , J vorgesehen,   die mit entsprechenden Kontakten des Wählers verbunden Find und in ihrer Ruhelage mit dem Pluspol der Stromquelle unmittelbar in Verbindung stellen. Die Zahl der Tasten kann dem Bedarf entsprechend beliebig vergrössert werden. Will beispielsweise der   Zugleiter   die Stationen 3 und 5 anrufen, so drückt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gehalten, die ihrerseits durch einen Magnet   ill   auslösbar sind. 



   Um den Wähler in   Tätigkeit   zu setzen, muss der Zugleiter die Anreiztaste AT   drücken. Selbst-   
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 ziehen von V2 wurde der   Kontakts   geöffnet, so dass   nunmehr   der Strom durch das Relais      geht und dieses erregt. Da Jv wie dargestellt, im Stromkreis von D liegt, bekommt D nicht mehr   genügend Strom   und der Anker von D fällt ab. Der Stromlauf ist dann : (-), Relais j1, Drehmagnet D, Wählerarm A1, 
 EMI2.4 
 arm A bleibt infolgedessen auf Kontakt. 3 stehen und es tritt eine kurze Pause ein, die entsprechend der Abfallzeit von V2. das durch den Schalter   cl   kurzgeschlossen ist, andauert.

   Erst wenn das   nunmehr   längere Zeit kurzgeschlossene Relais   Va   abfällt, wird die schrittweise Fortschaltung wieder eingeleitete, indem 
 EMI2.5 
 Taste führen vorübergehend stehen. Die dabei entstehenden Pausen in der   Strol1lstossgabe   werden zur Einschaltung des Weckers in der betreffenden Linienstation benutzt. 



   Gelangt also der Arm A1 auf den Kontakt 4, so öffnet sich vorübergehend der Schalter d, hebt den Kurzschluss von V2 auf, das sofort wieder erregt wird ; der Kontakt v2   I     öffnet sich. das   Relais      erhält Strom und schaltet den Wechselstrom an die Leitung, wodurch   wiederum     J. erregt wird,   das seinerseits wieder      unwirksam macht, indem der Strom direkt über i2II nach D geht und so das Fortschalten 
 EMI2.6 
 Zuleitung wieder eine Pause ein, die erst nach Abfall von V2 beendet ist und in der der Wecker auf Station 5 eingeschaltet wird. Auf allen Kontakten, deren Tasten gedrückt sind, bleibt der Wählerarm einige   hundert   Millisekunden stehen. 



   Ist der Anruf der Stationen, wie er weiter unten genauer   besehrieben   ist, beendet, so werden die gedrückten Tasten in ihre Ausgangsstellung   zurückgebracht,   indem gleichzeitig mit dem Arm Al ein zweiter Arm A2 umläuft, der kurz vor Beendigung des gesamten Umlaufs einen   Auslösemagnet   M au 
 EMI2.7 
 zieht die Arretierungsschienen zurück, so dass die gedrückten Tasten in ihre Ruhelage   zurückspringen.   



   Werden bei der Wahl der Stationen irrtümlich falsche Tasten gedrückt, so kann durch eine Auslösetaste AsT bei deren Niederdrücken der Magnet M jederzeit an die Plusleitung angeschlossen werden, so dass ohne Betätigung des Wählers ein Ausschalten der gedrückten Tasten möglich wird und nunmehr die richtige Auswahl vorgenommen werden kann. 



   Beim Fortschreiten des Wählerarmes Al von einem Kontakt zum andern werden durch das periodische Anschalten von Wechselstrom an die Leitung auf den Stationen alle Schrittschaltwerke durch den 
 EMI2.8 
   der Kontakt v und bleibt bei ununterbrochener Impulsgabe geöffnet. Hört die Impulsgabe in der Zentrale zeitweilig auf, so werden Tr und V stromlos. Alle V-Relais der Stationen sind gegenüber dem Relais 1'2   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Stationen ein, bevor das Relais   1'2   in der Zentrale abfällt. 



   Geht also beispielsweise bei einer bestimmten Linienstation der durch das   Schrittsehaltwerk l'r   betätigte Drehschalter trl   durch die Sehliessstellung,   so kann in diesem Augenblick auf der Station, deren Taste auf der Zentrale   gedrückt   ist, ein Rufzeichen entstehen. Auf den Stationen jedoch, auf deren der Zentrale zugeordneten Wählerkontakten der   Wählerarm nicht   stehen bleibt, wird gerade während der dabei erfolgenden Impulsgabe, also bei geöffnetem   Kontakt p, auch   wenn der Drehschalter trl die   Schliess-   
 EMI3.2 
 kommt und sich Kontakt v schliessen kann. 



   Ist auf einer gewählten Station die Rufstellung der Kontakte erreicht, so wird gleichzeitig ein zum Wecker WK parallel liegendes Relais S erregt, das einen parallel zum   Schalter & i liegenden   Kontakt S1 (Haltestromkreis für   S)   schliesst. Dadurch wird, trotz Weitersehreitens des Wählers Al und des damit verbundenen Öffnens von   . das Rufzeichen   fortgesetzt bis der Hörer abgenommen und somit    < S'und IF. K   durch Kontakt   h2   abgeschaltet werden. Wird das Rufzeichen durch Aufheben des Hörers innerhalb einer bestimmten Zeit nicht abgestellt, so tönt dieses so lange fort, bis ein durch   S über   s an den Stationsstromkreis geschaltetes Thermorelais TA infolge Öffnen von   dz   die Verbindung unterbricht.

   Der Anruf der Station kann erst wieder bei einer neuen Wahl erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.3 
 einer Zentralstelle aus   insbesondere für Zugleitung, dadurch gekennzeichnet,   dass in der Zentralstelle den einzelnen Sprechstellen Tasten zugeordnet sind und ein   Drehwähler   vorgesehen ist, dessen Kontakte mit den Tasten verbunden sind und der in einem einzigen Umlauf in den in beliebiger Folge ausgewählten Sprechstellen den   Weckruf   einleitet.

Claims (1)

  1. 2. Fernsprechsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass den Wählerstromkreis EMI3.4 auf den mit in Arbeitsstellung befindlichen Tasten verbundenen Kontakten bewirken.
    3. Fel'l1sprechsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einleitung des Wählerumlaufes eine den Wählerstronkreis schliessende Anreiztaste vorgesehen ist. EMI3.5 des Wählerumlaufs eine beim Tieferdrücken einer oder mehrerer beliebiger Linientasten, allen Tasten gemeinsame den Wählerstromkreis schliessende Kontaktschiene vorgesehen ist.
    5. Fernspreehsystem nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Betätigungsstrom des Wählers beeinflussendes und gleichzeitig die Fernleitung beherrschendes Relais (J1) sowie ein von ihm abhängiges, den Wählerstromkreis beeinflussendes zweites Relais (J2) vorgesehen ist.
    6. Fernsprechsystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zentrale zur Entriegelung der gedrückten Tasten nach oder kurz vor vollendetem Wählumlauf ein mit dem Wähler umlaufender Kontaktarm angeordnet ist, der einen elektromeehanischen Auslösemechanismus unmittelbar einschaltet.
    7. Fernsprechsystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entriegelung der gedrückten und verriegelten Tasten eine Auslösetaste vorgesehen ist, die unabhängig vom Wählstromkreis den elektromechanischen Auslösmeechanismus betätigt.
AT120755D 1928-03-24 1929-03-23 Fernsprechsystem für Zugleitung zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle aus. AT120755B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE120755T 1928-03-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120755B true AT120755B (de) 1931-01-10

Family

ID=29277058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120755D AT120755B (de) 1928-03-24 1929-03-23 Fernsprechsystem für Zugleitung zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle aus.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120755B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT120755B (de) Fernsprechsystem für Zugleitung zum Anruf einer beliebigen Zahl von Teilnehmern von einer Zentralstelle aus.
DE603348C (de) Schaltungsanordnung fuer Mittel- und Endaemter mit Schnurbetrieb
DE621714C (de) Wahleinrichtung fuer den wahlweisen Anruf von Fernsprechteilnehmerstellen fuer Haus- und Amtsverkehr
DE564332C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren parallel an einer Leitung liegenden Sprechstellen, insbesondere fuer Zugleitung
DE264023C (de)
DE312469C (de)
DE657124C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
AT120149B (de) Einrichtung an Fernsprechsystemen für Zugleitung.
DE2427584A1 (de) Tastaturfernsprecher
DE656637C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen
AT83179B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Nebenstellen.
DE214475C (de)
DE903470C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen
DE644324C (de) Schaltung fuer Anrufsucher
AT239323B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Gleichstromtastwahl
DE633246C (de) Schaltungsanordnung zum wahlweisen Morseanruf von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE323098C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen
AT67285B (de) Automatisches Telephonsystem.
AT160000B (de) Halbautomatisches Fernsprechamt.
AT81613B (de) Telephonsystem. Telephonsystem.
AT85951B (de) Fernsprechanlage, bei welcher die Verbindungsleitungen durch Lampen als besetzt oder frei bezeichnet werden.
AT111158B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
AT120140B (de) Schaltungsanordnung für Postnebenstellen-Zentralumschalter zum Anschluß an vollautomatische Ämter.
DE286532C (de)
DE677107C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen