AT120673B - Verfahren zur Herstellung eines praktisch fremdmetallfreien Titansäurekonzentrates aus Ilmenit, Rutil oder anderen titanhaltigen Rohstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines praktisch fremdmetallfreien Titansäurekonzentrates aus Ilmenit, Rutil oder anderen titanhaltigen Rohstoffen.

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AT120673B
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ilmenite
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Willy Dr Glaser
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Montan Und Industrialwerke Vor
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  Verfahren zur Herstellung eines praktisch fremdmetallfreien Titansäurekonzentrates aus Ilmenit, Rutil oder anderen titanhaltigen Rohstoffen. 
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 denen man nur schwierig so vollständig eisenfreie Titansäureniederschläge erhlaten kann. wie sie zur Erzielung einer   reinweissen   Farbe nötig sind. 



   Um die Ausfällung der Titansäure in Gegenwart von grossen Mengen Eisensalzen zu vermeiden, sind Verfahren bekannt geworden, nach denen die hauptmenge des Eisens vor der Auflösung der Titansäure auf metallurgischem Wege entfernt wird. 



   Eine Entfernung des Eisenoxyds auf nassem Wege behandelt   dan kritische   Patent 
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 zur Zersetzung nötigen Schwefelsäuremenge behandelt wird. Dabei erfordert der Prozess. um möglichst wenig unaufgeschlossenes Erz im Rückstand zu erhalten, eine   Aufschlussdauer von   vielen Stunden. und die Abtrennung der konzentrierten Eisenvitriollösung von dem   Titaitsäulle-   niederschlagbieteterheblicheSchwierigkeiten. 



   Das vorliegende Verfahren gestattet es, den Autoklavenaufschluss unter Umgehung der vorgenannten Mängel zu einem sehr einfachen Verfahren zu gestalten und besteht darin. dass man beim Aufschluss des Erzes mit einem   entsprechenden Säureüberschuss arbeitet. Dabei   
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 sind.

   Wurde mit einer Säurekonzentration über 50  gearbeitet, so bleiben bei diesem Verfahren allerdings   5-7% der   gesamten Titansäure in Lösung, diese gehen aber nicht etwa verloren, sondern zirkulieren im Prozess, u. zw. auf folgende Weise :
Bei dem angewandten   Säureüberschuss   von   etwa 50%   ist das gebildete Eisensulfat weitgehendst unlöslich und scheidet sich zu etwa   70% in   Form von Monohydrat zusammen mit der Titansäure zu einer dichten   gelblichweissen   Paste ah, die in einfacher Weise durch Dekantation die Abtrennung der darüberstehenden Flüssigkeit gestattet. Sie enthält die   gesamte   
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 fällten Eisensulfat und kann unmittelbar zu neuen Aufschlussmischungen zugesetzt werden.

   Die Entfernung des Eisensulfats aus dem Rückstand kann durch Auslaugen mit Wasser geschehen.   zweckmässigerweise   aber verwendet man Kristallisationsmutterlaugen von Eisenvitriol. wobei man bei Gewinnung dieses jegliche   Eindampfkosten   vermeidet. 



   Beispiel :
200 kg feingemahlenen Ilmenits mit 24% TiO2 und 40% FeO + Fe2O3 werden mit 520 kg Schwefelsäure von 50  Bé bei einer Temperatur von 180-190    C im Autoklaven   möglichst   gründlich   durchgemischt. Nach ein bis zwei Stunden wird der ganze   Reaktionsbrei   durch ein Ventil unter dem eigenen   Druck herausgepresst   und in einem geeigneten Gefäss der Niederschlag absitzen gelassen. Nachdem die überstehende klare   Flüssigkeit   abgezogen wurde. kann der Rückstand zur weiteren Entsäuerung noch abgenutscht oder abzentrifugiert werden.

   Die erhaltene Paste, welche   93%   der Titansäure als Metatitansäure und   700   des Eisens als wasserlösliches Ferroferrisulfatmonohydrat enthält, wird dann mit Eisenvitriolkristallisationsmutterlaugen heiss digeriert und filtriert. Man erhält so nach dem Auswaschen ein Titankonzentrat mit   43%   Ti02 und nur   0'6% Fe204, welches   ein vorzügliches Ausgangsmaterial 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines praktisch fremdmetaüfreien Titansäurekonzentrats aus Ilmenit, Rutil oder anderen titanhaltigen Rohstoffen durch Aufschluss mittels überschüssiger Schwefelsäure bei einer über dem Siedepunkt gelegenen Temperatur, dadurch gekennzeichnet. dass die Säure in einem zur nahezu vollständigen oder teilweisen Ausfällung des gebideten Eisensulfatmonohydrats hinreichenden Überschuss angewendet und die gebildete Metatitansäure gemeinsam mit dem ausgefällten Eisensulfat von der sauren Flüssigkeit abgetrennt wird.
    worauf aus dem so erhaltenen Titansäure-Ferrosulfat-Gemisch reine Metatitansäure in bekannter Weise durch Auslaugen mit Wasser oder Mutterlaugen gewonnen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120673D 1927-12-01 1928-11-28 Verfahren zur Herstellung eines praktisch fremdmetallfreien Titansäurekonzentrates aus Ilmenit, Rutil oder anderen titanhaltigen Rohstoffen. AT120673B (de)

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