AT120215B - Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstromreihenschlußmotoren. - Google Patents
Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstromreihenschlußmotoren.Info
- Publication number
- AT120215B AT120215B AT120215DA AT120215B AT 120215 B AT120215 B AT 120215B AT 120215D A AT120215D A AT 120215DA AT 120215 B AT120215 B AT 120215B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- regenerative braking
- arrangement
- braking
- contactor
- circuit
- Prior art date
Links
- 230000001172 regenerating effect Effects 0.000 title claims description 9
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 12
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Stopping Of Electric Motors (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Anordnung zur Nutzbremsung von GIeichstromreihenschlussmotoren. Bei Gleichstromreihenschlussmotoren kann man eine Nutzbremsung dadurch erzielen, dass man den Reihenschlussmotor mit einer Hilfswicklung versieht, die im Nebenschluss zum Anker gespeist wird. Diese Hilfswicklung ist hiebei so geschaltet, dass sie in gleichem Sinne magnetisiert wie die Hauptschluss- EMI1.1 wicklung während des Generatorbetriebes, so dass die Maschine bei der Rückstrombremsung als Gegenverbundgenerator arbeitet. Für einen ordnungsmässigen Betrieb ist es erforderlich, dass die Maschine erst dann als Generator EMI1.2 ein Schütz vorgesehen, durch das der auf Rüekstrombremsung geschaltete Motor selbsttätig an die Fahrleitung angelegt wird, wenn seine Spannung diejenige der Fahrleitung erreicht oder überschreitet. Die das Schütz steuernde Spule liegt daher zweckmässig an den Ankerklemmen. Nach der Erfindung liegt die vom Schütz gesteuerte Unterbrechungsstelle zwischen den Ankern und den mit dem Netz ständig verbundenen Hilfserregerwicklungen. Ganz besonders vorteilhaft ist diese Anordnung bei Bahnen nach dem Dreileitersystem, wo die Fahrdrahtspannung von positiver Spannung auf negative Spannung oder umgekehrt übergeht. Bekanntlich ist in der Fahrtrichtung hinter einer Isoliermuffe ein etwa 5-10 m langes Leitungsstück eingebaut, welches mit der neuen umgepolten Fahrleitung über einen Widerstand von beispielsweise 6-8 Ohm verbunden ist. Nach Überfahren der Muffe berührt der Bügel zuerst das Leitungsstück und trifft erst nach einer Fahrt von 5-10 m auf die eigentliche Fahrleitung. Während nun beim Rückstrombremsen vor der Muffe die elektromotorischen Kräfte von Generator und der Fahrleitung gegeneinander gerichtet waren, ist dies hinter der Muffe nicht mehr der Fall, hier sind beide EMI1.3 wert des obenerwähnten Widerstandes muss entsprechend hoch bemessen sein. Die Folge der starken Steigerung des Rückstiomes ist nun, dass seine feldschwächende Wirkung stark zunimmt und damit EMI1.4 kann, womit die Verbindung zwischen Anker und Oberleitung unterbrochen wird. Der Nebenschlusswicklung, welche an den Fahrdraht geschaltet ist, bleibt dann Zeit, sich umzupolen und die Generatoren in der richtigen Weise zu erregen. Der Versuch hat die Richtigkeit dieses Vorganges bestätigt. Irgendwelche schädigende Feuererscheinungen an den Motoren wurden bei diesen Versuchen nicht bemerkt. Wenn man die Erregerhilfswicklung, von der Fahrleitung aus gesehen, hinter dem Schütz anschliesst, EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 schwindet. Auf diese Weise vermeidet man die Gefahr, dass die auf Nutzbremsung geschaltete Maschine infolge des Wegfalles der feldschwächenden Wirkung der Hauptschlusswicklung eine unzulässige hohe Spannung erzeugt, durch die Stromverbraucher, wie Lampen im Wagen u. dgl., beschädigt werden EMI2.2 in der Fahrleitung vorhanden ist. In der Zeichnung ist 1 der Stromabnehmer, 2 und 3 sind die in Reihe geschalteten Anker der Triebmotoren des Fahrzeuges, 4 und 5 die Hauptschlusswicklungen, die während der Bremszeit in gleicher Weise geschaltet sind wie während des Motorbetriebes, 6 und 7 sind die im Nebenschluss gespeisten Hilfswicklungen der beiden Maschinen, die nach Fig. 1, von der Fahrdrahtleitung aus gesehen, hinter EMI2.3 die von den Ankern erzeugte Spannung gleich oder höher als die Fahrdrahtspannung ist. Bei der Anordnung nach Fig. 2 schliesst ein von der Ankerspannung der Maschine abhängiger Auslöser 10 die Schützspule 9 kurz, wenn die Ankerspannung eine unzulässige Höhe erreicht. Die Auslösespule kann beispielsweise im Nebenschluss zu einem im Stromkreis der Schützspule 9 liegenden Widerstand 11 angeordnet sein. Zwecks Regelung des Bremsdrehmomentes kann man während des Bremsens parallel zu der Hauptschlusswiddung einen gegebenenfalls regelbaren Widerstand legen, so dass die feldschwächende Wirkung der Hauptschlusswicklung teilweise aufgehoben und damit das von einem bestimmten Ankerstrom ausgeübte Bremsdrehmoment erhöht werden kann. Die Nutzbremsung gemäss der Erfindung ermöglicht keine vollständige Stillsetzung des Wagens, da die als Generatoren arbeitenden Motoren durch das Schütz 8 vom Netz abgeschaltet werden, wenn ihre Spannung unter die Fahrdrahtspannung sinkt. Um eine Bremsung des Fahrzeuges bis zum Stillstand zu ermöglichen, ohne dass eine Umschaltung EMI2.4 In Fig. 3 ist schematisch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bei einer Schaltung, die der Fig. 2 entspricht, dargestellt. Hier ist 12 der einseitig an Erde liegende Bremswiderstand, der EMI2.5 eine Kurzschlussbremsung bewirkt wird. Der Widerstand 12 kann gegebenenfalls der Fahrwiderstand sein oder ein Teil dieses Widerstandes. Unter Umständen wird es vorteilhaft sein, diesen Stromkreis in bekannter Weise über eine Schienenbremse zu führen, wodurch die Bremswirkung noch weiter erhöht wird. . PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.6 zeit im Nebenschluss zu den Ankern und Reihenfeldern liegenden Hilfserregerwicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterbrecherstelle (8) zwischen den Ankern (2, 3) und den mit dem Netz (1) ständig verbundenen Hilfserregerwicklungen (6, 7) mittels einer von der Ankerspannung abhängigen Schützspule (9) gesteuert wird, die in an sich bekannter Weise den Anschluss der Anker (2, 3) an das Netz (1) erst dann bewirkt, wenn die Ankerspannung gleich oder grösser als die Netzspannung ist.
Claims (1)
- 2. Anordnung gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein von der Ankerspannung abhängiges Auslöserschütz (10), das bei unzulässig hoher Ankerspannung die Schützspule (9) zum Öffnen des Ankerstromkreises veranlasst.3. Anordnung zur Nutzbremsung gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Anschlusspunkt der Hilfswieklung zwischen der einen Ankerklemme und der von dem Schütz (8) gesteuerten Unterbrechungsstelle liegt (Fig. 1). EMI2.7 der während der Nutzbremsung das Feld schwächenden Hauptstromwicklung (4, 5) ein gegebenenfalls regelbarer Widerstand gelegt wird, <Desc/Clms Page number 3> 5.Anordnung zur Nutzbremsung gemäss den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht mehr ausreichend starker Nutzstrombremsung eine Kurzschlussbremsung durch Schliessen des Motorstromkreises über einen entsprechenden Bremswiderstand (12), gegebenenfalls den Fahrwiderstand, bewirkt wird, wobei aber die Hilfserregerwicklunen (6, 7) stets mit dem Netz verbunden bleiben. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120215X | 1926-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT120215B true AT120215B (de) | 1930-12-10 |
Family
ID=5656409
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120215D AT120215B (de) | 1926-03-29 | 1927-03-28 | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstromreihenschlußmotoren. |
| AT124634D AT124634B (de) | 1926-03-29 | 1928-09-05 | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstrom-Hauptschlußmotoren. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT124634D AT124634B (de) | 1926-03-29 | 1928-09-05 | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstrom-Hauptschlußmotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT120215B (de) |
-
1927
- 1927-03-28 AT AT120215D patent/AT120215B/de active
-
1928
- 1928-09-05 AT AT124634D patent/AT124634B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT124634B (de) | 1931-09-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT120215B (de) | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstromreihenschlußmotoren. | |
| DE483880C (de) | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstromreihenschlussmotoren | |
| DE2245649C3 (de) | ||
| DE611543C (de) | Fahr- und Kurzschlussbremsschaltung fuer Gleichstromfahrzeuge | |
| DE687401C (de) | Nutzbremsschaltung fuer elektrische Fahrzeuge mit Gleichstrom-Reihenschlussmotoren | |
| DE434733C (de) | Einrichtung zur Umformung von elektrischer Energie in mechanische und umgekehrt, insbesondere fuer elektrische Traktionszwecke | |
| DE527878C (de) | Elektrische Akkumulatoren-Verschiebe-Lokomotive mit Nutzbremsung unter Verwendung von Motoren mit Hauptstromwicklung | |
| DE507538C (de) | Anordnung zur Nutzbremsung von Gleichstrom-Reihenschlussmotoren mit waehrend der Bremszeit im Nebenschluss zu den Ankern und Reihenfeldern liegenden Hilfserregerwicklungen | |
| DE461233C (de) | Einrichtung fuer den Nutzbremsbetrieb in oder ohne Verbindung mit Kurzschlussbremsung in elektrischen Gleisfahrzeugen | |
| DE563987C (de) | Kurzschlussbremsung fuer elektrische Hauptstrommotoren, insbesondere fuer elektrische Fahrzeuge | |
| DE614107C (de) | Gleichstromverbundmaschine fuer elektrodynamische Bremsung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen | |
| DE484840C (de) | Nutzbremsung von Gleichstrom-Hauptschlussmaschinen bei Fahrzeugen | |
| DE505612C (de) | Bremsschaltung fuer Gleichstrom-Reihenschlussmotoren | |
| AT49471B (de) | Elektrisch betriebener Wagenzug mit zwei oder mehreren durch Elektromotoren von einer auf einem der Fahrzeuge des Zuges angebrachten Kraftmaschinenanlage aus angetriebenen Triebachsen. | |
| DE666260C (de) | Verfahren zur Nutzbremsung elektrisch angetriebener Fahrzeuge | |
| DE205302C (de) | ||
| AT105963B (de) | Antriebseinrichtung für aus einer Einphasenfahrleitung mit Mehrphasenmotoren angetriebene elektrische Eisenbahnfahrzeuge. | |
| DE604537C (de) | Einrichtung zur Vermeidung von unzulaessigen Stromstoessen bei mit voneinander verschiedenen Spannungen betriebenen elektrischen Fahrzeugen | |
| DE656832C (de) | Bremssteuerung | |
| DE745565C (de) | Anordnung zur Nutzbremsung von Wechselstromfahrzeugen | |
| DE623955C (de) | Abwechselnd als Motor und als Generator laufende Gleichstrom-Hauptstrom-Maschine | |
| DE736767C (de) | Selbsttaetige elektrische Regelanordnung fuer die Senkgeschwindigkeit von Kranen mitGleichstrommotor | |
| AT128722B (de) | Kurzschlußbremsung für elektrische Hauptstrommotoren, insbesondere für elektrische Fahrzeuge. | |
| DE677404C (de) | Vereinigte Kurzschluss- und Nutzbremsschaltung fuer Gleichstromreihenschlussmotoren | |
| DE394697C (de) | Gleichstromsenkschaltung fuer Nebenschluss- oder Kompoundmotoren |