AT120062B - Ladevorrichtung für elektrische Zünder. - Google Patents

Ladevorrichtung für elektrische Zünder.

Info

Publication number
AT120062B
AT120062B AT120062DA AT120062B AT 120062 B AT120062 B AT 120062B AT 120062D A AT120062D A AT 120062DA AT 120062 B AT120062 B AT 120062B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
igniter
poles
capacitor
ignition
capacitors
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rheinische Metallw & Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Metallw & Maschf filed Critical Rheinische Metallw & Maschf
Application granted granted Critical
Publication of AT120062B publication Critical patent/AT120062B/de

Links

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ladevorrichtung für elektrische Zünder. 



   Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung zur Stromversorgung elektrischer Zünder, die als Zeit-,   Aufschlag-oder Doppelzünder   für Geschosse, Wurfbomben, Minen od. dgl. dienen und mit zwei 
 EMI1.1 
 bild eines derartigen Zünders nebst des zugehörigen Ladeapparates ist in Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht. 



   Der mit   A   bezeichnete Zünder (beispielsweise ein Aufschlagzünder) enthält zwei Kondensatoren e und f, deren gleichnamige Pole e1, f1 unmittelbar miteinander verbunden sind, während ihre zweiten Pole e2, f2 über einen   Aufschlagkontakt g   und ein elektrisches Zündmittel h miteinander in Verbindung stehen. Der Kondensator t ist ausserdem zur   ungleichmässigen     Spannungsänderung   seiner Speicherenergie gegenüber der des Kondensators e über einen hochohmigen Widerstand   i   in sich geschlossen. 



   Die   Zündungsenergie   erhält der Zünder vor Gebrauch von einer in der Ladevorrichtung befind- 
 EMI1.2 
 
Zum Anlegen der Spannung der Stromquelle   a   an den Zünder dient der dreipolige Schalter s der Ladevorrichtung, der hiezu in der gezeichneten Pfeilrichtung verschiebbar ist. Soweit ist die Einrichtung bekannt. 



   Die Erfindung bezweckt, ein unrichtiges Aufladen und die   Möglichkeit   einer vorzeitigen Entzündung des Zünders auszuschalten. Eine solche Frühzündung könnte beispielsweise dadurch eintreten, dass beim Einrüeken des Schalters zunächst oder überhaupt bloss Kontakt mit den Polen kl und k2 des Zünders gegeben wird. Dann ist nur der eine Zünderkondensator f aufgeladen, und zwischen den Belegungen t2 und e2 der beiden Kondensatoren besteht über das Zündmittel h eine Potentialdifferenz, die bei einem unvorhergesehenen Schliessen des Aufschlagkontakts g die sofortige Entzündung des Zündmittels tewirken würde. 



   Ein derartiges Aufladen nur eines Zünderkondensators wird nach der Erfindung durch die geeignete Schaltung und Ausbildung der Anschlusskontakte der Stromquelle verhindert. 



   Beim Ausführungsbeispiel   nach Fig. l   sind die drei Pole s1, s2, s3 des Schalters s der Stromquelle a derart ausgebildet und miteinander verbunden, dass beim Einrücken des Schalters zwangläufig zunächst die Pole   82   und s3 über die Kontakte k2, ka an die beiden über das Zündmittel h miteinander verbundenen Kondensatorbelegungen f2, e2 angeschlossen werden. Erst dann wird durch den Kontakt   81   der zweite Pol der Batterie   a   über den Kontakt   k1   an die unmittelbar miteinander verbundenen Kondensator-   belegungen 11'e1   angelegt.

   Dabei können die gleichnamigen Pole   82 und 8a   der Stromquelle, wie im   gezeich-   neten Ausführungsbeispiel angenommen ist, sich auf verschiedenem Potential befinden (wobei die Potentialdifferenz jedoch unterhalb der für den Zünder erforderlichen Zündspannung liegen muss). oder sie liegen voneinander getrennt oder miteinander kurzgeschlossen auf gleichem Potential. 



   Die Wirkungsweise des Zünders ist bekannt. Nach dem Abnehmen von der Stromquelle, wobei in umgekehrter Reihenfolge zum vorausgegangenen   Anschlussvorgang   zwangläufig zunächst der Schalter- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine zur   Entzündung   des   Zündmittels   k ausreichende Spannung erst nach einer bestimmten, vorgesehenen Sieherheitszeitspanne. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Schalter der Ladevorrichtung B beispielsweise als Stecker mit den beiden Kontakten s1, s4 ausgebildet. Der zum Anlegen an die beiden Zünderkontakte k2, k3 bestimmte Kontakt   84 ist   an seinem Einsteckende durch   einen Metall zapfen 81)   verlängert, der gegenüber dem spannungsführenden Kontakt   84   isoliert ist. 



   Beim Aufladen der Zünderkondensatoren, also beim Einführen des Steckers in der durch Pfeil 
 EMI2.1 
 einander verbundenen Kondensatorpolen   t2   und e2 ein Kurzschluss hergestellt und erst dann die Kondensatoranordnung unter Spannung gelegt. Nach dem   zwischen/   und e2 herbeigeführten Kurzschluss ist es gleichgültig, ob zuerst der Steckkontakt   81 mit   dem zu den Kondensatorbelegungen f1, e1 führenden gemeinsamen Zünderkontakt k1 zum Schluss gebracht wird oder der Steckkontakt 84 mit den über das Zündmittel miteinander verbundenen Kondensatorpolen   t2   und   e2.   Durch den Kurzschluss mittels des Zapfens   se   bei Beginn des Ladevorgangs ist stets dafür gesorgt, dass mit Sicherheit zu gleicher Zeit beide Zünderkondensatoren e und t aufgeladen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schaltung und Ausbildung der zum Laden an die Pole der   Zünderkondensatorenanordnung   (e, f) anschliessbaren Kontakte   (, s, ss,   Fig. 1 bzw.   Si, s4, Fig. 2)   der Stromquelle (a) das Anlegen einer Spannung an nur einen   Zünderkondensator   und damit die vorzeitige Bildung eines zur Entzündung des Zündmittels (h) ausreichenden Potentials zwischen den über das Zündmittel miteinander verbundenen Polen (e2, f2) der beiden Kondensatoren   (e. f)   ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Ladevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der an die unmittelbar miteinander verbundenen Pole (e1, f1) der beiden Zünderkondensatoren (e, f) anschliessbare Stromquellen- EMI2.2 für die beiden über das Zündmittel (h) iteinander verbundenen Kondensatoipole (e2, f2) anschliessbar ist.
    3. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die über das Zünd- mittel (h) miteinander verbundenen Pole (e2, f2) der beiden Kondensatoren vor dem Anlegen sämtlicher EMI2.3
AT120062D 1929-06-06 1929-12-05 Ladevorrichtung für elektrische Zünder. AT120062B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE120062X 1929-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120062B true AT120062B (de) 1930-11-25

Family

ID=5656351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120062D AT120062B (de) 1929-06-06 1929-12-05 Ladevorrichtung für elektrische Zünder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120062B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US1795972A (en) Charging device for electrical fuses
DE2143119C3 (de) Elektrischer Geschoßzünder
DE1438870A1 (de) Relais
DE2528544A1 (de) Vorrichtung zum zuenden einer pyrotechnischen ladung
AT120062B (de) Ladevorrichtung für elektrische Zünder.
DE1116116B (de) Elektrische Zuendeinrichtung fuer Geschosse
DE492222C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Tempierung elektrischer Zeitzuender mit zwei gegeneinandergeschalteten Kondensatoren als Zuendstromtraeger
DE492862C (de) Ladevorrichtung fuer elektrische Zuender
DE530348C (de) Elektrischer Zuender
CH145729A (de) Vorrichtung zur Energieversorgung elektrischer Zünder mit zwei gegeneinander geschalteten Kondensatoren als Zündstromträger.
DE692933C (de) Verfahren zur Stosspruefung von Isolatoren mittels Kondensatoren
DE553024C (de) Elektrischer Zuender mit Kondensatoren als Zuendstromtraeger
DE502303C (de) Elektrischer Geschosszuender
DE515832C (de) Elektrischer Zuender mit zwei gegeneinandergeschalteten Kondensatoren
DE488866C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung und Energieversorgung elektrischer Geschosszuender
DE487039C (de) Elektrischer Doppelzuender
DE2545536A1 (de) Elektronische zuendeinrichtung fuer pyrotechnische ladungen
AT220523B (de) Elektrische Geschoßzündeinrichtung
DE894420C (de) Verfahren zur Aufladung eines Kondensators auf eine hohe Gleich-spannung aus einer Spannungsquelle niedriger Gleichspannung
CH634153A5 (de) Synthetische pruefanordnung zur pruefung des einschaltvermoegens eines hochspannungs-apparates.
DE825789C (de) Blitzlichteinrichtung fuer photographische Zwecke mit mehreren Hochspannungslampen
DE974978C (de) Elektrischer Zuender
AT123059B (de) Elektrischer Geschoßzünder.
DE2111755A1 (de) Elektrisches Kontaktprufgeraet
DE492930C (de) Aufschlagzuender mit einschaltbarer Verzoegerung