AT120546B - Nähmaschine mit zwei oder mehr Nadeln zum Nähen von Ecken. - Google Patents

Nähmaschine mit zwei oder mehr Nadeln zum Nähen von Ecken.

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AT120546B
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Description


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  Nähmaschine mit zwei oder mehr Nadeln zum   Nähen von   Ecken. 
 EMI1.1 
 

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 sich stetig ändert. Hiedurch wird die   Zugstange 18 und durch die Welle J'7 und die Schub-   stange 15 die Zahnstange 14 stetig   weitergeschaltel,   wodurch vermittels des Zahnrades 13 und der Antriebsstange 10 die Verschiebung der Backen 6, 7 erfolgt. 



   Die schrittweise Verdrehung der Scheibe 26 erfolgt durch den Schalthebel 28, dessen eines Ende von einem im Maschinengestell gelagerten und von der Antriehsstelle aus stetig in   Umdrehung   versetzten Exzenter, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, seinen Antrieb erhält und den Block 29 auf und ab bewegt, welcher die Kulisse 30 trägt, in welcher der Arm 31 verstellbar und feststellbar gelagert ist. Das zweite Ende des Armes 31 ist verstellbar und feststellbar in dem kulissenartig ausgebildeten Ende 32 des Schalthebels 28 verbunden. Der Schalthebel 28 ist in der am   Maschinengestell   befestigten Führung 33 gleitbar gelagert und umgreift mit den beiden, versetzt zueinander angeordneten Bolzen 34, 35 einen zentrisch zur Drehachse 27 an der Scheibe 26 seitlich vorstehenden Rand 36.

   Wird sohin durch das Exzenter der Block 29 auf und ab bewegt, so wird durch das Mitbewegen des   kulisseaartig   ausgebildeten Endes des Schalthebels 28 dieser in seiner Führung 33 verschwingen und wird hiedurch die Scheibe 26 vermittels der Bolzen 34 und 35, welche bei   Schrägstellung   des Schalthebels 28 den Rand 36 zwischen sich   einklemmen.   stets um ein bestimmtes Ausmass verdreht werden. Das Ausmass dieser Verdrehung kann durch Verstellung der Stange 31 in den Kulissen 30, 32 bestimmt werden.

   Um ein Rückdrehen der Scheibe 26 zu verhindern, ist an der am Maschinengestell festen Tragplatte 37 ein durch die Feder 38 nach der einen Seite gezogenes Sperrglied 39 vorgesehen, das den Rand 36 umgreift und eine Bewegung entgegen dem Sinn des Uhrzeigers in Abb. 2 der Scheibe 26 gestattet, in Richtung des Uhrzeigers hingegen verhindert. Diese Schaltbewegung der Scheibe 26 wird, wie oben beschrieben. durch die Zugstangen 18 und 15 auf die   Auftriebsstange 10   und durch sie auf die Gleitbacken 6,7 übertragen. 



   Die Schaltbewegung der Scheibe 26 lässt sich nun derart einstellen, dass zum Nähen paralleler Nähte ohne Ecken gemäss Abb. 12 a die Schaltbewegung ausser Tätigkeit gesetzt wird. Hiezu sind am Umfange der Scheibe 26 zwei um 1800 versetzte Ausnehmungen 40, 41 vorgesehen, mit welchen die an der Tragplatte 37 um die Bolzen 42 und 43 verschwenkbaren Hebel, 44, 45 zusammenarbeiten. Diese Hebel werden durch die Wirkung von Federn 46,47 mit ihren, gegen die Scheibe 26 zu abgebogenem Ende 48,49 gegen den Rand der Scheibe 26 gedrückt. Bewegt sich nun die Scheibe 26 gemäss Abb. 1 im Sinne des Uhrzeigers, so gelangt die Ausnehmung 41 während der Schaltbewegung vor den Fortsatz 49 des Hebels 45, welcher durch die Wirkung der Feder 47 in die Ausnehmung   41   einfällt.

   Hiedurch wird der Bolzen 43 verdreht, an dessen zweitem Ende der Hebelarm 50 sitzt, dessen Ende, wenn der Hebel 45,49 in die Ausnehmung   41   eingetreten ist, den am Schalthebel 28 angeordneten Fortsatz 51 untergreift und dadurch das Nachabwärtsschwingen des Schalthebels 28 verhindert, so dass eine weitere Schaltung der Scheibe 26 verhindert wird. In gleicher Weise trägt der Bolzen 42 des Hebels   44   48 am zweiten Ende einen Arm   52,   dessen Ende, wenn der Hebel 44,48 in eine der Ausnehmungen 41 oder 42   8 eingetreten ist. den Ansatz 5J ! des Schalthebels. 88   sperrt.

   Der Hebel 52 trägt an seiner Nabe 53 einen Fortsatz 54, auf welchen eine an der Tragplatte 37 angeordnete Feder 55 derart einwirkt, dass der Hebel 52 in den beiden in Abb. 2 in vollen Linien und punktiert gezeichneten Stellungen festgehalten ist. Will man sohin eine Naht gemäss Abb. 12 a ohne Ecken nähen, so wird nach entsprechender Verdrehung der Scheibe 26 vermittels des Handgriffes 56 der Hebel 44 in eine. der Rasten   41, 42   gedrückt, wodurch der Hebel 52 den Schalthebel 28 sperrt. Um Ecken nähen zu können, wird der Hebel 44 aus der Rast 41 bzw. 42 ausgehoben und bleibt sodann durch die Wirkung der Feder 55 in der den Schalthebel 28 freigebenden Stellung. 



   Der zur Verdrehung der Scheibe 26 dienende Handgriff 56 sitzt an einer an der Drehachse der Scheibe 26 verdrehbaren Buchse 57 und ist mit dieser durch eine Feder 58 derart verbunden, dass bei Verdrehung des Handgriffes 56 in Abb. 1 im Sinne des Uhrzeigers die Feder 58 gespannt wird und die Büchse 57 mitnimmt. Die Büchse 57 weist an ihrer   Mantelfläche   Ansätze 59 auf, welche den Arm 60 eines um den Zapfen 61 verschwingbaren Hebels zur Seite drängt. Durch den zweiten Arm 62 dieses Hebels wird der Arm 45 aus der Rast 41 bzw. 42 ausgehoben. Um dieses Ausheben von Hand aus zu bewirken,.. ist der Hebel 60, 62 als doppelarmiger Hebel ausgebildet und trägt den Arm 63, mittels welchem dieser Hebel verschwungen werden kann. 



   Sollen z. B. Nähte hergestellt werden, welche gemäss Abb. 12b ein nach links gerichtetes, rechtwinkliges Eck bilden, so befindet sich die Nadel 5 bei der Eckbildung vor der Nadel 4. 



  Das Schaltrad 26 wird um eine halbe Drehung verdreht, bis der Fortsatz 49 des Hebels 45 in die Rast 41 einfällt. Dadurch bleiben die Nadeln beim Weiternähen in derselben Stellung, weil das Schaltwerk, das durch den Hebelarm 50 gesperrt ist, ausser Tätigkeit gesetzt ist. 

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    Will man ständig Ecken nach rechts   gemäss   Abb. i c herstellen,   so dreht man die Scheibe etwas mehr als um die Hälfte, wodurch die Zunge 49 des Hebels 45 aus ihrer Stellung ver-   drängt wird und   auf dem Umfang der Scheibe 26 anliegt. Die Maschine wechselt nun sebsttätig durch Betätigung des Schaltwerkes die Nadelstellung, bis das Schaltwerk durch Einfallen des Sperrhebels wieder gesperrt wird und die Nadeln jene Stellung einnehmen, wie sie zur Bildung einer Ecke nach rechts erforderlich ist, Die Nadel 4 steht, wie Abb, 12b zeigt, in Voreilung vor der Nadel 5.

   Durch Verstellung der Schubstange 18 in dem   Kulissenarm 22   kann das Mass der Nadelverstellung derart verstellt werden, dass statt rechter Winkel auch   spitze Winkel gemäss   Abb.   12 d   oder stumpfe Winkel nach Abb. 12e hergestellt werden können. 



   Nachdem die Nadeln, gleichgültig in welcher Stellung sie sich   befinden,   stets zur richtigen Nahtbildung mit den Greifern, bzw. Schiffchen zusammenarbeiten müssen, müssen diese mit den Nadeln gleichzeitig und gleichsinnig verstellt werden. Diese Verstellung kann entweder durch Verschwingen der Greifer oder Schiffchen (Abb. 4,5) oder durch Verschieben (Abb. 6,7) erfolgen. Gemäss der Anordnung nach den Abb. 4 und 5 ist an einer Welle 64, welche gleichzeitig das Kegelrad 65 zum Antriebe des Greifers trägt, das Gehäuse 66 des Greifers verschwenkbar angeordnet, welche Anordnung für beide den Nadeln 4 und 5 zugeordnete Greifer zutrifft.

   Die beiden Gehäuse werden vermittels der Zugstange 67,68 von einem dreiarmigen Winkelhebel aus angetrieben, dessen Arme 69,70 mit den Zugstangen 67, 68 gelenkig verbunden sind, während der dritte Arm 71 mit dem Bolzen 72 einer in der Führung 73 gleitenden Schubstange 74 verbunden ist. Die Schubstange 74 ist an ihrem zweiten Ende gelenkig mit dem Arm 75-verbunden, welcher an der lotrechten Welle 17 befestigt ist und daher die Schwingbewegung der Schubstange 15 gleichsinnig und im gleichen Ausmasse mitmacht, so dass die Greifer 66 gleichzeitig und gleichsinnig mit den Nadeln 4. 5 verschwungen und verstellt werden. 



   Gemäss der Ausführungsform nach Abb. 6 werden die Gehäuse 76,77 der Greifer an Führungsstangen 78, 79 gleitbar gehalten und tragen an der Innenseite Zahnstangen 80,   M.   in welche das beiden gemeinsame Zahnrad 82 eingreift. Letzteres sitzt an einer Welle 83, die einen Arm 84 trägt, der mit der Schubstange 74 gelenkig verbünden ist, so dass von der Welle 17 aus gleichzeitig mit den Nadeln 4 und 5 die Greifer an den Gleitstangen 78,   79   bewegt werden können. Um trotz dieser Verstellung den Antrieb   der Greifer aufrechtzuer-   halten, sind die Kegelräder 85,86 mit Kegelrädern 87,88 ständig im Eingriff, deren Naben 89 an. den Wellen 90 in einer Nut 91 gleitbar gelagert sind.

   Die Welle 90 erhält ihren Antrieb durch das Wurmrad   92, während   die Naben 89 durch die an den Gehäusen 76,77 sitzenden Arme 92 in einer Ausdrehlmg 93 derart gehalten sind, dass die Zahnräder 87,88 sich unter Aufreehthaltung des Eingriffes der Antriebskegelräder mit den Gehäusen 76,77 der Greifer mitbewegen müssen. 



   In den Abb. 8 und 9 ist eine   besondere Ausführung   des Nadelkopfes für eine Fünf-   nadelnähmaschine   dargestellt, bei welcher an der Antriebsstange 10   zwei'Stirnräder   93,94 sitzen. Zwischen den Führungsleisten 95,96 des Nadelkopfes sind zwei Paare von Gleitbacken 97,98 gleitbar gelagert, welche die   aussenliegenden   Nadeln 99 bzw. 100 tragen, während die mittlere Nadel 101 in dem feststehenden Mittelteil 102 in Richtung der Längsachse der Antriebsstange 10 gelagert ist.

   Das Zahnrad 93, welches im Durchmesser grösser gehalten ist, als das Zahnrad 94, greift in die Verzahnung der Gleitbacken 97 ein, während das kleinere Zahnrad 94 in die Verzahnung der Gleitbacken 98 greift, so dass bei Verdrehung der Antriebsstange 10 die Gleitbacken 97 mit den Nadeln 99 in entgegengesetzter Richtung ein grösseres Stück verstellt werden als die Gleitbacken 98 mit ihren Nadeln 100. Die Abmessungen sind hiebei so getroffen, dass die Nadeln 99 und 100 stets in einer Ebene mit der-mittleren Nadel 101 und der Achsrichtung der Antriebsstange 10 liegen. 



   Die Abb. 10 und 11 zeigen eine Ausführung von verschwenkbaren Greifern für eine Fünfnadelmaschine in grösserem Massstabe. Die Greifer 102, 103 und 104 sitzen an je einem Arm 105,106, 107, von welchen der mittlere Arm 105 mit der die Schwingbewegung der Greifer vermittels der Kurbel 108 in bekannter Weise bewirkenden Welle 109 fest verbunden ist. Die äusseren Greiferarme 106 und 107 greifen mittels der Zapfen 110,111 in schräge Schlitze   112,   113 der hohl ausgebildeten Welle 109 und eine in dieser verschiebbare Achse 114, die von der Schubstange 74 und dem Arm 115 innerhalb der hohlen Welle 109 verschoben werden kann.

   Bei dieser Verschiebung gleiten die Zapfen 110,111 in den schrägen Schlitzen 112   und   113, so dass durch die aus Abb. 10 ersichtliche, verschiedene Neigung der Schlitze 112 und 113 zur Achsrichtung der hohlen Welle 109 die Greifer 103 und 104 um verschiedenes Ausmass verstellt werden. Die Neigung der Schlitze   112,   113 ist auch derart gewählt, dass die beiden Greifer 103 gegenläufig zu den Greifern 104 im Sinne der Verstellung der Nadeln 99 und 100 (Abb. 8) verstellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nähmaschine mit zwei oder mehr Nadeln zum Nähen von Ecken, dadurch gekenn- zeichnet, dass die von dem auf und ab beweglichen Nadelkopf getragenen Nadeln derart zur Längsachse der Nadelstange verstellbar sind, dass sie mit dieser stets in einer Ebene liegend arbeiten, wobei die Greifer bzw. Schiffchen gleichsinnig und im gleichem Ausmasse mit der zugehörigen Nadel verstellt werden. EMI4.1 zur Nadelstangenachse bewegbaren Gleitbacken (6, 7 bzw. 97. 98) sitzen, die mit einer die hohle Nadelstange (1) durchsetzenden, verdrehbaren Antriebsstange (10) derart zwangläutig verbunden sind, dass bei Verdrehen der Antriebsstange je zwei Gleitbacken mit den Nadeln gegenläufig zueinander im gleichen Mass verstellt werden.
    3. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenuzeichnet, dass die in der hohlen Nadelstange (/) verdrehbar gelagerte Antriebsstange (10) vermittels einer vorzugsweise als Zahnstange (14) ausgebildeten Schubstange (15) angetrieben wird. die vom Antriebe der Nähmaschine aus während des Nähens in Richtung ihrer Längsachse schrittweise verschoben werden kann.
    4. Nähmaschine nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gestell der Nähmaschine eine drehbare Scheibe (26) vorgesehen ist, welche eine exzentrische Nut (25) aufweist, durch welche eine Schubstange (18) bei absatzweiser Verdrehung der Scheibe (26) die Schubstange (15) bewegt und hiedurch die Gleitbacken der Nadeln verstellt.
    5. Nähmaschine nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die exzentrische Nut (25) der Scheibe (26) ein Hebel (2, 3) verschwungen wird, in dessen kulissenartig ausgebildeter Führung , 3,) das Ende der Schubstange (18) verstellbar und feststellbar eingreift.
    6. Nähmaschine nach Anspruch 1 bzw. : : 2 bis a, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung der drehbaren Scheibe (26) durch einen Schalthebel (28) erfolgt, dessen eines Ende von dem Antrieb der Nähmaschine aus in einstellharem Masse bewegt wird, während sein zweites Ende einen an der Scheibe (26) festen Schaltkranz (3fj) durch zwei Backen (34, 35) erfasst und durch Klemmwirkung mitnimmt. EMI4.2 der drehbaren Scheibe (26) zwei um etwa 180 versetzte Rasten (41, 42) vergesehen sind, in welche unter Federbelastung stehende Arme C-,- einfallen können, welche gleichzeitig den Schaltmechanismus ausschalten können.
    8. Nähmaschine nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 7. dadurch gekennzeichnet. dass die zwei um etwa 900 versetzten, unter Federbelastung stehenden Arme (44. 45) mit ihrem radial an- EMI4.3 zusammenarbeiten, wobei an den Drehbolzen (42, 43) dieser Arme je ein Arm (50. 53) befestigt ist, welcher mit seinem freien Ende einen am Schalthebel angeordneten, seitlichen Fortsatz (51) in der einen Stellung untergreift und Hiedurch den Schalthebel sperrt, in der anderen Stellung hingegen freigibt.
    9. Nähmaschine nach Anspruch l bzw. 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den Nadeln zugeordneten Greifer bzw. Schiffellen mit ihrem Gehäuse r) um eine Achse (64) verschwenkbar sind und vermittels einer Schubstange (74) in gegenläufiger Richtung gleichzeitig und gleichsinnig mit den zugehörigen Nadeln verstellt werden.
    10. Nähmaschine nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 9. dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer EMI4.4 durch im verschiedenen Winkel zur Achsriehtung der Hohlwelle verlaufende Schlitze (112, 113) der Hohlwelle coo greifen, so dass hei Verschieben der Achse (114) die Greifer gegenein- EMI4.5
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