AT118941B - Triebwerk. - Google Patents

Triebwerk.

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AT118941B
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Austria
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vibrations
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Inventor
Johan Dirk Carley
Original Assignee
Johan Dirk Carley
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Triebwerk. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Triebwerk, das zur Umwandlung von Schwingungen, z. B.. elektrischen, mechanischen oder akustischen Schwingungen, in eine drehende oder hin und her gehende Bewegung dienen soll. Das Triebwerk kann zum Antriebe von Uhren, zum Bewegen von Reklamevorrichtungen oder zu anderen Zwecken benutzt werden. 



   Das Triebwerk gemäss der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass die Bewegung durch die abwechselnde Vergrösserung und Verkleinerung des gegenseitigen Abstandes zwischen zwei Körpern hervorgerufen wird, u. zw. unter Einfluss von Schwingungen oder Impulsen, die einem der Körper oder beiden mitgeteilt werden. Hiebei werden diese Körper voneinander getrennt gehalten durch nachgiebige Organe bzw. durch eine nachgiebige Substanz, die die Eigenschaft besitzen, bei dieser aufeinanderfolgenden Vergrösserung und Verkleinerung der gegenseitigen Entfernung der Körper eine relative Bewegung dieser Körper parallel zu ihrer   Berührungsfläche   zu bewirken. 



   Die Zwischenschicht zwischen den beiden Körpern kann z. B. gebildet werden durch ein   plüsch-   artig mit Poldrähten besetztes Gewebe oder durch eine, z. B. von gerichteten Metallfäden gebildete Bürstenfläche od. dgl. 



    Zur Erzielung einer Drehbewegung eines der oben erwähnten Korper oder beider können erfindungs-   gemäss die nachgiebigen Organe (Poldrähte oder Bürstendrähte) der Zwischenschicht so angeordnet sein, dass zufolge der Schwingungen die Körper eine Drehung gegeneinander ausführen. 



   Gemäss der Erfindung kann der bewegliche Körper auch mehrteilig ausgeführt sein und diese einzelnen Teile können   auf verschiedene Schwingungszahlen ansprechen,   während die Organe der Zwischenschicht so angeordnet sind, dass bei abwechselnder Anwendung verschiedener Schwingungzahlen die beiden Teile eine hin und her gehende Bewegung gegeneinander ausführen. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In Fig. 1 und 2 ist der Grundgedanke, auf welchem die Erfindung beruht, schematisch dargestellt. Fig. 3 zeigt schematisch eine Einrichtung zur Benutzung von Schallschwingungen zur Erzielung einer Drehbewegung oder zum Registrieren von akustischen Schwingungen, die dann eine Kreisscheibe in Drehung versetzen sollen. Fig. 4 zeigt schematisch eine Einrichtung zum Anschluss an ein Wechselstromnetz, wobei die elektrischen Schwingungen mittels eines Elektromagneten auf eine Membran oder Scheibe einwirken, die sich infolgedesen um ihre Achse dreht. Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 4. 



   In Fig. 1 ist mit 1 eine Membran bezeichnet, die mittels einer Zwischenschicht 2 von veränderlicher Dicke auf einer Stützfläche 3 ruht. 



   Die Zwischenschicht kann statt auf der Membran   1   auch auf der   Stützfläche   3 befestigt sein bzw. darauf ruhen. 



   Die Membran 1 ist um eine senkrechte Achse drehbar. Die Zwischenschicht wird von einem nachgiebigen Stoff oder einem nachgiebigen Organ gebildet, in beiden Fällen derart, dass bei aufeinanderfolgender Vergrösserung oder Verkleinerung des gegenseitigen Abstandes zwischen den Teilen 1 und 3 eine Bewegung dieser Teile relativ zueinander, jedoch parallel zur Berührungsfläche bewirkt wird. Für die Zwischenschicht kann zweckmässig ein Stoff wie Plüsch (Tripp) dienen, der mit Poldrähten versehen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   Membran, befindet sich zunächst   in der Lage 1   (Fig. 1). Angenommen nun   auf die Membran wirken Schwingungen oder Kräfte derart ein, dass die   Entfernung zwischen Membran   und Stützfläche   3   abwechselnd vergrössert und verkleinert wird. Die untere Endlage der Membran ist mit l'bezeichnet und in Fig. l punktiert, in Fig. 2 in voll ausgezogener Linie dargestellt. 
 EMI2.1 
 



    In Fig. 3 ist eine Einrichtung dargestellt, die dazu dient, Schallschwingungen zur Erzielung einer Drehbewegung nutzbar zu machen oder Schallwellen aufzuzeichnen.   



   Hier ist eine kreisförmige Membran 1 drehbar um eine senkrechte Achse 5 angeordnet, die in Lager-   stellen 6 und 7 eines Bügels 8 und der Stützfläche 3 so gelagert ist, dass ein gewisses Spiel der Achse in der Achsrichtung möglich ist. Die kreisförmige Membran 1 ruht mittels einer Zwischenschicht, welche   
 EMI2.2 
 



   Die Membran 1 besteht aus magnetisierbarem Werkstoff, so dass der magnetische Kraftfluss durch den Magnet 9 von der Membran geschlossen wird. Wird der Elektromagnet nun an eine Wechselstrom- quelle angeschlossen, so gerät infolgedessen die Membran 1 in Schwingung, so dass sie in der oben- beschriebenen Weise gleichzeitig eine Drehung um ihre Achse 12 ausführt. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 5 unterscheidet sich von der nach Fig. 4 nur insofern, als hier ein einpoliger Magnet 14 Verwendung findet, der gleichzeitig die untere Lagerstelle   15 für   die Welle 12 aufnimmt. Die Membran 1 ist in der gleichen Weise wie bei Fig. 4 mittels Federn 13 an der Achse   12   befestigt und stützt sich mittels der durch die Poldrähtchen oder Bürsten gebildeten Zwischenschicht auf der   Stützfläche   3 ab, die in diesem Falle von einem ringförmigen Flansch gebildet wird, der an dem
Gehäuse 16 des Elektromagneten 14 ausgebildet ist. 



  Das Triebwerk gemäss der Anmeldung eignet sich für zahlreiche Zwecke, bei denen Schwingungen in eine gleichförmig drehende oder gleichförmig geradlinige Bewegung umgesetzt werden sollen. So kann die Einrichtung zweckmässig als Triebwerk für Uhren, elektrische Antriebe, bewegliche Reklame- einrichtungen, als Registriervorrichtung sowie für   Demonstrations-und Unterriehtszwecke,   für mecha- nisches Spielzeug u. dgl. benutzt werden. 



    , An Stelle einer ;   drehenden Bewegung kann der bewegliche Teil auch eine geradlinige Bewegung gegen die Stützfläche ausführen, in welchem Falle die   Poldrähtehen   der Zwischenschicht nur in einem, einzigen Sinne gerichtet sind. Der bewegliche Teil kann auch   zwei-oder mehrteilig ausgeführt   sein und' jeder dieser Teile auf eine andere Schwingungszahl ansprechen, wobei die Poldrähtchen dann so angeordnet sind, dass durch abwechselnde Anwendung verschiedener Schwingungszahlen die beiden Teile eine gerad- 5 linige Bewegung relativ zueinander ausführen. Auch kann die Einrichtung so ausgebildet sein, dass je nach der Sehwingungszahl der bewegliche Teil mit bezug auf den festen Teil in einem bestimmten Sinne oder im entgegengesetzten Sinne bewegt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Triebwerk, dessen. Bewegung Schwingungen oder Impulsen entnommen wird, dadurch gekenn- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> gehalten werden durch einen nachgiebigen Stoff oder durch Organe, welche so angebracht sind bzw. so wirken, dass bei diesen aufeinanderfolgenden Vergrösserungen und Verkleinerungen des gegenseitigen Abstandes der Teile eine relative Bewegung dieser Körper parallel zur Berührungsfläche erzeugt wird.
    2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe so angeordnet sind, dass zufolge der Schwingungen oder Impulsen die Teile eine Drehung gegeneinander ausführen.
    3. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Teile fest ist und der bewegliche Körper mehrteilig ist und diese einzelnen Teile auf verschiedene Schwingungszahlen ansprechen, während die Organe (Poldrähtehen) so angeordnet sind, dass durch abwechselnden Empfang einer anderen Schwingungszahl der bewegliche Teil gegen den festen Teil eine hin und her gehende Bewegung ausführt. EMI3.1
AT118941D 1928-09-28 1929-09-02 Triebwerk. AT118941B (de)

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AT118941B true AT118941B (de) 1930-09-10

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AT118941D AT118941B (de) 1928-09-28 1929-09-02 Triebwerk.

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