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Maschine und Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Asbestzement.
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Der Druck, der auf die Druckwalze oder die Druckwalzen D ausgeübt wird, vermindert sich allmählich im Verhältnis zu der wachsenden Stärke des Rohres, das erzeugt wird. Diese Druckverminderung wird automatisch durch eine Vorrichtung gesteuert, die die jeweilige Stärke des Rohres anzeigt.
Ein kleiner Zylinder J (Fig. 3) enthält einen kleinen doppelten Kolben 2, der den Druck in einer Kammer 3 reguliert. Letztere steht durch ein Rohr 4 in : Verbindung mit der Pumpe, die durch die kleinen Zylinder 0 den Druck an die Röhren weitergibt. Infolgedessen ist der Druck, der in der Kammer 3 vorhanden ist, gleich dem Druck in den Zylindern C. Da die Oberflächen der Kolben, die die Kammer 3 bilden, gleich sind und sich die Kolben infolgedessen im Gleichgewicht befinden, kann der Druck keine Verschiebung der Kolben 2 bewirken, weder in der einen noch in der andern Richtung.
Auf einem der Enden des kleinen Kolbens 2 ist mittels eines Gelenkes eine Triebstange 5 befestigt, deren zweites Ende an einer Scheibe 6 befestigt ist. Letztere ist auf einer Achse 7, die den Zeiger 8 trägt, montiert, der sich über einer Skala verschiebt, um die Stärke des Rohres anzuzeigen. Die Achse 7 ist in ihrer Bewegung mit der Achse 11 der rollenden Walze F durch einen Kettenantrieb verbunden, so dass die Achse 7 sich entsprechend der lotrechten Bewegung der Achse 11 drehen wird, die durch das Wachsen der Stärke des Rohres, welches sich auf der rollenden Walze F befindet, hervorgerufen wird.
Wie die Zeichnung zeigt, besteht die Einrichtung aus einem Rahmen 12, der in einem auf der Maschine befestigten Support 13 verschiebbar gelagert ist. Der Rahmen trägt an seinem oberen Ende eine Rolle 10, welche sich in Berührung mit der Achse 11 befindet. Auf dem Support ist eine Rolle 14 montiert, um welche eine Kette 15 herumläuft, die ihrerseits am Ende des Rahmens 12 befestigt ist, wie in 16 gezeigt ist. Die Kette 15 führt über die Steuerungsrollen 17 und über ein Kettenrad-M, welches auf der Achse 7 befestigt ist. Das freie Ende der Kette ist mit einem Gegengewicht 19 verbunden, welches dazu dient, die Rolle 10 ununterbrochen mit der Achse 11 in Kontakt zu halten.
Sobald die Stärke des Rohres, das sich auf der Walze F befindet, wächst, hebt sich die Achse 11 in lotrechter Richtung und infolge der Wirkung des Gewichtes 19 folgen der Rahmen 12 und die Rolle 10 dieser lotrechten Bewegung.
Diese Bewegung des Rahmens 12 veranlasst die Bewegung des Kettenrades 18, somit eine Drehung der Achse 7 und der Scheibe 6. Die Scheibe wirkt auf diese Weise auf den Kolben 2 durch die Triebstange 5.
Während der Verschiebung des Kolbens 2 in seinem Zylinder 1 öffnet dieser Kolben stufenweise eine Austrittsöffnung 9, so dass mit der Zunahme der Stärke des Rohres die Öffnung 9 nach und nach immer grösser wird. Auf diese Weise verringert sich der Druck in der Kammer 3 und infolgedessen auch der Druck, welcher auf die Kolben in den Zylindern a ausgeübt wird. Der Druck verringert sich also gleichmässig und im Verhältnis zu der Erweiterung der Austrittsöffnung 9, u. zw. im Zusammenhang mit der Bildung der Stärke des Rohres. Infolgedessen vergrössert sieh mit dem Wachsen der Stärke des Rohres die Austrittsöffnung 9 entsprechend und vermindert infolgedessen den Druck in der Kammer 3 und in den Zylindern a und verringert so den Druck, der von den Druckwalzen D ausgeübt wird.
Selbstverständlich entspricht diese Druckverringerung, trotzdem der Druck, welcher in Wirklichkeit auf die Walze D ausgeübt wird, verringert wird, einer Zunahme der Stärke des Rohres, welches sich auf der Walze F befindet, so dass man während der Bildung des Rohres auf demselben einen gleichmässigen abnehmenden Druck erzeugt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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