AT160000B - Halbautomatisches Fernsprechamt. - Google Patents

Halbautomatisches Fernsprechamt.

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AT160000B
AT160000B AT160000DA AT160000B AT 160000 B AT160000 B AT 160000B AT 160000D A AT160000D A AT 160000DA AT 160000 B AT160000 B AT 160000B
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Vereignigte Telephon Und Teleg
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  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   In den letzten Jahren war man bestrebt, automatische Einrichtungen in manuell bedienten   Ämtern   einzuführen. So sind die sogenannten Fernschränke ein Beispiel dafür, dass die Ersparnis an
Bedienungszeit eine bessere Ausnutzung der Fernleitung ergibt, wodurch sich die automatischen Hilfs- mittel bezahlt machen. 



   Schnurlose Vermittlungseinrichtungen wurden schon für private   Selbstanschlussämter   vor- geschlagen, wie in Fig. 1 gezeigt. Nach dieser Anordnung sind die Teilnehmerleitungen des Teil- nehmers   S   an die Kontaktbänke von zwei Arten von Anrufsuchern angeschlossen. Über die erste
Art von Anrufsuchern werden über den Stromkreis LL Lokalverbindungen hergestellt. Über die zweite
Art von Anrufsuchern   JLF   werden die Verbindungen zu dem abgehenden Amt hergestellt, wobei die
Verbindungsstromkreise JC mit einem eigenen Satz von Kippern, z. B. K, und Lampen, z. B. LP, am
Vermittlungsplatz POS versehen sind. 



   Die Anordnung nach Fig. 1 kann jedoch nicht für grössere Schränke angewendet werden, da es unpraktisch wäre, die Kipper und Lampen für etwa 20 Zentralenanschlüsse, 5 Verbindungsleitungen und 20 manuelle Nebenstellenleitungen an jedem von   mehreren   Arbeitsplätzen anzubringen. Ferner wäre es unrationell, jeder Vermittlungsperson nur einen Teil der vorhandenen Stromkreise   zugänglich   zu machen. 



   Gegenstand der Erfindung ist es, Stromkreise für schnurlose   Nebenstelleuvermittlungsein-   richtungen vorzusehen, ohne den   Bedienungsplatz   unmässig zu vergrössern oder irgendeine notwendige
Eigenschaft aufzugeben. 



   Um Stromkreise für schnurlose   Nebenstellenvermittlungseinrichtungen   vorzusehen, ohne den Bedienungsplatz übermässig zu vergrössern oder irgendeine notwendige Eigenschaft aufzugeben, wird nach einem Erfindungsmerkmal ein   halbautomatisches   Fernsprechamt oder ein privates Nebenstellenamt mit einer schnurlosen Anlage ausgerüstet, die aus der eigentlichen Abfragegarnitur und einer Anzahl von zugeordneten Stromkreisen besteht, von denen jeder so eingerichtet ist, dass er die Abfrageeinrichtung an einen Verbindungsstromkreis anschliesst, über den der Aufbau einer Verbindung zu oder von einer entfernten Zentrale erfolgt. 



   Ein weiteres Merkmal dieser Erfindung ist, dass keiner dieser Abfragestromkreise individuell einer Verbindungsleitung zugehört, sondern nur nach Bedarf entweder selbsttätig oder manuell an diese Verbindungsleitung zeitweise angeschlossen wird. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen erklärt.
Fig. 2 zeigt schematisch die erfindungsgemässe Einrichtung der Selbstanschlussnebenstellenzentrale. Fig. 3 und 3 a zeigen den Verbindungsstromkreis zwischen der   Selbstansehlussnebenstellen-   zentrale und der Hauptzentrale. Fig. 4 a zeigt die Überwachungseinrichtung (Kipper-und Lampen- überwachungseinrichtung), die gemeinsam für eine Anzahl von Verbindungsstromkreisen durch einen Schalter   AS2   angeschlossen sind. Fig. 4 zeigt einen Teil des Stromkreises für die Vermittlungsperson, dessen restlicher Teil in Fig. 5 und 5 a dargestellt ist.

   Dieser Stromkreis ist gemeinsam mit Verbindungsstromkreisen durch einen   Schalter ;   verbunden und an eine Anzahl von   Überwachungs-   leitungen   mehrfachgesehaltet.   Fig. 6 ist die schematische Darstellung einer andern   erfindungsgemässen   Art von   Srlbstanschlussnebenstellrnzentralen.   

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Das Strichdiagramm in der Fig.   2   zeigt den Verbindungsaufbau einer Selbstanschlussnebenstellenzentrale mit 500 Leitungen. Der Vorgang bei einem Amtsruf ist folgender :
Die über eine Verbindungsleitung J ankommenden Rufe gelangen zu einem Verbindungsstrom- 
 EMI2.1 
 tung SL nach ihm sucht. Wenn das Suchen beendet ist, leuchtet eine mit der Verbindungsleitung verbundene Anruflampe auf.

   Der Sprechstromkreis ACT der Beamtin ist mit einer Anzahl von Überwachungsverbindungseinrichtungen SL zusammengefasst und mit einem Anrufsueher   AS'i,   der parallel zu den Anrufsuchern   AS,   des Verbindungsgliedes liegt, versehen. 



   Die Vermittlungsperson gibt einen Anruf an die   gewünschte   Teilnehmerstation durch einen Tastensender ES weiter, welcher Stromstösse über AS1 abgibt, wodurch die Schaltvorgänge für die Steuerung von   JS   und IFS ausgelöst werden. Sobald der Sprechstromkreis fertiggestellt ist, werden der Überwachungsstromkreis und der Stromkreis der Beamtin ausgelöst und die Beamtin ist mit dem Anruf nicht weiter verbunden, wenn sie nicht von der Teilnehmerstation nochmals gerufen wird, in welchem Fall eine neue   Uberwaehungsverbindungseinrichtung   SL den Verbindungsstromkreis JC sucht. 



    Will die Beamtin mit der Leitung verbunden bleiben (z. B. wenn der Anruf wichtiger als gewöhnlich ist), dann kann sie eine Haltestaste drücken, wodurch die Überwachungsverbindungseinrichtung SL   gezwungen wird, die Verbindung mit dem Verbindungsstromkreis JC aufrechtzuerhalten, wodurch ihr die gewünschte Überwachung und das Eintreten in das Gespräch   ermöglicht   wird. 



   Abgehende Rufe werden normal durch die rufende Station SS   durchgeführt.   Die Verbindung wird über den   Teilnehmerstromkreis LC, Leitungssucher   LF und Gruppenwähler GS hergestellt, und die Teilnehmer haben keine wie immer geartete Verbindung mit der Beamtin, wenn nicht der rufende Teilnehmer zu irgendeinem Zeitpunkt während des Gespräches der Beamtin durch   Drücken   eines Erdungstasters ein Signal gibt, worauf eine Überwachungsverbindungseinrichtung SL den Verbindungstromkreis JS sucht und die Anruflampe aufleuchtet wie bei einem ankommenden Ruf. 
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 als kombinierter Orts-und ankommender Leitungswähler arbeiten. 



   Im folgenden wird der Verbindungsaufbau im einzelnen beschrieben. Fig. 7 zeigt die Zusammengehörigkeit der   Schaltungsfiguren.   



     Ankommender   Ruf. 
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 wachungsverbindungseinrichtungSL. 



   Die Relais OS der Verbindungsleitungen sind hintereinander in Kettenschaltung angeordnet, so dass immer nur ein Relais CS an den Anlassleiter SL im gleichen Zeitpunkte angeschlossen wird, u. zw. das Anlassrelais der ersten freien Überwachungsverbindungseinriehtung. 



    Der Wähler AS2(Fig. 4a) beginnt nun, eine rufende Verbindungsleitung zu suchen: Batterie ASM2,   Unterbrecher   ests,     et,   Erde. Wenn die rufende Verbindungsleitung gefunden ist, wird Relais   CT   be- 
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   Kontaktbank der ändern Verbindungsstromkreise   als besetzt und das Anlassrelais des nächsten freien Verbindungsstromkreises kann nicht ansprechen. Die Kontakte   et2   betätigen Relais CK. Durch die 
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 das heisst ob er von der Hauptzentrale kommt oder ob es eine   Verbindung   von einer ändern Selbstanschlussnebenstellenzentrale ist. 
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   richtung weiter   und Relais CS wird ausgelöst. 



   Wenn die Beamtin die Lampe SUL flackern sieht, legt sie den Kipper SK im Verbindungsstromkreis um und betätigt   C) S'X,   indem sie Erde auf dieses Relais legt. Es wird Erde für die Schalter SK 
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 die Relais G bzw. Z im Verbindungsstromkreis betätigt. Erde über cb5 sieht einen alternativen Haltestromkreis für CK vor. 



   Die Beamtin fragt nun die Nummer der gewünschten Leitung von dem über die Hauptzentrale rufenden Teilnehmer ab. 
 EMI3.2 
 kreis gelegt. 



   Wenn die erste Ziffer aufgespeichert ist, wird Erde an den Leiter FZL gelegt, um Relais FZ im Stromkreis der Beamtin (Fig. 4) zu betätigen. Relais OH wird durch fz4 ausgelöst. Die linke Wicklung 
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   Wenn die zweite Ziffer gespeichert ist, wird die Erde vom Zahlengebersendestromkreis über den Leiter FZL abgeschaltet, so dass Relais FZ ausgelöst wird. 
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 sendung einzuleiten. Die Stromstösse der ersten Ziffer werden vom Ziffernsendestromkreis über den Leiter IL, pb1, asm11, Leiter W1, ha2 zum Hubmagneten VM des Amtsgruppenwählers JS gesandt, welcher schrittweise auf die gewünschte Höhe gebracht wird. 



   Wenn die benötigte Anzahl von Stromstössen von dem Ziffernsendestromkreis gesandt wurde, 
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 wurde gehalten über s3, Leiter SLL zur Erde im Zahlengeber, nachdem eine dritte Ziffer gespeichert wurde. Das Öffnen der   Kontakte p (Fig.   4) löst Relais PR aus und Erde wird wieder über   pf,   Ruhekontakt, pb6 Arbeitskontakt zum Anlassleiter STL angeschlossen. Die dritte Ziffer wird nun zum Dreh- 
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 der Kontakte pc3 schaltet auch Erde von dem Leiter GD ab und der Zahlengeberstromkreis kehrt in seine Normalstellung zurück, wodurch der Haltestrom für Relais S abgeschaltet wird. Wenn PA vollkommen abgefallen ist, fällt auch Relais PC ab. 
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   Ist die gewünschte Leitung   besetzt. dann spricht CH nicht   an und der Erdunterbreeher für   Besetzt-Blinklicht wird Über   Leiter   Fug'L   (Fig. 4 a), ch4, cr5 zur Überwachungslampe SUL angeschlossen. 
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 kipper der Beamtin umgelegt ist. oder über einen Prüfstromstossleiter TPL geschlossen, da. wenn der Sprechkipper zurückgestellt wurde, die Relais   Cask,   S,   (Li   und   CB   abgefallen sein werden. Erde wird   ungefähr   alle 5   Sekunden durch   den Schaltarm eines sich ständig drehenden Drehschalters an die Leitung TPL gelegt.

   Dieser   Drehsehalter   kann nacheinander die Relais CH aller Uberwaehungs-   einrichtungen   zur Prüfung erden, um Doppelverbindungen zu vermeiden. 



   Der Leitungswähler bleibt auf der gewünschten besetzten Leitung stellen und die Lampe   SCL   leuchtet mit Unterbrechung weiter. 
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 stromkreis wurden vollkommen abgeschaltet. 



   Es wird nun Erde über ha1. g1. jsm4 zum Leitungswählerprüfarm gelegt. Durch das Abfallen von   S und   Z wird Relais LG an die gewünschte Leitung gelegt. Relais LG wird betätigt und legt durch seine   Kontakte 194'L   in Schleife an die ankommende Leitung, so dass L durch den Speisestrom der Hauptzentrale arbeitet. Relais Z wird wieder betätigt und schaltet die Verbindung durch. L bleibt durch den Strom in der   Verbindungsleitung   betätigt, LG wird jedoch ausgelöst. 



   Hat die Beamtin während des Verweilens auf der besetzten Leitung ihren   Sprerhkipper   SK zurückgestellt, dann werden CSK. C. 1. CB abfallen und Z (Fig. 3 a) fällt ab. G wird jedoch in Reihe mit   CI'zu c   gehalten. BR   (Fig.   3 a) wird über   hb7   gehalten. Batterie und Wechselstrom sind daher 
 EMI4.3 
 Normalstellung zurück. 



   Wenn die Beamtin. die eine Leitung   besetztgefunden   hat, vom Hauptzentralenteilnehmer ersucht wird. einen andern Selbstauschlussnebenstellenteilnehmer zu rufen, kann die Umschaltung der Verbindung durch blosses Betätigen der Ziffernschalter entsprechend der Nummer des neuen gewünschten Teilnehmers bewerkstelligt werden. 



   Wenn die erste Ziffer aufgespeichert wurde, wird Relais FZ im Stromkreis der Beamtin erregt und seine linke Wicklung hält in Reihe mit Relais RL im Amtsleitungsstromkreis. Relais RL wird wie oben beschrieben betätigt. Das   Schliessen   der Kontakte rl2 (Fig. 3) verbindet Erde   Über ha4   und Kon- 
 EMI4.4 
 Leitungswähler, wie oben beschrieben, eingestellt. 



   Wenn die Beamtin dies wünscht, kann die Überwachungsleitung, die zur Herstellung einer ankommenden Verbindung verwendet wird, während des Gespräches an die Zentrale geschaltet bleiben und es wird nur der Stromkreis der Beamtin abgeschaltet. Diesen Zustand erhält man durch die Betätigung des haltekippers HK, bevor der Sprechschalter SK der Überwachungsleitung rückzestellt wird. 
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 stromkreis werden ausgelöst. 



   Die neuerliche Betätigung des sprechschalters SK zu irgendeinem Zeitpunkt wird ein Wieder- einschalten des Stromkreises der Beamtin an den Amtsstromkreis bewirken, da CSK und S betätigt sind und der Wähler   AS*i   sucht, bis Relais M und CA ansprechen, wie oben beschrieben. 



   Während des Haltezustandes hält der Kontakt cl die   Überwachungsverbindungsleitung   besetzt. 



   Will die Beamtin mit einem der Teilnehmer sprechen, ohne dass es der andere hört, dann legt sie ihren
Trennkipper um und betätigt entweder die Kontakte   SXC.   wenn sie mit der Zentrale sprechen will, oder die Kontakte SXT, wenn sie mit dem Nebenstellenteilnehmer sprechen will. Wenn sie mit einem
Hausteilnehmer spricht, wird eine Drosselspule in die Amtsleitung geschaltet, während, wenn sie mit dem Hauptzentralenteilnehmer spricht, die Batteriespeisung an die Hausleitung über eine Speisedrossel IF angelegt wird. 



   Wenn ein Nebenstellenteilnehmer bei einer Zentralenverbindung die Beamtin rufen will, drückt er einen Knopf an der Teilnehmerstation, wodurch Erde an seine Leitungsdrähte gelegt wird. Relais D im Verbindungsstromkreis hat entgegenwirkende Wicklungen, wird jedoch betätigt, wenn Erde an die Leitungsdrähte gelegt wird, da Spannung von der Hauptzentrale an einer Leitung vorhanden ist. Relais D betätigt Relais R, welches sich selbst hält und bewirkt, dass eine Überwachungsleitung an den Verbindungsstromkreis gelegt wird und seine Überwachungslampe aufflackert. Eine Beamtin, u. zw. kann es eine andere Beamtin sein als diejenige, die ursprünglich den Anruf behandelte, wird den Sprechschalter umlegen und ihr Stromkreis wird ebenfalls mit dem Verbindungsstromkreis verbunden. 



   Wenn die Beamtin nach dem Anruf aufgefordert wird, den Ruf einem andern Teilnehmer zu   übertragen, braucht   sie nur die Nummer der nunmehr verlangten Stelle mittels Zahlengeber zu senden. Die Wählergruppe und die Relais HA und R werden automatisch freigegeben, ebenso   CH im Über-   wachungsstromkreis, und die neue Verbindung wird hergestellt. 



   Die Beamtin kann nun eine Anzahl von Nebenstellennummern der Reihe nach wählen, ohne einen zwischengelegenen Arbeitsgang vornehmen zu müssen, und die Nebenstellen werden der Reihe nach dadurch überprüft. 



   Findet die Beamtin beim Wählen alle Ausgänge einer Gruppe besetzt, dann wird ihr dies in folgender Weise angezeigt : Bei Betätigung von PA (Fig. 5) wird Erde über pal (Fig. 4),   pb, Ptz, Wicklung   von   RP   (das betätigt ist),   asm12,   W2, ha3 zum Drehmagneten von JS gelegt. JS sucht nach einem freien Ausgang ; sind alle Ausgänge besetzt, so geht der Wähler zu Kontakt   11,     RP   fällt ab und bei   rpl   wird der Stromkreis für GB geschlossen, welches anspricht und den Stromkreis für die Lampe   GBL   schliesst. 



   Abgehende Rufe, die von der Beamtin hergestellt werden. 



   Wenn einer der   Hauszentralenteilnehmer   von der Beamtin eine Staatsverbindung verlangt, so setzt er sieh zunächst auf eine nicht gezeigte Art mit der Beamtin in Verbindung. 



   Die Beamtin betätigt den Spreehkipper einer freien Überwachungsleitung und einen Gruppenbezeichnungskipper, etwa GMK, um die Gruppe von Verbindungsleitungen oder Amtsleitungen, über welche sie die Verbindung herzustellen wünscht, festzulegen. Relais   OSK der Überwaehungseinrich-   tung spricht an und legt Erde über   eski, ekl, OS, gmk   zur Batterie, wodurch das Relais OS betätigt wird. Der Wähler AS1 sucht jetzt nach einer freien Leitung innerhalb der   gewünschten   Gruppe. 
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 Kipper   GMK zurück   und Relais GT wird ausgelöst. Relais Z (Fig. 3 a) wird betätigt und erregt durch   %   das Relais BR, welches den Arbeitsstromkreis für G schliesst. 



   Die Beamtin kann nun die gewünschte Nummer wählen und Wahlimpulse zur Hauptzentrale oder über eine Verbindungsleitung zu einer andern Nebenstellenzentrale senden. 



   Zu jeder Zeit während der Herstellung einer Verbindung kann die Beamtin eine automatische Verbindung zum rufenden Teilnehmer mit Hilfe ihres Tastensenders, wie beim ankommenden Ruf beschrieben, herstellen. 



   Abgehende Rufe können ohne Eingreifen der Beamtin über einen Gruppenwähler GS hergestellt werden. Wenn der Verbindungsstromkreis (Fig. 3) durch einen Gruppenwähler erfasst wird, wird Relais   LG   betätigt. Relais L wird durch lg4 in Schleife an die Verbindungsleitung angeschlossen und arbeitet mit dem Speisestrom der Hauptzentrale. Relais Z wird durch l1 erregt und löst   Lss   aus. Relais L wird über die Rufsehleife gehalten. 
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   Die   Nebenstelle   wird nun über die Wicklungen von L und D mit der Zentrale verbunden und die Verbindung kann vollendet werden ; die Auslösung kann vom rufenden Teilnehmer aus erfolgen. 



   In Fig. 6 kommen ankommende Rufe im Verbindungsstromkreis JC an und die   Uberwachungs-   
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   Wählers LS ;   und die Anruflampe leuchtet auf. Die Beamtin antwortet mittels ihres Spreehsehalters, wobei die   Tastensendeeinriehtung   an die Sprechstromkreise über den Sucherschalter   LS'i angeschlossen   ist. Bei diesem System ist der Verbindungsleitung kein Wähler individuell zugeordnet, sondern jede Verbindungseinrichtung SL enthält einen Wählsehalter. Tastensender KS der Beamtin stellt die Verbindung über den   Verbindungswähler   und den Leitungswähler FS her. Der Stromkreis der Beamtin wird ausgelöst und die   Sprechverbindung   besteht über JC, AS2, SL, FS. Die Beamtin hat direkte Steuerung und Überwachung. 



   Abgehende Rufe können im wesentlichen durch die Beamtin in der oben beschriebenen Art über SL und AS2 durchgeführt werden, abgehende direkte Rufe werden ohne Benutzung dieses Verbindungs-   weges durchgeführt,   der nur dann benutzt wird, um auf Wunsch des rufenden Teilnehmers eine bestehende Verbindung auf einen dritten Teilnehmer umzulegen. 



   Der Amtsleitungsstromkreis JC (Fig. 6) ist dem in Fig. 3 und 3 a gezeigten gleich mit der Ausnahme, dass der Hebdrehwähler JS und die damit verbundenen Relais, nämlich HA, HB und RL,   im Uberwachungsstromkreis erscheinen   statt im Amtsleitungsstromkreis. 



     Die Uberwachungseinrichtung   von Fig. 6 wird der in Fig. 4 a gezeigten gleich sein, allein es wird ein Hebdrehwähler   hinzugefügt   und auch die entsprechenden Schalt- und Auslöserela is HA, HB und RL, wodurch Verbindungen direkt zwischen der Abfrageeinrichtung der Beamtin und Sprechstromkreisen hergestellt werden können. 



   Da in dem in Fig. 6 gezeigten System nur wenige Arbeitsgänge, vorgesehen sind, welche die Verbindung des Stromkreises der Beamtin mit der Amtsleitung oder Verbindungsleitung JC erforder- 
 EMI6.2 
 sind vorgesehen, um die nötige Anzahl von Verbindungen herzustellen. Die Wähler arbeiten parallel zusammen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Halbautomatisches Fernsprechamt, bei dem die Beamtin mit einer schnurlosen Anlage aus- 
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 besteht, von denen jeder so eingerichtet ist, dass er die Abfrageeinrichtung an einen Verbindungsstromkreis zum Aufbau einer Verbindung über den Verbindungsstromkreis anschliesst und vom Verbindungsstromkreis abgeschaltet wird, wenn die Verbindung hergestellt ist, so dass die zugeordneten Stromkreise keinen Teil einer hergestellten Verbindung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder dieser zugeordneten Stromkreise   Uberwachungssehalter   und Lampen für die Beamtin enthält und so eingerichtet ist, dass er die Abfrageeinrichtung der Beamtin an einen Verbindungsstromkreis anschliesst, nicht nur beim Aufbau einer Verbindung über diesen Stromkreis, sondern auch bei einer bestehenden Verbindung über diesen Verbindungsstromkreis,

   wodurch es einer Beamtin ermöglicht wird, die bestehende Verbindung zu überwachen bzw. sie umzuschalten.

Claims (1)

  1. 2. Halbautomatisches Fernsprechamt nach Anspruch 1, bei dem Mittel zur automatischen Auslösung der vorübergehend bei dem Aufbau einer Verbindung angeschalteten Überwaehungswr- bindungseinriehtung vorgesehen sind, nachdem diese Verbindung hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel HX,) vorgesehen sind. die von Hand aus betätigt werden können und die verhindern, dass der zugeordnete Überwachungsverbindungsstromkreis abgeschaltet wird, wenn die Verbindung hergestellt ist.
    3. Halbautomatisches Fernsprechamt nach Anspruch l, das eine Nebenstellenzentrale enthält, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lokalteilnehmer bei einem abgehenden Ruf die Beamtin rufen kann, gleichgültig ob die Verbindung über die Beamtin hergestellt wurde oder nicht.
    4. Halbautomatische Fernvermittlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch mehrere verschiedene. Gruppen von Verbindungsstromkreisen und Einrichtungen zur Fest- EMI6.4
    6. Halbautomatische Fernvermittlungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass lurch die Betätigung einer Haltetaste (HK) die Überwachungsverbindungseinrichtung, die zur Herstellung einer Amtsverbindung verwendet wurde, während des Gespräches mit dem Verbindung- stromkreis verbunden bleibt, während die Einrichtung der Beamtin abgeschaltet wird. <Desc/Clms Page number 7>
    7. Halbautomatische Femvermittlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Überwachungseinrichtung (SL) einen Anrufsucher (. 1. tS2) enthält, an dessen Bänke Verbindungsstromkreise angeschlossen sind, und dass jede Sprecheinrichtung der Beamtin (ACT) einen Anrufsueher (XASJ enthält, an dessen Bänke die Verbindungsstromkreise angeschlossen sind, während jede Sprecheinrichtung der Beamtin mit mehreren Überwachungsstromkreisen mehrfaehgesehaltet ist.
    8. Halbautomatisches Fernsprechamt nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verbindungsstromkreis Schaltmittel (D) enthält, die von einem Teilnehmer während einer Verbindung betätigt werden können, wobei die Betätigung dieser Schaltmittel bewirkt, dass ein Über- wachungsverbindungsstromkreis selbsttätig an den Spreehstromkreis angeschlossen wird und eine Anruflampe (SUL) aufleuehtet und dass bei Betätigung eines Schalters (SK) durch eine Beamtin, die den Anruf übernimmt, die Abfrageeinrichtung der Beamtin automatisch in die Verbindung eingeschaltet wird. EMI7.1
AT160000D 1936-05-29 1937-05-29 Halbautomatisches Fernsprechamt. AT160000B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB160000X 1936-05-29

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