DE264023C - - Google Patents

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DE264023C
DE264023C DENDAT264023D DE264023DA DE264023C DE 264023 C DE264023 C DE 264023C DE NDAT264023 D DENDAT264023 D DE NDAT264023D DE 264023D A DE264023D A DE 264023DA DE 264023 C DE264023 C DE 264023C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 264023-KLASSE 21 a. GRUPPE
LEO GILER in MANNHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine | Schaltung mit Rückfragemöglichkeit für Post- j nebenstellen, die zur selbsttätigen Einschaltung auf mehrere Amtsleitungen nur einen Schalter benötigen, um durch denselben die nächste unbesetzte, nicht nach Wahl bestimmte Amtsleitung zu erhalten, während eine Zentralstelle jeder Nebenstelle eine beliebige Amtsleitung zuweisen kann. Ferner ist jede Neben- stelle in der Lage, während einer Amtsverbindung eine Rückfrage auf die anderen an diese Nebenstelle eingeschalteten Apparate herzustellen, ohne daß die von der Nebenstelle in Anspruch genommene Amtsleitung während der Rückfrage von einer anderen Nebenstelle belegt werden kann. Bei den bisher bekannt gewordenen Schaltungen, welche den gleichen Zwecken dienen, benötigen die Nebenstellen für jede Amtsleitung einen besonderen Schalter, was den Apparat zu groß, kompliziert und daher teuer macht. Auch sind Schaltungen bekannt, die sich selbsttätig in eine freie Leitung einschalten können, diese haben jedoch die Mängel, daß den Nebenstellen eine bestimmte Amtsleitung nicht zugeteilt werden kann, was jedoch bei Weitergabe von der Zentralstelle einer rufenden, Amtsleitung an die Nebenstellen von großer Bedeutung ist, ferner daß die Nebenstellen keine Rückfrage halten können bzw. während derselben die Amtsleitung durch vorzeitiges Erscheinen des Schlußzeichens auf dem Amte getrennt wird.
Die vorliegende Schaltung hebt alle obenerwähnten Mängel auf. Sie besteht aus je einem Relais R für jede Sprechstelle und Amtsleitung und einem für jede Amtsleitung allen Nebenstellen gemeinsamen, durch einen Elektromagneten verstellbaren Umschalter Um, der auch durch Relais mit der nötigen Anzahl von Kontaktfedern ersetzt werden kann, um die Nebenstellen jeweils auf die denselben zugehörigen und einer freien Amtsleitung entsprechenden Relais einzuschalten. Ferner enthält jede Nebenstelle einen für alle Amtsleitungen gemeinsamen und die Zentralstelle einen für jede Amtsleitung getrennten Schalter K, der auch durch eine gewöhnliche Taste und Relais ersetzt werden kann. Die Relais Ri, R2 usw. können sowohl an jeder Nebenstelle N als auch an einer Zentralstelle Z mit den Umschalterelais Umi, Um2 usw. untergebracht werden. Außer diesen Nebenstellenanschalterelais Ri, Rl, R3 ist noch ein von diesen abhängiges, für jede Amtsleitung vorgesehenes Zentral- oder Hauptstellenanschalterelais angeordnet, welches mit dem Umschalterelais Um zusammen arbeitet.
Beim Einschalten einer Nebenstelle (z. B. IVi) durch Eindrücken des Schalters K spricht das Nebenstellenanschalterelais R der jeweils freien Amtsleitung L an und schaltet diese
Nebenstelle auf die Amtsleitung Li (a, b) ein. Das angesprochene Relais R ι der Nebenstelle schließt gleichzeitig einen das Hauptstellenanschalterelais und das Umschalterelais enthaltenden Stromkreis: Minuspol, Federn h, g des Hakenumschalters H, Federn 4, 5, 6 des Relais R1, der Nebenstelle Ni, Leitung RLi, Relais Ri der Zentralstelle Z, Wicklung des Umschalters TJmT, Leitung EK zum Pluspol der Batterie, wodurch das Hauptstellenanschalterelais Ri der Zentralstelle Z und das Umschalterelais CJ«i ansprechen. Diese Relais steuern ihren Federnsatz um, um den übrigen Stellen Z und N 2 die Einschaltemöglichkeit an die Leitung Li zu nehmen. Die Zentralstelle Z und die Nebenstelle N 2 können aber durch Eindrücken des Schalters K die nächste freie Amtsleitung L 2 erhalten. Durch den beschriebenen Stromkreis bleiben die Anker des Relais Ri der Nebenstelle Ni, des Relais Ri der Zentralstelle Z und das Umschalterelais Umi, solange der Hörer T vom Haken H abgenommen ist, angezogen, um die Amtsleitung L1 während einer Rückfrage den übrigen Stellen Z und N2 zu entziehen (durch das angesprochene Umschalterelais Umi, das durch die Kontaktfedern i, 3, 4, 6, 7, 9 die übrigen Nebenstellen N 2 und Z auf der nächsten Amtsleitung L 2 eingeschaltet hält) und dem Amte die Leitung Li als besetzt erscheinen zu lassen (z. B. durch Einschalten einer Drosselspule D 2 in Brücke zu der Amtsleitung Li).
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, erhält jede Nebenstelle Ni, N2 usw. für alle Amtsleitungen Li, L2, L3 einen Schalter K, während die Zentralstelle Z einen solchen getrennt für jede Amtsleitung erhält. Im Ruhestand sind die Nebenstellen sowie die Zentralstelle durch Kontaktfedern Aa und 1 bzw. Aa und S sowie durch Ab und E eines Schalters K mit dem Hausnetz verbunden. Bei der Zentralstelle Z führen die beschriebenen Verbindungen durch die entsprechenden Kontaktfedern der einzelnen Schalter Ki, K2, K3. Jeder der Schalter K ist mit einem Druckknopflinienwähler HL derart mechanisch verbunden, daß beim Eindrücken des Schalters K der Linienwähler ausgelöst wird und umgekehrt. Für jede Nebenstelle oder Zentralstelle wird pro Amtsleitung ein Relais R angebracht, welches jeweils mit dem Zeichen der Amtsleitung versehen ist, z. B. Ri für Amtsleitung Li, i?2 für die Amtsleitung L2 usw. Ebenso werden die Schalter K bei der Zentralstelle Z wie auch die durch Elektromagnete verstellbaren Umschalter Um mit dem entsprechenden Index bezeichnet. Die Verbindung der Kontakte und Wicklungen der Relais R, der Nebenstellen N mit den Kontaktfedern der verschiedenen Schalter K, H wird aus der Angabe der Stromläufe ersichtlich.
Wird nun der Schalter K z. B. an der Nebenstelle Ni gedrückt, so berühren sich die Federn La und f, und es wird für das der Amtsleitung L1 entsprechende Relais R1 (vorausgesetzt, wenn die Amtsleitung Li frei ist) der Strom einer Batterie auf folgendem Wege geschlossen: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Federn f, La des Schalters K, Kontaktfedern i, 2 der Nebenstellenanschalterelais 2? 3, R 2, Verbindungsleitungen M1, Kontaktfedern i, 2 des Nebenstellenanschalterelais J?i, . Leitung 22, Kontaktfedern 1, 2 des Umschalterelais Umi, Leitung 6, Wicklung des Nebenstellenanschalterelais Ri, Leitung EK zum Pluspol der Batterie. Demzufolge zieht das Nebenstellenanschalterelais Ri seinen Anker an und steuert seinen Kontaktfedernsatz um. Hierbei wird die Amtsleitung Li (a, b) durch die Kontaktfedern 3, 1, 8, 7 des Relais Ri, Verbindungsleitungen H1, mv Kontaktfedern 2, ι des Relais R2, Verbindungsleitung nv Kontaktfedern 2, 1 des Relais 2? 3, Leitung I1, Kontaktfedern La, Lb, Aa, Ab des Schalters K mit dem Sprechapparat der Nebenstelle Ni verbunden, in welcher der Strom in bekannter Weise über den Fernhörer T und die Induktionsspule / weiter verläuft, so daß das Gespräch mit dem Amt nunmehr geführt werden kann. Gleichzeitig mit dem Ansprechen des Nebenstellenanschalterelais sprechen auch das Hauptstellenanschalterelais fii und das Umschalterelais Umi, durch folgenden Stromkreis an:
Minuspol der Batterie, Kontaktfedern h, g des Hakenumschalters, Leitung 21, Kontaktfedern 4, 5, 6 des Nebenstellenanschalterelais Ri; hier verzweigt sich der Strom, und zwar:
I. über die Wicklung des Nebenstellenanschalterelais Ri, Leitung EK, Pluspol der Batterie,
II. über die Leitung RLi, Wicklung des Hauptstellenanschalterelais Ri der Zentralstelle Z, Wicklung Um 1, Leitung EK, Pluspol der Batterie.
Durch denselben Stromkreis bleiben die angesprochenen Relais R1 von N1 und Z sowie das Umschalterelais während der ganzen Dauer des abgehobenen Hörers, auch wenn der Schalter K ausgelöst ist, angezogen (auch im Falle einer Rückfrage). Das angesprochene Umschalterelais Umi steuert seinen Federnsatz um und schaltet durch die Kontaktfedern τ> 3» 4» 6, 7, 9 die Leitungen der übrigen Nebenstellen N 2 auf die denselben zugehörigen und der Amtsleitung L 2 entsprechenden Nebenstellenanschalterelais 2? 2, so daß beim Hereindrücken des Schalters K seitens anderer Nebenstellen dieselben nicht mehr die Amtsleitung L1 erhalten, sondern die nächste,
gegebenenfalls die Amtsleitung L 2 (a, b). Das angesprochene Hauptstellenanschalterelais R1 steuert den Federnsatz um und trennt durch die Kontaktfedern 5, 6, 7, 8 die Amtsleitung Ii von dem Schalter K1 der Zentralstelle Z, so daß dieser die Einschaltungsmöglichkeit auf die Amtsleitung Li genommen ist. Will nun eine Nebenstelle, z. B. Ni, während einer Amtsverbindung bei einer anderen Sprechstelle, z. B. Nz, Rückfrage halten, so geschieht dies auf folgende Weise:
Die Nebenstelle JVi drückt den Knopf 2 des Hausliriienwählers HL, wodurch gleichzeitig durch mechanische Kupplung der Schalter K ausgelöst wird und dessen Kontaktfedern wieder in die Ruhelage zurückkehren, so daß der Sprechapparat von Ni durch die Kontaktfedern Aa, 1, Leitung 1, Linienwählerkontakt 2, Leitung 2, Kontaktfedern 2, Aa des Schalters K der Nebenstelle N 2 mit dem Sprechapparat verbunden ist. Von hier fließen die Sprechströme über die Kontaktfedern Ab, E, Leitung EK und die Kontaktfedern E, Ab des Schalters K der Nebenstelle N1 zu deren Sprechapparat zurück, so daß das Rückfragegespräch geführt werden kann. Während desselben bleiben aber die Anker des Nebenstellenanschalterelais R1 der Nebenstelle N τ angezogen durch einen geschlossenen lokalen Stromkreis: Minuspol der Batterie, Leitung PFZ, Kontaktfedern h, g des Hakenumschalters H, die bei abgehobenem Hörer T geschlossen sind, Leitung 21, Kontaktfedern 4, 5 des Nebenstellenanschalterelais Ri, da dessen Anker bereits angezogen war, Relais Rx, Leitung EK zum Pluspol der Batterie. Gleichzeitig sind auch die Anker des Hauptstellenanschalterelais Ri und des Umschalterelais Um ι durch den bereits beschriebenen Stromkreis angezogen. Auf dem Amte erscheint kein Schlußzeichen, weil die Kontaktfedern i, 2, 7, 8 des Relais der Nebenstelle Ni, welche die Drosselspule D2 eingeschaltet haben, das Amtsschlußzeichen erst beim Aufhängen des Fernhörers T auf der Nebenstelle Ni in der nachstehend beschriebenen Weise zum Ansprechen bringen.
Die beiliegende Zeichnung ist beispielsweise für ein Amt mit Zentralbatteriebetrieb vorgesehen, und demzufolge schalten die Kontaktfedern ι und 7 des Relais Ri der Nebenstelle N τ bei dessen Ansprechen gleichzeitig mit dem Einschalten des Sprechapparates die zu den Leitungen I1, mx parallel liegende Drosselspule D 2 in die Amtsleitung Li (a, b), so daß diese, solange der Anker des Nebenstellenanschalterelais R ι angezogen ist, auf dem Amte als besetzt zu erkennen ist. Ist nunmehr das Gespräch beendet und der Hörer T aufgehängt, so ist der Hakenumschalter H ausgelöst, der Kontakt zwischen den Federn g, h im Apparat geöffnet und der das Nebenstellenanschalterelais Ri erregt haltende Strom WZ, h, g, 21, 4, 5, Ri, EK dadurch unterbrochen. Das Nebenstellenanschalterelais Ri läßt den Federnsatz 1, 4, 7 zurückgehen, der Strom wird unterbrochen, das Umschalterelais Um ι und das Hauptstellenanschalterelais Ri werden stromlos, so daß der ursprüngliche Ruhezustand der Amtsleitung Li (a, b) wieder hergestellt ist. Die Zuweisung einer bestimmten Amtsleitung an eine Nebenstelle erfolgt auf nachstehend beschriebene Art:
Kommt ein Ruf einer Amtsleitung, z. B. L3, an, indem der Stromkreis: Amt, Leitung La3, Wecker AW3, Kondensator C3, Leitung L 3, b, Amt, den Wecker A W3 zum Ertönen bringt, dann schaltet sich die Zentralstelle Z durch Eindrücken des Schalters K3 zwecks Abfrage in diese Amtsleitung £3 ein. Hierdurch wird der Sprechapparat T der Zentralstelle Z durch die Kontaktfedern Aa, La, Ab, Lb des Schalters K3 über die Kontaktfedern 5 und 7 des Hauptstellenanschalterelais 2? 3 mit der Amtsleitung L 3 (a, b) verbunden, und die Abfrage kann erfolgen.
Gleichzeitig wird ein Stromkreis geschlossen: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Kontaktfedern i, 4 des Zuteilungsschlüssels ZS 3, Kontaktfedern f2, f± des Schalters K3, Leitung [/3, Umschalterelais UVw3, Leitung EK, Pluspol der Batterie, der das Umschalterelais Um3 erregt, welches durch das Umsteuern seines Federnsatzes 1, 4, 7 den Nebenstellen Ni, N2 die Einschaltungsmöglichkeit auf die Amtsleitung L 3 (a, b) nimmt und gleichzeitig denselben die Möglichkeit gibt, sich auf die nächste freie Amtsleitung einzuschalten. Vernimmt nun die Zentralstelle Z, daß eine der Nebenstellen, z. B. Ni, gewünscht wird, so drückt erstere (Z) den Schalter Rf, um ihren Sprechapparat T durch die Kontaktfedern Aa, Ab des Schalters Rf von den Kontaktfedern 5 und E desselben Schalters abzuschalten unter gleichzeitiger Einschaltung des Hauslinienwählers HL durch die Kontaktfedern 5 und EK des Schalters Rf. Die Zentralstelle Z kann nunmehr jetzt durch Hereindrücken des Linienwählerknopfes 1 über Leitung 1, Kontaktfedern 1, Aa des Schalters K der Nebenstelle Ni, Sprechapparat T dieser Nebenstelle, Kontaktfedern Ab, E des Schalters K, Leitung EK, Kontaktfedern EK, Ab des Schalters Rf der Zentralstelle Z, deren Sprechäpparat T, Kontaktfedern A a 5 des Schalters Rf, zurück zum Linienwählerknopf 1 der Zentralstelle, mit der Nebenstelle Ni sprechen und derselben mitteilen, sie möge ihren Schalter K eindrücken um mit dem Amt zu sprechen. In demselben Moment drückt die Zentralstelle Z die Zuweisungstaste ZS 3, die den
bereits oben beschriebenen Stromkreis des Umschalterelais Ums unterbricht und gleichzeitig folgenden Stromkreis schließt:
Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Kontaktfedern i, 2, 3 der Taste ZS3, von hier:
1. über Leitung fti, Umschalterelais Umi, Leitung EK, Pluspol der Batterie und
2. über Leitung ft2, Umschalterelais Um2, Leitung EK, Pluspol der Batterie.
Durch diesen Strom sprechen die Umschalterelais Umi und Um2 an und schalten, wie nachstehend gezeigt wird, die Relaisleitung 22 der Nebenstelle Ni durch die Kontaktfedern i, 3 der Umschalterelais Unix, [7m2 auf das Nebenstellenanschalterelais 2? 3. Drückt nunmehr die Nebenstelle iVi ihren Schalter K ein, so spricht das Nebenstellenanschalterelais R3 an durch den Stromkreis: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Kontaktfedern f, La des Schalters K von ZVi, Kontaktfedern 1, 2 des Nebenstellenanschalterelais 2? 3, Zuleitung M1, Kontaktfedern 1, 2 des Nebenstellenanschalterelais R2, Zuleitung -W1, Kontaktfedern i, 2 des Nebenstellenanschalterelais Ri, Leitung 22, Kontaktfedern 1, 3 des Umschalterelais Umi, Verbindungsleitung 15 (da der Anker von Umi angezogen ist), Kontaktfedern i, 3 des Umschalterelais Uni2, Verbindungsleitung 18 (da auch der Anker von Um2 an- gezogen ist), Kontaktfedern 1, 2 des Umschalterelais Um3, Leitung 12, Wicklung des Nebenstellenanschalterelais Z?3, Leitung EK, Pluspol der Batterie. Das Nebenstellenanschalterelais 2? 3 steuert seinen Federnsatz um und verbindet auf die bereits beschriebene Art den Sprechapparat T der Nebenstelle N 3 mit der Amtsleitung £3 (a, b). Das angesprochene Nebenstellenanschalterelais A3 der Nebenstelle Ni schließt einen weiteren Stromkreis: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Kontaktfedern h, g des Hakenumschalters, Kontaktfedern 4, 6 des Nebenstellenanschalterelais Z? 3, Leitung RL 3, Wicklung des Hauptstellenanschalterelais 2? 3, Wicklung des Umschalterelais Um 3, Leitung EK, Pluspol der j Batterie. Durch diesen -Strom sprechen das Hauptstellenanschalterelais 2? 3 und das Umschalterelais Um^ an, wodurch das angesprochene Hauptstellenanschalterelais R 3 durch die Kontaktfedern 5, 7 die Amtsleitung £3 von dem Schalter K3 trennt und mithin auch vom Sprechapparat T, so daß der Zentraloder Hauptstelle hierdurch die Einschaltungsmöglichkeit auf diese Amtsleitung genommen ist. Ferner wird ein Uberwachungszeichen Us durch die Kontaktfedern 1, 2 desselben Hauptstellenanschalterelais Rs durch den Stromkreis: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Überwachungszeichen Us, Kontakt 2, 1 des Relais Rs, Leitung EK, Pluspol der Batterie zum Ansprechen gebracht, welches die erfolgte Einschaltung der Nebenstelle IVi auf die Amtsleitung anzeigt. Alsdann läßt die Zentralstelle Z die Taste ZS3 los, die in die Ruhelage wieder zurückkehrt. Das angesprochene Umschalterelais Ums nimmt den übrigen Nebenstellen N2 usw. die Einschaltungsmöglichkeit auf die Amtsleitung L 3. Sind alle Amtsleitungen Li, L2, L3 besetzt, dann sind auch die Anker der Hauptstellenanschalterelais Ri, R2, Rs angezogen, welche die Sperrsignale S an den Nebenstellen Ni, N2 usw. durch den Stromkreis: Minuspol der Batterie, Leitung WZ, Sperrsignal S 2 der Nebenstelle N2, Sperrsignal Si der Nebenstelle ZVi, Kontaktfedern 4, 3 des Relais Ri, Kontaktfedern 4, 3 der Hauptstellenanschalterelais 221, 2? 2 und 2? 3, Leitung EK, Pluspol der Batterie zum Ansprechen bringen, um den Nebenstellen ZVi, ZV 2 usw. das Besetztsein aller Amtsleitungen Li, L2, L3 anzuzeigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für Hauptstellen in Fern-Sprechanlagen, bei denen die Nebenstellen sich selbsttätig in eine freie Amtsleitung einschalten können und die Hauptstelle die vom Amte gewünschte Nebenstelle mit der jeweils rufenden Amtsleitung verbinden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die für jede Nebenstelle (Ni, N2) zum Anschluß an die verschiedenen Amtsleitungen (Li, L2, Ls) vorgesehenen Nebenstellenanschlußrelais /2?i, R2, Rj) und die auf der Haupt- oder Zentralstelle (Z) zum Anschluß an die verschiedenen Amtsleitungen vorgesehenen ' Hauptstellenanschlußrelais (Ri, Az1 Rs) sowie je ein diesen Relais zugeordnetes Umschalterelais (Umi, Um2, Ums) derart geschaltet sind, daß beim Anschalten einer Nebenstelle (z. B. ZVi) an eine Amtsleitung das Nebenstellenanschalterelais der jeweils freien Amtsleitung (z. B. Li) über Kontakte (1, 2) des zugehörigen Umschalterelais (Umi) in an sich bekannter Weise zunächst erregt wird (durch WZ, f, La, 1, 2 von 2? 3, 2?2, 2?i, 22, i, 2 von Umi, 6, Ri, EK) und sich dann mit den zugehörigen Umschalte- und Hauptstellenanschlußrelais (Umi, Ri) der Hauptstelle in einen nur vom Hörerhaken (H) der rufenden Nebenstelle abhängigen Stromkreis (WZ, h, g, 21, 4, 5, 2?i, EK und 4, 6, RLi, Ri bei Z, Umi, EK) schaltet, damit eine Rückfrage der Nebenstelle bei einer anderen (z. B. ZV 2) unter Besetzthaltung der Amtsleitung (Li) infolge einer vom Nebenstellenanschlußrelais (Ri) in die Amtsleitung (Li) geschalteten Drosselspule (D 2) möglich ist, während beim Anschalten
    der gewünschten Nebenstelle (z. B. Ni) an die rufende Amtsleitung (z. B. L3) durch die Hauptstelle (Z) das beim Abfragen der Amtsleitung erregte Umschalterelais (Um3) durch den beim Umlegen des der gewünschten Nebenstelle entsprechenden Amtsschalters (K 3) aus- und die Umschalterelais (Um 2, Um τ) der übrigen Amtsleitungen (L2, Li) eingeschaltet werden, damit ein Ansprechen des Neben- und Hauptstellenanschlußrelais (R3, R3) der rufenden Amtsleitung (L3) bei gleichzeitiger Einschaltung eines Uberwachungszeichens (U3) ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11642385B2 (en) 2020-06-17 2023-05-09 Psilo Scientific Ltd. Basic extraction of psychoactive compounds from psychoactive organisms
US11786506B2 (en) 2020-12-28 2023-10-17 Psilo Scientific Ltd Transmucosal psychoactive alkaloid composition and preparation thereof

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